Zeche Nachtigall

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Am Museum gibt es einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung

Anreise

Mit dem PKW

Allgemeine Informationen zur Anreise mit dem PKW zum LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall finden Sie hier.

An zentralen Punkten weisen braune Schilder den Weg zum Museum. Es verfügt über einen Behelfsparkplatz mit 12 PKW-Stellplätzen ohne Randmarkierung. Davon ist ein gekennzeichneter Parkplatz für Menschen mit Behinderung. Dieser befindet sich neben dem Eingangstor auf der rechten Seite. Die Entfernung zwischen Eingangstor und Parkplatz für Menschen mit Behinderung beträgt neun Meter. Der Weg von der Parkplatzeinfahrt bis zum Haupteingang beträgt 30 Meter.





Auf einem öffentlichen Parkplatz an der Nachtigallstraße stehen sechs weitere Stellplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Davon befinden sich drei an der Einfahrt und drei an der Ausfahrt. Der Parkplatz ist durch seine Asphaltdecke gut begeh- und befahrbar. Ein Gehweg verläuft an der rechten Seite. Die Entfernung vom Parkplatz zum Museum beträgt 1,3 Kilometer. Für die Strecke benötigen Sie etwa 20 Minuten.

Sechs weitere Parkplätze für Menschen mit Behinderung befinden sich auf einem öffentlichen Parkplatz an der Nachtigallstraße


Wegbeschreibung vom Parkplatz an der Nachtigallstraße zum Museum

Verlassen Sie den Parkplatz an der Ausfahrt und folgen Sie der abschüssigen Nachtigallstraße für 100 Meter bis zum Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia. Wenige Meter vor dem Museumseingang befindet sich ein unbeschrankter Bahnübergang ohne Blinklichtanlage. Ein Schmalspurgleis kreuzt den regulären Gehweg. Es ist in den Boden eingelassen.

Am Museum biegen Sie links in einen verkehrsberuhigten Abzweig der Nachtigallstraße ein. Ab hier bewegen Sie sich auf einer Zufahrtsstraße ohne seitlichen Gehweg. Am Ende einer Wohnsiedlung erreichen Sie einen Fußweg, der auf einen doppelten Bahnübergang ohne Blinklichtanlage führt. Hier befindet sich der Haltepunkt der Ruhrtalbahn. Die Gleise des ersten Übergangs sind in den Boden eingelassen. Der zweite Übergang wird von zwei Umlaufgittern flankiert, das Gleis wird von einer Platte abgedeckt.

Nach dem Bahnübergang muss ein waldähnlicher Gehweg für etwa 80 Meter passiert werden. Über diesen gelangt man wieder zurück auf die Nachtigallstraße. Überqueren Sie die Straße und biegen Sie links auf den Gehweg. Am Ende des Gehwegs befindet sich ein unbeschrankter Bahnübergang mit in die Fahrbahn eingelassenen Gleisen. Das Industriemuseum liegt nun direkt vor Ihnen. Überqueren Sie die Straße und biegen Sie links auf den Parkplatz ab. Bitte achten Sie dabei auf nahende Autofahrer.

Hinweis: Der RuhrtalRadweg führt über die Nachtigallstraße. Bitte achten Sie beim Passieren auf nahende Radfahrer!

Die Haltestelle der Mutteltalbahn befindet sich direkt am Parkplatz



Mit der Muttentalbahn vom Parkplatz zum Museum

Zu festen Terminen pendelt eine historische Schmalspurbahn zwischen dem öffentlichen Parkplatz an der Nachtigallstraße und Industriemuseum. Der Bahnsteig befindet sich direkt am Parkplatz. Sie erreichen den Bahnsteig ebenerdig oder über einen Weg mit zwei kurzen Treppenläufen. Beide Wege sind bis zur Haltestelle gepflastert. Rasenkantensteine sind taktil erfassbar. Für Menschen mit Sehbehinderung ist die Muttentalbahn mit Assistenz nutzbar. Beim Einstieg ist das Zugpersonal gerne behilflich. Fahrzeiten und Preise der Muttentalbahn finden Sie hier.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Allgemeine Informationen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie hier.

