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Georg [Ludwig] Weerth

Geboren am 17. Februar 1822 in Detmold als Sohn des evangelischen Pfarrers und geistlichen Generalsuperintendenten für das Fürstentum Lippe, Ferdinand Weerth (1774-1836), und seiner Ehefrau Wilhelmine Weerth geb. Burgmann (1785-1868). Der Vater stammte aus Gemarke bei Barmen, die Mutter aus Mühlheim/R. Geschwister: Carl (1812-1889), Naturwissenschaftler und Gymnasialprofessor in Detmold; Charlotte (1814-1836), verheiratet mit August von Cölln; Wilhelm (1815-1884), Pfarrer in Blomberg und in Oerlinghausen; Ferdinand (1825-1897), Kaufmann in Berlin.

Besuch des Detmolder Gymnasiums Leopoldinum bis Sekunda; Unterricht u.a. bei Christian Friedrich Falkmann. Jugendfreundschaft mit Theodor Althaus. 1836-1840 kaufmännische Lehre in Elberfeld; Weerth lernte autodidaktisch Englisch und Französisch. Freundschaft mit Hermann Püttmann; Mitglied im Literaten-Kränzchen um Ferdinand Freiligrath. Von Anfang 1840 bis Januar 1841 war er Buchhalter bei der Firma Graf Meinertshagen in Köln. Stadt- und kunstgeschichtliche Studien. Erste Gedichtveröffentlichung: Der steinerne Knappe, in Tausend und eine Rheinsage, rheinischer Sagen- und Liederschatz (Hg. von J.B. Rousseau. Düsseldorf 1841].

Ab Januar 1842 Korrespondent im Geschäft des Fabrikanten Friedrich aus'm Weerth (1779-1852), eines Vetters seines Vaters. Als Gasthörer an der Universität Bonn hörte Weerth u.a. Vorlesungen der Professoren Loebell (Neuere Literatur), Düntzer (Goethes Faust), A.W. Schlegel (Kunstgeschichte), Kinkel (Kirchengeschichte). Bekanntschaft mit Karl Simrock (1802-1876). Veröffentlichung weiterer Gedichte (Froh und frei, furchtlos und treu!; Leb wohl; Lockenraub; Die Rose im Walde; Die Schenke). Nachdem Weerth beim Ordnen von Akten seines Onkels Friedrich aus'm Weerth, der auch Abgeordneter des rheinischen Landtages war, erkannte, daß der Bonner Bürgermeister Oppenhoff, ein enger Freund des Onkels, die Öffentlichkeit in Fragen der Pressefreiheit und der Judenemanzipation getäuscht hatte, trug er zur Aufdeckung des Skandals bei und bat anschließend um seine Entlassung.

Ende September 1843 erste Reise nach England; Reisebericht Von Köln nach London in der Kölnischen Zeitung (28.-30.10.1843). Nach kurzem Aufenthalt in Detmold Übersiedlung nach Bradford, Yorkshire. Dort kaufmännischer Angestellter der Firma Passavant & Co., Manchester. 1844/1845 Freundschaft mit Friedrich Engels (1820-1895) und dem Armenarzt John Little McMichan; Kontakt zu dem Arbeiterführer John Jackson (1795-1875). Lektüre während des Aufenthalts in Bradford: Deutsch-Französische Jahrbücher (hg. von Karl Marx und Arnold Ruge) sowie die Schriften von Ludwig Feuerbach, Adam Smith, Thomas Robert Malthus u.a.; Veröffentlichungen: Englische Reisen; Ein Jahrmarkt in Yorkshire; Die Armen in der Senne; Lieder aus Lancashire; Das Blumenfest der englischen Arbeiter. Arbeit an einem (Fragment gebliebenen) Roman, in dem er ein Gesamtbild der deutschen Gesellschaft während der Industrialisierung entwerfen will. Im Juli 1845 brach Weerth, dem das Klima in Bradford zu schaffen machte, zu einer Erholungsreise nach Paris auf, mußte aber wegen eines geringfügigen Unfalls in Brüssel einen Arzt aufsuchen. Dort, vermittelt durch Engels, nähere Bekanntschaft mit Marx. Ende August Rückkehr nach Bradford. Es erschienen die Gedichte Das Nackte, Freund Lenz, Die Natur, Vernunft und Wahnsinn. Weerth begann mit der Niederschrift der Humoristischen Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, deren Hauptfigur Preiss deutlich als Karikatur von Friedrich aus'm Weerth angelegt ist.

Im April 1846 Übersiedlung nach Brüssel, wo sich auch Marx und Engels aufhielten. Geschäftsreisen als Handelsvertreter der Textilfabrik Emanuel & Son, Bradford, innerhalb Belgiens sowie nach Holland und Frankreich. Veröffentlicht wurden u.a. die Berichte Das englische Armenwesen und Das Parlament der englischen Arbeiter. Während des internationalen Freihandelskongresses, der vom 16. bis 18. September 1847 in Brüssel tagte, hielt Weerth eine flammende Rede im Namen des Proletariats, die stark beachtet und in mehreren europäischen Zeitungen wörtlich abgedruckt wurde. Ende November reiste er zusammen mit Marx und Engels nach London zum Kongreß des Bundes der Kommunisten; Ende Februar 1848 Reise nach Paris, um sich dort ins revolutionäre Geschehen zu mischen. Ende April/Anfang Mai Umzug nach Köln, dort Feuilletonchef der seit dem 1. Juni 1848 erscheinenden, von Marx herausgegebenen Neuen Rheinischen Zeitung, in der er nicht nur die zweite Hälfte der Humoristischen Skizzen veröffentlichte (die Kapitel 1-4 waren um die Jahreswende 1847/48 in der Kölnischen Zeitung erschienen), sondern auch zahlreiche kürzere Prosasatiren und satirische Gedichte, etwa Heut morgen fuhr ich nach Düsseldorf und Ich wollt, ich wär Polizeiminister. Die zehn Monate, in denen Weerth das Feuilleton der Neuen Rheinischen Zeitung leitete, waren zugleich seine literarisch produktivste Lebensphase.

Der in Fortsetzungen (8.8.1848-21.1.1849) erscheinende Roman Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski (der erste deutsche Feuilletonroman) trug Weerth eine gerichtliche Klage wegen Beleidigung des Fürsten Felix Lichnowsky ein. Anfang 1849 war Weerth geschäftlich in Hamburg und fuhr von dort aus nach London und Lüttich. Im April besuchte er Ferdinand Lassalle im Kölner Gefängnis. Am 19. Mai erschien die letzte Nummer der Neuen Rheinischen Zeitung; mit Weerths Proklamation an die Frauen. Reise über Lüttich nach Paris, von dort aus über Belgien und die Niederlande nach Detmold. Dort erreichte ihn das Gerichtsurteil im Schnapphahnski-Prozeß: drei Monate Haft sowie eine Geldstrafe, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für fünf Jahre und Beteiligung an den Verfahrenskosten. Weerth reiste zunächst nach Hamburg, um mit der dortigen Niederlassung von Emanuel & Son seine berufliche Zukunft zu klären; Weiterreise nach London, von dort aus im August nach Paris; Ausweisung aus Belgien; Gründung eines eigenen Handelskontors in London. Umgang mit politischen Emigranten.

