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Emil Rittershaus

Geboren am 3. April 1834 in Barmen als Sohn eines Fabrikanten. Er erhielt seinen ersten Unterricht durch einen ehemaligen österreichischen Offizier. Besuch der Barmer Höheren Stadtschule (seit 1859 Realgymnasium). Er wollte ursprünglich Naturwissenschaften und Medizin studieren, trat aber 1848 eine Lehre im väterlichen Betrieb an.

Er eiferte früh der Vormärzlyrik nach und beteiligte sich mit actuellen poetischen Ergüssen an heimathlichen Localblättern. Noch als halber Knabe bildete er mit Dichterfreunden, unter ihnen Wilhelm Langewiesche, den Wupperbund, der sich in einem Sonntagskränzchen traf. Gemeinsam beteiligte man sich am Album aus dem Wupperthale und den Dichtergarben aus dem Wupperthale. Seit 1853 unternahm er für den väterlichen Betrieb Geschäftsreisen durch Deutschland, die Niederlande, Belgien, England und die Schweiz. 1856 Umzug nach Elberfeld (bis zur Rückkehr nach Barmen 1862) und Gründung eines eigenen Geschäfts. Erneute Reisen ins In- und Ausland als Kaufmann und als Poet, der Bekanntschaft mit litterarischen und politischen Persönlichkeiten schloß. Bankrott seiner Firma. Er erfuhr in dieser Zeit Hilfe durch Ernst Keil in Leipzig, dem Herausgeber der Gartenlaube, in der viele Gedichte von Rittershaus erschienen, die ihn populär machten und in materieller Hinsicht halfen. Daneben trat er, nun als Versicherungsagent tätig, seit 1860 mit Rezitationen und literarischen Vorträgen auf, die sich mit rheinischen Dichtern und häufig mit Annette von Droste-Hülshoff befaßten. Er starb am 8. März 1897 in Barmen.

Seine an seinem Freund Emanuel Geibel orientierten Lyrikbände, in denen er zunehmend nationales Gedankengut neben freimaurerischen Ideen vermittelte und neben Zeitereignissen auch traditionelle Rheinweinseligkeit anklingen ließ, hatten großen Erfolg. Viele seiner Gedichte wurden vertont. Am bekanntesten wurde hier sein Lied des Westfalen. Weitere Vorbilder waren ihm Grillparzer, Hebbel, Lenau und Chamisso.

Der Gründer des Barmer Allgemeinen Bürger-(später Bildungs-)Vereins stellte sein literarisches Wirken häufig in den Dienst sozialer Fürsorge. Freundschaft verband ihn mit Ferdinand Freiligrath, den er in dessen Londoner Exil unterstützte. 1867 erließ er als Sprecher des rheinisch-westfälischen Comités den zündenden Aufruf für die Freiligrath-Dotation, bei der 62 000 Taler zusammenkamen. 1869 hieß er Freiligrath nach dessen Rückkehr aus England in Bielefeld willkommen. (Zitate nach ADB)

In das vorliegende Lexikon wurde er wegen seiner zahlreichen Verbindungen nach Westfalen aufgenommen.

Pseudonym: Friedrich Emil Viggo.