 

Fußweg von der Bushaltestelle zum Museum

Die Entfernung zwischen der Bushaltestelle und dem Museum beträgt zwei Kilometer. Für die Strecke benötigen Sie etwa 20 bis 25 Minuten. Ab dem Parkplatz an der Nachtigallstraße ist der Weg zum Industriemuseum ausgeschildert.

Die Bushaltestelle befindet sich 2 Kilometer vom Museum entfernt


Biegen Sie hinter der Bushaltestelle scharf rechts auf einen schmalen Gehweg ab. Dieser führt direkt auf die Nachtigallstraße. Bis zum Parkplatz Nachtigallstraße wird der Gehweg an vier Stellen von links kommenden Querstraßen unterbrochen. Der Bordstein ist abgesenkt. Folgen Sie nun der Wegbeschreibung vom Parkplatz an der Nachtigallstraße zum Museum weiter oben auf der Seite.

Zwischen der Bushaltestelle und dem Museum ist die Strecke überwiegend asphaltiert oder gepflastert. Nur am Bahnübergang der Ruhrtalbahn verfügen die Gehwege über eine wassergebundene Decke. Die Nachtigallstraße weist im letzten Abschnitt an vielen Stellen Unebenheiten, wie zum Beispiel Ausbesserungen und Schlaglöcher auf. Vom Parkplatz bis zum Gruben- und Feldbahnmuseum hat die Nachtigallstraße ein kontinuierliches Gefälle. Es befinden sich Poller in verschiedenen Ausführungen auf den Gehwegen am Bahnübergang der Ruhrtalbahn und an der Nachtigallstraße.

Auf dem Weg zum Museum passieren Sie zwei Kreisverkehre





Fußweg von der Bahnhaltestelle zum Museum

Die Entfernung zwischen dem Wittener Hauptbahnhof und dem Museum beträgt zwei Kilometer. Für die Strecke benötigen Sie etwa 20 bis 25 Minuten. Am Hauptbahnhof sind alle Bahnsteige per Fahrstuhl zu erreichen.


Gehen Sie nach dem Verlassen des Bahnhofsgebäudes links in die Bergerstraße. An der nächsten Straßenkreuzung biegen Sie links in die Herbeder Straße ab. Sie passieren eine Bahnunterführung. Am ersten Kreisverkehr halten Sie sich links und folgen der Herbeder Straße bis zu einem zweiten Kreisverkehr am Ruhrdeich. Hier muss die Straße zweimal überquert werden. Eine Fußgängerampel oder ein Zebrastreifen ist am Kreisverkehr nicht vorhanden. Nach etwa 30 Metern biegen Sie rechts in einen waldähnlichen Weg ab. Dieser führt direkt zur Nachtigallbrücke. Laufen Sie nach der Brücke an der T-förmigen Weggabelung rechts in die Nachtigallstraße. Am Ende des Gehwegs gelangen Sie zu einem unbeschrankten Bahnübergang  mit in die Fahrbahn eingelassenen Gleisen, wo das Museum ist.

Vom Hauptbahnhof bis zum Industriemuseum ist die Strecke vollständig asphaltiert oder gepflastert. Die Herbeder Straße hat ein kontinuierliches Gefälle, das sich mit unterschiedlichen Niveaus bis zum Kreisverkehr am Ruhrdeich fortsetzt. Der Gehweg an der Herbeder Straße wird an seiner Außenseite teilweise von parkenden Autos blockiert. Die Nachtigallbrücke verfügt über einen Holzbohlen-Bodenbelag, der an einigen Stellen Unebenheiten aufweist. An kalten Tagen kann auf der Brücke Gefahr von Reifglätte bestehen. In der Nacht ist die Brücke nicht beleuchtet.

Zugang zum Museum

Die Entfernung vom Haupteingang zum historischen Maschinenhaus beträgt etwa 10 Meter. Im regulären Museumsbetrieb ist das Tor stets einseitig geöffnet. Über eine Treppe mit vier Stufen ohne Handlauf oder einen mit Natursteinen gepflasterten Weg mit angeschlossener Rampe gelangen Besucher ins Gebäude. Der Weg hat eine maximale Längsneigung von 12 Prozent. Durch die Natursteinpflasterung ist die Strecke nur schwer begeh- und befahrbar.

