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Irmela Wendt

Geboren am 15. Mai 1916 in Donop/Lippe. Sie wuchs zunächst im Donoper Pfarrhaus und dann bei ihrer Großmutter auf. Grundschule Hillentrup. Lyzeum Lemgo. 1935 Abitur am Engelbert-Kämpfer-Gymnasium Lemgo. Studium der Pädagogik, Germanistik und Psychologie an der Universität Hamburg. Da das Universitätsstudium im Nationalsozialismus nicht mehr als Volksschullehrerausbildung akzeptiert wurde, danach Kurzstudium mit Abschlußexamen an der neuerrichteten Hochschule für Lehrerausbildung in Hamburg. Lehrerin in Talle, Kirchheide, Bavenhausen, Bentorf, Lemgo, Lieme und Dörentrup. Rektorin der Grundschule Dörentrup-West bis zu ihrer Pensionierung 1979. Seitdem freie Schriftstellerin.

Auszeichnungen: Namenträgerin der Sonderschule für Sprachbehinderte des Kreises Lippe seit 1988 – Kulturpreis des Landesverbandes Lippe (1992) – Rattenfänger-Literaturpreis Auswahlliste (1992) – besonderes Lob von „lieber lesen“, 9. Almanach der Kinder- und Jugendliteratur (1992).

Selbständige Veröffentlichungen: Alles für Pit. Die Geschichte von Nina und Tom, dem Dackel Purzel und dem Häschen Pit. Köln: Schaffstein 1962; 4. Aufl. 1969 – Klassenfahrt nach Hellerhagen. Ebd. 1963, 2. Aufl. 1964 – Entscheidung für Annette. Ebd. 1963, 1965 – Ganzschriften im Unterricht. Inhalts- und Gehaltsanalysen. Ebd. 1964, 1967 [Mitverf.] – Britta Tausendfuß. Ebd. 1965 – Woher? Wieso? Warum? Antworten in Geschichten für Kinder. Ebd. 1969 – Wer kann dagegen an? Dortmund: Schaffstein 1977 [Rez.: M. Dahrendorf, in: DIE ZEIT vom 10.2.1978]; Reinbek: Rowohlt 1982 – Ich bin der Michael. Hannover: Schroedel 1977 – Es hat geschellt. Hannover: Schroedel 1980 – Das Ross Wonderful. Dortmund: Schaffstein 1980; Würzburg: Arena 1987 – Wo kleine Igel sind. Ebd. 1981; 14. Aufl. 2001; span. Übers. 1983; 6. Aufl. 1989; engl. Übers. 1984; niederl. Übers. 1985; korean. Übers. 2001 – Von Heuschreck, Fuchs und Regenwurm. Würzburg: Arena 1982 – Fehler übersehen sie nicht, bloß Menschen. Reinbek: Rowohlt 1982 [Illustr.; Rez.: M. Dahrendorf, in: Jugendliteratur und Medien, Hamburg, 1982, H. 5]; 12. Aufl. 2000 – Bange machen gilt nicht. Frankfurt a. M.: Diesterweg 1984; Aarau: Sauerländer 1984 – schamrot. St. Michael: Bläschke 1984 – Ich habe Knuddel befreit. Reinbek: Rowohlt 1991 – Mein Haus ist voller Geschichten. Von Krieg und Frieden im Leben der Marie Anders. Aarau: Sauerländer 1991 – Der Krieg und sein Bruder. Düsseldorf: Patmos 1991 [Illustr.; Rez.: J. Thiele. Der Krieg sucht seine Wiege. Lebensgeschichte des Krieges im Bilderbuch, in: Eselsohr. Informationsdienst für Kinder- und Jugendmedien, Mainz 1991, H. 10]; 4. Aufl. 2000; portug. Übers. 1993; niederl. Übers. 1994; engl. Übers. New York, Jerusalem 1995 – Flundern bewundern und andere Geschichten zum Verwundern. Wien: Herder 1992 – Kleine Häsin. Aarau: Sauerländer 1993 – Eine Auswahl. Texte von Irmela Wendt. Lage-Pottenhausen: Irmela-Wendt-Schule 1994 – Flieg doch, kleiner Schmetterling! Würzburg: Benziger Edition im Arena-Verlag 1995; fläm. Übers. 1998 – Lernen ist wie atmen. 70 Texte rund ums Lernen. Geschichten. Gedichte. Minitexte. München: Die Schatzkiste, Ed. Bödeker 2001 – Wir, die Kinder dieser Erde. Texte vom Frieden, gegen Gewalt, gegen Krieg. Ebd. 2002 – Der Krieg und sein Bruder. Bilder von A. Boratyński. Stuttgart: Aha-Verl. für Religionspädagogische Materialien. [2002?] – Fehler übersehen sie nicht - bloß Menschen oder wer kann dagegen an?: eine Schulgeschichte. Bilder von D. Lange. Langeoog, Münster: Damwerth  2004 – Geschichten und Gedichte: Festschrift zum 20jährigen Bestehen der Irmela-Wendt-Schule, Förderschule Sprache, Lage-Potthausen. München: Die Schatzkiste 2008.    