Weil die Verurteilung seine – auch geschäftlich notwendige – Bewegungsfreiheit in Deutschland allzusehr einschränkte, stellte sich Weerth mit Einverständnis seiner Firma in Köln den preußischen Behörden und verbüßte zwischen März und Mai 1850 seine Haftstrafe im Gefängnis Klingelpütz. Am 2. August Rückreise nach England, von dort aus nach kurzem Aufenthalt mehrmonatige Geschäftsreise nach Portugal und Spanien. Auf dem Rückweg im Februar 1851 in Paris. Besuch beim bewunderten und verehrten Heinrich Heine (1797-1856). Von Paris über Köln nach Hamburg; weitere Geschäftsreisen in West- und Mitteleuropa. Ende März 1852 erster Aufenthalt in Berlin; im Mai in Leipzig erste Begegnung mit Betty Tendering (1831-1902), Cousine zweiten Grades und Schwägerin des Verlagsbuchhändlers Franz Duncker, die einige Monate zuvor von Gottfried Keller (1819-1890) heftig umworben worden war.

Nach bedeutenden Spekulationsverlusten der Firma Emanuel & Son und einer kurzen Tätigkeit bei der ebenfalls im Fernhandel tätigen Firma Vidal reiste Weerth im November/Dezember 1852 im Auftrag der Textilfirma Steinthal & Co., Manchester, nach kurzen Aufenthalten in Detmold und London zu den Westindischen Inseln. Am 19. Dezember erreichte er die Insel St. Thomas, den Ausgangspunkt seiner weiteren Geschäftsreisen durch Nord-, Mittel- und Südamerika in den Jahren 1853 bis 1855. Im Juni 1855 traf er wieder in London ein und reiste nach Hamburg weiter. In Köln und Elberfeld Ende September Wiedersehen mit Betty Tendering, die seinen Heiratsantrag abwies. Darauf letzter Besuch bei der Familie in Detmold. Am 10. Oktober Abreise nach Paris; dort erneutes Treffen mit Betty. Weiterfahrt über London nach Manchester, um die zweite Übersee-Reise vorzubereiten. Nach einem Brief, in dem Betty den Kontakt als endgültig beendet erklärte, reiste Weerth Anfang November überstürzt nach Marseille, wo Betty sich zu dieser Zeit aufhielt. Auch diese Aussprache änderte nichts; Rückfahrt nach Manchester. Von dort aus Mitte des Monats Aufbruch nach den Westindischen Inseln, wo er am 2. Dezember ankam. Im März Übersiedlung nach Havanna; Erkundungsreise auf Kuba. Mai bis Juli: Reise zur Republik Santo Domingo und in das Kaiserreich Haiti, beide auf der Insel Hispaniola gelegen und miteinander im Kriegszustand. Malariainfektion. Rückkehr nach Kuba Mitte Juli; nach 6-7 Tagen Bewußtlosigkeit starb Weerth am Morgen des 30. Juli 1856.

Die Werke Georg Weerths sind sämtlich im Georg-Weerth-Archiv der Lipp. Landesbibl. Detmold gesammelt.

Werk-, Auswahlausgaben: Ausgewählte Werke. Hg. von B. Kaiser. Berlin: Verlag Volk und Welt 1948. XXIX, 297S. – Sämtliche Werke in 5 Bänden. Hg. von B. Kaiser. 5 Bde. Berlin [Weimar]: Aufbau-Verlag 1956f. [Titelb., Taf., Faks.] – Izbrannye proizvedenija. Sostavotel' O.N. Micheeva. Moskva: Izd. literatury na inostrannych jazykach 1952 – Ausgewählte Schriften. Hg. von E.-M. Flinker. Bukarest: Espla, Staatsverlag für Kunst und Literatur 1958 – Gedichte. Prosa. Vorw. von B. Kaiser. Berlin: Aufbau-Verlag 1966. 448S. (=Dt. Volksbibl., Sonderreihe) [mit Abb.] – Werke in 2 Bänden. Ausgew. und eingel. von B. Kaiser. Weimar: Volksverlag 1963; 3. Aufl. Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag 1974 – Ausgewählte Werke. Hg. von B. Kaiser. Frankfurt/M.: Insel 1966 – Gedichte, Prosa, Briefe. Vorw.: U. Binder. Bukarest: Jugendverlag 1969 – Vergessene Texte. Werkauswahl. Nach den Handschr. hg. von J.-W. Goette, J. Hermand und R. Schloesser. 2 Bde. Köln: Leske 1975f.

Einzelausgaben: Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski [Roman]. Hamburg: Hoffmann und Campe 1849. II, 273S. [die 1. Fassung erschien in Fortsetzungen in der Neuen Rhein. Ztg. ab dem 8.8.1848) – postum: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben. Hg. von B. Kaiser. Mit Abb. von W. Klemke. Berlin: Verlag Volk und Wissen 1949. 163S. – Das Blumenfest der englischen Arbeiter und andere Skizzen. Mit einem Vorw. von K. Kanzog. Leipzig: Reclam 1954. 90S. (=Universal-Bibl.) – Englische Reisen. Hg. von B. Kaiser. Mit Abb. von George Cruikshank und J. Leech. Berlin: Rütten und Loening 1954. 94S. [enth. auch die Ged.: Ein Sonntagabend auf dem Meere, Mary sowie die Prosabeitr. Die Wohltaten d. Herzogs von Marlborough, Scherzhafte Reisen [Ausz.], Der Aufstand der Tiere und Ein Reise-Affenteuer (See-Charivari)] (Lipp. LB Detmold) – Fragment eines Romans. Vorgest. von S. Unseld. Frankfurt/M.: Insel 1965. 220S. – Blödsinn deutscher Zeitungen und anderes. Ausw. und Nachw. von D. Pforte. Steinbach: Anabas 1970.