Selbständige Veröffentlichungen: Gedichte. Elberfeld: Bädeker 1855. X, 240 S. (UB Bonn, StUB Köln, ULB Düsseldorf); 2., stark verm. Aufl. ebd. 1858 (WLA Hagen); 3., verm. und verb. Aufl. Breslau: Trewendt 1870. 560 S. (StUB Köln); 5., verm. und verb. Aufl. ebd. 1875. 418 S. (SB Mülheim/R.); 10. Aufl. Berlin: Trewendt 1906. 446 S. (UB Bonn, StLB Dortmund) – Dem Volke die Freiheit und sein Recht. Düsseldorf: Rhein. Ztg. [um 1860]. 1Bl. (StUB Köln) – Festgruss gewidmet der Loge Prinz von Preussen zu den drei Schwertern in Solingen zum Jubiläum des 25. Stiftungsfestes. Solingen: Larsch [1865]. 2 Bl. – Freimauerer sind wir und bleiben wir. Gedicht. Leipzig: Förster und Findel [1865]. 2 Bl. – Mahnruf an Deutschland. Elberfeld: Lucas [1867]. 2 Bl. – Den Frauen und Jungfrauen in der Kriegszeit. Drei Lieder nach Volksweisen. Barmen: Langewiesche 1870. 15 S. (UB Bonn) – Vorwärts! Nach Paris! Drei Kriegslieder nach Volksweisen für die deutschen Soldaten. Rheydt: Langewiesche 1870. 5 S. – Freimaurerische Dichtungen. Leipzig: Findel 1870. 73 S. (UB Bonn, StUB Köln); 6. Aufl. ebd. 1897. 111 S. (StUB Köln) – Neue Gedichte. Leipzig: Keil 1871. VIII, 312 S. (Lipp. LB Detmold, StUB Köln, UB Bonn, WLA Hagen); 5. Aufl. ebd. 1896. XI, 295 S. (ULB Düsseldorf, SB Mülheim/R.); 7. Aufl. Stuttgart, Berlin, Leipzig: Union [1913]. X, 246 S. (EAB Paderborn, SB Remscheid) – Zu Erinnerung an die glorreichen Siege der deutschen Armee im deutsch-französischen Kriege. Barmen: van Dirke 1871. 1 Bl. (StUB Köln) – Lied. Gelegentlich der Einweihung des neuen Logen-Gebäudes der Loge „Victoria zur Morgenröthe“ in Hagen, am 19. Januar 1873. Wesel: Kühler [1873]. 1 Bl. – Dem Papste! Antwort eines Freimaurers auf die Encyclica vom 21. November 1873. Barmen: Taddel 1873. 2 Bl.; Elberfeld: Martini und Grüttefien 1874. 2 Bl.; 30. Aufl. ebd. 1884 (SB Wuppertal-Elberfeld) – Zur Sedan-Feier. Barmen: Taddel 1875. 4 S. (StUB Köln); 4. Aufl. ebd. 1875 (SB Wuppertal-Elberfeld) – Der Königlichen Kunst. [Ged.]. o.O. [um 1875]. 1 Bl. – Der Gesellschaft „Erholung“ in Köln zum Stiftungsfeste am 16. Dezember 1876. Köln: Du Mont-Schauberg 1876. 1 Bl. (SB Wuppertal-Elberfeld) – Nachruf an Herrn Bürgermeister a.D. J.L. Trip. o.O. 1878. 1 Bl. (ULB Düsseldorf) – Lied. Der Loge Eos in Crefeld. Krefeld 1878. 1 Bl. – Freimaurerische Dichtungen. 1878 – Für Oberschlesien. Barmen: Taddel 1880. 3 S. – Der Johannis-Loge zum Tempel der Eintracht im Orden Posen gewidmet und vorgetragen bei seinem Besuche der genannten Loge am 17. Februar 1881. Posen 1881. 2 Bl. – Für die Nothleidenden am Rhein. Gedicht. Barmen: Taddel 1882. 3 S. (StUB Köln, SB Wuppertal-Elberfeld) – Deutschlands Siegesdank. Reigen. Berlin 1882 – Zum Johannis-Fest 1884. Barmen 1884 – Am Rhein und beim Wein. 1.-3. Aufl. Leipzig: Keil 1884f. IV, 88 S. (WLA Hagen, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold, StUB Köln); 5 Aufl. – Buch der Leidenschaft. 1. und 2. Aufl. Oldenburg: Schulze 1886. 108 S. (StUB Köln); 4. Aufl. ebd. 1889. 108 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf, SB Wuppertal-Elberfeld) – Improvisation des Bruders Emil Rittershaus beim Schwesternfeste im Logenhaus zu Nürnberg am 19. September 1886 nach dem Liede: „Der Himmel auf Erden.“ Bamberg: Göttling 1886. 