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Erik Reger [eigentl. Hermann Dannenberger]

Geboren als Hermann Dannenberger am 8. September 1893 in Bendorf am Rhein, einer Kleinstadt nördlich von Koblenz, als Sohn eines Haldenaufsehers der Firma Krupp. Ab 1903 Besuch des Realgymnasiums in Koblenz. 1912 Zeugnis der Reife. Beginn des Studiums in Bonn (Englisch, Französisch, Deutsche Literatur). 1912/1913 Fortsetzung des Studiums in München. Er hörte Vorlesungen über Literatur-, Kunst- und politische Geschichte. 1913/1914 Fortsetzung des Studiums in Heidelberg, wo er Geschichte sowie deutsche und französische Literaturgeschichte belegte. Ab dem Wintersemester 1914/1915 wurde er als Kriegsteilnehmer beurlaubt. Im Januar 1916 Soldat an der Westfront. 1917 geriet er als Unteroffizier in englische Kriegsgefangenschaft. Dort wurde er als Dolmetscher eingesetzt. Diese Zeit thematisierte er in einem ersten umfangreichen Manuskript, das jedoch von mehreren Verlagen abgelehnt wurde. Anfang 1920 arbeitete er für einige Monate als Personalreferent am Provinzialschulkollegium Koblenz. Im selben Jahr Beginn seiner Tätigkeit beim Krupp-Konzern (Bergverwaltung Betzdorf). Er war als Referent mit der Berichterstattung über sozialpolitische Fragen betraut und wurde Herausgeber der Kruppschen Mitteilungen. Um publizistischen Nebentätigkeiten nachgehen zu können, legte er sich das Psyeudonym Erik Reger zu. Intensive Mitarbeit an der Zeitschrift Hellweg. Darin, wie auch in den nachfolgenden Artikeln [Regers], findet man das einschlägige Vokabular intuitionistischer Schwiemeligkeit von genialischer Größe, als Klischee von Kultur gegen Zivilisation oder die beliebte Polemik gegen 'Berlin'. Aber man findet nie die geringsten chauvinistischen, gar antisemitischen Töne, wie sie sonst dem Umfeld eigen sind. Stattdessen kann man eine allmähliche Entfernung von den deutschnationalen Themen und Formeln verfolgen, das langsame Herausarbeiten einer Haltung der Distanz [...]. Tätigkeit für unterschiedliche Zeitungen (Frankfurter Zeitung, Kölnische Zeitung, Berliner Börsen-Zeitung, Hannoverscher Kurier, Deutsche Allgemeine Zeitung, Die Scene, Westdeutsche Monatshefte, Das Theater, die Musikblätter des Anbruch, Der Schacht). Seine Kritiken und Artikel zum Theater beinhalten eine Absage an das Bildungstheater und fordern die kritische Auseinandersetzung mit der Realität der Industriegesellschaft. Daneben schrieb er konventionelle erzählende Prosa und kleinere Betrachtungen über die Natur. 1927 machte er sich als freier Schriftsteller selbständig. Intensive Mitarbeit an Hannes Küppers Theater-Zeitschrift Der Scheinwerfer. Dabei nimmt er wenig Rücksichten, so zettelt er etwa eine Polemik gegen Brecht und seinen Kreis an [...]. Auch sonst läßt er kaum einen Prominenteren des 'progressiven' Literaturbetriebs aus, Herbert Ihering ebensowenig wie Alfred Döblin, gegen Heinrich Mann polemisiert er wie gegen Bernard von Brentano. Seine Beiträge erscheinen jedoch nur ausnahmsweise unter seinem nun bekannten nom de plume: Erik Reger. Vielmehr kann die Vielzahl weiterer Psyeudonyme, unter denen er dort publiziert, leicht mit der Kurt Tucholskys konkurrieren: Mindestens sind es Walter Enkenbach, Heinz Lamprecht, Karl Westhoven, Fritz Schulte ten Hoevel, Ernst Stahlburg und Heinrich Schmitz. Gründung eines eigenen, fortschrittlich aufgemachten und regionsbezogenen Periodikums mit dem Titel Westdeutscher Scheinwerfer, für das er fast alle Beiträge selbst schrieb. Zwei rote Fäden sind erkennbar: Polemik gegen die Kollegen und Polemik gegen die Theaterpraxis. Das Blatt scheiterte aus finanziellen Gründen. Reger verfügte jedoch inzwischen über Kontakte zur überregionalen Presse: Er galt nun als Spezialist für das Ruhrgebiet. Er schrieb jetzt für die "Weltbühne" und veröffentlichte wieder in der "Frankfurter Zeitung". Außerdem arbeitet er regelmäßig für den Westdeutschen Rundfunk in Köln. Seit 1930 Mitarbeit am Dortmunder General-Anzeiger. Hier schreibt er als Erik Reger, aber hat auch als Civis eine zeitkritische Kolumne, und als Eberhard Rauschebart liefert er unter dem Titel "Essener Familien-Stammtisch" umfangreiche satirische Briefe zu kommunalpolitischen Ereignissen. 1931, nach dem Erscheinen von Union der festen Hand, wurde ihm der Kleist-Preis von Carl Zuckmayer zugesprochen. Die titelgebende Union war ein geheimer Zusammenschluß der Schwerindustriellen des Ruhrgebiets, der durch interne Absprachen und manipulative Öffentlichkeitsarbeit darauf hinwirkte, die in der Novemberrevolution angeschlagenen Machtverhältnisse der Industrie wieder zu verfestigen. Der Roman verfolgt diese Arbeit zwischen 1919 und 1928, zeichnet in allen Details die erfolgreichen Machenschaften der Union wie ihrer individuellen Mitglieder nach und macht vor allem auf die Kontakte zwischen Schwerindustrie und aufstrebendem Nationalsozialismus aufmerksam. Zwar tragen alle Personen und Orte erfundene Namen, doch auf den ersten Blick sind die realen Akteure der zwanziger Jahre zu erkennen – Krupp, Stinnes, Hugenberg, Thyssen usw. (vgl. Uecker 1994). Während des Nationalsozialismus arbeitete Reger verstärkt für den Rundfunk und hält öffentliche Vorträge über den Nationalsozialismus. Ansonsten spricht und schreibt er über Kommunalpolitik, die Industriellen, über die Männer des Hintergrunds oder Führerqualitäten der westdeutschen Wirtschaft. Im Juni 1933 wurden seine Romane Union der festen Hand und Das wachsame Hähnchen verboten. Im selben Monat zog er zu Verwandten nach Linz am Rhein, auf deren Unterstützung er die nächsten beiden Jahre angewiesen war. Ab November 1933 bestand eine Postsperre gegen ihn. Ende Oktober 1934 gibt er als Adresse Bad Dürkheim-Grethen an, die von Verwandten seiner Frau. Unmittelbar danach reist die Familie in die Schweiz aus. Bis zum Frühjahr 1936 wohnte die Familie in Zofingen. Reger, dem