LWL-Industriemuseum

Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Schülerinnen und Schüler beim Konzert im Rahmen des Projektes "Pottsymphonie" 2013 auf der Zeche Hannover

So klingt das Revier

Schülerinnen und Schüler erforschen Geschichte und komponieren Ruhrgebietsklänge

Wie klingt Stahl? Welchen Takt schlug der Abbauhammer unter Tage? Welche Geräusche hören Menschen heute an den ehemaligen Orten der Arbeit und Industrie?

Im Rahmen des Projektes "Ruhrgebietsklänge" erforschen Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Region und entwickeln gemeinsam mit Komponisten und Lehrern ihre eigenen Industrieklänge. Bereits fünfmal hat das Projekt stattgefunden - jeweils an anderen Standorten des LWL-Industriemuseums, mit eigenen thematischen Schwerpunkten und in Kooperation mit verschiedenen Schulen. Unsere Videos von den Wandelkonzerten, die jeweils den Abschluss und Höhepunkt der Projekte bilden, zeigen die Ergebnisse der Arbeit.

Schüler des Hittorf-Gymnasiums präsentierten ihre Kompositon "Schichtwechsel" in der Übergabestation

14.06.2015

Stahlklänge

Musik zwischen Eisen und Stahl

Wie klingt das Pfeifkonzert der Rangierer und Dampflokomotiven auf den Gleisen der Werksbahn? Und wie das Kreischen der Werkssirenen zu Beginn der Schicht?


Schülerinnen und Schüler der Droste-Hülshoff-Realschule Dortmund, der Gesamtschule Hattingen, des Hittorf-Gymnasiums Recklinghausen und des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Castrop-Rauxel komponieren und arrangieren eigene Musikstücke. Zusammen mit den Komponisten Roman Pfeifer, Madjid Tahriri und Elke Swoboda sowie mit Klängen aus dem virtuellen Klangarchiv des EU-Projekts "Work with Sounds" entstanden für einzigartige Kompositionen, die die Geschichte und das Leben und Arbeiten auf der Henrichshütte erlebbar machen.

23.06.2013

Pottsymphonie

Kulturelle Vielfalt und Migration im Revier

Beim Projekt auf der Zeche Hannover standen Heimat, kulturelle Vielfalt und Migration im Mittelpunkt - Themen, die auch im Bochumer Industriemuseum eine wichtige Rolle spielen.

"Pottsymphonie" 2013 auf der Zeche Hannover


Bei dem Projekt hat das LWL-Industriemuseum mit dem Adalbert-Stifter-Gymnasium Castrop-Rauxel, der Droste-Hülshoff-Realschule Dortmund, der Heinrich-Böll-Gesamtschule Bochum, der Märkischen Schule Wattenscheid, dem Städt. Ratsgymnasium Gladbeck, der Wilhelm-Rein-Schule Dortmund sowie den Komponisten Roman Pfeifer, Madjid Tahriri und Richard Ortmann zusammengearbeitet.

Schülerband auf dem Dach des Ringofens

12.06.2012

Zechenmusik

Musikalische Zeitreise durch den frühen Bergbau

MIt eigenen Kompositionen brachten 60 Schülerinnen und Schüler aus dem Ruhrgebiet die Zeche Nachtigall zum Klingen. Ihre Stücke erklangen tief aus dem Stollen, hoch von der Ringofendecke, im Sandsteinbruch, auf dem Ruhraak und von der Feldbahn.

Projektpartner waren das Gymnasium Holthausen aus Hattingen, die Droste-Hülshoff-Realschule aus Dortmund, die Hauptschule an der Emmastraße aus Gelsenkirchen und das Städtische Ratsgymnasium aus Gladbeck. Gemeinsam mit ihren Lehrern, Musikern und Museumspädagogen begaben sie sich auf eine Zeitreise durch das industrielle Erbe des Ruhrgebiets begeben. Auf der Zeche Nachtigall erforschten sie die Klänge, die einst die tägliche Arbeit in der Grube und auf der Ziegelei begleiteten, experimentierten damit und setzten die gewonnen Eindrücke in eigene Kompositionen um.

Das Projekt "Zechenmusik" war 2012 Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen". Die Auszeichnung wird von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank an besonders zukunftsfähige Projekte und Ideen verliehen.

Land der Ideen

11.06.2011

Kanalrauschen

Musikalische Zeitreise über Wasser

Wie klingt das physikalische Prinzip eines Schifflifts? Was hörte der Binnenschiffer vor dem Einschlafen und der Matrose bei der Arbeit? Welche Töne erklingen heute rund um den Dortmund-Ems-Kanal?

Schüler musizieren im Trog des Hebewerks


Rund 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 18 Jahren aus fünf Ruhrgebietsschulen gingen im LWL-Industriemuseum auf musikalische Spurensuche. Mit dabei waren das Adalbert-Stifter-Gymnasium Castrop-Rauxel, die Droste-Hülshoff-Realschule Dortmund, die Hauptschule an der Emmastraße aus Gelsenkirchen, das Ratsgymnasium Gladbeck und das Städtischen Gymnasium Bergkamen.

Unterstützt von den Komponisten und Ruhrgebietsmusikern Gordon Kampe, Roman Pfeifer und Richard Ortmann, setzten die Jugendlichen ihre Ideen in eigene Kompositionen um. Dabei entstanden Stücke wie "Maschinenschaden" oder "Aqua Musica".

Schülerinnen des Ratsgymnasiums Gladbeck im Treppenhaus der Alten Verwaltung

03.07.2010

Ruhrgebietsklänge

Schrottophonie und Eisenhammerpassion

Wie klingt eine Zeche? Welchen Takt schlug unter Tage der Abbauhammer? Was hören Menschen heute an den ehemaligen Orten der Arbeit und Industrie im Ruhrgebiet?


110 Schüler des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Castrop-Rauxel, des Ratsgymnasiums Gladbeck und der Dortmunder Marie-Reinders-Realschule stellten sich diesen Fragen. Die 12- bis 18-Jährigen erkundeten die Zeche Zollern und entwickelten aus den Eindrücken Stücke wie die „Eisenhammerpassion“, die „Schrottophonie“ oder „Ein verregneter Sommertag mit Currywurst an Mollsauce“. Impulse und Anleitung lieferten den Jugendlichen drei Ruhrgebiets-Musiker und Komponisten Richard Ortmann und Guido Schlösser aus Dortmund sowie Dr. Gordon Kampe aus Essen.