2 Bl. – Aus den Sommertagen. Gedichte. Oldenburg: Schulze 1886. VIII, 255 S. (StUB Köln, SB Wuppertal-Elberfeld); 4. Aufl. ebd. [1889] (StLB Dortmund, ULB Düsseldorf, SB Wuppertal-Elberfeld) – Dem Bruder Heil, dem Kaiser! Zur Geburtstagsfeier Seiner Majestät, des deutschen Kaisers, Wilhelm I. am 22. März 1887 [Ged.]. Leipzig: Hesse 1887. 7 S. – An die Freimaurerlogen. Barmen, im Herbste 1888. Barmen 1888 – Zur Trauerfeier für Kaiser Wilhelm I. Leipzig: Hesse 1888. 8 S. – An Kaiser Wilhelm II. Barmen: Inderau [1888]. 2 Bl. (UB Bonn) – Westfalenlied. Gedicht von Emil Rittershaus. Zur Musik gesungen von P. Druffel. Minden: Bruns [1889]. 7 Bl. (ULB Münster); mit dem Untertitel: Für vierstimmigen Männerchor mit Begleitung des Pianoforte. Hagen 1890 (ULB Münster) – Zum Geburtstag von Gustav Heimendahl. 24. Januar 1892. o.O. 1892. 2 Bl. – Festgedicht zur 75jährigen Jubelfeier des städtischen Sing-Vereins in Barmen am 2. und 3. April 1892. Barmen: Wiesmann 1892. 1 Bl. (SB Wuppertal-Elberfeld) – In Bruderliebe und Brudertreue. Gedichte. Leipzig: Hesse 1893. 93 S.; 2. Aufl. ebd. 1893; 3. Aufl. ebd. 1897. 93 S. (StUB Köln); 5. Aufl. ebd. 1897. 111 S. – Spruchperlen heiterer Lebenskunst. Berlin: Grote 1893. VIII, 200 S. (UB Bonn, StUB Köln, SB Wuppertal-Elberfeld) – Zum Andenken an den Sänger vom Drachenfels. Bonn: Neue Bonner Ztg. 1893. 4 S. (UB Bonn, StUB Köln, SB Wuppertal-Elberfeld) – Gustav Heimendahl. Der 24. Januar 1895. Düsseldorf [1895]. 1 Bl. – Am Sarge von Bundesbruder August Witte, gest. am 26. April 1895. Barmen 1895. 7 S. (StUB Köln) – Bundeslied der Loge „Lessing“ in Barmen. Barmen o.J. 1 Bl. – Rufe [her]bei den Dichter Freiligrath. Elberfeld: Lucas o.J. (ULB Düsseldorf) – Zur Jahrhundertfeier. Das Soester Lied. o.O. [1908]. 1 Bl. – postum: Biographische Notizen. Barmen 1885. 51 S. (SB Wuppertal-Elberfeld); Hg. von W. Springmann. Wuppertal: Putty [1947]. 32 S. (ULB Münster, StUB Köln, UB Bonn, ULB Düsseldorf).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Seel: Album aus dem Wupperthale 1854, S. 36-54 [Ged.] – Bund: Lieder der Heimath 1868 [8 Ged.] – Die Gartenlaube [regelm. Beitr., z.B.: 1867, Nr. 17, S. 272: Ein deutscher Lenz! Von heller Lerchenweise Freiligrath gewidmet; Jg. 1873, Nr. 49: Eine Epistel an die Rheinländer] – Rhein. Ztg. vom 30.4.1867, S. 1: Ein Mahnruf an Deutschland – Schad/Hub: Dt. Dichter-Gaben 1868, S. 299: Prolog. Gesprochen bei der Freiligrathfeier in Bielefeld am 11. August 1867 – Dt. Museum 1852ff. [Artikelserie: Correspondenzen aus dem Wupperthale] – postum: Polko: Dichtergrüße, 13. Aufl. 1886, S. 19, 60, 110, 132, 280, 411, 529 [Ged.; Kurzbiogr.] – Kluge: Ausw. dt. Ged. 1887, S. 386 [Ged.; Bildn.] – Baehr: Rhein.-Westf. Dichterbuch 1888, S. 215-225: Freiheit für Alle; Ihr nennt verschlossen mich; Zu spät; Aus den Zuleikaliedern; Gebet; Ein Kellerfest; Lenzesmahnung – Schröder: Aus Westfalen 1899, S. 363f.: Dechenhöhle [Ged.]; Nachdr. in: Uhlmann-Bixterheide: Die Rote Erde 1934, S. 32f. – Westf. Hausbuch 1983, S. 194-196: Die Dechenhöhle; S. 78-80: Annette von Droste-Hülshoff – weitere Beitr. in: Frankfurter Konversationsbl. [zwischen 1832-1862]; Ztg. für die elegante Welt 1851-1859; Der Sonntagsbote vom Rhein 1883-1886; Bremer Sonntagsztg.; Ueber Land und Leute [Kunstberichte]; Bremer Bürgerfreund.