Erwerbstätigkeit in der Schweiz verboten ist, beantragt zwar Daueraufenthalt, der wird jedoch wegen 'Überfremdung' im Mai 1935 abgelehnt. Im Mai 1936 meldet Reger seinen Wohnsitz in Mannheim an. Während seines Aufenthalts in der Schweiz weiterhin Tätigkeit für die Frankfurter Zeitung und das Berliner Tageblatt. Trotz fehlender Bestätigung durch die Reichsschrifttumskammer konnte er weiterhin kontinuierlich in Deutschland publizieren. Im "Berliner Tageblatt" veröffentlicht er kleine Erzählungen und Rezensionen, schreibt [...] für das Magazin Reiseerzählungen; Beiträge erscheinen auch in der "Berliner Illustrierten Zeitung"; 1937 tritt das Pressebüro Gayda in Eisenach an ihn heran und vermittelt fortan Texte Regers in die Provinz. Später kommen Publikationen in "Die Dame", im "Türmer", in "Die deutsche Rundschau", in der "Atlantic Post", der Schiffszeitung der Hamburg-Amerika-Linie, in der "Koralle", in "Die Woche" – und wieder in der "Frankfurter Zeitung" hinzu. Regelmäßig kann er, protegiert durch Paul Fechter, für die "Deutsche Allgemeine Zeitung" schreiben. Reger galt bei den Redaktionen offenbar als Lieferant für Heiteres, Unproblematisches. So schrieb er neben Rezensionen vorzugsweise Gartenschilderungen, Natur- und Reiseerzählungen, häufig im Süden spielend, Liebesgeschichten, Berichte zu Technik und Schiffahrt, autobiografisch getönte Erzählungen von Kindheit und Jugend, dazu einige größere Artikel über Historisches, über die Zeit der Kriegsgefangenschaft und die der Ruhrbesetzung. Daneben versuchte er sich besonders intensiv, aber offenbar durchweg erfolglos, als Autor von Filmskripten. In keinem der bisher aufgefundenen Texte ist aber auch nur die geringste politische Konzession erkennbar. Nach der Rückkehr aus der Schweiz bis 1938 Tätigkeit in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Firma C.F. Boehringer & Söhne in Mannheim-Waldhof, wo er mit Werbung befaßt war. Anschließend Tätigkeit für den nationalsozialistisch kontrollierten Deutschen Verlag (vormals Ullstein). Umzug mit seiner Familie nach Berlin. Seine Hauptbeschäftigung bestand in der Überarbeitung von Unterhaltungsromanen für die Berliner Illustrierte Zeitung. 1942 wurde er von Will Vesper angegriffen, als linksradikaler Hetzschriftsteller tituliert und von offizieller Seite boykottiert. Er stellte daraufhin bis Kriegsende die Arbeit an eigenen Büchern ein, veröffentlichte jedoch weiterhin Erzählungen, u.a. in der Krakauer Zeitung. Nach einem Streit mit einem Lektor des Rowohlt-Verlags schloß er sich dem Eduard Kaiser Verlag Böhmisch-Leipa an. Umzug der Familie nach Mahlow, Kreis Teltow, wo er bis Kriegsende ein verlagseigenes Haus bewohnte. Im Herbst 1943 Einberufung zum Einsatz bei der Heimatflak. Er begab sich zur Behandlung von Herz- und Kreislaufstörungen in das Krankenhaus von Böhmisch-Leipa und schloß einen Kuraufenthalt in Bad Tölz an, bevor er allgemein verwendungsfähig geschrieben wurde. Er weigert sich gleichwohl – und erfolgreich , beim Flakdienst anzutreten. So erwartete er das Kriegsende. Sein Tagebuch aus der Zeit vom 21. April bis 10. Juni 1945 belegt, daß Reger unter Entbehrungen, aber insgesamt erstaunlich sicher die unmittelbare Zeit der einrückenden Sowjettruppen überstand. Nach Kriegsende besprach er mit dem russischen Besatzungs-Kommandanten die Möglichkeit, seine publizistische Arbeit fortzusetzen. Der Plan, eine private Verlagsgesellschaft für Publizistik und Literatur, die Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren und Bücher herstellen sollte, aufzubauen, scheiterte ebenso wie der Plan zu einer wöchentlichen Deutschen Romanzeitung. Im amerikanischen Auftrag entwickelte er den Plan zu einer intellektuellen, "weltbürgerlichen" Zeitung in deutscher Regie, dem noch heute existierenden Tagesspiegel, dessen erste Nummer am 27. September 1945 erschien. Das Blatt war erfolgreich, und Ende April 1946 erwartete Reger, daß bald eine Auflage von einer halben Million erreicht wäre: Für den immer schon geradezu beängstigend produktiven Erik Reger hat eine Zeit begonnen, in der er seine Arbeitsleistung noch einmal um ein Mehrfaches steigert. In rigoroser Rücksichtslosigkeit gegen die eigene Gesundheit ist er ständig präsent, kümmert sich um alles. Zwar war er ein schnell formulierender Schreiber, aber allein schon die Vielfalt dessen, was er zu Papier bringt, nötigt Bewunderung ab. Neben den tagtäglichen Kommentaren verfaßt er Aufrufe der verschiedensten Art und beantwortet Leserbriefe, leitet die Fortsetzungsromane ein und schreibt Rezensionen. Er bestückt die Rubrik "Sprachprivatissimum" wie den "Kleinen Tagesspiegel". Er schreibt für Nachrichtenagenturen und ausländische Zeitungen. Zu alledem hält er unermüdlich Vorträge vor den verschiedensten Institutionen und Verbänden – vom Rotary Club bis zur Weltwirtschaftlichen Gesellschaft, deren Mitglied er ist, von der Europa Union bis zum Liberalen Club, von den verschiedenen Berliner Volkshochschulen bis zum Verband der Memelländer. Er spricht Rundfunkkommentare, hat ständig Unterredungen und findet sogar noch die Zeit zu zahlreichen Informationsreisen durch Deutschland und das westliche Ausland, in die Schweiz und in die Niederlande, nach Österreich, Frankreich, Spanien, Großbritannien oder Kanada. Zu Recht besonders stolz ist er, daß sein erster UStA-Besuch im März/April 1948 auch der erste offizielle Besuch eines deutschen Publizisten nach dem Krieg ist. Daneben kümmert er sich um Neuauflagen seiner Romane. Während seine Romane einen bescheidenen Absatz erzielten, erreichte eine broschierte, vielgelobte Sammlung seiner Leitartikel aus dem Jahre 1947 mit dem Titel Zwei Jahre nach Hitler bis Februar 1948 eine Auflage von 16.000 Exemplaren. In wirtschaftlich schwerer Zeit konnte der Tagesspiegel nur mit amerikanischer Hilfe weiterbestehen. Reger starb am 10. Mai 1954 auf dem Weg zu einer Tagung in Wien.

