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August Stramm

Geboren am 29. Juli 1874 in Münster als Sohn eines Berufssoldaten. 1876 wurde sein Vater Beamter im Postdienst. Da Stramm vorerst häufig von einem Ort zum andern versetzt wurde, verliert sich für einige Jahre jede Spur der Familie (Radrizzani 1963). 1883 wohnte die Familie in Düren. Besuch des dortigen Gymnasiums. 1885 Versetzung des Vaters, nunmehr als Telegraphenassistent, nach Eupen, wo Stramm das Gymnasium besuchte. 1888 Versetzung des Vaters als Obertelegraphenassistent und Leitungsrevisor nach Aachen, wo die Familie seßhaft wurde und Stramm 1893 das Abitur ablegte. Nach dem Willen seines Vaters durfte er nicht Theologie studieren, sondern mußte, widerstrebend, in den Postdienst eintreten. Rascher Aufstieg in der Postlaufbahn. 1896 Prüfung zum Postsekretär. 1896/1897 ein-jähriger Militärdienst. Dieser legte den Grund zu einer erfolgreichen militärischen Laufbahn. Er verläßt den Dienst vermutlich als Unteroffizier, jedenfalls mit der Qualifikation, zum Offizier befördert zu werden. Wir dürfen annehmen, daß er spätestens 1902 den Grad eines Leutnants bekleidete. Nach Ableistung seines Dienstjahres erlangte Stramm eine bevorzugte Anstellung. Er versah für die nächsten Jahre den Seepostdienst auf der Linie Bremen und Hamburg-New York. Damit waren längere Fortbildungs-Aufenthalte in den Vereinigten Staaten verbunden. Im Winter 1898/1899 und 1899/1900 hörte er in Berlin Vorlesungen an der Post- und Telegraphenschule über Staats- und Verwaltungsrecht, Nationalökonomie, Finanzwissenschaft, Verkehrsgeschichte und Handelsgeographie. Hiermit erwarb er sich die Grundlagen für die 1902 abgelegte höhere Verwaltungsprüfung.