Unselbständige Veröffentlichungen in: (Erstveröffentl. vor dem Erscheinen der Sämtl. Werke 1956f.): J.B. Rousseau. (Hg.): Tausend und eine Rheinsage, rheinischer Sagen- und Liederschatz. Düsseldorf 1841: Der steinerne Knappe – Coelnische Carnevalslieder des Großen Rathes. Köln 1842, S. 9-10: Karnevalslied [Ged.] – Kölnische Ztg. vom 2.8.1842: An Köln [Ged.]; ebd. vom 5.2.1843: Die Schenke [Ged.]; ebd. vom 28.-30.10.1843: Von Köln nach London; ebd. vom 12.11.1843: Der Wein ist nicht geraten [Ged.]; ebd. vom 20., 21.12.1843: Eine Schmetterlingsgeschichte; ebd. vom 20.-22.3.; 23.-24.5.; 4.8.; 25.8.1844: Englische Reisen; ebd. vom 19., 20., 22., 24., 25. und 26.7.1845: Scherzhafte Reisen; ebd. vom 11.8.1844: Ein Sonntagabend auf dem Meere [Ged.]; ebd. vom 30.9.1846: Das englische Armenwesen; ebd. vom 5.-7.11.1847: Cunningham; ebd. vom 27.-29.11.1847: Die englische Geldkrisis und die Eröffnung des Parlaments; ebd. vom 14.11., 3.12., 14.12.1847 und vom 2.2.1848: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben. Kap. 1-4, [Kap. 5-9 zunächst ungedr.; Neue Rhein. Ztg. vom 14.6.1848: Kap. 10-14]; ebd. vom 1. und 2.4. 1848: Ein Besuch in den Tuilerien; ebd. vom 4., 15., 19. und 23.4.1848: Korrespondenzen; ebd. vom 7.1.1848: Die Repeal-Motion in den Händen O'Connors – Jb. für Kunst und Poesie. Hg. von L. Wihl. Barmen 1843, S. 209-210: Leb wohl; Lockenraub; Die Rose im Walde [jew. Ged.] – Püttmann: Rhein. Jb. zur gesellschaftl. Reform 1, 1845, S. 309-326: Proletarier in England; S. 347-356: Erst achtzehn Jahr; Freund Lenz; Ein Festlied (Die Natur); Vernunft und Wahnsinn; Lied aus Lancashire (Der alte Wirt in Lancashire) [jew. Ged.]; Jg. 2, 1846, S. 94-129: John Rayner Stephens, Prediger zu Stalybridge, und die Bewegung der englischen Arbeiter im Jahre 1839 – Püttmann: Dt. Bürgerbuch für 1845, S. 266-271: Die Armen in der Senne; S. 180-187: Das Blumenfest der englischen Arbeiter; S. 346: Die Industrie [Ged. und Prosa] – Heß: Gesellschaftsspiegel 1, 1845f., S. 63-64, 196: Lieder aus Lancashire: Es war ein armer Schneider; Die hundert Männer von Haswell; Der alte Wirt in Lancashire; Der Kanonengießer [jew. Ged.]; S. 17-19: Die Wohltaten des Herzogs von Marlborough; 163-167: Der Gesundheitszustand der Arbeiter in Bradford, Yorkshire, England; Jg. 2, 1846, S. 101: Gebet eines Irländers [Ged.; ohne letzte Strophe; vollst. in: H. Püttmann: Album. Borna 1847, S. 17] – Dt. Brüsseler Ztg. vom 26.8.1847: Ein Abenteuer in Ostende [Ged.]; ebd. vom 5.9.1847: An Bord des Glen Albyn. Ein Reise-Affenteuer (See- Charivari); ebd. vom 26.12.1847: Ein Jahr [Ged.]; ebd. vom 28.11.1847: Herr Joseph und Frau Potiphar [Ged.]; ebd. vom 27.6.1847: Salomo [Ged.]; ebd. vom 27.6.1847: Die deutschen Verbannten in Brüssel [Ged.]; ebd. vom 13.2.1848: Moderner „Herrendienst“ im Berliner Karneval [Ged.]; ebd. vom 20.1.1848: Haute Volée [Ged.] – Die Ameise vom 15.10.1847: Rede auf dem Freihandelskongreß in Brüssel [dt. Fassung]; dass. [engl. Fassung] Northern Star (London) vom 9.10.1847; dass. [franz. Fassung], in: Archiv für die Gesch. des Sozialismus und der Arbeiterbewegung, Leipzig, 11, 1925, S. 193-195 [erschienen zuerst in „Atelier démocratique“; dieses Blatt ist nicht mehr auffindbar] – Neue Rhein. Ztg. vom 3.7.1848: Heuler und Wühler [Ged.]; ebd. vom 14.7.1848: Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf [Ged.]; ebd. vom 9.7.1848: Ich wollt, ich wär Polizeiminister [Ged.]; ebd. vom 2.6.1848: Die komischen Kaiser: Kaiser Karl [Ged.]; ebd. vom 12.-14.10.1848: Kein schöner Ding ist auf der Welt, als seine Feinde zu beißen [Ged.]; ebd. vom 15.6.1848: Lied eines irischen Emigranten (Klagelied eines Irländers) [Ged.]; ebd. vom 11.6.1848: Pfingstlied [Ged.]; ebd. vom 8.11.1848; Die Beine der Frau Martin-Zimmermann; ebd. 16.12.1848: Die heilige deutsche Reichsarmee [Ged.]; ebd. vom 8.6.1848: Das tragikomische Belgien; ebd. vom 29.6.1848: Westfalen; ebd. vom 3.11.1848: Fromme Wünsche; ebd. vom 5.1.1848: Verkanntes Genie; ebd. vom 19.5.1849: Großbritannien; ebd. vom 9.6.1848: Militärische Beredsamkeit; ebd. vom 3.9.1848: Louis Blanc in Belgien und England; ebd. vom 10.11. und 28.12.1848 und vom 22. und 23.3.1849: Blödsinn deutscher Zeitungen; ebd. vom 18., 27. und 31.8.1848 (die 1. Folge erscheint umgearbeitet als 21. Kap. der „Schnapphahnsky“-Buchfassung, Hamburg 1849): Das Domfest von 1848; ebd. vom 27.7.1848: Reaktionäre Gedanken einer Dame; ebd. vom 19.-23.8.1848 (ein Teil dieses Textes wird als Kap. 22. in die Buchfassung des „Schnapphahnsky“ aufgenommen): Der Gürzenich; ebd. vom 1.8.1848: Königin Isabelle und der Stuhlrichter Warga; ebd. vom 4. und 5.8.1848: Kriegserklärung der schwarz-weißen gegen die schwarz-rot-goldnen Annoncen; ebd. vom 10.9.1848: Die rote Laterne; ebd. vom 5.11.1848: An eine hohe Nationalversammlung in Berlin; ebd. vom 30.12.1848: Punch, Harlequin und Henneschen; ebd. vom 14. und 15.11.1848: Die Steuerverweigerung in England bei Gelegenheit der Reform Bill im Jahre 1832; ebd. vom 21. und 23.7. und vom 2.8.1848: Aus dem Tagebuch eines Heulers; ebd. vom 16.12.1848: Theater in Köln; ebd. vom 6., 9., 11., 20., 21., 25. und 29.3.1849: Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit; ebd. vom 7.3.1849: Leitartikel vom 7. März 1849; ebd. vom 18.3.1849: Preußen in Amerika; ebd. vom 19.5.1849: Proklamation an die Frauen; ebd. vom 18.3.1849: Le jeune Saedt; ebd. vom 6., 7., 8., 11. und 13. 4.1849: Welche römische Keyser und Könige in Aach im Gotteshauss gekrönet seyen 1-5 – Monatsschr. für rhein.- westf. Geschichtsforschung und Altertumskunde 2, 1876, S. 159: Es geht der Wein [Ged.] – Monatsschr. für die Gesch. Westdeutschlands mit bes. Berücksichtigung der Rheinlande und Westfalens 4, 1878, S. 99-100: Abschied von Köln [Ged.] – Der Sozialdemokrat, Zürich, vom 12.7.1883: Die Winzer (Die rheinischen Weinbauern) [Ged.] – K. Weerth: Georg Weerth. Leipzig 1930, S. 9: Die Blume starb auf eis'gen Feldern [Ged.] – B. Kaiser: Die Achtundvierziger. Weimar 1952, S. 331: Das Hungerlied [Ged.] – Gedichtsammlungen und Nachdr. in: H. Püttmann (Hg.): Album. Borna 1847, S. 3-18 und 123-133 [Inhalt: Handwerksburschen-Lieder: Der Abschied; Auf hohem Berge; Im grünen Walde; Drei schöne Handwerksburschen; Um die Kirschenblüte; Der Kanonengießer [Ged.]; Lieder aus Lancashire: Sie saßen auf den Bänken; Herüber zog eine schwarze Nacht; Das ist das Haus am schwarzen Moor; Die hundert Männer von Haswell; Der alte Wirt in Lancashire; jew. Ged.] – Vorwärts! Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk [Hg. von R. Lavant]. Zürich 1886, S. 19, 66, 83-86, 122, 174, 285, 327, 371 [13 Ged.] – K. Henckell: Buch der Freiheit. Berlin 1893, S. 162-166: Lieder aus Lancashire; Gebet eines Irländers; Die rheinischen Weinbauern – Stimmen der Freiheit. Blüthenlese der hervorragendsten Schöpfungen unserer Arbeiter- und Volksdichter. Hg. von K. Beißwanger. 2. Aufl. Nürnberg 1901, S. 407-418 [7 Ged.] – F. Diederich: Von unten auf. 3. Aufl. Dresden 1928, S. 112-114, 191: Lieder aus Lancashire [5 Ged.] – B. Kaiser: Die Achtundvierziger. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Weimar 1952, S. 327-360 [Ged.] – Die ersten Gedichte der Arbeiterbewegung. Ausw. und Nachw.: H. Pross. Stierstadt/Ts. 1956 [Ged.] – H. Leber: „Ich war, ich bin, ich werde sein.“ Gedichte aus dem dt. Vormärz. Leipzig [1961], S. 174-200 [15 Ged.].