Union der festen Hand gilt als der Industrieroman schlechthin. Zu seiner Zeit wurde er kontrovers diskutiert. Reger polemisiert hier u.a. gegen Christoph Wieprecht. Reger bildet die Epoche nicht einfach ab, er schlitzt ihr den Bauch auf und seziert sie. (Siegfried Kracauer) Zu seinem 60. Geburtstag errreichten Reger zahlreiche Glückwünsche, u.a. von Konrad Adenauer und dem Landesbischof. Gottfried Benn schrieb am 13. Mai 1954: Ich glaube, es wird in Berlin kaum jemanden geben, der nicht tiefbewegt von diesem unbeirrbaren Kämpfer für unsere Stadt Abschied nimmt. Ich jedenfalls bin ein großer Anhänger von ihm gewesen und werde seiner gedenken. (Zitate nach Schütz 1993)

Pseudonyme: Walter Enkenbach; Heinz Lamprecht; Karl Westhoven; Fritz Schulte ten Hoevel; Ernst Stahlburg; Heinrich Schmitz; Anton Dornschlag; Paula Prächtig; Paul Joseph Hellweg; Eberhard Rauschebart.

Postume Werkausgabe: Kleine Schriften. Hg. von E. Schütz. 2 Bde. Berlin: Argon 1993. 351 S., 350 S. (HB der RW TH Aachen, UB Siegen u.ö.) [Inhalt: Bd. 1: Geleitw. von L.C. Poll; Kritiken, Essays, Polemiken; Erzählerisches und Autobiographisches; Anhang; Bd. 2: Durch das "Dritte Reich"; Anfang und Zukunft, die Zeit des "Tagesspiegel"; Programmatisches zur Presse; Anhang: E. Schütz: "...der Wille zur Empfänglichkeit...". Erik Reger, Leben und Werk].

