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Engelbert Schlüchter

Geboren im November 1774 in Arnsberg. Besuch des Gymnasiums in Weddinghausen. War Stadtrentmeister, Kaufmann, Musiker und Schriftsteller. Sein Todesjahr ist unbekannt (nach 1823).

Seine meisten Versuche der ernsten Art [in der Poesie] erschienen theils anonym, in den beliebtesten deutschen Taschenbüchern zerstreut, theils wurden sie, nur für einen bescheidenen Kreis von Freunden bestimmt, nicht einmal zum Drucke befördert. Erst die große Befreiungs-Epoche Deutschlands regte seine Muse zu vaterländischen Gesängen auf, [...]. (Seibertz)

Selbständige Veröffentlichungen: Deutschlands Erwachen. Ein Bürger des Herzogthums Westfalens seinen deutschen Brüdern, am letzten Tage des Jahres 1813. Arnsberg: Herken [1813] – Jäger-Romanze im Jahre 1814. Arnsberg o.J. – Paris. An das Publikum in der Nacht vom 6. auf den 7. April. Arnsberg [1814] – Vor dem Wiener Congreß. Im September 1814. Arnsberg [1814] – An die freiwilligen Jäger des Herzogthums Westfalen, bei ihrer Rückkehr aus dem Felde 1814. Arnsberg [1814] – Der 18. Junius 1815. Arnsberg [1815].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Westf. Anzeiger 1815, Nr. 3: Dem Wiedererscheinen des westfälischen Anzeigers; Nr. 7: Deutschlands Rettungsfeier, am 18. October 1814 – Gemeinnütziger Hauskalender für den Regierungsbezirk Arnsberg 1820: Fürst Blücher.

Zeitgenössische Zeugnisse: Engelbert Schlüchter (Stadtrentmeister zu Arnsberg, als Dichter bekannt, geb. 1774), in: Der Sprecher 41, 1824, Sp. 681f.

Nachschlagewerke: Seibertz, Bd. 2, 1823 – Hamberger/Meusel, 5. Aufl., Bd. 20, 1825 – Goedeke, 2. Aufl., Bd. 7, 1906 – Dt. Biogr. Archiv, Fiche 1111, Sp. 87-90.