Vertonungen: H. Scherchen: Vier Lancashire-Lieder (Das ist das Haus am Schwarzen Moor; Der alte Wirt in Lancashire; Herüber zog eine schwarze Nacht; Die hundert Männer von Haswell). Berlin [um 1927] – H. Todenhöfer: Was kein Jahrhundert ahnungsvoll erharrt. Leipzig 1962 (Neues Chorliederbuch 42 B).

Briefwechsel: Georg Weerth. Briefe. Berlin [Weimar]: Aufbau-Verlag 1957 (=Weerth: Sämtl. Werke. Bd. 5) – Briefwechsel mit Betty Tendering. Hg. von B. Kaiser. Berlin [Weimar]: Aufbau-Verlag 1972 – Georg Weerth. Sämtliche Briefe. Hg. und eingel. von J.W. Goette. Bd. 1.2. Frankfurt/M., New York: Campus 1989 – B. Füllner: "Es muss schrecklich sein, auf demselben Fleck beim Nichtstun alt geworden zu sein." Zwei unveröffentlichte Briefe an Georg Weerth, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 70, 2001, S. 251-272.

Zeitgenössische Zeugnisse: Friedrich Engels: [Nachruf auf Georg Weerth], in: Sozial-Demokrat (Zürich) von 7.6.1883 – Karl Marx und Friedrich Engels: Weerth, in dies.: Über Kunst und Literatur. Hg. von M. Lifschitz. Berlin 1948, S. 409-413; Neuaufl. 1967/68; Lizenzausg. Frankfurt/M., Wien 1968 – Marie Weerth: Georg Weerth. 1822-1856. Ein Lebensbild. o.O. [um 1910] 724 gez. Bl. in 35 Lagen [handschr. Mss.; Lipp. LB Detmold]; dies: Aus den Aufzeichnungen von Marie Weerth. Mit Anm. von Karl Weerth, in: Heimatland Lippe 65, 1972, Nr. 2, S. 58-61.

Bibliographien: Georg-Weerth-Bibliographie. Bearb. von E. Fleischhack, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 41, 1972, S. 191-227 – Bibliographischer Nachtrag. Zusammengestellt von E. Fleischhack, in: Grabbe-Jb. 1982, S. 151-160 – E. Fleischhack: Georg-Weerth-Bibliographie, in: Grabbe-Jb. 1983ff. – K. Nellner: Georg-Weerth-Bibliographie, in ebd. 1989ff. [fortlaufend ergänzt] .