Selbständige Veröffentlichungen: [umfangr. Slg. Fritz-Hüser-Inst., Stadt Dortmund] Union der festen Hand. Roman einer Entwicklung. Berlin: Rowohlt 1931. 587 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf, StB Bochum) [Rez.: 1. B. Brentano: Das Ruhrrevier im Buch "Union der festen Hand", ein Roman von Erik Reger, in: Berliner Tagebl. vom 3.7.1931; 2. in: Preuß. Jahrbücher, Berlin, 225, 1931, S. 336 (G. Stecher); 3. in: Die Lit., Stuttgart, Berlin, 33, 1930/1931, S. 683-685 (H.D. Kenter); 4. in: Der Scheinwerfer, Essen, 5, 1931, H. 7, S. 12-14 (E. Sulz); 5. in: ebd., H. 4/5, S. 6 (A. Raskin); 6. in: Voss. Ztg. vom 24.5.1931 (A. Ehrenstein); 7. in: Die lit. Welt, Berlin, 1931, Nr. 34, S. 5f. (E. Glaeser); 8. in: Berliner Börsen-Courier vom 7.6.1931 (J. Melinek); 9. in: Der Scheinwerfer, Essen, 5, 1931, H. 6, S. 15 (E. Weiss); 10. in: Rhein und Ruhr Wirtschaftl. Nachr. aus dem Ruhrgebiet 12, 1931, H. 47, S. 998; 11. in: Die Weltbühne, Berlin, 27, 1931, H. 26 vom 30.6.1931, S. 20-23 (A. Goldschmidt); 12. in: Widerstand 6, 1931, Juli, S. 211-214 (N. Götz [E. Niekisch])]; Neuaufl. Berlin, Weimar: Aufbau 1946. 646 S. (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, StLB Dortmund, StUB Köln); Neuaufl. Berlin: Argon 1991. 676 S. [Bildn.]; Neuaufl.: Reinbek: Hamburg 1992 (= Rowohlt Jh. 95); Essen: Klartext 2007 – Das wachsame Hähnchen. Polemischer Roman. Berlin: Rowohlt 1932. 559 S. (UB Bonn, StB Essen, ULB Düsseldorf, StB Bochum) [Rez. in: 1. Hamburger Tagebl. vom 5.5.1931; 2. Die Lit., Berlin, Welt 1932, Nr. 41/42, S. 11 (F. Bieber); 3. Die Weltbühne, Berlin, 29, H. 10 vom 7.3. 1933, S. 372f. (G. Schwarz); 4. Nochmals "Das wachsame Hähnchen". Fall Erik Reger, ein dt. Fall, in: Hamburger Tagebl. vom 23.5.1933]; Neuausg. Stuttgart, Baden-Baden, Hamburg: Rowohlt 1950; Neuaufl. Stuttgart: Edition Nautilus 1984. 511 S. (= Quellentexte zur Lit.- und Kulturgesch.) – Schiffer im Strom. Roman. Berlin: Rowohlt 1933. 461 S. (StUB Köln, StLB Dortmund); Neuausg. Berlin: Argon 1961. 348 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf, Lipp. LB Detmold) – Lenz und Jette. Chronik einer Leidenschaft. Berlin: Rowohlt 1935. 247 S. (UB Bonn, StLB Dortmund, StUB Köln) – Napoleon und der Schmelztiegel. Roman. Ebd. 1935. 550 S. (UB Bonn, StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Heimweh nach der Hölle. Roman. Ebd. [1937]. 279 S. (UB Siegen) – Kinder des Zwielichts. Ein Leben in voriger Zeit. Roman. Ebd. 1941. 503 S. (StUB Köln) – Der verbotene Sommer. Roman. Berlin: Propyläen [1941]. 337 S.; Neuausg. Berlin: Ullstein 1949. 355 S. (StUB Köln, Lipp. LB Detmold, StB Bochum) – Vom künftigen Deutschland. Aufsätze zur Zeitgeschichte. Berlin: Blanvalet 1947. 186 S. (= Beitr. zur geist. Erneuerung 1) (StUB Köln, Lipp. LB Detmold, ULB Münster, StLB Dortmund) – Zwei Jahre nach Hitler. Fazit 1947 und Versuch eines konstruktiven Programms aus der zwangsläufigen Entwicklung. Hamburg, Stuttgart: Rowohlt 1947. 62 S. (= Flugschr. zur Zeit) (ULB Münster, StB Essen, StB Wuppertal-Elberfeld) – Urbans Erzählbuch. Berlin: Blanvalet 1949. 483 S. (StUB Köln, StLB Dortmund, StB Bochum) – Wirtschaftspolitische Eindrücke aus den UStA. Berlin: Dt. Wirtschaftspol. Gesellsch. 1950. 11 S. (UB Bonn) – postum: Raub der Tugend. Novelle. Berlin: Argon 1955. 89 S. (= Kleine Argon-Geschenke 9) (StUB Köln).