Herausgabe: Carl Siebel's Dichtungen. Gesammelt von seinen Freunden. Berlin: Grote 1877 (UB Bonn, SB Wuppertal-Elberfeld, StUB Köln) – Rheinlands Sang und Sage. Bonn: Strauß [1891] (ULB Düsseldorf, SB Wuppertal-Elberfeld) – Eduard Schulz. Die Welt im Kleinen. 12 Bilder aus dem Kinderleben. Glogau: 1867. 16 S. (ULB Düsseldorf) – Johann Philipp Groot. Altdeutsche Sprüche aus der Wartburg. Einl. von A. Springer. Orig.-Ged. von E.R. und Hugo Freiherr von Blomberg. Elberfeld: Lucas 1870. XII, 20 S. [20 Holzschn.] (ULB Düsseldorf).

Selbständige Veröffentlichungen über Rittershaus: Jubilaeumsfeier zu Ehren des 1. Vorsitzenden Herrn Emil Rittershaus. 1892 (SB Wuppertal-Elberfeld) – J. Rittershaus: Emil Rittershaus. Leipzig 1899 – J. Schrattenholz (Hg.): Emil Rittershaus. Nach seinen selbstbiographischen Aufzeichnungen und nach Erinnerungen von Julius Rittershaus. Leipzig 1899 [mit 2 Bildn.] (WLA Hagen) – K. Frick: Zum Gedächtniß des Herrn Emil Rittershaus [um 1897] (SB Wuppertal-Elberfeld); ders.: Leichenpredigt auf Emil Rittershaus, gest. am 8. März 1897 (SB Wuppertal-Elberfeld) – Liederkranz auf das Grab des Dichters Emil Rittershaus. Zum 8. März 1898. Barmen 1898 – Emil Rittershaus. Zur Enthüllungsfeier seines Denkmals in Barmen am 20. Juni 1900 allen seinen Freunden und Verehrern gewidmet von L. Schneider. Elberfeld 1900 (WLA Hagen) – A. Stemmann: Emil Rittershaus. Sein Leben und sein Dichten. o.O. 1926 [masch.] – Emil Rittershaus, dem Dichter des Wuppertales, zum ehrenden Gedenken 1834-1934. Hagen 1934 (StLB Dortmund) – P. Wittko: Ein Mannes- und ein Dichterleben. Zum 100. Geburtstag von Emil Rittershaus. Wuppertal 1934 [Inhalt: Emil Rittershaus Gedenkfeier in Wuppertal; Stätte der Erinnerung. Emil-Rittershaus-Zimmer im Barmer Rathaus].

Unselbständige Veröffentlichungen über Rittershaus: F. Hey'l: Emil Rittershaus, in: Nord und Süd 52, 1890, S. 179-193 – Emil Rittershaus, in: Über Land und Meer 36, 1894, Bd. 71, Nr. 25, S. 515 [anonym] – Emil Rittershaus, in: Vom Fels zum Meer 1894, 2, S. 14f. [anonym; mit Bildn.] – Nachrufe in: Rhein.-Westf. Ztg. 1897, Nr. 96; Köln. Ztg. 1897, Nr. 216; Elberfelder Ztg. 1897, Nr. 57; Neue Freie Presse 1897, Nr. 11692; Wiss. Beil. der Leipziger Ztg. 1897, Nr. 60; Berliner Illustr. Ztg. 6, 1897, S. 361-368; Münchner Neueste Nachrichten 1897, Nr. 113; Frankfurter Ztg. 1897, Nr. 102 [jew. anonym]; Illustr. Ztg. 1897, Bd. 108, S. 389-392 [L. Salomon]; Rosegger's Heimgarten 1897, Bd. 21, S. 829-835 [I. Schrattenholz]; Die Gartenlaube 1897, S. 226-228 [J. Prölß]; Magazin für Litteratur 66, 1897, S. 361-368 [L. Jacobowski]; Gegenwart 1897, Nr. 51, S. 202-204 [R. Stelter] – Berichte über die Vorbereitungen zur Errichtung eines Rittershaus-Denkmals in Barmen, in: Gartenlaube 1898, Nr. 20, 22, 26 [anonym] – A. Schulze: Eine Erinnerung an Emil Rittershaus, in ebd. 1898, Nr. 28 – K. Wietfeld: 70 Jahre Westfalenlied, in: Wochenspiegel zur Tremonia, Dortmund, vom 25.4.1939 – R. Althaus: „Grüß Dich Gott, Westfalenland“, in: Sauerländ. Gebirtgsbote 69, 1967 – E. Dossmann: Emil Rittershaus, der Dichter des Westfalenliedes und sein Schaffen. Eine Betrachtung aus Iserlohner Sicht, in: Jahresschr. des Förderkreises der Iserlohner Museen 5, 1985, S. 85-99 [mit Abb.] – U. Eckardt: Emil Rittershaus (1834-1897). Zum Nachleben eines „poeta minor“ im Wuppertal, in: Mitt. des Berg. Geschichtsvereins 11, 1986, 1, S. 39-50 [mit Abb.] – S. Höh: "Wir sind ein Spiegel nur der Zeit ...". Anspruch und Wirklichkeit des Wuppertaler Dichterkreises, in: Bergische Blätter 11, 1988, Nr. 4, S. 7-9 – G. Elsner: Man hat sie gern. Auf den Spuren des "Westfalenliedes", in: Westfalenspiegel 49, 2000, Nr. 1, S. 22-25 [mit Notenbeispielen] –  W. Gödden: Butzenscheibenlyrik aus der Nachromantik? Noch einmal zum Westfalenlied, in: Westfalenspiegel 49, 2000, Nr. 2, S. 26-[28] – E. Dossmann: Emil Rittershaus und das Westfalenlied. Gedanken zur Poetik und Musik in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, in: Heimatpflege in Westfalen 14, 2001, Nr. 6, S. 1-4 – Eine Hymne, die zur Andacht mahnt... Täglich erklingt vom Iserlohner Glockenturm das Westfalenlied, in: Die Bürgerschützen 40, 2002, S. 15-21

