Zeche Hannover

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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2.-23.4.2017

Heimat Bochum

Welche Bedeutung hat Heimat in Zeiten der Globalisierung? Und was macht Heimat für die Menschen in Bochum aus? Antworten auf diese Fragen präsentiert eine Laborausstellung, die von Studierenden der Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum konzipiert wurde.

Carolin Elstermeier, Adrian Neuser und Dozent Dr. David Berchem (v. li.) präsentieren eine Wurstmaschinen. Foto: LWL / Holtappels
Sarah Leja mit einem Andenken an den Bergbau – für viele ein Stück Heimat. Foto: LWL / Holtappels




 

Eine Laborausstellung

Die Studierenden haben sich mit der Frage nach Heimat über zwei Semester wissenschaftlich unter der Leitung von Dozent Dr. David Berchem auseinandergesetzt und sich in der Stadt Bochum auf Spurensuche begeben. Die Ergebnisse stellen sie nun in der Ausstellung "Heimat Bochum" auf der Zeche Hannover vor. Ob Heimatverein oder Jugendzentrum, Kleingartenanlage oder Seniorentreff: Viele Menschen, alt oder jung, fühlen sich der Stadt Bochum verbunden.

Heimat bedeutet für die meisten ein Gefühl von Verlässlichkeit und Sicherheit. Sie ist oft an Erlebnisse, Erfahrungen und Begegnungen geknüpft. So können auch das Fiege-Pils oder die Dönnighaus-Wurst ein Stück Heimat bedeuten. Aber auch die Heimatbegriffe von Obdachlosen oder Rückkehrern von Auslandsaufenthalten in Bochum werden in der Ausstellung präsentiert und veranschaulicht.

Mit der Ausstellung wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, ihre Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. Gleichzeitig erhält das Museum neue Impulse aus der aktuellen Forschung für die Arbeit zur Industriekultur im Ruhrgebiet.