Der Eingang ins Maschinenhaus ist mit einem Hinweisschild gekennzeichnet. Das Gebäude ist stufenlos über eine nach innen schwingende und farblich kontrastierende Tür möglich. Der Türgriff ist taktil erfassbar. Von der Empfangstheke besteht direkter Sichtkontakt zur Tür. Bei Bedarf sind die Museumsmitarbeiter jederzeit gerne behilflich.

Das Tor ist während des Museumsbetriebs einseitig geöffnet
Artikel des Museumsshops sind weitgehend im Sitzen einsehbar

Im Museum

An der Kasse und im Museumsshop



Die Empfangstheke mit Kasse und Museumsshop befindet sich gegenüber der Eingangstür. Zwischen Tür und Empfangstheke liegt eine Strecke von sechs Metern. Der Thekenbereich hebt sich kontrastierend von der Umgebung ab, er ist hell und blendfrei ausgeleuchtet. Das Kassendisplay ist schwenkbar. Vor der Theke befinden sich links und rechts Sitzgelegenheiten zum Ausruhen. Artikel des Museumsshops sind gut einsehbar. Informationen zu Angeboten finden Sie hier.

Auf dem Gelände und in den Gebäuden gibt es bislang kein Blindenleitsystem. Menschen mit Sehbehinderung empfehlen wir deshalb den Museumsbesuch mit einer Begleitperson. Das Museumspersonal ist bei Bedarf jedoch gerne behilflich. Blindenführhunde und Assistenzhunde sind auf dem Museumsgelände und in den Ausstellungen erlaubt.

An der Kasse erhalten Besucher einen Orientierungsplan für das Gelände. Auf dem Plan sind alle Ausstellungsflächen, Gebäude, Spielplatz sowie die Gastronomie skizziert abgebildet. Einen Geländeplan der Zeche Nachtigall finden Sie hier.

In den Ausstellungsräumen

Die Sonder- und Dauerausstellungen sind mit wenigen Ausnahmen wie dem Obergeschoss dem Maschinenhaus, der Ringofendecke und dem Kohlenschiff stufenlos zugänglich. Türen und Durchgänge haben eine Breite von mindestens 80 Zentimetern. Türgriffe sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.

Historisches Maschinenhaus

Das historische Maschinenhaus besteht aus einem Erd- und einem Obergeschoss. Im Erdgeschoss befindet sich neben der Empfangstheke mit Kasse und Museumsshop auch die Dauerausstellung „Der Weg ins Industriezeitalter“.

Mit Ausnahme des Filmraums in der Postkutsche ist die gesamte Dauerausstellung ebenerdig zugänglich. Texttafeln und Exponate sind gut einsehbar. Exponate kontrastieren visuell mit der Umgebung und sind gut ausgeleuchtet. Zwei Hörstationen befinden sich gegenüber der Fensterseite. Die Kopfhörer hängen von der Decke herunter. Unter den Hörstationen stehen Sitzhocker bereit. Der Filmraum ist über einen Vordereingang und einen Hintereingang zu erreichen. Der Vordereingang wird über einen leicht erhöhten Bereich mit flach genopptem PVC betreten. Der Hintereingang ist über zwei flache Treppenstufen zugänglich. Die Höhe der Türschwelle beträgt einen Zentimeter.

Einblick in die Dauerausstellung "Der Weg ins Industriezeitalter"
Das Informationszentrum GeoPark Ruhrgebiet befindet sich im Maschinenhaus

Im Erdgeschoss befindet sich außerdem das Informationszentrum GeoPark Ruhrgebiet. Im Zentrum steht ein trapezförmiges Tischmodell, das umlaufen werden kann. Bis auf drei Bodenvitrinen sind alle weiteren Exponate in die Wände eingelassen. Die Exponate kontrastieren visuell mit der Umgebung und sind gut ausgeleuchtet. Auf der linken Seite befindet sich in einer Höhe von etwa 83 Zentimetern eine Taststation. Hier können drei verschiedene Sedimentgesteine mit bearbeiteter und unbearbeiteter Oberfläche erfühlt werden. Im Anschluss wird eine Filmstation erreicht. Der Film wird von einem Sprecher begleitet. Nach Betätigung eines Knopfes rechts neben dem Bildschirm beginnt der Film.