Die Bedeutung, welche diese Reisen, welche die Aufenthalte in Großstädten wie Hamburg, Bremen, New York, Berlin für Stramm hatten, indem sie sein Blickfeld erweiterten, ihn aus der Enge der kleinbürgerlichen Kreise, aus dener er stammte, hinausführten, kann wohl kaum überschätzt werden. Nach der höheren Verwaltungsprüfung Beförderung zum Post-Praktikanten und 1903 zum Ober-Postpraktikanten. 1902 Heirat mit Else Krafft in Berlin. Die Familie ließ sich in Bremen nieder, wohin Stramm aus dem Seepostdienst versetzt worden war. In diesen Bremer Jahren entfaltete August Stramm eine recht vielseitige künstlerische Tätigkeit; er malte, musizierte, dichtete. 1905 Berufung nach Berlin, wo weitere Fortbildungsmöglichkeiten bestanden. Von 1905 bis 1908 war er Gasthörer der dortigen Universität. Er belegte zunächst planlos Vorlesungen in allen möglichen Gebieten. Bezeichnenderweise hat Stramm keine einzige Vorlesung über Literatur belegt. Erst im Winter 1906/1907 begann er er systematisch Vorlesungen in Geschichte, Nationalökonomie, Finanzwissenschaft und Philosophie zu belegen. Daneben hörte er Vorlesungen über Kant, Schopenhauer und Nietzsche. 1909 Promotion mit der Arbeit Historische, kritische und finanzpolitische Untersuchungen über die Briefpostgebührensätze des Weltpostvereins und ihre Grundlagen. Die Erlangung des Doktortitels führte zu seiner Beförderung zum Postinspektor. Etwa in dieser Zeit Beförderung zum Oberstleutnant. Er nahm weiterhin regelmäßig an militärischen Übungen teil, die ihn auch immer wieder nach Aachen zu seinen Angehörigen führten. 1909/1910 Umzug in seine Traumwohnung in Berlin-Karlshorst. Über das dichterische Schaffen während der ersten Berliner Jahre wissen wir fast nichts. 1909 tiefgreifender Wandel: Er wandte sich nun intensiv der Literatur zu. 1911 erbte er von seinem Schwiegervater eine umfangreiche Bibliothek. Einfluß der Werke Maurice Maeterlincks, Hauptmanns, Strindbergs auf sein Schaffen. Der eigentliche Durchbruch der schöpferischen Kräfte aber, die Schaffung eines unverkennbar eigenen Stils und das damit verbundene Gefühl der Berufung, geschah Ende 1912 oder 1913. In dieser Zeit muß eine Reihe später verlorengegangener Gedichte entstanden sein. Intensive Beschäftigung mit Kunsttheorie. Häufige Gäste im Hause Stramm waren Hans Blüher, ein Prophet der Wandervogelbewegung, und Hermann Essig, Verfasser mehrerer Dramen. Lange Zeit vergebliche Versuche, Verleger für seine Werke zu finden. Er wandte sich an Zeitschriften wie die Jugend und den Simplizissimus. Aufgrund andauernder Mißerfolge stellten sich Zweifel an seiner literarischen Befähigung ein. Über seine Frau Bekanntschaft mit Herwarth Waldens Sturm, dem fortschrittlichsten Kunstverlag seiner Zeit. Ende 1913 sandte er der Redaktion das Drama Sancta Susanna ein. Das Werk wurde angenommen. Für Walden waren Stramms Texte Inbegriff einer neuen Wortkunst. Stramm seinerseits fand in Walden nicht nur den lang gesuchten Verleger, sondern einen Freund, der seiner Kunst ein volles Verständnis entgegenbrachte, einen Berater, dessen Kritik er dankbar anerkannte, einen Anreger, der ihm seine Gedanken über Dichtung klären und vertiefen half und ihm das Vertrauen gab, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, und seiner Kunst eine noch entschiedenere und kühnere Form zu geben. Aufgrund dieses künstlerischen Aufschwungs wurde die Zeit von Ende 1913 bis zum Kriegsausbruch im August 1914 literarisch fruchtbar für ihn. Überarbeitung seiner früheren Werke. Im Laufe von etwa fünf Monaten schleuderte er – in verschiedensten Gattungen und Stilarten – Werk um Werk hervor. Über Walden Bekanntschaft mit Künstler- und Theaterkreisen. Bei Ausbruch des Kriegs wurde Stramm als Hauptmann der Reserve und Kompanieführer einberufen. Teilnahme an Gefechten in den Vogesen und im Oberelsaß. Von Mitte November bis Ende Dezember 1914 war er Gerichtsoffizier im Oberelsaß. Gleichzeitig entstand eine Reihe von Gedichten und der Entwurf zu einem mehraktigen Drama, das den Titel Der Krieg oder Bluten führen sollte. Weihnachten 1914 Heimaturlaub in Berlin. Zurück an der Front, wurde er Kompanieführer in Nordfrankreich, in der Gegend der Oise. Kriegsauszeichnung mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse. Entwurf zu dem Drama Geschehen. Sein Regiment wurde in heftige Kämpfe verwickelt. Die Stadt fiel Ende Mai. Stramm hatte sich als besonders tüchtiger Offizier ausgezeichnet, er war zeitweise – unter Übergehung dienstälterer Offiziere – Bataillonskommandant gewesen und hatte als solcher hervorragenden Anteil an der Erstürmung der russischen Stellung bei Ostrow gehabt. Hier erwarb er sich das Österreichische Verdienstkreuz, mit dem die Verleihung des Titels eines Barons verbunden war, und wurde zum Eisernen Kreuz 1. Klasse eingegeben. Im Juli stand das Regiment am Ufer des Bug. Anfang August 1915 zum letzten Mal Urlaub in Berlin. Walden hatte alles in die Wege geleitet, um ihn vom Militärdienst befreien zu lassen, doch Stramm lehnte dies ab. Am 1. September fiel er im Riesenkampf um Brest-Litowsk bei einem Sturmangriff in den Rokitnosümpfen, nachdem er im Laufe eines Jahres an siebzig Gefechten und Schlachten teilgenommen hatte. Am 2. September 1915 Beisetzung auf dem jüdischen Friedhof zu Horodec. (Zitate nach Radrizzani 1963)

Auf die Ausdruckskraft weniger, oft vereinzelter Wörter konzentriert, wobei Ausdruckswert und ‑gewalt vor allem durch Kürzung und Deformation ohne Rücksicht auf die Grammatik erneuert werden, ist St.s Versuch der überzeugendste eines durch die Erfahrung des Krieges verschärften, sprachlich radikalen Expressionismus, der ebenso Jugendstil und Symbolismus wie einen noch damit verbundenen Expressionismus – etwa Georg Heyms oder Georg Trakls – verneint. (Metzler-Autoren-Lexikon 1987)

Was Autoren wie Arno Holz bereits vorgezeichnet hatten, das wagte Stramm als einer der ersten: den entscheidenden Schritt zur Abstraktion, wie ihn Marinetti im Futurismus vollzog, Kandinsky für die Malerei und Schönberg für die Musik. Diese "Hinwendung zum Futurismus" [...] zeigt sich in der erwähnten Zerstörung von Syntax und Grammatik wie in der Schöpfung ganz neuer Ausdrücke, etwa durch ungewöhnliche Substantivierung von Verben oder – umgekehrtdurch Verbalisierung von Substantiven. (Seel 1995)

Postume Werkausgaben: Dichtungen. 2 Bde. Berlin: Verlag Der Sturm [1920f.]. 149, 182 S. [Inhalt: Bd. 1: Die Unfruchtbaren; Rudimentär; Sancta Susanna; Die Haidebraut; Bd. 2: Erwachen; Kräfte; Die Menschheit; Weltwehe; Geschehen] (StB Wuppertal-Elberfeld, ULB Münster, StB Essen) – Das Werk. Vorw., Hg. von R. Radrizzani. Wiesbaden: Limes [1963]. 493 S. (ULB Münster, Lipp. LB Detmold, StLB Dortmund) – Die Dichtungen. Sämtliche Gedichte, Dramen, Prosa. Hg. und Nachw. von J. Adler. München: Piper 1990. 409 S. (= Serie Piper 980) – August-Stramm-Lesebuch. Zsgest. und mit einem Nachw. von W. Delseit. Köln: Nyland-Stiftung 2007 (= Nyland-Stiftung: Nylands kleine westfälische Bibliothek; Bd. 15).

