Orte
/ A / /

Autorinnen und Autoren
Geburtsorte und Lebensstationen
Zeitabschnitte
Preise und Auszeichnungen
Dichtergalerie
Abkürzungen Standorte
Abkürzungen Kurztitel
Archive und Sammlungen

 

zur Startseite

Hilfe aufrufen

zurück zur Übersicht

Wilhelm Mauren

Geboren am 17. März 1904 in Castrop, Arnsberg. Aufgewachsen in Hachen, wo der Vater Postmeister war. Jurastudium. Nach Ende des 2. Weltkriegs Rechtsanwalt in Neheim-Hüsten, zudem als Notar tätig. Veröffentlichung kürzerer literarischer Texte bereits in den 1920er Jahren. Gerade die kleineren Beiträge zeigen Maurens Bezug zur Mundart, etwa die Übersetzung des Hildebrandslied ins Sauerländer Platt. Mauren starb am 4. Oktober 1997 in Arnsberg-Herdringen.

Selbständige Veröffentlichungen: Über die Kircheninkorporationen des Mittelalters in Westfalen. Münster, Dissertation 1943 [Mikrofiche-Ausgabe, ULB Münster] – Das Stiftsfräulein von Oelinghausen und andere deftige Geschichten aus dem Sauerland. Neheim-Hüsten: van Fondern 1973 – Der Hase im Mond. Ebd. 1974 – Die Schlacht bei Ense-Bremen und der Arnsberger Meisterschuss: eine Erzählung aus der sauerländischen Geschichte. Arnsberg: Strobel 1991 – Raubritter im Sauerland und Soests letzte Fehde: eine Erzählung aus der Sauerländischen Geschichte. Ebd. 1992 – Das verdexte Fahrrad, 1996 – Der Konflikt zwischen Graf Friedrich von Isenberg und Erzbischof Engelbert von Köln: eine historische Erzählung um das Geschehen am 7. November 1225 am Gevelsberg. Hattingen: Verein zur Erhaltung der Isenburg 2000. 

Unselbständige Veröffentlichungen in: Trutznachtigall 1923, H. 2, S. 58-60: Dat Hillebrandslaid. No ’m Oltduitsken [Versdichtung] – ebd. 1924, H. 1, S. 17f.: Von Wörtern und Wendungen, die dem Sauerländer Platt eigentümlich sind – ebd. 1924, H. 4, S. 102-104: Bastlösesprüche – Heimatkalender für den Amtsbezirk Hüsten 1926, S. 27: Bärnt van Wrede [Ged.] – Sauerland 2, 1992, S. 46: Dai däue Wiärk [Ged. von 1926 über die befürchtete Schließung des Hüttenwerkes Hüsten] – Eine Sauerland-Reisekarte aus dem Jahr 1580, in: Sauerland 27, 1994, S. 14-15.

Unselbständige Veröffentlichungen über Mauren: Hai starw diän Däot van Guoddes Hand! Geschichtliches vom letzten Herrn der Burg Hachen [Bezug: Ged. „Bärnt van Wrede von W. Mauren“], in: Sauerländer Hinkende Bote 1967, S. 127 – H. Classen: "Aus seiner Tiefe wirkt machtvoll das Versunkene". Zum 100. Geburtstag der Schriftsteller Ferdindand Tönne und Wilhelm Mauren, in: Sauerland 37 (2004), S. 44-45 [Ill.].

Aktualisiert nach Peter Bürger: Im reypen Koren. Ein Nachschlagewerk zu Mundartautoren, Sprachzeugnissen und plattdeutschen Unternehmungen im Sauerland und in angrenzenden Gebieten. Eslohe: Maschinen- und Heimatmuseum 2010.