Im Obergeschoss befindet sich eine historische Dampfmaschine. Dort sind Fliesen im Schachtbrettmuster verlegt, wodurch ein visueller Kontrast zwischen Fußbodenbelag und Treppenaufgang besteht. Bei einer Vorführung lassen sich die typischen Geräusche akustisch oder die erzeugten Schwingungen über Vibrationen des Bodens vernehmen.

Historisches Werkstattgebäude

Vom Hinterausgang des Maschinenhauses gelangen Sie über eine Tür zum benachbarten Werkstattgebäude. Die nach innen schwingenden und farblich kontrastierenden Türen sind mit eigenem Kraftaufwand zu öffnen. Sämtliche Bedienelemente der Türen sind taktil erfassbar.

Im historischen Werkstattgebäude sind die aktuelle Sonderausstellung und die Dauerausstellung „An der Wiege des Ruhrbergbaus“ untergebracht. Das Gebäude ist stufenlos über einen mit Natursteinen gepflasterten Weg an der Längsseite des Hauses zugänglich. Er hat eine maximale Längsneigung von acht Prozent. Ein linksseitiger Handlauf beginnt sieben Meter vor dem Seiteneingang. Die Türschwelle ist einen Zentimeter hoch. Beide Ausstellungsräume haben einen Holzdielenboden.

Das Werkstattgebäude ist stufenlos zugänglich. Es gibt einen Handlauf


Über eine Treppe mit 16 Stufen und beidseitigem Handlauf gelangen Sie am Haupteingang ins Gebäude. Der rechte Handlauf endet bereits am Treppenabsatz, der linke Handlauf wird über den Absatz weitergeführt. Der Eingang führt zunächst in ein Foyer, das zuweilen für kleinere Ausstellungsformate genutzt wird. Eine doppelflügelige Ganzglastür, die im regulären Museumsbetrieb stets geöffnet ist, führt in einen großen Saal. Hier ist die Dauerausstellung untergebracht. Die Seitenwände werden von Vitrinen und Texttafeln gesäumt. Am Ende des Raums führt eine doppelflügelige Ganzglastür in den Flur. Im normalen Museumsbetrieb ist diese Tür stets geöffnet. In einem zweiten Saal befindet sich die aktuelle Sonderausstellung. Über eine doppelflügelige Glastür, die in der Regel einseitig geöffnet ist, gelangen Sie in den Raum.

Im Ausstellungsteil "Unter Tage" ragen Holzbalken in den Weg

Historische Doppelringofenanlage

In den ehemaligen Brennkanälen einer historischen Doppelringofenanlage befinden sich heute zwei Dauerausstellungen. Im Ringofen West wird die Ausstellung „Der Weg in die Tiefe“ gezeigt. Im sowie rund um den Ringofen Ost ist eine Ausstellung über die ehemalige Ziegelei Dünkelberg zu sehen. Die Brennkanäle haben eine Gewölbeform.

Die Dauerausstellung „Der Weg in die Tiefe" ist in drei Teile mit jeweils separatem Eingang gegliedert. Die Eingänge befinden sich auf der Nordseite, sie werden von einem gelben Portal markiert. An die Eingänge schließen Rampen mit einer maximalen Längsneigung von 10 Prozent an. Türen im Ringofen sind nur mit eigenem Kraftaufwand zu bedienen. Wegen der Gewölbeform beträgt die Deckenhöhe teilweise nur 1,75 Meter. Text-Bild-Tafeln und Exponate flankieren in der Regel die Seitenwände, kontrastieren visuell mit der Umgebung und sind weitgehend gut ausgeleuchtet.

Besonderheiten: Der Ausstellungsabschnitt „Unter Tage“ ist in einen Eingangs- und einen Hauptbereich unterteilt. Der Eingangsbereich ist über ein gelbes Portal zugänglich. In den Hauptbereich gelangt man mittels nach innen schwingender Tür. Die Höhe der Türschwelle beträgt 0,5 Zentimeter. Aus Gestaltungsgründen beginnt nach der Eingangstür eine etwa 4,5 Meter lange Dunkelzone. Der sich anschließende Bereich ist mäßig bis ausreichend beleuchtet. Ausstellungselemente wie Holzbalken ragen nur im letzten Drittel in den Weg. Über eine nach außen schwingende Glastür wird der Ringofen wieder verlassen.

