Geboren am 19. Februar 1913 in Obermehnen/Kreis Lübbecke als Sohn eines Landwirts. Nach dem Besuch der Oberschule Lübbecke (1926-1934) von 1935 bis 1937 Ausbildung für den Gehobenen Dienst bei der Bundeszollverwaltung Kiel. 1937 bis 1939 außerplanmäßiger Zollinspektor in Kiel und Hamburg. 1939 bis 1974 Zollbeamter (zuletzt Oberzollrat) in Borken, Bielefeld, Dortmund, Herford, Bünde, Paderborn und Bielefeld. Er lebt in Enger bei Bielefeld.
Pseudonym: Frittken vanne Hermannshöhe.
Auszeichnungen: Kulturpreis der Stadt Enger (1986) Bundesverdienstkreuz (1987).
Selbständige Veröffentlichungen:Votellsels un Dönkens. Vergnügliche und ernste plattdeutsche Dorfgeschichten aus alter und neuer Zeit. Bielefeld: Zeitungsverlag Neue Westfälische 1981 [Rez.: Quickborn 73, 1983, S. 151f. (H.W. Pohl)] De tweite Sand. Vötellsels un Dönkens. Dortmund, Bielefeld: Westfalen 1982 De dritte Sand. Vötellsels un Dönkens. Ebda. 1983 De Wittekindsagen. Noahvötellt up Plattduitsk van Frittken vanne Hermannshöhe. Bielefeld: Westfalen 1984 [mit eigenen Fotogr. Van muadns bit in’n Twuiduistern. Plattdeutsche Erzählung. Ebd. 1984; u.d.T.: Van muadns bit in’n Twuiduistern. Erzählung. Lübbecke: Uhle & Kleimann 1987 Wo einst noch Nachtigallen sangen. Jugenderinnerungen an dörfliches Leben und Tagewerk in früheren Zeiten. Ebd. 1992 Wittekind-Sagen erzählt. Ebd. 1993 Flaggenwechsel.Friedrich Möllerings Leben in der Weimarer Republik, der Hitler-Diktatur bis zur Demokratie der Bundesrepublik. Ebd. [1996].
Unselbständige Veröffentlichungen in: A. Koke, J. Wirrer (Hg.): Vör un achter de Nierndöüer. Erz. in ostwestf. und lipp. Mundart. Herford 1981 Seißenklang 1984.
Tonträger:Frittken vanne Hermannshöhe. Votellsels un Dönkens. Dortmund, Bielefeld: Westfalen 1984 [LP; von ihm selbst gesprochen und gesungen].
Sammlung: Inst. für niederdt. Sprache, Bremen: Datenslg.