Zeche Nachtigall

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Salon "Frauenbilder"

Veranstaltungsreihe über Frauen des Industriezeitalters

In Salon-Atmosphäre werden Frauen des Industriezeitalters vorgestellt. Neben kulturgeschichtlich bedeutenden, stehen dabei auch bisher unbekannte Frauen im Rampenlicht. Die porträtierten Frauen kommen, soweit möglich, mit ihren Werken, Gedanken und Ideen selbst „zu Wort“.

In geselliger Atmosphäre gibt es Vorträge, Lesungen, Bilder und Musik.
Unterschiedliche Lebenswege stehen im Mittelpunkt des nächsten Salons „Frauenbilder“. Foto: Brigitte Kraemer

Vorschau

Aysel, Kateryna, Sara, Violetta und Yamamah ... jetzt hier!

Lebenswege von Frauen mit Migrationserfahrungen


Donnerstag, 26.4.2018
18.15 bis­ 20.15 Uhr

Deutschlands Bevölkerung ist vielfältig. 2016 hatte laut Statistischem Bundesamt etwa jeder Fünfte einen Migrationshintergrund. Vier  Millionen Frauen haben ausländische Wurzeln. Manche sind aus Kriegsgebieten hierher geflüchtet, andere leben seit vielen Jahren hier. Was wissen wir voneinander und woher haben wir unser Wissen? Um diese Fragen geht es im nächsten Salon "Frauenbilder".

Mehrere Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsnationen haben sich bereitgefunden, über ihr Leben zu erzählen. Es wird um Unterschiede zwischen ihren Herkunftsländern und ihren neuen Lebensorten gehen, um den Moment der Ankunft, um Ausgrenzung und Integration, um Sprachkultur, Lebensgestaltung und um persönliche Perspektiven für die Zukunft.

In kurzer Darstellung wird zunächst Ingrid Telsemeyer, langjährige wissenschaftliche Referentin des LWL-Industriemuseums, Hintergründe zur Situation von Migrantinnen in Deutschland aufzeigen. Andrea Pfeiffer von der Stabsstelle für Integration wird zur Situation und Flüchtlingsarbeit in Witten informieren.

Im Anschluss daran folgt in moderierter Runde ein Austausch mit Frauen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihr Geburtsland verlassen haben und jetzt hier bei uns leben - wie beispielsweise Sara und Yamamah, Mutter und Tochter, die vor zwei Jahren aus der syrischen Stadt Rakka nach Deutschland flüchteten.

Damit ein Dialog auch auf einer anderen Ebene stattfindet, kann jede, die möchte, eine Kleinigkeit zu essen (fingerfood) mitbringen.

Dieser Salon „Frauenbilder“  ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des LWL-Industriemuseums mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Witten, der Stabsstelle für Integration und Internationale Beziehungen und dem Stadtarchiv Witten.