Bücher der Nyland-Stiftung, Köln

Selbständige Veröffentlichungen: Das Welteinheitsporto. Historische, kritische und finanzpolitische Untersuchungen über die Briefpostgebührensätze des Weltpostvereins und ihre Grundlagen. Halle: Kaemmerer 1910. VI, 104 S. [Diss. Halle 1909] (UB Bonn, StUB Köln) – Sancta Susanna [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1914. 18 S. (= Sturm-Bücher 1) [Vertonung von Paul Hindemith in einer Oper; Urauff. Frankfurt/M., Nationaltheater, am 26.3.1922] (ULB Düsseldorf); 2. Aufl. ebd. 1917 (ULB Münster); Nachdr. Nendeln: Kraus 1974 (ULB Münster) – Rudimentär [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1914. 31 S. (= Sturm-Bücher 2) (ULB Düsseldorf); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 (ULB Münster) – Die Haidebraut [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1914. 24 S. (= Sturm-Bücher 4) (ULB Münster, StB Wuppertal-Elberfeld); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 (ULB Münster, StB Wuppertal-Elberfeld) – Erwachen [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1915. 30 S. (= Sturm-Bücher 5) (ULB Düsseldorf, ULB Münster); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 – Kräfte [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1915. 31 S. (= Sturm-Bücher 8) (ULB Düsseldorf, StB Wuppertal-Elberfeld); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 (ULB Münster) – Du. Liebesgedichte. Berlin: Verlag Der Sturm 1915. 35 S. (StLB Dortmund, StB Wuppertal-Elberfeld); 5. Aufl. ebd. 1922 (ULB Münster, ULB Düsseldorf); Faks. Mit einer Nachbemerkung hg. von L. Jordan. Münster: Kleinheinrich 1988. 35 S. – postum: Geschehen [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1916. 32 S. (= Sturm-Bücher 11) (ULB Münster); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 (ULB Münster) – Die Unfruchtbaren [Drama]. Berlin: Verlag Der Sturm 1916. 43 S. (= Sturm-Bücher 12) (ULB Münster, ULB Düsseldorf); Nachdr. Nendeln: Kraus Reprint 1973 (ULB Münster) – Die Menschheit [Ged.]. Berlin: Verlag Der Sturm 1917. 16 S. (UB Bonn, ULB Münster, ULB Düsseldorf) – Tropfblut. Gedichte. Berlin: Verlag Der Sturm [1919]. 44 S. (ULB Münster, StLB Dortmund); u.d.T.: Tropfblut. Gedichte aus dem Krieg. Red. und Prod. von M. Trebitzsch. Berlin: Ed. Sirene 1988. 39 S. – Welt-Wehe. Ein Schwarz-Weiß-Spiel in Marmorätzungen von H. Meier-Thur zu einem Gedicht von August Stramm. Hamburg: Kunstband 1922. 15 S. (= Hamburger Handdrucke 1) (ULB Münster) – Dein Lächeln weint. Gesammelte Gedichte [Einl. von I. Stramm]. Wiesbaden: Limes 1956. 104 S. (ULB Münster, StUB Köln, StLB Dortmund, ULB Düsseldorf) – Dramen und Gedichte. Ausw. und Nachw. von R. Radrizzani. Stuttgart: Reclam 1978. 88 S. (= Reclams Universal-Bibl. 9929) – Alles ist Gedicht. Briefe, Gedichte, Bilder, Dokumente. Hg. von J. Adler. Zürich: Arche 1990. 189 S. [Illustr.] (ULB Münster u.ö.) – August Stramm. Ausgew. und mit einem Nachw. vers. von P. Brasch. Berlin: Unabhängige Verlags-Buchhdlg. Ackerstraße 1992. 47 S. (= Poet's corner 7) (ULB Münster u.ö.) – Sancta Susanna [in der Fassung von 1914]. Mit fünf Orig.-Lithogr. von A. Freyer. Leipzig: Faber & Faber, 2002. 35 S. – Die Menschheit. Leipzig: Carivari 2005.

Übersetzungen: Théâtre et correspondance. Hg. v.  A. u. H. Radrizzani. Chambéry (Savoie): Ed. Comp'Act  2000. 216 S.