Selbständige Veröffentlichungen über Georg Weerth: K. Weerth: Georg Weerth, der Dichter des Proletariats. Ein Lebensbild. Leipzig 1930 – F.P. Siller: Georg Weerth. Skizze zur Geschichte der dt. sozialistischen Dichtung der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Übers. [aus dem Russ.] von P. Baron, überarb. von K. Weerth. [Detmold o.J.] 258S. [masch. Ms.] – R. Gieshoff: Georg Weerth, ein Wegbereiter der Revolution des Jahres 1848. Lemgo 1948 [masch.; Arbeit der Pädag. Akademie Detmold] – H. Bunke: An der Seite von Marx und Engels. Ein Überblick über sein Leben und Wirken. Hg. vom Ministerium für Kultur der DDR. Frankfurt/O. 1956 – J. Schröter, I. Fröhlich: Georg Weerth. 1822 bis 1856. Berlin 1956 – M. Lange: Georg Weerth. Der erste und bedeutendste Dichter des dt. Proletariats. Berlin 1957 (=Lektionen der Parteihochschule „Karl Marx“ beim ZK der SED) – H. Kärgel: Die publizistische Bedeutung von Weerths „Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten.“ [Potsdam] 1961 [Staatsexamensarb.] – W. Böttger: Die Herausbildung des satirischen Stils in den Prosawerken Georg Weerths. [Leipzig] 1962 [maschr. vervielf.; journalist. Diss.] – G. Peukert: Formen der Sozialkritik bei Georg Weerth. Frankfurt/M. 1966 [Staatsexamensarb.] – D. Boßler: Georg Weerth im Urteil seiner Zeitgenossen und in der Literaturgeschichte. Wiesbaden 1969 [Neuwied, Päd. Hochschule, Staatl. Prüfungsarbeit für das Lehramt an Volksschulen] – D. Bunselmeier: Gesellschaftliche Erfahrung und Gesellschaftsentwürfe bei Georg Weerth. [Berlin 1969; masch.; Staatsexamensarb. FU Berlin] – W.G.E. Meyer-Erlach: Georg Weerths novel „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnsky“ Diss. Toronto 1971 – F. Vaßen: Georg Weerth. Ein politischer Dichter des Vormärz und der Revolution 1848/49. Stuttgart 1971 – Georg Weerth zum 150. Geburtstag. Hg. von K.-A. Hellfaier. Detmold 1972 – J.H. De Luca: Georg Weerth. A stylistic study of the major works. Diss. Ithaca, N.Y. 1973 – H. Leber: Freiligrath, Herwegh, Weerth. Leipzig 1973 – Georg Weerth. Werk und Wirkung. Hg. von der Akad. der Wiss. der DDR, Zentralinst. für Literaturgesch. Berlin 1974 – B. Issel: Die Satire Georg Weerths und ihre Rezeption durch die materialistische Literaturwissenschaft. München 1974 – W. Baumert: „Und wen der Teufel nicht peinigt...“. Die Jugend des Dichters Georg Weerth. Berlin [1975] – M.J. Mc Bryde: The Revolution of 1848 in the works of Georg Weerth, Robert Prutz, Johannes Scherr and Adolf Glassbrenner. Diss. Christchurch 1975 – R. Otterbein: L' Évolution politique de Georg Weerth à travers sa correspondence. Paris 1975 [masch.; Magisterarb. Text dt.] – U. Zemke: A Biography of Georg Weerth (1822-1856). Diss. Cambridge 1976 – K. Hotz: Georg Weerth-Ungleichzeitigkeit und Gleichzeitigkeit im literarischen Vormärz. Stuttgart 1976 – W.S. Lavundi: Social Classes and themes of true socialism. A study of Georg Weerth's pre-revolutionary works. Diss. Ann Arbor/Michigan, London 1977 – C. Gobron: L' écrivain et journaliste littéraire Georg Weerth. Défenseur de la classe ouvrière et agitateur de la révolution de 1848/49. Diss. Paris 1978 – J.W. Goette, D. Mayer, C. Stumpf: „Kleine Leute“. Ideologiekritische Analysen zu Nestroy, Weerth und Fallada. Frankfurt/M., Berlin, München 1979 – Lippische Landesbibliothek Detmold: Georg Weerth in seiner Zeit. Eine Ausstellung anläßlich seines 125. Todestages am 30. Juli 1981. Ausstellung und Katalog: K. Nellner. Detmold 1981 (=Auswahl- und Ausstellungskataloge der Lipp. LB 15) – E.H. Attiche: Heines und Weerths Reiseberichte. Untersuchung zu Gegenstand, Form und Funktion. Diss. Berlin 1982 – A. Pasinato: 'Vormärz' e revoluzione del 1848 nella letteratura di Georg Weerth. Udine 1982 – C. Gerhardt: Zur Satire bei Georg Weerth. Bonn 1983 [masch.; Staatsexamensarb.] – B. Kaiser: Vom glückhaften Finden. Essays, Berichte, Feuilletons. Hg. von T. Erler. Berlin, Weimar 1985 – Georg Weerth. Neue Studien. Hg. von B. Füllner. Bielefeld 1988 – U. Zemke: Georg Weerth 1822-1856. Ein Leben zwischen Literatur, Politik und Handel. Düsseldorf 1989 – Georg Weerth (1822-1856). Referate des I. Internationalen Georg-Weerth-Colloquiums 1992. Hg. von M. Vogt. Bielefeld 1993 [Inhalt: W. Broer: Georg Weerths Äußerungen zur Sklavenfrage; W. Büttner: Georg Weerth-Feuilletonchef der „Neuen Rheinischen Zeitung“; J. Fohrmann: Die Lyrik Georg Weerths; B. Füllner: „Die Tatsachen sind alle wahr.“ Roman und Prozeß. Georg Weerths Adelssatire „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski“; J.W. Goette: Georg Weerths Reisebriefe und -berichte; U. Köster: Kontexte zu Weerths Berichten über Proletarier in England, F. Takaki: Zu den „Liedern aus Lancashire“; R. Rosenberg: Georg Weerth in der dt. Literaturgeschichtsschreibung; F. Vaßen: Das Lachen des Georg Weerth oder Satire und Karneval; M. Vogt: Realismus avant la lettre: Georg Weerths Romanfragment; F. Wahrenburg: Reisen in die andere Welt. Weerths Briefe aus Spanien und Portugal; U. Zemke: Lehrjahre in England. Georg Weerth und Theodor Fontane: Zwei dt. England-Reisende in der Mitte des 19. Jahrhunderts] – Georg Weerth und das Feuilleton der "Neuen Rheinischen Zeitung": Kolloquium zum 175. Geburtstag am 14./15. Februar 1997 in Detmold. Hg. von M. Vogt. Bielefeld 1999 – "Ich aber wanderte und wanderte - es blieb die Sonne hinter mir zurück" Hg. von F. Bratvogel. Detmold 2001 [Grabbe-Jb. 19/20, 2000/2001, Inhalt: B. Füllner: "Der Handel ist für mich das weiteste Leben, die höchste Poesie". Georg Weerth und die 1848er Revolution, S. 358-372; F. Melis: "Ja, das ist er, wie er leibte und lebte; wie er auf der Rheinischen Zeitung am Redactionstische neben mir saß..." Eine andere Sicht auf Georg Weerths Wirken für die "Neue Rheinische Zeitung", S. 373-394; W. Broer: Ein überraschender Schnapphahnski-Fund, S. 395-412; F. Takaki: Georg Weerth und Paris, S. 413-418; J. Santullano: Georg Weerth, S. 419-421] 

