Licht in der Nacht

Die Lampenstube

Für den Bergmann waren funktionierende Lampen lebensnotwendig. An seinem Arbeitsplatz waren sie häufig das einzige Licht. Sicherheitslampen zeigten an, ob die Luft „rein“ war oder das explosionsfähige Methan enthielt. Grubenlampen waren und sind aber auch begehrte Sammelobjekte. Die Ausstellung „Ein Licht in der Nacht“ vermittelt den Besuchern in einer Dunkelkammer einen sinnlich erfahrbaren Eindruck von dem, was der Bergmann mit Hilfe seiner Lampe sehen konnte zeichnet anhand historischer Grubenlampen die Funktion und Entwicklung des bergmännischen Geleuchts im 20. Jahrhundert nach.

In einer rekonstruierten Werkstatt wird die Arbeit des Lampenmeisters und seiner Mitarbeiter anschaulich. Sie sorgten dafür, dass die Lampen geladen, gewartet oder repariert wurden und richtig funktionierten. Die Ausstellung verdeutlicht darüber hinaus, dass die Lampe nicht nur Arbeitsmittel war, sondern auch Kultobjekt wurde und gibt anhand zahlreicher Beispiele aus Kunst und Alltagskultur Einblicke in die Kulturgeschichte der Grubenlampe im 20. Jahrhundert.