Unselbständige Veröffentlichungen in: Vossische Ztg., Berlin, vom 6.8.1903: Auswanderer! – Der Sturm, Berlin. 5, 1914, 2. Aprilheft, Nr. 2: Der Ritt; Urwanderung; Vorfrühling; Tanz [jew. Ged.]; 2. Maiheft, Nr. 4: Sancta Susanna [Drama]; 1. Juniheft, Nr. 5: Dämmerung; Gewitter; Mairegen; Blüte [jew. Ged.]; 2. Juniheft, Nr. 6: Erfüllung; Vorübergehn; Untreu; Wankelmut; Siede; Freudenhaus; Verhalten; 1. Juliheft, Nr. 7: Rudimentär [Drama]; 2. Juliheft, Nr. 8: Die Menschheit; 1. Augustheft, Nr. 9: Erinnerung; Mondblick; Liebeskampf; Der Morgen; Verabredung [jew. Ged.]; 2. August- bis 1. Septemberheft, Nr. 10/11: Die Haidebraut [Drama]; 1./2. Oktoberheft, Nr. 13/14: Erwachen [Drama]; 1./2. Novemberheft, Nr. 15/16: Ich; Fluch; Schön; Allmacht; Begegnung; Werben; Spiel; Trieb; Abendgang [jew. Ged.]; 1./2. Dezemberheft, Nr. 17/18: Zwist; Wiedersehen; Traum; Heimlichkeit; Erhört; Schwermut; Mondschein; Verzweifelt; Sehnen [jew. Ged.]; 1915, 1./2. Januarheft, Nr. 19/20: Wecken; Vernichtung; Schlachtfeld; Werttod; Wunde; Signal [jew. Ged.]; 1./2. Februarheft, Nr. 21/22: Sturmangriff; Gefallen; Abend; Frostfeuer [jew. Ged.]; 1./2. Märzheft, Nr. 23/24: Kräfte [Drama]; Jg. 6, 1915, 1./2. Aprilheft, Nr. 172: Weltwehe; 1./2. Maiheft, Nr. 3/4: Schlacht; Wacht; Krieg [jew. Ged.]; 1./2. Juliheft, Nr. 7/8: Granatfeuer; Abend; Feuertaufe; Angriff; Triebkrieg; Patrouille; Urtod [jew. Ged.]; 1./2. Septemberheft, Nr. 11/12: Schrei; Feuer; Haidekampf; Frage; Traumig; Granaten; Zagen; Kriegsgrab [jew. Ged.]; 1./2. Oktoberheft, Nr. 13/14: Geschehen [Drama]; Jg. 7, Mai 1916, H. 2: Die Unfruchtbaren [Drama]; Okt. 1916, H. 7: Der Letzte [Prosaskizze]; Jg. 9, Sept. 1918, H. 6: Gedichte aus dem Nachlaß: Kampfflur; Angststurm; Kirchgang; Unentschlossen; Jg. 14, Juni 1923, H. 6: Der Letzte [Prosaskizze]; Jg. 16, Sept. 1925, H. 9: Faks. der Handschr. des Gedichtes Schwermut; Jg. 17, 1926: Warten [Prosaskizze]; Tanz; Urwanderung; Feuertaufe [jew. Ged.] – postum: Pinthus 1920: Untreu; Schwermut; Verzweifelt; Wache; Patrouille; Sturmangriff; Blüte; Wunder; Dämmerung; Abendgang; Vorfrühling; Traum; Allmacht [jew. Ged.] – Das dramat. Theater, Leipzig, 1924, H. 1: Der Gatte – H. Walden, P. Silbermann (Hg.): Expressionist. Dichtungen. Berlin 1932: Die Menschheit; Traum; Sehnen; Mondschein; Trieb; Erinnerung; Angriff; Kriegsgrab; Der Letzte [jew. Ged.] – N. Walden, L. Schreyer (Hg.): Der Sturm. Ein Erinnerungsbuch. Baden-Baden 1954: Erinnerung; Freudenhaus; Wankelmut; Dämmerung; Vernichtung; Wunder; Schwermut; Granatfeuer; Kriegsgrab; Allmacht [jew. Ged.] – C. Rateuke (Hg.): Programmheft zur Auff. des Forums Theater. Berlin 1973: Rudimentär – Sudhoff 1996: Der Letzte [Erz.]; Warten [Erz.] – Lit. in den Rheinlanden und in Westfalen 1996: Freudenhaus; Untreu; Die Menschheit; Erinnerung; Trieb; Mondschein; Wiedersehen; Schlachtfeld; Sturmangriff; Schlacht; Patrouille; Urtod; Angststurm.

Vertonungen: H. Walden: Heeresmarsch. Für August Stramm. 1914 (= Werk 18); ders.: Wankelmut. Text August Stramm. o.J. (= Werk 24,I) – P. Hindemith: Sancta Susanna. Ein Akt. Mainz [1920] – W. Stockmeier: Du. Zyklus für Flöte und gemischten Chor. 1961f. – M.B. Babbitt: Du. Song for soprano and piano (1951). New York 1962; ders.: Mehr "Du". For mezzo-soprano, viola and piano. Ebd. 1991 – G. Rühm: August-Stramm-Lieder. Für Bariton und Klavier. 1956 [Urauff. Münster 1990] – G. Victory: Kriegslieder (Tears of battle) for solo tenor, mixed chorus, trumpet and percussion. Sevenoaks/Kent 1972 – W. Vogel: Drei Sprechlieder nach August Stramm für Bariton und Klavier. Lausanne 1986 – W. Rihm: Gesänge. Opus 1. Wien 1989 [Vertonungen von Abend, Patrouille, Kriegsgrab, Sturmangriff].

