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Johanna Bernhardine Bachofen von Echt

Geboren am 21. Januar 1863 in Münster als Tochter eines Justizrats. 1881 Lehrerinnenprüfung. Sie war für kurze Zeit Erzieherin bei einer gräflichen Familie in Russisch-Polen. Später wurde sie Lehrerin und Erzieherin bei einer Familie in Arnsberg. Eine Zeitlang dachte sie daran, in eine Genossenschaft einzutreten, die als Hauptaufgabe Erziehung und Unterricht hat; dann aber reifte allmählich in ihr der Entschluß, sich der Krankenpflege zu widmen. (Bautz, Bd. 1, 1975) 1888 Aspirantin im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Münster. Von 1889 bis 1895 war sie unter dem Namen Mutter Claudia Schwester in der Provinzial-Augenklinik und dann Operationsschwester im städtischen Klemenshospital in Münster. 1902 Berufung in das Mutterhaus, um die Hausoberin zu pflegen. 1907 wurde sie Novizenmeisterin. Von 1911 bis zu ihrem Tod war sie Generaloberin. Sie starb am 6. Oktober 1922 in Münster.

Ihre hinterlassenen relig. Dichtungen erinnern an die Lieder von Luise Hensel. (LThK, Bd. 1, 1930) Ihre Dichtungen blieben sämtlich unveröffentlicht.

Selbständige Veröffentlichungen über Jo-hanna von Bachofen: B. Wilking: Mutter Claudia Bachofen von Echt. Das Bild eines Lebens im Dienste Gottes und der christl. Nächstenliebe. Münster 1923; 5. Aufl. 1929 – Barmherzige Liebe. Mutter Claudia, das Ideal einer barmherzigen Schwester. Von einer Schwester ihrer Generation. Ebd. 1931.

Nachschlagewerke: LThK, 2. Aufl., Bd. 1, 1930 – Kosch, Bd. 1, 1933 – Bautz, Bd. 1, 1975 – Friedrichs 1981 – von Heydebrand 1983 – Dt. Biogr. Enzyklopädie, Bd. 1, 1995 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 55, Sp. 178-180.