Rund um sowie im Ringofen Ost wird eine Dauerausstellung über die Ziegelei Dünkelberg gezeigt. Der Brennkanal ist über ebenerdige Durchgänge an der Süd- und Nordseite zugänglich. Aufgrund der historischen Gegebenheiten besitzen diese nur eine Höhe von 1,36 Meter. Beim Betreten und Verlassen muss der Kopf eingezogen werden. Beide Durchgänge sind mit Ziegelsteinen gepflastert. Der Haupteingang wird von einem weinroten Portal markiert. In der Mitte ragen drei versetzt angeordnete Wände aus aufgestapelten Rohlingen und Ziegeln in den Weg. Exponate und Texttafeln sind gut einsehbar. Der Fußboden ist mit einer Ziegelrollschicht und Staub befestigt. Neben dem Ausgang befindet sich eine Hörstation. Es werden Erinnerungen von Zeitzeugen wiedergegeben.

Auf die Ofendecke gelangen Sie über eine Treppe mit beidseitigem Handlauf, die sich zwischen beiden Ringöfen befindet. Unterhalb des Aufgangs befindet sich eine Fühlstation, an der die einzelnen Arbeitsschritte vom Rohstoff zum Ziegelrohling ertastet werden können.

Der Fußboden ist mit einer Ziegelrollschicht und Staub befestigt
Für Rollstuhlfahrer ist das Kohlenschiff nicht zugänglich

Kohlenschiff

An der Ostseite des Museumsgeländes befindet sich eine Dauerausstellung über die Kohlenschifffahrt. Im Zentrum steht der Nachbau eines 35 Meter langen Lastschiffs, das in einem künstlich angelegten Wasserbecken vor Anker liegt. Mit wenigen Ausnahmen bestehen die Wege aus wassergebundener Decke. Die Ausstellung ist stufenlos oder über Treppen zugänglich. Exponate und Texttafeln sind gut einsehbar.

Der Schiffsbauplatz kann über eine Treppe mit zwei Stufen oder über eine mit Natursteinen gepflasterte Rampe mit einer Länge von 2,50 Metern betreten werden. Der Uferbereich ist entweder über eine Treppe mit sechs Stufen und mittigem Handlauf oder über eine Rampe zugänglich. Die Rampe ist über eine Länge von etwa 11 Metern mit historischen Kopfsteinen gepflastert. Eine Brücke mit Holzbohlen-Bodenbelag, die über das Wasserbecken führt, schließt an die Rampe an. Zur Anlegestelle mit Kohlenniederlage gelangen Sie über die Holzbohlenbrücke oder einen Weg mit einer maximalen Längsneigung von fünf Prozent. Das Kohlenschiff ist von hier aus nur über zwei hölzerne Laufplanken mit angeschlossener Treppe erreichbar. Das Deck weist an einigen Stellen Schäden auf. An kalten Tagen kann Gefahr von Reifglätte bestehen.

Zeche Eimerweise

An der Westseite des Musemsgeländes befindet sich der Nachbau einer Kleinzechenanlage aus der Nachkriegszeit. In Zentrum steht ein dreibeiniges Fördergerüst mit Schacht, Verladerampe und Betriebsgebäude. Die Ausstellung ist stufenlos über zwei mit Natursteinen gepflasterte Wege und einen mit Holzbohlen befestigten Weg zugänglich. In den Nachbau des Betriebsgebäudes gelangt man mittels nach außen schwingender Tür, die nur mit eigenem Kraftaufwand zu bedienen ist. Die Türschwelle hat eine Höhe von vier Zentimetern. Hier befindet sich auf der rechten Seite ein Schreibtisch mit einem historischen Scheibentelefon. Dieses wird als Hörstation genutzt. Mittels Wahlscheibe können neun Interviews von Zeitzeugen abgespielt werden.

Für Besucher mit Sehbehinderung ist eine Besichtigung des Besucherbergwerks nicht möglich.