Briefe: Briefw. mit Herwarth Walden [Ausz.], in: R. Blümner: Briefe an Paul Westheim. Zur Gesch. des Sturm und des Journalismus, in: Der Sturm, Berlin, 11, Sept. 1920, S. 104-106 – Briefw. mit Herwarth und Nell Walden [Ausz.], in: N. Walden, L. Schreyer: Aus einigen Briefen an Herwart und Nell Walden, in dies. (Hg.): Der Sturm. Ein Erinnerungsbuch. Baden-Baden 1954, S. 74-98; in: Briefe an Herwart und Nell Walden, in: P. Pörtner (Hg.): Literatur-Revolution 1910-1925. Dok., Manifeste, Programme. Bd. 1. Darmstadt 1960, S. 45-57; in: M. Trabitzsch (Hg.): Briefe an Nell und Herwarth Walden. Berlin 1988 – Familienbriefe: L. Jordan (Hg.): August Stramm. Fünfundzwanzig Briefe an seine Frau, in: J.D. Adler, J.J. White (Hg.): August Stramm. Krit. Essays und unveröffentl. Quellenmat. aus dem Nachlaß. Berlin 1979, S. 128-157; ders.: Familie und Krieg. Zu August Stramms Briefen an seine Frau, in ebd., S. 116-127.

Zeitgenössische Zeugnisse: Inge Stramm: Mein Vater August Stramm, in: Dt. Rundschau, Berlin, vom Juli 1934; dies.: Tropfblut, in ebd. vom Sept. 1947; dies.: Mein Vater, der Expressionist, in: Neue lit. Welt, Zeitschr. der dt. Akad. für Sprache und Dichtung, Darmstadt, 3, 1952, Nr. 7, S. 16 – Herwarth Walden: Ruf an August Stramm. Rede zum ersten Sturmkunstabend in der Kunstausstellung "Der Sturm" am 1. Sept. 1916, in: Der Sturm, Berlin, 7, 1916, H. 6, S. 62.

Bibliographie: A. Kramer: Stramm-Bibliographie, in: Jordan 1995 (s.u.), S. 145-162.

