Henrichshütte Hattingen

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Andera Hüskens Installation "Soul Surfer"

14.7. - 1.9.2017

Kunstpreis Ennepe-Ruhr

Ausstellung zum Thema "Freiheit"

Die Henrichshütte in Hattingen zeigt aktuell Werke von 20 Künstlerinnen und Künstlern, die im Rahmen der 4. Auflage des „Kunstpreises Ennepe-Ruhr“ von der Jury ausgewählt wurden.

Exakt 101 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit Zeichnungen, Fotografien, Gemälden, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen für den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017“ beworben. Die Jury, bestehend aus Dr. Hans Günter Golinski (Direktor Kunstmuseum Bochum), Sabine Kelm-Schmidt (stellvertretende Landrätin), Christiane Nicolai (Kunstverein Hattingen), Dr. Gerd Buhren (Kunstverein Witten), Michael Schlieper (Kunstraum EN) sowie den Künstlern Stephan Marienfeld und Rosie Wolf-Laberenz, hat sich für zwanzig Werke entschieden, die nun im Untergeschoss des Gebläsehauses im LWL-Industriemuseum präsentiert werden.





„Vogelfrei“ und „Die sieben Sachen der Flut“, „Unterdrückung“ und „Dinge, die in Freiheit passieren“ - schon die Titel vieler Werke lassen ahnen, mit welchem Thema sich die Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten auseinandergesetzt  haben: „Freiheit“ lautete die Vorgabe für den Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017. Die Werke drücken jeweils in einer ganz eigenen Art das aus, was Freiheit ist, meint oder sein sollte.

Ausgewählt wurden: Michael Barth, Tanja Bremer, Marko Dowald, Teye Gerbracht, Bernd Gichtbrock, Till Hausmann, Andrea Hüsken, Gudrun Kolibius-Best, Carola Lantermann, Künstlergruppe Leuchtstoff, Ingrid Leukers-Bölicke, Jürgen Mans, Gabriele Reckhard, Renate Schieck, Philipp Valenta, Holger Vockert/Lutz Deterra, Roland Wagner, Knut Waschkau, Sebastian Wien und Angelika Wischermann .

Die zwanzig ausgewählten Künstlerinnen und Künstler können sich nun Hoffnungen machen, mit dem „Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017“ ausgezeichnet zu werden. Es wird drei gleichberechtigte Preisträger geben. Wer die damit jeweils verbundenen 1.500 Euro erhält, wird im Rahmen der Ausstellung in Hattingen entschieden.

Die Auszeichnung ist für den 8. September im Schwelmer Kreishaus geplant.

Gemälde von Gabriele Reckhard

Hintergrund

Der Kunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Nach der Premiere 2011 läuft aktuell die vierte Auflage. Zum Mitmachen eingeladen sind stets Künstlerinnen und Künstler die ihren Hauptwohnsitz im Kreis haben, dort geboren wurden oder eine längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause waren. Vorgegeben wird jeweils ein thematischer Bezug, dies waren bisher „Zusammenhalt“, „Wassergleich“, „Arbeitswelten und Natur“ und in diesem Jahr „Freiheit“.