Unselbständige Veröffentlichungen in: (Ausw.) Hellweg, Westdt. Wochenschr. für dt. Kunst, Essen, 1921: Naturbühne und Volksschauspiele; Parsival, der ewige Deutsche; Am Eingang zum Kulturtheater; Jg. 4, 1924: Die Geburt der neuen Bühnenkunst; Grundlagen der Wagnerreform; Die künstlerische Lage des Theaters; Gagenabbau und Ensemblebildung; Jg. 5, 1925, H. 52: Anatomie der Revue; Jg. 7, 1927: Gedanken zum Bühnenbild – Berliner Börsenztg. vom 12.1.1923: Bühnenkunst im Ruhrgebiet (1); vom 7.8.1924: Schöpfer und Schöpfung; vom 27.3.1926: Amerikanisierte Oper; vom 2.9.1926: Die "Objektivität" des Dirigenten – Frankfurter Ztg. vom 2.12.1924: Der Künstler und der normale Mensch – Hannoverscher Kurier, Nr. 170 vom 11.4.1925: Gartenbild am Ostertag; Nr. 443 vom 22.9.1927: Was ist Berlin? – Westdt. Monatshefte, Bonn, 1, 1925: Bühnenkultur im Ruhrgebiet (2) (StB Bochum) – Köln. Ztg. vom 28.2., 3.3.1925: Drama und Kritik in Amerika; vom 26.1.1926: Bildungstheater?; vom 25.9.1927: Stahlhäuser; vom 11.12.1927: Formen der Theaterbureaukratie – Dt. Allg. Ztg., Berlin, Nr. 342 vom 25.7.1926, Sonntagsbeil.: Architektur als Epos; Nr. 183 vom 19.4.1925: Frühlingswiese; nach 1937 regelm. Beitr.; ab 29.10.1941: Vorabdruck des Romans Der verbotene Sommer – Die Scene 16, 1926: Soziologie des Theaters im Industriebezirk; Jg. 21, 1931: Dramaturgie des Provinztheaters [mit H. Küpper] – Der Scheinwerfer, Essen, 1, 1927, H. 2: Der erste Krupp; H. 4, S. 15-20: Emil Kirdorf [Pseud. Heinz Lamprecht]; Jg. 2, 1928, H. 2: Die Erneuerung des Menschen durch den technischen Geist. Oder: Das genau gebohrte Loch [Pseud. Walter Enkenbach]; H. 9: Problemlose Jugend [Heinz Lamprecht]; H. 15: Mobilmachung der Sänger des großen Krieges [Pseud. Heinrich Schmitz]; Jg. 3, 1929, H. 2: O.S. Landkarte contra Dichter [Pseud. K. Westhoven]; H. 2: Döblins Biberkopf oder die Krise der Literatur [Pseud. Fritz Schulte ten Hoevel]; Jg. 4, 1930, H. 5/6: Die große Sache oder: Kapitalismus und schöne Literatur; H. 8f.: Das dritte Auge des Reporters; H. 10: Wie man nur mit einem Auge sieht [alle Pseud. Fritz Schulte ten Hoevel]; H. 12: Döblins "Biberkopf" oder "Die Krise der Literatur"; H. 14: Die Odyssee der verspäteten Schüler [Rez. zu Joyce "Ulysses", Pseud. Walter Enkenbach]; Literatur der komischen Käuze [Pseud. Fritz Schulte ten Hoevel]; H. 7 [Pseud. Karl Westhoven]: Der verzauberte Rhein; Jg. 5, 1931/1932, H. 2: Ein Kohlenpott oder die Erfindung der Grasnarbe [Pseud. Ernst Stahlburg] [insges. 65 Beitr. Regers bis 1933, z. T. unter Pseud.] – Das Theater 8, 1927: Das Bochumer Schauspiel – Berliner Börsen-Courier vom 25.8.1927: Kunstkämpfe an der Ruhr; vom 7.1.1928: Das Ruhrtheater; vom 15.2.1928: Der Fall Ruhrgebiet; vom 30.1.1928: Goethe auf dem Theater. Die Bochumer Goethewoche; vom 21.11.1928: "Doge und Dogeressa". Uraufführung in Dortmund – Die Weltbühne, Berlin, 24, 1928, Bd. 2: Ruhrprovinz; 25, 1929, Bd. 1: Die wirkliche Arbeiterpresse; Bd. 2: Gegenspieler der Publizistik; 26, 1930, Bd. 1: Reporter im Kohlenpott; Bd. 2: Westdeutscher Theaterzauber; Gefangenenlager. Aus einem unveröffentl. Roman – Der Niederrhein, Krefeld, 5, 1929: Industrietheater und Zeittheater – Das Kunstbl., Berlin, 13, 1929: Kulturpolitik am Rhein; 14, 1930: Rückkehr zur Illusion – Frankfurter Ztg. 73, Nr. 385 vom 26.5.1929, Literaturbl. Nr. 21: Gestalt und Gestaltung der proletarischen Welt. Zu dem Roman "Brennende Ruhr" von Karl Grünberg; vom 5.6.1932; Beil. Für die Frau: Die Städte; vom 30.5.