Selbständige Veröffentlichungen über Stramm: C. Hering: Gestaltungsprinzipien im lyrisch-dramat. Werk August Stramms. Diss. Bonn 1950 – E. Bozzetti: Untersuchungen zu Lyrik und Drama August Stramms. Köln 1961 – W.R. Last: A computer-assisted concordance to the poetry of August Stramm. Hull [1972] – C.R.B. Perkins: August Stramm's Poetry and Drama. A Reassessment. Diss. Hull 1972 – B.H. Neumann: Die kleinste poet. Einheit. Semantisch-poetolog. Untersuchung an der Lyrik von Conrad Ferdinand Meyer, Arno Holz, August Stramm und Helmut Heißenbüttel. Köln, Wien 1977 (= Böhlau forum litterarum 9) – J.P. Wallmann: August Stramm oder die Kunst des Weglassens. Porträt eines Expressionisten. Sendung der WDR-Landesred./Forum West vom 23.9.1978. Köln 1978 – J.D. Adler, J.J. White (Hg.): August Stramm. Krit. Essays und unveröffentl. Quellenmat. aus dem Nachlaß. Berlin 1979 [Inhalt: E. Bozzetti: Stramms Drama "Das Geschehen". Seine Voraussetzungen und seine Stellung in Stramms Gesamtwerk; J. White: Aspects of Typography and Layout in August Stramm's Poetry; P. Bridgwater: The Sources of Stramm's Originality; J. Adler: "Urtod". An Interpret.; R. Radrizzani: "Allmacht". Ein Liebesgedicht; Vom Fremdwort zum Urwort. Eine Untersuchung über den Gebrauch des Fremdworts bei Stramm; ders.: Sprache und Gesellsch.: Plüschsofa und Weltenraum. Die Bedeutung der Sprachgeschichten bei Stramm; ders.: Editorische Fragen; W. Emrich: August Stramms "Rudimentär". Zur Konzeption des ForumsTheater; J. Drews: August Stramm und die frühen Romane Arno Schmidts. Eine Fußnote zur Gesch. der Stramm-Rezeption nach 1945] – J.L. Brockington: Vier Pole expressionist. Prosa. Studien zu den Erzählformen expressionist. Werke von Kasimir Edschmid, Carl Einstein, Alfred Döblin und August Stramm. Diss. Michigan 1981 – J.M. Chick: Form as Expression. A study of the lyric poetry between 1910 and 1915 by Lasker-Schüler, Stramm, Stadler, Benn and Heym. New York usw. 1988 (=Studies in Mod. German Lit. 10) – August Stramm. Bücher und Handschriften des Expressionismus. Eine Ausstellung. Hg. vom Literaturverein Münster in Verbindung mit der Stadt Münster und der Universitäts-Bibl. Münster. Münster 1990 [Ausstellungskat.] – L. Jordan (Hg.): August Stramm. Lit., Kunst, Kultur im Expressionismus. Eine interdiszipl. Veranstaltungsfolge. Programmheft. Münster 1990 [Beitr. von H. Heißenbüttel, L. Jordan, E. Ribbat, M. Rupprecht] – K. Mandalka: August Stramm. Sprachskepsis und kosm. Mystizismus im frühen zwanzigsten Jh. Herzberg 1992 [Diss. Düsseldorf 1990] – L. Jordan (Hg.): August Stramm. Beitr. zu Leben, Werk und Wirkung. Bielefeld 1995 [Inhalt: J. Adler: "Kämpfen, Wirren, Stürmen". Bemerkungen zu Stramms Biogr. im Kriege und zur Entstehung seiner Werke; H. Heißenbüttel: Wortkunst. Arno Holz und August Stramm. Ein ideeller Vergleich; T. Anz: Hunger nach Leben. August Stramm und der Expressionismus; E. Ribbat: "Im Anfang/Voran Voran/In das Ende". Zu August Stramms Poem "Die Menschheit"; A. Laubenthal: Zur Wirkungsgesch. der "Sancta Susanna"; A. Kramer: August Stramm, Eugene Jolas und die "Revolution of the World". Eine Fußnote zur internat. Stramm-Rezeption; J. Drews: Ernst Jandls Gedicht "wien : heldenplatz", und im Hintergrund August Stramm et alii; L. Jordan: Bemerkungen zu Stand und Aufgaben der Stramm-Forschung; Bibliogr.] – J. von Brincken: Verbale und non-verbale Gestaltung in vor-expressionistischer Dramatik: August Stramms Dramen im Vergleich mit Oskar Kokoschkas Frühwerken. Frankfurt a. M. 1997 – G. P. Rehage "Wo sind Worte für das Erleben": Die lyrische Darstellung des Ersten Weltkrieges in der französischen und deutschen Avantgarde (G. Apollinaire, J. Cocteau, A. Stramm, W. Klemm). Heidelberg 2003 –  A. Volkova: Kunst ist Gabe und nicht Wiedergabe: Amimetische Gestaltungstendenzen in der expressionistischen Lyrik als Niederschlag europäischer Kunstströmungen im frühen 20. Jahrhundert. Eine Studie an exemplarischen Texten August Stramms und Otto Nebels. Frankfurt a. M. 2004.