Unselbständige Veröffentlichungen über Weerth: F. Mehring: Georg Weerth. Ein Dichter des Proletariats, in: Die Volksbühne 2, 1893/1894, H. 1, S. 8-10; in ders.: Gesammelte Schriften [Werke]. Bd. 10, 2., durchges. Aufl. Berlin 1975, S. 608-611 – E. Drahn: Georg Weerth auf dem internationalen Kongreß der Volkswirte in Brüssel 1847, in: Archiv für die Gesch. des Sozialismus und der Arbeiterbewegung 10, 1925, S. 186-195; Nachdr. Graz 1965 – K. Weerth: Aus Georg Weerths Leben. Die Jahre 1844-1852, in ebd. 15, 1930, S. 337-387 – W. Haenisch: Georg Weerth, in: Internat. Lit. Dt. Blätter, Moskau, 6, 1936, H. 7, S. 96-106 – B. Kaiser: Georg Weerth, in: Ost und West, Berlin, 2, 1948, H. 1, S. 29-32 – Georg Weerth, „Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben“, in: Studienmaterial zu Analysen von Werken der dt. Literatur. Hg. unter Ltg. von J. Bonk. Berlin 1954, S. 79-99 – A. Dymschitz: Georg Weerth, in: Sowjetwissenschaft. [Abt.] Kunst und Literatur. Berlin. 4. 1956, Halbj. 2, Nr. 7, S. 591-607 – H. Pross: Georg Weerth und Friedrich Engels, in: Georg Weerth: Die ersten Gedichte der Arbeiterbewegung. Stierstadt 1956, S. 20-44 – J. Schobeß: Georg Weerth, der erste Dichter der dt. Arbeiterschaft, in: Die Nation 6, 1956, H. 7, S. 509-517 – M. Lange: Das Vermächtnis Georg Weerths, eine große Tradition unserer sozialistischen Literatur, in: Einheit, Berlin, 12, 1957, Nr. 10, S. 1288-1298 – H. Brandt: Georg Weerth, „...der erste und bedeutendste Dichter des deutschen Proletariats“, in: Wiss. Zeitschr. der Friedr.-Schiller-Univ. Jena (Gesch.- und sprachwiss. R.) 8, 1958/1959, H. 2/3, S. 391-499 – K. Hammer: Georg Weerth, in: Der Bibliothekar 12, 1958, H. 4, S. 358-362 – H. Meier: Georg Weerths Vergleiche im Dienst der politischen Satire, in: Sprachpflege 7, 1958, Nr. 7, S. 103-105 – W. Grupe: „Ritter Schnapphahnski“ in den Akten des Dt. Zentralarchivs, in: Neue Dt. Lit. 7, 1959, H. 5, S. 152f. – K. Schaefer: Georg Weerths „Lieder aus Lancashire“. Hinweise zur Analyse und Behandlung im Unterricht, in: Der Deutschunterricht 12, 1959, H. 6, S. 333-340 – H. Schneider: Die Widerspiegelung des Weberaufstandes von 1844 in der zeitgenössischen Prosaliteratur, in: Weimarer Beitr. 7, 1961, H 2, S. 255-277, insbes. S. 271-276 – T. Itoh: Georg Weerth, in: Die Entwicklung der dt. satirischen Dichtung von Goethe bis Weerth. Gifu-City/Japan 1965, S. 16-32 und 43-45; ders.: Georg Weerth als ein satirischer Dichter, in: Germ. Forschung in Mitteljapan, Nagoya/Japan, 4, 1966, S. 117-154 – K. Schäfer: Zu Georg Weerths Romanfragment, in: Wiss. Zeitschr. des Päd. Inst. Magdeburg 1967, 1, S. 8-32 – G. Voigt: Georg Weerth im Deutschunterricht, in: Weimarer Beitr. 13, 1967, S. 109-119 – R. Eichholz: „Ich sitze nieder, ein Gericht zu halten“. Der Dichter Georg Weerth, in: Leben, Land und Leute. Hg. von W. Först. Köln, Berlin 1968, S. 216-227 – J.W- Goette: Zwischen Romantik und Revolution. Leben und Taten des ersten Arbeiterdichters Georg Weerth, in: Hefte. Zeitschr. für dt. Sprache und Lit., Amsterdam, 1968, Nr. 3, S. 13-23 – A. Schweickert: Heines Beziehungen zur politischen Lyrik des „Vormärz“. Seine Wirkung auf die Lyriker Georg Herwegh und Georg Weerth, in ders.: Heinrich Heines Einflüsse auf die dt. Lyrik 1830-1900. Bonn 1969, S. 35-60 – E. Kittel: Georg Weerth, in: Westf. Lebensbilder 10, 1970, S. 142-171 – D. Pforte: Kritik als Kopf der Leidenschaft. Zu Georg Weerths Feuilletonistik, in: Georg Weerth: Blödsinn dt. Zeitungen und anderes. Steinbach 1970, S. 113-121 – M. Schumacher: Wirtschafts- und Sozialverhältnisse der rheinischen Textilindustrie im frühen 19. Jahrhundert. Ein Verzeichnis des „beschäftigten Personals“ der Baumwollspinnerei und Weberei Weerth in Bonn 1847, in: Rh. Vjsbl. 35, 1971, S. 301-326 – F. Wagner: Bemerkungen zu Weerths Romanfragment, in: Weimarer Beitr. 18, 1972, H. 8, S. 192-195 – W. Feudel: Georg Weerth, ein sozialistischer Parteischriftsteller des Vormärz, in ebd., S. 92-110 – I. Pepperle: Spätbürgerliche Literaturwissenschaft und Vormärz, in ebd., S. 181-186 – S. Schlenstedt: Gedanken zur Verwendung mythologischer Motive in der sozialistischen Dichtung, in ebd., S. 186-192 – K.-D. Hähnel: Arbeitstagung zu Ehren Georg Weerths, in ebd., S. 178-181 – W. Dietze: Georg Weerths geistige Entwicklung und künstlerische Meisterschaft, in ders.: Reden, Vorträge, Essays. Leipzig 1972, S. 128-169 – K. Kuhnke: Georg Weerth. Der erste Dichter des dt. Proletariats, in: Sozialist. Zeitschr. für Kunst und Gesellsch., Tübingen, H. 10, 1972, S. 1 – J. Pischel: Die real-humanistische Konzeption „ganzer“ Menschlichkeit im Werk Georg Weerths, in: Wiss. Zeitschr. der Univ. Rostock (Gesch.- und sprachwiss. R.) 22, 1973, H. 5, S. 423-429 – D. Schiller: Das Erbe der Vergessenen. Einige methodische Überlegungen, in: Weimarer Beitr. 19, 1973, H. 4, S. 49-66; Wiederabdr. in: Georg Weerth. Werk und Wirkung. Berlin 1974, S. 92-112 – W. Feudel: Georg Weerth und die sozialistische dt. Literatur, in ebd., S. 11-27 – M. Kemp-Ashraf: Georg Weerth in Bradford, in ebd., S. 44-59 – F. Wagner: Einige literarhistorische Beobachtungen an Weerths Romanfragment, in ebd., S. 82-91 – I. Pepperle: Zu neuen Tendenzen der Auseinandersetzung mit der revolutionär-demokratischen und sozialistischen Literatur der bürgerlichen Aufstiegsphase, in ebd., S. 113-124 – S.V. Turajew: Georg Weerth und die Romantiktradition, in ebd., S. 125-143 – R. Weisbach: Divergenz und Parallelität. Skizze zu Entwicklungsproblemen von sozialistischer und modernistischer Dichtung im 19. Jahrhundert, in ebd., S. 144-178 – H.-G. Werner: Zur ästhetischen Eigenart von Weerths „Liedern aus Lancashire“, in ebd., S. 60-72 – E. Fleischhack: Aus der Frühgeschichte des Lippischen Landesmuseums [in Detmold]. Georg Weerth und Ferdinand Freiligrath als Aufbauhelfer, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 43, 1974, S. 145-166 – H. Bender: Anmerkungen zu Georg Weerths „Schnapphahnsky“, in: Akzente 22, 1975, H. 3, S. 276-287; Wiederabdr., in: Georg Weerth: Vergessene Texte. Bd. 2. Köln 1976, S. 123-134 – W. Geißler: Georg Weerth und die Entstehung der sozialistischen Literatur, in: Zeitschr. für Slavistik 20, 1975, S. 594-598 – M.J. Mc Brude: Georg Weerth, Johannes Scherr and Robert Prutz. 3 novellists of 1848 and their attitudes towards the fourth estate, in: German Life and Letters, Oxford, 29, 1975/76, 4, S. 351-362 – J.-W. Goette, R. Schloesser: Georg Weerth. Ein Lebensabriß, in: Georg Weerth: Vergessene Texte. Bd. 1. Köln 1975, S. 15-36; dies: Vorbemerkung (zu: Georg Weerth: Romanfragment), in ebd., Bd. 2, S. 265-270 – J. Hermand: Zur Literatur des Vormärz, in ebd., Bd. 1, S. 391-404 – R. Koselleck: Bürger und Revolution 1848/49, in ebd., Bd. 2, S. 9-19 – R. Schloesser: Georg Weerth nach der Revolution, in ebd., S. 395-406 – J.W. Goette: Georg Weerth. Wegbereiter der revolutionären Literatur in Deutschland, in ebd., S. 461-481 – G. Lucács: Georg Weerth. Ungekürzte Übers. aus dem Russ. von F. Allardt-Nostitz. Mit Anm., in ebd., S. 451-460 – F. Vaßen: Georg Weerth als Feuilletonredakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“, in ebd., S. 22-38 – F. Trommler: Exemplarische politische Lyrik: Heine, Weerth, Freiligrath, in ders.: Sozialistische Literatur in Deutschland. Stuttgart 1976, S. 105-120 – T. Beckermann: Georg Weerth oder der Widerspruch zwischen dem sozialen Engagement und der bürgerlichen Erzählform, in: Der dt. Roman und seine historischen und politischen Bedingungen. Bern, München 1977, S. 175-199; dass., in: Keisei, Tokyo, Nr. 42, 1978, S. 1-28 – J.W. Goette, R. Schloesser: Textkritische Anmerkungen zu Kaisers Weerth-Ausgabe, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 46, 1977, S. 108-114 – S.