-7.6.1929: Bei Kilometer 208. Naturgeschichte einer Brücken-Montage – Westdt. Scheinwerfer, Essen, Nr. 1 vom 28.1.1928: König Stahl von Reinhold Zickel. Uraufführung am Bochumer Stadttheater; Vor der Entscheidung. Erscheinung und Bedeutung dieser Theater-Saison; Nr. 2 vom 4.2.1928: Goethe in Bochum; Nr. 4. vom 18.2.1928: Das Theater als moralische Anstalt; Nr. 7 vom 10.3.1928: Goethe auf dem Theater; Nr. 9 vom 24.3.1928: Wilde im Essener Schauspielhaus; Zwei Welten; Nr. 11 vom 7.4.1928: Essener Mysterienspiel; Nr. 21 vom 16.6.1928: Händel und Mozart; Nr. 25 vom 14.7.1928: Der Entweder-Oder-Spielplan [Pseud. Anton Dornschlag]; Nr. 26 vom 21.7.1928: Der Fall Saladin Schmitt [unter seinem richtigen Namen Hermann Dannenberger]; "Faust" in Bochum – Das Theater 10, 1929, H. 7: Die Städtischen Bühnen Essen – Die Weltbühne, Berlin, 24, 1928, H. 52: Ruhrprovinz; Jg. 25, 1929, H. 10: Die wirkliche Arbeiterpresse; H. 39: Gegenspieler der Publizistik; Jg. 26, 1930, H. 2: Gefangenenlager. Aus einem unveröffentlichten Roman "554"; H. 22: Reporter im Kohlenpott; Jg. 27, 1931: Nationaldichter der Schwerindustrie [_Christoph Wieprecht]; Jg. 28, 1932, H. 11: Die Schuldfrage der Rationalisierung – Die lit. Welt, Berlin, 5, 1929, Nr. 29: Technische Lyrik, Arbeiterlyrik – General-Anzeiger für Dortmund vom 29.3.1930: Folkwangschule ohne Zukunft; vom 24.11.1930: Volksbühne und Bühnenvolksbund; vom 4.2.1931: Abwehr der Kulturreaktion; vom 8.1.1931: Hans Marchwitza "Sturm auf Essen"; Neue Themen und abgenutzte Literatur; vom 4.2.1931: Abwehr der Kulturreaktion; vom 8.2.1931: Theater, Städte, Publikum; vom 19.2.1931: Sehertum oder klare Sicht. Alfons Paquets Rhein-Ruhr-Gemälde im Licht methodischer Publizistik; vom 14.3.1931: Der Theaterbesucher ist vogelfrei, erklärt das Oberlandesgericht Hamm; vom 27.3.1931: Technische Lyrik, Arbeiterlyrik; vom 31.3.1931: Die publizistische Funktion der Dichtung; vom 12.5.1931: Rundfunk als Theatermäzen? Das Ende einer Überlegung; vom 26.5.1931: Kleine Ketzerei über Kunst und Popularität; vom 10.6.1931: Das Pflaster aus Basalt. Führerqualitäten der westdeutschen Wirtschaft; vom 22.6.1931: Die geistige Situation am Rhein; vom 9.7.1931: Fahrt ins Hinterland. Aus einem unveröffentlichten Roman; Die Diktatur des Dogmas; vom 21.7.1931: Medical Hut; vom 24.8.1931: Ruhrtheater außer Betrieb?; vom 28.8.1931: Die Wirtschafts-Anarchisten. Ultimatum des Reichsverbandes; vom 2. und 3.9.1931: Drama und Zeitstoff; vom 17.9.1931: Präsidenten-Theater. Mobilmachung gegen zweifelhafte Projekte; vom 7.10., 23.10., 10.11., 24.12.1931: Korsische Reise; vom 15.11.1931: Männer des Hintergrunds; vom 23.11.1931: Ein hoffnungsloses Projekt. Zum Versuch einer Theaterdiktatur rheinischer Regierungsorgane; vom 6.12.1931: Zwischen Bohemien und Bürger. Die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft; vom 7.12.1931: Das Recht auf Theaterbesuch; vom 14.12.1931: Umwertung der Probleme. Sinn und Widersinn der Entwicklung; vom 22.2.1931: Konflikte in der Schriftstellergewerkschaft; vom 29.12.1931: Industrierevolte gegen die Währung; vom 16.2.1931: Amerikanische Tragödie; vom 31.3.1932: Frühling in Frankreich; vom 29.12.1932: Eine Heimkehr – Vossische Ztg. vom 16.8.; 23.8.; 30.8.; 6.9.1931: Naturgeschichte des Nationalsozialismus – Das Tagebuch, München, 12, 1931, Nr. 50: Nazi-Perspektiven – Neue Freie Presse, Wien, Jan. 1934: Heimweh nach der Hölle. Roman [Serie] – Berliner Tagebl., Nr. 617 vom 31.12.1936: Der Todeskampf der Segelschiffer. Vor 100 Jahren auf dem Rhein; Jg. 1934: Lenz und Jette [Erz.]; weitere kleine Erz. und Rez., Reiseerz. – Dt. Rundschau, Berlin, H. 5, 1940: Abenteuer im alten Kalkofen – W. Weyrauch (Hg.): Das Berlin-Buch. Berlin 1941: Zu den drei Falken – Der Tagesspiegel, Berlin, vom 8.-29.11.1945: Föderalismus als Lebensform [Serie]; vom 18.3.1948: Für ein lebensfähiges Berlin; 17.6.1948: Währungsreform-Rausch; vom 19.6.1948: Die Operation; vom 18.6.1953: Berlin und Korea; vom 19.6.1953: Eine Rechnung ist aufgemacht; vom 23.6.1953: Bemerkungen zur Lage; vom 9.5.1954: Teile und herrsche – Berliner Almanach 1947. Berlin 1946: Politik als Schicksal – weitere Beitr. in: Dt. Allg. Ztg., Berlin; Die Scene; Westdt. Monatshefte, Bonn; Das Theater; Anbruch; Der Schacht, Bochum; Der Scheinwerfer, Essen, ab 1927 [unter den o.g. Pseudonymen]; Krakauer Ztg., nach 1942 [Erz.]; Berliner Illustr. Ztg.; jew. nach 1937: Die Dame; Türmer, Monatsschr. für Gemüt und Geist, Berlin; Die dt. Rundschau, Berlin; Atlantic Post; Koralle; Die Woche.