Unselbständige Veröffentlichungen: insges. über 80 Einzeltexte [Erz., Kurzgesch., Märchen, Ged., Aphorismen, in Schul- und Verlagsanthologien, z.T. in hohen Aufl. und in andere Sprachen übers.], u.a. in: Jb. der Kinderliteratur. Hg. von H.-J. Gelberg 1971, 1973, 1975, 1979, 1981, 1984, 1986, 1988, 1993, 1997 [Dt. Jugendbuchpreis 1972, mehrmals Auswahlliste] – Gemeinsam sind wir unausstehlich. Schulanthologie. Wien 1986 [Ehrenliste Österr. Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur] – B. Labs-Ehlert (Hg.): Orte hinterlassen Spuren. Lit. Portraits aus Ostwestfalen. Bielefeld 1994 – Mitten im Dorf. Evang. Kirchengemeinde Hillentrup. Hillentrup o.J.

Herausgabe: Unsere Welt. Lesebuch für das 2. Schuljahr. Hannover: Schroedel 1951 [Mithg.] – Frauen in der Entscheidung. Ausgewählte Erzählungen unserer Zeit. Köln: Schaffstein 1963 [Mithg.].

Übersetzungen [aus dem Span.:] Das Mädchen ohne Namen. Düsseldorf: Schwann 1978 – Auch Könige müssen in die Schule gehen. Ebd. 1978.

Selbständige Veröffentlichungen über Irmela Wendt: Westermanns Päd. Beitr., Braunschweig, H. 7, 1980: Werkstattbericht.

Unselbständige Veröffentlichungen über Irmela Wendt: U. Bubenheimer: Schule im Kinderbuch, in: Religionspäd. Mitteilungen, Baden-Württemberg, Stuttgart 1978, H. 1 – W. Schmitting: Das Kinderbuch hat noch immer eine Chance. Gespräch mit der Autorin Irmela Wendt, in: Lemgoer Hefte 1985, Nr. 8 – D. Scherf: Ich verweigere die erwünschte Feindschaft. Engagiertes Friedensgedicht von Irmela Wendt, in: Eselsohr, Informationsdienst für Kinder- und Jugendmedien, Mainz, 1985, H. 3 – E.-M. und W. Lienert: Fehler übersehen sie nicht, bloß Menschen. Doppelte Moral im Schulalltag, in: Die Grundschule, Braunschweig, 1990, H. 7/8 – W. Scherzer: Irmela Wendt, eine „echte Lipperin“: Kulturpreis des Landesverbandes Lippe gestern in der Braker Schloßscheune übergeben, in: Lipp. Landesztg. vom 9.11.1992 – H. Faupel: Lit. Schaffen von Irmela Wendt verbindet sich mit ihrer Persönlichkeit, in: Lippe aktuell vom 11.11.1992 – R. Grenz: Der Krieg und sein Bruder, in: Forum Religion 1992, H. 4 – B. Ziegenhagen: Wer kann dagegen an? Zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Gewalt in neueren Kinder- und Jugendbüchern, in: JuLit. Arbeitskreis für Jugendliteratur, München, 1993, H. 3 – P. Conrady: Irmela Wendt, in: Praxis Grundschule, Braunschweig, 1995, H. 1 – B. Scharioth: Guten Tag, lieber Feind! Bilderbücher für Frieden und Toleranz. Eine internationale Ausw. Internat. Jugendbibl. München 1998 – A. Hinnecke: Wenn Abel aufsteht. Stuttgart 2000.

Sammlung: StLB Dortmund, Personenslg.: Zeitungsausschnittslg.

Nachschlagewerke: Kürschner: Dt. Lit.-Kalender, 1974-2000 – Lex. der Kinder-und Jugendliteratur. Hg. von K. Doderer. Weinheim 1975/82 – Who’s Who in Literature? Bd. 2, 1978/79 – Lipp. Bibliogr., Bd. 2, 1982, 1987ff. – Lipp. Autorenlex., Bd. 1, 1985 – Literatur-Atlas NRW 1992 – Westf. Autorenverzeichnis 1993 – Die Lust, „Nein“ zu sagen 1997 – Dt. Bibliothek.

Homepage: www.irmela-wendt.de