-A. Joergensen: Weerth und Gotthelf als Dichter des Proletariats. Ein krit. Vergleich, in: Geist und Zeichen. Festschr. für Arthur Henkel. Heidelberg 1977, S. 157-167 – L. Krapf: Rezeption und Rezeptionsverweigerung. Einige Überlegungen zur politischen Lyrik Georg Herweghs und Georg Weerths, in: Rezeptionsgeschichte oder Wirkungsästhetik. Stuttgart 1978, S. 83-100 – J. Hermand: Georg Weerth, Lieder aus Lancashire, in: Geschichte im Gedicht. Texte und Interpretationen. Frankfurt/M. 1979, S. 128-135 – B. Füllner: Georg Weerths Adelssatire „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski“. Ein Beitrag zur Diskontinuität in der Rezeption der dt. Vormärzliteratur, in: Lipp. Mitt. aus Geschichte und Landeskunde 49, 1980, S. 97-104 – A. Wishard: Georg Weerth's Vision of social Change in „Fragment eines Romans“, in: Modern Languages Quarterly 41, 1980, S. 363-372 – D. Köster-Bunselmeyer: Weerths Romanfragment im Kontext des Zeitromans, in dies: Literarischer Sozialismus. Tübingen 1981, S. 16-26 – W. Wehner: Georg Weerth, „Sie saßen auf den Bänken“, in ders.: Weberelend und Weberaufstände in der dt. Lyrik des 19. Jahrhunderts. München 1981, S. 185-190 – W. Büttner: Das Feuilleton der Neuen Rheinischen Zeitung, in: Jb. für Gesch., Berlin, 22, 1981, S. 7-50 – B. Füllner: Georg Weerth. Dichter und Politiker 1840-1856. Ein Überblick über die Verbreitung der zu Weerths Lebzeiten gedruckten Werke, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 51, 1982, S. 192-164 [Bibliogr. der zu Weerths Lebzeiten gedr. Ged. und Prosaarbeiten und zur Freihandelskongreß-Rede] – U. Kaiser: Die zeitkritische Parodie in der Lyrik Georg Weerths, in: Grabbe-Jb. 1, 1982, S. 73-91 – F. Wahrenburg: Georg Weerths Haltung zur Revolution in den Jahren 1848/49, in ebd., 2, 1983, S. 75-90 – J. Jansen: Die Darstellung der sozialen Realität: Weerth und Heine, in ders.: Einführung in die dt. Literatur des 19. Jahrhunderts. Bd. 1: Restaurationszeit 1815-1848. Opladen 1982, S. 252-277 – M. Geisler: Die Anfänge der Sozialreportage in Deutschland: Georg Weerth, in ders.: Die literarische Reportage in Deutschland. Königstein/Ts. 1982, S. 218-225 – E. Weber: Lesarten sozialistischer Lyrik. Zu Georg Weerth: „Es war ein armer Schneider“, in: Gedichte und Interpretationen, Bd. 4. Hg. von G. Häntzschel. Stuttgart 1983, S. 263-272 – H. Schauerte: Georg Weerth, Fragment eines Romans „ab 1846“, in ders.: Die Fabrik im Roman des Vormärz. Köln 1983, S. 237-250 – H. Niemeyer: Aus der lieben Heimat. Georg Weerths „Die Armen in der Senne“ . Versuch, eine versäumte Lektion nachzuholen, in: Grabbe-Jb. 3, 1984, S. 92-97 – B. Füllner: Georg Weerth: „Die bittern Früchte der Öffentlichkeit“. Ein unbekannter Korrespondenzartikel von Weerth und seine Wirkung, in ebd., S. 87-91 – T.E. Bourke: Georg Weerth. Repealers and wild Chartists, in: Neglected German progressive writers. Vol. 1. Galway 1984, S. 53-67 – L. Calvié: Le Roman Feuilleton „Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski“ (1848-1849) de Georg Weerth: Modèle littéraire Heineen et réalité sociale et politique, in: Roman et société. Actes du colloque international de Valenciennes. Mai 1983, S. 49-59 – J. Bark: Kritik am Großbürgertum: Georg Weerth: „Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben“, in ders.: Biedermeier, Vormärz, Bürgerlicher Realismus. Stuttgart 1984, S. 74-77 – B. Füllner: Georg Weerths Reiseberichte aus England, Frankreich und Köln vor und nach den ersten revolutionären Ereignissen im Jahre 1848. 8 Korrespondenzart. Weerths für die von G.G. Gervinus hg. „Deutsche Zeitung“, mit Einf. und Erl., in: Grabbe-Jb. 4, 1985, S. 58-79 – W. Freund: „...ein bißchen Not stachelt in die Rippen...“. Zur Struktur und Intention der „Lieder aus Lancashire“ von Georg Weerth, in ebd. 5, 1986, S. 83-91 – B. Füllner: „Kein schöner Ding ist auf der Welt, als seine Feinde zu beißen.“ Mit einem Abschnitt zur Entstehung und einem ausführlichen Erläuterungsteil, in: ebd. 6, 1987, S. 105-121; ders.: „Herr Georg Weerth hat mir mündlich versichert, daß sein Schnapphahnski auf den authentischsten Quellen fusse.“ Zu Weerths „Schnapphahnsky“ als 'Lückenbüßer' in Eduard Vehses „Geschichte der deutschen Höfe“, in: Lipp. Mitt. aus Gesch. und Landeskunde 56, 1987, S. 41-50 – E. Weber: Zur Funktion der Volksliedelemente in Georg Weerths Gedichtzyklus „Die Not“ (1844/45), in: Jb. für Volksliedforschung 32, 1987, S. 39-63 – B. Füllner: Georg Weerth. Ein Forschungsbericht, in ders. (Hg.): Georg Weerth. Neue Studien. Bielefeld 1988, S. 1-43 – U. Zemke: Georg Weerth in Bradford, in ebd., S. 125-180 – F. Vaßen: Der einsame Fremde. Heinrich Heines und Georg Weerths englische Reiseliteratur, in ebd., S. 44-87 – J.-W. Goette: Zu Überlieferung und Bedeutung der Briefe Georg Weerths, in: B. Füllner (Hg.): Georg Weerth. Neue Studien. Bielefeld 1988, S. 88-124 – W. Hartkopf: „...deine Zuhörer mit dir fortziehen in das rosenduftende Paradies der Rhetorik.“ Anmerkungen zur Rhetorik in Georg Weerths „Schnapphahnski“-Roman, in ebd., S. 181-203 – B. Füllner: Georg Weerths England-Literatur. Von den Zeitungsartikeln zum Buchprojekt „Skizzen aus dem sozialen und politischen Leben der Briten“ (1843-1848). Anmerkungen zur Entwicklung von politischem Bewußtsein und literarischer Technik, in: Grabbe-Jb. 7, 1988, S. 110-125 – F. Wahrenburg: Georg Weerths Londonbild im Kontext seiner industriellen Städtephysiognomien, in: Rom-Paris-London. Erfahrung und Selbsterfahrung dt. Schriftsteller und Künstler in den fremden Metropolen. Ein Symposium. Hg. von C. Wiedemann. Stuttgart 1988, S. 611-634 – J.-W. Goette: Zur Edition sämtlicher Briefe von und an Georg Weerth, in: Grabbe-Jb. 7, 1988, S. 126-142 – J.-J. Eckardt: Georg Weerth: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, in dies.: Angriff, Rückzug und Zuversicht. Satirisches Erzählen bei Bonaventura, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine und Georg Weerth. Bern 1989, S. 145-165 – W. Büttner: Weerth- und Freiligrathpublikationen in der „Deutschen Brüsseler Zeitung“, in: Grabbe-Jb. 9, 1990, S. 135-148 – U. Zemke: Von Detmold nach Havanna: Vorbereitung und Zusammenstellung der Georg-Weerth-Ausstellung 1989, in ebd. 9, 1990, S. 149-169 – K. Füllner, B. Füllner: „Das Feuilleton als Verbrecher“. Georg Weerths Adelssatire „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski, in: „Stets wird die Wahrheit hadern mit dem Schönen.“ Festschr. für Manfred Windfuhr zum 60. Geburtstag. Hg. von G. Cepl-Kaufmann [u.a.]. Köln, Wien 1990, S. 235-247 – H. Nuth: Georg Weerth: Fragment eines Romans (ab 1846/47), in: Die Figur des Unternehmers in der Phase der Frühindustrialisierung in englischen und dt. Romanen. Frankfurt/M. 2. 1991, S. 497-521 – B. Füllner: „Gern zög ich im Frühjahr einmal wieder in die patriotische Heimat...“. Georg Weerth, ein Detmolder Kosmopolit, in: Gödden, Woesler: Literatur in Westfalen 1, 1992, S. 145-159 – G. Gadek: Freiligrath, Weerth, Krummacher und das Dorf Kettwig. Eine Bestandsaufnahme und Zusammenschau, in: Grabbe-Jb. 16, 1997, S. 143-159 – E. Fleischhack: Aus der Frühgeschichte des Lippischen Landesmuseums. Ferdinand Freiligrath und Georg Weerth als Aufbauhelfer, in: Aus lippischer Geschichte und Landeskunde. Hg.von E. Fleischhack. Detmold 2000, S. 63-76 – ders.: Tatkräftiger Aufbauhelfer des Landesmuseums: Georg Weerth, in: Zu Literatur und Dichtung Ostwestfalen-Lippes. Hg. von E. Fleischhack. Detmold 2000, S. 47-49 –B. Füllner: "An den Früchten sollt ihr sie erkennen". Literarische Dialoge in Georg Weerths Briefwechsel mit der Mutter (1843-1846), in: Briefkultur im Vormärz. Hg. von B. Füllner. Bielefeld 2001, S. [123]-152 – F. Melis: Neue Aspekte in der politischen Publizistik von Georg Weerth und Ferdinand Freiligrath 1848/49. Ihre Wohn- und Wirkungsstätten in Köln, in: Grabbe-Jb. 21, 2002, S. 160-188 –  B. Füllner: "... im Kothe des Tuilerienhofes". Ein unbekannter Artikel Georg Weerths in der "Neuen Rheinischen Zeitung", in: StadtLandFluß. Hg. von A. Johanning. Neuss 2002, S. 619-630 – ders.: "... nichts ist langweiliger und uninteressanter als die Unschuld". Der Prozeß gegen Georg Weerth wegen Verleumdung des Fürsten Lichnowsky in "Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski", in: Literarische Fundstücke. Hg. von A. Neuhaus-Koch und G. Cepl-Kaufmann. Heidelberg 2002, S. [143]-159 – F. Vaßen: Rhein contra Themse. Georg Weerths Beziehung zur Romantik, in: Romantik und Vormärz. Hg. von W. Bunzel. Bielefeld 2003, S. 339-361 – W. Weerth: Vor der Revolte, in: Grabbe-Jb. 22, 2003, S. [196]-198 – G. Gadek: Zur Rezeption Georg Weerths in Deutschland. Aus Anlass des Todes des Verlegers Siegfried Unseld, in: Grabbe-Jb. 22, 2003, S. [175]-186