Herausgabe: Westdeutscher Scheinwerfer. Essen 1928ff. [hg. unter seinem tats. Namen Hermann Dannenberger] – Tagesspiegel. Berlin 1954 [Mithg. und Chefred.].

Zeitgenössische Zeugnisse: E. von Schenck: Erinnerungen an dt. Dichter, in: Schweizer Annalen 1, 1944 – Margret Boveri: Tage des Überlebens. Berlin 1945. München 1968 – Peter de Mendelssohn: Zeitungsstadt Berlin. Berlin 1982.

Selbständige Veröffentlichungen über Reger: C. Tauschke: "Vivisektion der Zeit". Studien zur Darstellung und Kritik der Zeitgeschichte in Publizistik und Romanwerk Erik Regers (1924 - 1932). Hamburg 1997.

Unselbständige Veröffentlichungen über Reger: E. Fischer: Sieg der Phrase über das Leben, in: Arbeiter Ztg., Wien, vom 15.8.1931 – [B. Guillemin:] Verzweiflung am Industriezeitalter, in: Frankfurter Ztg. vom 27.9.1931 – G. Schwarz: Bericht über ein Buch, in: Vorwärts, Berlin, vom 28.5.1931 – W. Westecker: Lit. Ausbeutung, in: Berliner Börsenztg. vom 17.4.1931 – H. Johst: Neue Romane, in: Velhagen & Klasings Monatshefte, Bielefeld, Berlin usw., Sept. 1931, S. 89-91, hier: S. 89 – Ein Arbeiter über "Union der festen Hand", in: Die Linkskurve 3, 1931, Nr. 12, S. 38 – S. Krakauer: Vivisektion der Zeit, in: Frankfurter Ztg. vom 6.11.1932 – W. Dirks: Die "Union der festen Hand". Zu Erik Regers Roman des Ruhrgebiets, in: Rhein.-Main. Volksztg. vom 6.1.1932 – W. Nadolny: Klassenkampf im Generalanzeiger, in ebd. 4, 1932, H. 1, S. 28 – E. Glaeser: Gesellschaftskritiker der Nachkriegszeit. Erik Reger, in: Berliner Ztg. am Mittag vom 30.11.1932 – L. Marcuse: Diskrete Rheinromatik, in: Neue dt. Bl. 1, 1933/1934, H. vom 15.12.1933, S. 262-264 – g.r.: Ein Volksbuch unter falschem Titel, in: Frankfurter Ztg. vom 2.2.1934 – [F.W. Herzog:] An den Rand geschrieben, in: Volksparole, Düsseldorfer Stadtanzeiger, vom 15.11.1936 – W. V[esper]: Unsere Meinung, in: Die neue Lit 43, 1942, H. 5, S. 117-119 – W. Harich: "Union der festen Hand". Einsicht und Konsequenz, in: Aufbau 2, 1946, H. 8, S. 808-825 – P. Rilla: Deutschland 1918-1928. Ein Roman und seine Konsequenz, in: Berliner Ztg., Nr. 145 vom 25.6.1946 – E. Winter: Dem Dt. Volke. Ein Beitr. zur Kritik, in: Die Weltbühne, Berlin, 1, 1946, S. 108-111 – E. Winguth: Erik Reger, oder die Grenze bürgerl. Gesellschaftskritik, in: Einheit 1, 1946, Nr. 7, S. 402-407 – N.A. Lewo: Antibolschewist = Nationalsozialist, in: Tägl. Rundschau, Berlin, vom 7.12.1947 – K.F. Borée: Gedenkw. für Erik Reger, in: Dt. Akad. für Sprache und Dichtung Darmstadt, Jb. 1953/1954, S. 155-157 – P. Fechter: Der Erzähler Erik Reger, in: Der Tagesspiegel, Berlin, vom 16.5.1954 – J. Hermand: Erik Regers "Union der festen Hand" (1931). Roman oder Reportage? in: Monatshefte für dt. Unterricht, dt. Sprache und Lit. 57, 1965, H. 3, S. 113-133 – K. Prümm: Nachw., in: Union der festen Hand. Neuaufl. Kronberg/Ts. 1976, S. 649-707 – H. Kurzke: Vom ep. Charme der Industrie. Romane von gestern, heute gelesen. Erik Regers "Union der festen Hand", in: FAZ vom 7.4.1987 – K. Lauschke: Ein streitbarer Mann der Feder: Erik Reger im General-Anzeiger, in: Heimat Dortmund 4, 1989, S. 22 –  M. Uecker: "Mobilisierung der Vernunft?" Zur Neuausg. von Erik Regers "Union der festen Hand", in: Juni 5, 1991, Nr. 2f., S. 207-214 – K. Lauschke: Warum Erik Reger am Bochumer Stadttheater Hausverbot erhielt, in: P. Friedemann/G. Seebold (Hg.): Struktureller Wandel und kulturelles Leben. Polit. Kultur in Bochum 1860-1990. Essen 1992, S. 284-299 – G. Matthes: Das Risiko des Irrtums nie gescheut. Ein freisinniger Rufer im demokrat. Streit. Zu Erik Regers 100. Geburtstag, in: Der Tagesspiegel, Berlin, vom 8.9.1993 – F. Trommler: Nachw., in: Das wachsame Hähnchen. Neuausg. Hamburg 1994, S. 493-512 – M. Uecker: Zwischen Industrieprovinz und Großstadthoffnung. Kulturpolitik im Ruhrgebiet der zwanziger Jahre. Wiesbaden 1994, S. 227-269: Öffentlichkeit für das Revier. Erik Regers Publizistik; ders.: Der Publizist als Romancier. Erik Regers Ruhrgebietsromane, in: K. Ehlich (Hg.): Sprache und Lit. an der Ruhr. Dortmund 1995 (= Forschungen zur Arbeiterlit. 10) – E. Schütz: Erik Reger, in: Lit. von nebenan 1995, S. 276-283 [Bildn.; Textproben] – M. Uecker: Der Publizist als Romancier. Erik Regers Ruhrgebiets-Romane, in: Sprache und Literatur an der Ruhr. Hg. v. K. Ehlich. Essen 1997. S. 167-182 – J. Steigerwald: Das Imaginäre Kapital der Industrie: Erik Regers Union der festen Hand, in: Die Macht und das Imaginäre. Hg. v. R. Behrens u. J. Steigerwald. Würzburg 2005. S. 247-265 – M. Schöning: Jugend und Anomie. Erik Regers literarische Analyse des Ruhrgebiets der Zwanziger Jahre, in: Jan-Pieter Barbian (Hg.). Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur. Essen 2009, S. 87-98.  

