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Adolf Rebbe

Geboren im Jahre 1839 als Sohn eines Bauern in Schlangen bei Detmold. Neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit wurde er, besonders in den Wintermonaten, vom Dorfpfarrer soweit vorgebildet, daß er 1854 in das Detmolder Lehrerseminar eintreten konnte. Bereits 17jährig wurde er Hilfslehrer. 1857 wurde er Vikar an der Schule in Rischenau bei Lügde und gleichzeitig im benachbarten Niese. Er war anschließend Lehrer in Schötmar bei Bad Salzuflen und Bentorf bei Vlotho. Seit 1867 wirkte er in Nienhagen bei Detmold. Nach seiner Pensionierung siedelte er nach Lage über, wo er im Hause seiner Tochter lebte. Er starb im April 1926.

Er betätigte sich auf dem Gebiet der Volks- und Heimatkunde. Als eifriger Mitarbeiter am Lippischen Kalender und der Lippischen Post war er ein Pionier [...] für Heimat und Volkskunde (Staercke 1936) in Lippe. Zudem setzte er sich, von den Gedanken Adolph Diesterwegs inspiriert, für Volksbildung und das Schulwesen ein.

Selbständige Veröffentlichungen: Der Kampf gegen Ungezogenheit und Rohheit der Jugend durch die Schule. Ein Wort an alle Guten im Lande, besonders diejenigen, die es näher angeht. Nach einem Vortrage in der Versammlung des lippischen Lehrervereins vom 8. April 1896. Detmold: Hinrichs 1896. 24 S. (Lipp. LB Detmold).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Lipp. Landesztg. 133, 1900, Nr. 157a, 160, 163 vom 7.-14.7.1900: Ein ländliches Schützenfest vor 50 Jahren. Erinnerungen eines alten Schützenbruders – Lipp. Kalender 1902: Kulturbilder der Senne aus alter und neuer Zeit – K. Wehrhan: Wilhelm Oesterhaus zum 80. Geburtstage. Sein Leben und Dichten. Mit Beitr. von Adolf Rebbe, Karl Volkhausen und Friedrich Wienke. Detmold: Meyer 1920 (ULB Münster) – zahlr. Beitr. in der Lipp. Post.

Unselbständige Veröffentlichungen über Rebbe: F. Geise: Vor 150 [hundertfünfzig] Jahren in Schlangen geboren: Lehrer Adolf Rebbe, in: Schlänger Bote 114, 1989, S. 1-3; 115, 1989, S. 10-12 – H. Wiemann: Lehrer Rebbe - Mehr als die Öffentlichkeit weiß, im öffentlichen Leben gewirkt, in: Schlänger Bote 116, 1989, S. 3-6 – ders.: Heinrich Drake und Adolf Rebbe, in: Schlänger Bote 118, 1989, S. 7-8, 10 – ders.: Heinrich Drake: "Große Rosinen sitzen mir nicht im Kopfe". Betr. Drakes Freundschaft mit dem Lehrer und Redakteur Adolf Rebbe aus Schlangen, in: Schlänger Bote 122, 1989, S. 6-8, 10 – ders.: Adolf Rebbe und Heinrich Schacht, in: Schlänger Bote 242, 2001, S. 11, 14.

Nachschlagewerke: Staercke 1936.