Weerth in Dichtung, Feature und Film: J. Hauser: Ritter Schnapphahnski und seine Widersacher. Ein Hörspiel zum 150. Geb. des Dichters Georg Weerth. Berlin: Dt. Demokrat. Rundfunk, Hörspielabt. 1972 (27Bl., masch.) – E. Sylvanus: Die Detmolder Drei. Freiligrath-Grabbe-Weerth. Frankfurt/M.: Hess. Rundfunk am 14.5.1974 (50Bl., masch.) – F. Rexhausen: Gepriesen einst als „Prinz aus Genieland“ und „erster Dichter des Proletariats“. Der Schriftsteller Georg Weerth ist wieder zu entdecken. Köln: WDR am 12.6.1983 – O. Gonzales und J. Hauser: Die letzten Tage des Georg W[eerth]. Koproduktion des Fernsehens der DDR und des kuban. Fernsehens. Berlin: Fernsehen der DDR am 2.11.1986 (Drehbuch: 135S. masch.) – U. Neseker: Georg Weerth. Münster 1987 (=Westfalen im Bild. Westf. Persönlichkeiten) [12 Dias, mit Bildn.] – J. Hauser: In meiner Liebe zu dir. Historische Erzählung. Berlin 1987 – H. Hensel: Weerth! Junge! [Ged.], in: Jb. Westfalen N.F. 45, 1991, S. 189f.; Wiederabdr. in ders.: Westfälischer Herbst. Balladen und Gedichte. Emsdetten 1993 – W. Büttner: Georg Weerth, ein über Jahrzehnte vergessener Meister dt. Sprache. Berlin: Deutschlandsender am 2.8.1992 (37Bl., masch.) – Mehr Weerth! Eine Georg-Weerth-Revue von H. Hartings, M. Kokoschka und S. Springer [Detmold: Lippisches Landestheater, Spielzeit 1992/93] – Hans Christoph Buch: Rede des toten Kolumbus am Tage des Jüngsten Gerichts. Frankfurt/M. 1992 [Romanfigur ist u.a. Georg Weerth].

Gedenk- und Erinnerungsstätten: Geburtshaus: ehem. Generalsuperintendentur des Landes Lippe, Bruchstr. 2 in Detmold; Grabstätte: Cementerio de Espada, Havanna (Kuba).

Nachlaß, Handschriftliches:  I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. Internat. Inst. für Sozialgeschichte, Amsterdam – 2. Inst. für Marxismus-Leninismus, Moskau [dort jeweils nicht im Original Vorhandenes ist teilw. durch Abschr. und Kopien ergänzt].

Bildnis: 1. Daguerreotypie, ca. 1853 (Weerth-Archiv Lipp. LB Detmold; WLA Hagen u.a.) – 2. Zeichnung (WLA Hagen).

                Michael Vogt