Erwähnungen in: Arbeiterdichtung. Sondernummer "Die lit. Welt", Berlin, 5, 1929, H. 28 –  Industrierevier und Zeittheater, in: Der Niederrhein, Krefeld, 2, 1929, Nr. 5, S. 14-16 – Schwarz 1930, S. 187-189 – Oellers 1933, S. 534-540 – Grisar 1952, S. 141– 145 – Enders 1957 [s. Reg.] – Nyssen 1963, S. 422-428 – Oppenberg 1966, S. 60-69 – P. Wiebe: Der Rauch verbindet die Städte. Poesie der Schlote. Das Ruhrgebiet in der Lit., in: Westdt. Allg. Ztg., Dortmund, vom 15.3.1969 – Reding 1969 [s. Reg.] –  H. Lethen: Neue Sachlichkeit 1924-1932. Studien zur Lit. des "Weißen Sozialismus". 2. Aufl. Stuttgart 1975, S. 73-83: Bürgerl. Aufklärung über die Produktionsphase – H. Szepe: Die Darstellung der Nationalsozialisten in einigen Zeitromanen der Weimarer Republik, in: Monatshefte 70, 1978 – Neuhaus 1981, S. 228-236 – W. Niemann: Das Bild des Unternehmers in dt. Romanen der Jahre 1890-1945. Berlin 1982 (=Einzelveröffentl. der Hist. Komm. zu Berlin 34) – K. Prümm: Expeditionen ins Landesinnere. Das Ruhrgebiet in Reportagen der 20er Jahre, in: Publizistik 27, 1982, H. 3, S. 361-476 – Gunnemann 1982 [s. Reg.] – J. Meyer: Berlin Provinz. Lit. Kontroversen um 1930. Marbach 1985, S. 87-126 – E. Schütz, L. Claßen: Nachw., in ders., J. Vogt (Hg.): Der Scheinwerfer. Ein Forum der Neuen Sachlichkeit 1927-1933. Essen 1986, S. 361-375; ders.: "Union der festen Hand." Lit. über die Ruhrprovinz, in ders.: Romane der Weimarer Republik. München 1986, S. 125-146; ders.: Das Revier der Reporter. Beschreibungslit. über das Ruhrgebiet, in: U. Eskildsen, U. Borsdorf (Hg.): Endlich so wie überall? Bilder und Texte aus dem Ruhrgebiet. Essen 1987 (=Schriftenreihe der Kulturstiftung Ruhr 3), S. 92-95; ders.: Projekt einer organ. Moderne? Die Zeitschr. "Der Hellweg" (1921-1927) und ihr Verleger Dr. Theodor Reismann-Grone, in: D. Breuer (Hg.): Moderne im Rheinland. Pulheim-Brauweiler 1993, S. 120-136; ders.: Die ordentlich geheilte Welt. Bergbau- und Industrieromane zum Ruhrgebiet, in: Lit. in Westfalen, Paderborn, 2, 1993, S. 9-30.

Bildnisse: Fotoslg., um 1930 (DLA Marbach; s. Abb. oben).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Archiv der Akad. der Künste, Berlin (Nachlaß): Werkmss. zu ep., dramat. und publ. Arbeiten; Leitart. für den Berliner Tagesspiegel; Werknotizen; Material- und Stoffsl gen.; Schriftwechsel mit Zeitungs- und Rundfunkredaktionen, Verlagen, Theatern, vorwiegend aus den 30er Jahren; Briefw., u.a. mit Bernard von Brentano, Hanns Martin Elster, Karl Jödicke, Hannes Küpper, Joachim Maass, Karl Heinz Martin, Carl von Ossietzky, Gerhart Pohl, Wolfgang Weyrauch, mit Lesern; pers. Unterlagen; Bibl. (50 Bde.). – 2. DLA Marbach: Prosa: Das wachsame Hähnchen; Briefe an Ernst Hardt 1943-1946 (6), an Ludwig Marcuse, 21.10.1953, an Werner Richter, 1948-1950 (11), von Karl Friedrich Borée, 13.11.1953, von Ernst Hardt, 24.4.1946, von E.H. Kirdorf, 8.11.1927, von Werner Richter, 1948-1950 (17) – 3. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Dok., Mat., ebd. (Nachlaß – Christoph Wieprecht): Briefe an Wieprecht  – 4. Archiv der Dt. Verlagsanstalt, Stuttgart: Mat. 

Sammlungen: 1. Fritz-Hüser-Inst. (Stadt Dortmund): Zeitungsausschnittslg. – 2. SLB Dortmund: Zeitungsausschnittslg. – 3. WLA Hagen: Materialslg.

Grabstätte: Auf dem Städt. Waldfriedhof, Potsdamer Chaussee, in Berlin.

Nachschlagewerke: Reichshb. der Dt. Gesellsch., Bd. 2, 1931 –  Degener, 10. Ausg. 1935 – Wer ist Wer? 1948 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Salzer/Tunk, 3. Aufl. Bd. 3, 1972 – Aubert, 2. Aufl. 1975 – Sellmann, Bd. 1-3, 1980-1991 – Zmegac, Bd. 3, 1980 – Oberhauser 1983 – von Heydebrand 1983 – Wilpert, 3. Aufl. 1988 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 12, 1990 – Killy, Bd. 9, 1991 – Kindler, Bd. 13, 1991 – Wilpert/Gühring, 2. Aufl. 1993 – Albrecht/Böttcher, Bd. 2, 1993 – Freund 1993 – Brauneck 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1050, Sp. 331-337.