Unselbständige Veröffentlichungen über Stramm: [Ausw.] K. Heynicke: August Stramm, in: Der Sturm, Berlin, 6, 1915, H. 15/16, S. 87f. – A. Kerr: Zu August Stramm, in: Neue Rundschau, Berlin, 30, 1919, S. 1008 – H. Benzmann: August Stramm, in: Das Dt. Drama, Zeitschr. für Freunde dramat. Kunst, 2, Berlin, 1919, S. 138-141 – K. Liebmann: August Stramm, in: Der Sturm, Berlin, 12, 1921, H. 2, S. 41f.; ders.: August Stramm und August Macke, in: Der Fischzug 1, 1926, H. 5/6, S. 18f. – A.E. Goebel: Der Hamburger Streit um "Sancta Susanna", in: Die Stätte, Hamburg, 1924f., H. 7, S. 1-12 – L. Schreyer: Der Dichter August Stramm, in: Dt. Volkstum, Monatsschr. für das dt. Geistesleben, Hamburg, 1925, Bd. 1, S. 671-676 – R. Blümner: August Stramm. Zu seinem zehnjährigen Todestag, in: Der Sturm, Berlin, 16, 1925, S. 121-126 [dass. in: Berliner Börsen-Courier, Nr. 407 vom 1.9.1925] – H. Benzmann: August Stramm, in: Badener Bühnenbl. 6, 1926, H. 20, S. 1f. – R. Friedrich: August Stramm, in: Die Unvergessenen, 1928, S. 347-354 – H. Jansen: Der Westfale August Stramm als Hauptvertreter des dichterischen Frühexpressionismus, in: Westf. Studien 1928, S. 63-89 – G. Scherler: Zu August Stramms Schauspiel "Die Bauern", in: Dramturg. Bl. des Oldenburger Landestheaters 1929/1930, H. 9, S. 8, 11f. – S. Rizzi: Der Expressionist August Stramm, in: Die Tat, Zürich, 1955, Nr. 269 – T. Pokowietz: August Stramm, in: H. Friedmann, O. Mann (Hg.): Expressionismus. Gestalten einer lit. Bewegung. Heidelberg 1956, S. 116-128 – R. Huelsenbeck: August Stramms Monologe, in: FAZ vom 29.7.1957 – A. Kreuzer: August Stramm, ein Postbeamter als Dichter, in: Postgeschichtl. Bl., Koblenz, 1959, S. 1 – M.J.G. de Jong: Marsman und August Stramm, in: Levende Talen, Groningen, 1959, Nr. 199, S. 181-190 – C. Hering: Die Überwindung des gegenständl. Symbolismus in den Ged. August Stramms, in: Monatshefte, A journal devoted to the study of German language and lit., Madison, 51, 1959, S. 1 – P. Pörtner: August Stramm. Aus Anlaß der Ausstellung "Expressionismus" im Schiller-Nationalmuseum Marbach, in: Neue Zürcher Ztg. Nr. 166 vom 18.6.1960 – W. Huder: August Stramm, in: Welt und Wort, Lit. Monatsschr., Tübingen, 15, 1960, S. 40-42, 44f. – C. Hering: The Genesis of an Abstract Poem. A Note on August Stramm, in: Mod. Language Notes 76, 1961, Nr. 1, S. 43-48 – W. Hof: Solitaire und Stramm oder Diletattentum und Manierismus, in: Studien zur dt. Lit. Darmstadt 1964 (=Hess. Beitr. zur dt. Lit), S. 81-111 – J.P. Wallmann: Der Lyriker August Stramm, in: Neue Dt. Hefte, Beitr. zur Europ. Gegenwart, Berlin, 1964, Nr. 100, S. 113-120; ders.: Der Vater "konkreter" Poesie. Zum 90. Geburtstag von August Stramm, in: Echo der Zeit, Recklinghausen, vom 16.8.1964; ders.: August Stramm, ein Expressionist aus Münster, in: Semesterspiegel, Münster, 11, 1964, H. 74, S. 17-19 – P. Michelsen: Zur Sprachform des Frühexpressionismus bei August Stramm, in: Euphorion, Heidelberg usw., 58, 1964, S. 276-302 – J. Adler: August Stramm. Zum fünfzigsten Todestag. WDR Köln 1965 – D. Droese: Dein Lächeln weint. Zu einer Ausg. der Werke August Stramms, in: du/atlantis, Kult. Monatsschr., Zürich, 26, 1966, S. 141f. – Y. Hongo: Eine Studie über August Stramm [jap.], in: Doitsu Hyogenshugi [Der dt. Expressionismus], Tokyo, 3 1967, S. 3-33 – R. Haller: August Stramm, in: Rothe 1969, S. 232-250 – C.-P. Herbermann: August Stramm und der Expressionismus. Ein westf. Beitr. zur Lit. des 20. Jhs., in: Westfalenspiegel, Dortmund, 18, 1969, H. 5, S. 30f. – H. Schultz: Stramm, Benn, Trakl und Dichter der Gegenwart, in ders.: Vom Rhythmus der mod. Lyrik. 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An Appreciation of "Geschehen", "Rudimentär", "Sancta Susanna" und "Abend", in: Publications of the English Goethe Society, New Series 44, 1973/1974, S. 1-40 – K. Heynicke: Zum 100. Geburtstag von August Stramm. Ein Ged. für August Stramm, in: Die Horen, Berlin, 19, 1974, H. 2, S. 31f. – D.P. Meier-Lenz: Der Futurismus und sein Einfluß auf Alfred Döblin und August Stramm, in: Die Horen, Berlin, 19, 1974, H. 2, S. 13-30 – J. Drews: Kaiserl. Postinspektor und Dichter, in: Süddt. Ztg., Stuttgart, München, vom 26.9.1974 – E. Bozzetti: Expressionist. Dichter aus Münster. August Stramm vor 100 Jahren geb., in: Westf. Nachr., Münster, Nr. 171 vom 27./28.7.1974 – J.P. Wallmann: August Stramm: "An die Wurzeln der Dinge gehen", in: Westfalenspiegel, Dortmund, 1976, H. 4, S. 38f. [Fotogr.] – C.R.B. Perkins: August Stramm: His Attempt to Revitalize the Language of Poetry, in: New German Studies 4, 1976, S. 141-155 – H. Szépe: "Er tritt die Erde und schließt den Himmel tot". Die Kriegsged. 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Godé: Un mimétisme exacerbé. La poésie d'August Stramm, in: Cahiers d'études germaniques 1993, H. 25, S. 33-45 – P. Seel: August Stramm, in: Lit. von nebenan 1995, S. 348-355 [Bildn.; Textproben] – H. Radrizzani: Aspects de la poétique d'August Stramm, in: Gedichte und Prosa: August Stramm. Seyssel 2001. S. 251-267.