Erwähnungen in: Herzog 1888, S. 90-112 u.ö. – Schulz-Fielbrandt 1987 [s. Reg.].

Bildnis: 1. versch. Brustbilder (StLB Dortmund; s. Westf. Bildnisse 1927, S. 26) – 2. Portr., nach einer Zeichnung von Richard Seel, 1854; 4 Bildn.; Fotogr. Geburtshaus; 3 Fotogr. des Rittershaus-Gedächtniszimmers (WLA Hagen: Repr. aus Büchern).

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Weitere Handschriften in Westfalen: 1. WLA Hagen: Originalhandschr.: Am Rhein und beim Wein 1885; Briefe; Handschr. des Westfalenliedes – 2. Lipp. LB Detmold: 763 Briefe – 3. StA Bielefeld – 4. SA Bochum – – III. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. UB Bonn (Nachlaß Kinkel): Korrespondenz mit Gottfried Kinkel – 2. DLA Marbach – 3. Heine-Inst. Düsseldorf – 4. LV-Archiv, Berlin (West) – 5. Bayer. SB München – 6. UStB Frankfurt/M. – 7. SB München – 8. UStB Frankfurt/M. – 9. Bayer. LB Coburg – 10. UB Heidelberg – 11. Hess. LB/HB Darmstadt – 12. Bad. LB Karlsruhe – 13. Bibl. der Humboldt-Univ. Berlin – 14. StA/SB Bonn – 15. Theatermuseum Köln – 16. UB Tübingen – 17. Bad. LB Wiesbaden – 18. StUB Köln – 19. SB München – 20. LA Berlin – 21. UB Bremen – 22. SB Wuppertal – 23. HAB Wolfenbüttel – 24. StA Braunschweig. 

Der handschr. Nachlaß war bis 1943 im Rittershaus-Gedächtnis-Zimmer des Barmer Rathauses untergebracht; Kriegsverlust.

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Gedenkstätten: Grabstätte auf dem Lutherischen Friedhof in Wuppertal; Bronzedenkmal in Barmen (1900).

Nachschlagewerke: Herzog 1888 – Koenig, Bd. 2, 1898 – Koepper 1899 – Kurz, Bd. 4, 1864 – Gottschall, 6. Aufl., Bd. 2f., 1891f. – Biogr. Jb. und Dt. Nekrolog 2, 1898; 4, 1900 – Leimbach, Bd. 6, 1896 – Brümmer, 6. Aufl. 1913 – Hinrichsen, 2. Aufl. 1891 – ADB, Bd. 53, 1907 – Fechter, 5. Aufl., Bd. 3, 1938 – Dt. Wirtschaftsführer 1929 – Wuppertaler Biogr. 4, 1962 [mit Bildn.] – Killy, Bd. 9, 1991 – von Heydebrand 1983 – Kosch, 3. Aufl., Bd. 13, 1991 – Freund 1993 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 1043, Sp. 7-15; N.F., Fiche 1081, Sp. 298-307.