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Gustav Rickelt

Geboren am 21. Juni 1862 in Dortmund. Er begann eine Ausbildung zum Kaufmann, wechselte aber schon nach einem halben Jahr ins Schauspielfach und gab 1882 in Hanau sein Debüt. Er spielte dann an verschiedenen Orten, bevor er 1889 an das Hoftheater München wechselte. 1891 war er Mitglied des Thalia Theaters in New York. Von 1893 bis 1895 war er Regisseur und Schauspieler in Cincinnati und nach seiner Rückkehr aus Amerika in Hannover. Seit 1896 Engagements in Berlin, zunächst am Thalia-Theater, von 1897 bis 1901 am Residenztheater und 1901 am Schillertheater. Von 1914 bis 1927 war er Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger. Er starb am 26. Juni 1946 in Wessobrunn.

Selbständige Veröffentlichungen: Schauspieler und Direktoren. Sozial-Wirtschaftliches aus deutschen Theatern. Berlin-Lichterfelde: Langenscheid 1910. 144 S. (= Slg. Langenscheidt) (Lipp. LB Detmold) – Königin... das Leben ist doch schön! Aus dem Leben eines alten Komödianten. Dresden: Reissner 1930. 383 S. (StLB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Die Wahrsagerin. Schwank [mit J. Jarno] – Die neue Kuhmagd. Komödie. o.O.u.J.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Theatermuseum Köln: Streitgespräch über die Konkurrenz Theater/Tonfilm [Ms.]; umfangr. Briefw. in seiner Eigenschaft als Präsident der Genossenschaft dt. Bühnen-Angehöriger (GDBA) – 2. Heine-Inst. Düsseldorf: Widmung an Felix Langer, Nov. 1928 – 3. Inst. für Literaturwiss. der Univ. Kiel: Brief an Hermann Nissen, Berlin, 10.12 1913 – 4. DLA Marbach: Brief an Hermann Sudermann, 30.9.1927, Berlin.

Nachschlagewerke: Eisenberg 1903 – Degener, 4. Ausg. 1909 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 12, 1990 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1072, Sp. 41.