Erwähnungen in: Martini 1948 [s. Reg.] – H.P. Dürsteler: Sprachl. Neuschöpfungen im Expressionismus. Diss. Bern 1954 [s. Reg.] – K. Pinthus: Menschheitsdämmerung. Ein Dokument des Expressionismus. Hamburg 1959, S. 360f. – C. Heselhaus: Dt. Lyrik der Moderne von Nietzsche bis Yvan Goll. Düsseldorf 1961, S. 309-313, Kap.: Konkrete Dichtung: August Stramm – R. Brinkmann: Zur Wortkunst des Sturm-Kreises, in: Unterscheidung und Bewahrung. Festschr. Hermann Kunisch. Berlin 1961, S. 63-78; ders.: "Abstrakte" Lyrik im Expressionismus und die Möglichkeit symbol. Aussage, in: H. Steffen (Hg.): Der Dt. Expressionismus. Göttingen 1965, S. 88-113 – W. Muschg: Von Trakl zu Brecht. Dichter des Expressionismus. München 1961, S. 62-68 – E. Runge: Vom Wesen des Expressionismus im Drama und auf der Bühne. Diss. München 1962 [s. Reg.] – P.U. Hohendahl: Das Bild der bürgerl. Welt im expressionist. Drama. Heidelberg 1967 [s. Reg.] – H. Denkler: Das Drama des Expressionismus. Progr., Spieltext, Theater. München 1967 [s. Reg.] – C. Eykmann: Denk- und Stilformen des Expressionismus. München 1974 [s. Reg.] – J. Zenke: Die dt. Monologerzählung im 20. Jhd. Köln, Wien 1976, S. 85-92, Kap.: Gescheiterte Selbstbewahrung. August Stramms "Der Letzte" – C. Chiellino: Die Futurismusdebatte. Zur Bestimmung des futurist. Einflusses in Deutschland. Frankfurt/M. 1978, S. 149-174, Kap.: Das Werk August Stramms untersucht anhand futurist. Kategorien – Knapp 1979 [s. Reg.] – K.H. Hucke: Utopie und Ideologie in der expressionist. Lyrik. Tübingen 1980 [s. Reg.] – H. Korte: Der Krieg in der Lyrik des Expressionismus. Bonn 1981 [s. Reg.] – W. Paulsen: Dt. Lit. des Expressionismus. Bern 1983 [s. Reg.] – G. Brühl: Herwarth Walden und der "Sturm". Köln, Leipzig 1983 [s. Reg.] – K. Möser: Lit. und die "Große Abstraktion". Kunsttheorien, Poetik und "abstrakte" Dichtung im "Sturm". Erlangen 1983 [s. Reg.] – M.S. Jones: Der Sturm. A Focus of Expressionism. Columbia/South Carolina 1984, S. 137-170, 235, Kap.: The Second Generation: August Stramm – V. Pirsich: Der Sturm. Eine Monogr. Herzberg 1985 [s. Reg.] – C. Gerhard: Untersuchungen zur Zyklusbildung in der express. Lyrik. Frankfurt/M. 1986, S. 186-220, Kap.: August Stramm. Das Erbe der großen Form – D. Lehner: Individualanarchismus und Dadaismus. Stirnerrezeption und Dichterexistenz. Frankfurt/M. 1988 [s. Reg.] – P. Demetz: Worte in Freiheit. Der ital. Futurismus und die dt. lit. Avantgarde (1912-1934). München, Zürich 1990, S. 78-89, 162f., Kap.: Walden, Marinetti und August Stramm – J.L. Brockington: Vier Pole expressionist. Prosa. Studien zu den Erzählformen expressionist. Werke von K. Edschmid, C. Einstein, A. Döblin und A. Stramm. Bern 1987 [s. Reg.] – Westf. Literaturführer 1992, S. 101f., 106.

Bildnisse: 1. Bildnisslg. (ULB Münster) – 2. Fotoslg. (Ref. Lit. des LWL Münster) – s. die Angaben in der o.g. Literatur.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: 1. DLA Marbach: Zugehörige Mat.: Würdigungen von Richard Huelsenbeck: August Stramms Monologe – 2. StBPK Berlin (Teilnachlaß Nell Walden): Briefe an Nell Walden, 1914/1915; ebd. Unterlagen zur Zeitschr. "Sturm": Briefe an Herwarth Walden.

Sammlungen: 1. StLB Dortmund: Zeitungsausschnittslg. – 2. WLA Hagen: Materialslg. – s. Denecke/Brandis, 2. Aufl. 1981, S. 368.

Grabstätte: Grab Nr. 89 auf demKriegerfriedhof in Borodzicze, Gem. Antopol, Kreis Kobryn; Denkmal auf dem Friedhof Berlin-Stahnsdorf (Südwestkirchhof).

Nachschlagewerke: (Ausw.) Fechter 1914 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Arnold 1966 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Zmegac, Bd. 2f., 1980 – von Heydebrand 1983 – Vogt-Leppla 1983 – Oberhauser 1983 – Metzler-Autoren-Lex. 1987 – Wilpert, 3. Aufl. 1988 – Wilpert/Gühring, 2. Aufl. 1993 – Kindler, Bd. 16, 1992 – Killy, Bd. 11, 1992 – Albrecht/Böttcher, Bd. 2, 1993 – Freund 1993 – Brauneck 1995 – Lit. in den Rheinlanden und in Westfalen 1996 [Kurzbiogr.] – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1275, Sp. 259.