Die Ausstellung zur Kleinzechenanlage ist stufenlos zugänglich
Auf dem Museumsgelände verläuft ein Schmalspurgleis

Auf dem Museumsgelände

Beschaffenheit der Wege und Wegweiser




Am Ringofen Ost und vor den Dauerausstellungen „Zeche Eimerweise“ und „Kohlenschiffe auf der Ruhr“ markieren große Infonadeln den Beginn der Ausstellung. An den übrigen Gebäuden sind weitere Beschilderungen angebracht. Die Schilder sind nicht in Brailleschrift. Ausstellungen und Gebäude liegen jedoch meist in Sichtweite.


Um den Ringofen sowie in Richtung Besucherbergwerk verläuft das Schmalspurgleis einer Kleinbahn. Es ist auf dem Weg zum Besucherbergwerk nicht in den Boden eingelassen. Zwischen Ringofen und Werkstattgebäude kreuzt das Schmalspurgleis den regulären Fußweg, ein sicherer Übergang ist an zwei gepflasterten Stellen möglich. Am Museumsbahnsteig zweigt ein zweites Schmalspurgleis ab, das von der historischen Muttentalbahn für Wendemanöver genutzt wird.

Auf dem Gelände haben die Wege zu 90 Prozent eine wassergebundene Decke, 10 Prozent sind mit Natursteinen gepflastert. Beide Ringöfen werden von Wegen aus engfugigen Bodenplatten umgeben, die leicht begeh-und befahrbar sind. Mit Ausnahme der Holzbrücke am Kohlenschiff haben die Wege eine Breite von mindestens 150 Zentimetern. Sitzmöglichkeiten sind in ausreichender Zahl auf dem gesamten Gelände und in den Ausstellungsräumen vorhanden.

Über die Dauerausstellung „Kohlenschiffe auf der Ruhr“ gelangen Sie auf den Museumsspielplatz mit nachgebautem Ruhrlauf. Der Spielplatz liegt in einer leichten Senke und ist von Rasen umgeben. Die Fläche ist mit Perlkies aufgefüllt.

Sanitäranlagen

Eine Toilette für Menschen mit Behinderung befindet sich im Werkstattgebäude, etwa vier Meter neben dem Hinterausgang. Das WC ist stufenlos über einen Weg an der Längsseite des Gebäudes zugänglich. Der Weg hat eine maximale Längsneigung von acht Prozent. Die nach außen schwingende Tür der Toilette muss mit eigenem Kraftaufwand geöffnet werden. Die Toilette hat eine feste Höhe von 50 Zentimetern und verfügt über zwei hochklappbare Haltegriffe. Das Waschbecken hat eine Höhe von 95 Zentimetern. Mittels Alarmauslöser durch eine Schnur kann Hilfe angefordert werden.

Gastronomie

Die Museumsgastronomie „Auf Nachtigall“ mit Biergarten befindet sich neben dem Eingangstor auf der linken Seite. Der Biergarten ist stufenlos zugänglich. Der Bodenbelag besteht aus grobem Kies. Für Besucher mit Rollstühlen und Rollatoren ist die Gastronomie daher nur schwer begeh- und befahrbar. Tische sind nicht unterfahrbar. Im Winter kann das gastronomische Angebot nur in einem historischen Restaurantwagen genutzt werden. Dieser ist über eine Treppe oder seitliche Rampe erreichbar. Um in den Gastraum zu gelangen, müssen zwei Schiebetüren mit eigenem Kraftaufwand geöffnet werden. Bei Bedarf ist das Personal gerne behilflich.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
Montag Ruhetag

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0173 5460476 und im Internet auf www.auf-nachtigall.de

Veranstaltungen

Allgemeine Informationen zu Veranstaltungen auf der Zeche Nachtigall finden Sie hier.

Für Veranstaltungen wird vorrangig der große Saal im Werkstattgebäude genutzt. Dieses ist stufenlos über einen mit Natursteinen gepflasterten Weg an der Längsseite des Hauses zugänglich. Der Weg hat eine maximale Längsneigung von acht Prozent. Die Mehrzahl der angebotenen Veranstaltungen wie Märkte oder Feste findet jedoch auf dem Freigelände statt. Für museumspädagogische Programme steht der „Blaue Salonwagen“ zur Verfügung.

Informationen zu barrierefreien Führungen über die Tagesanlagen finden Sie hier.

Besonderheiten

Der Feueralarm erfolgt rein akustisch. Fluchtwege sind in den Gebäuden durch Schilder gekennzeichnet.