Henrichshütte Hattingen

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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13.5. - 5.11.2017

Ende der Schonzeit

Horst Dieter Zinn fotografiert Hattingen

Der Hamburger Fotograf Horst Dieter Zinn erstellte 1987 während des Widerstandes gegen die Stilllegung der Henrichshütte die Reportage „Eine Heimat geht bankrott“. Der hanseatische Blick auf das Revier bediente augenzwinkernd das Image der Region außerhalb der Region.
30 Jahre später ist Zinn erneut unterwegs in Hattingen. Seine Bilder eröffnen einen neuen Blick, denn die Perspektive des Autors hat sich ebenso gewandelt wie sein Motiv selbst. Zinns aktuelle Bilder zeigen Menschen in einer anderen Stadt: Alles ist schneller und härter, urban statt montan.

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Foto von Horst Dieter Zinn
Foto von Michael Kerstgens, Rheinhausen 1987

24.5. - 8.10.2017

Arbeitskämpfe

Fotografien von Michael Kerstgens

1984/85 erlebte der in Süd-Wales geborene Kerstgens den Arbeitskampf der britischen Bergarbeiter gleichsam von innen heraus als Mensch und Fotograf. Nach seinem Umzug nach Essen folgten die Hüttenstreiks in Rheinhausen, Hattingen, später Hagen. Dreißig Jahre nach dem Hattinger Hüttenkampf weitet Kerstgens' Fotografie den lokalen Blick auf die nationale und internationale Ebene und ordnet die Ereignisse um die Henrichshütte gleichsam in eine Geschichte montanindustriellen Niedergangs ein. Wie die Folgen des Strukturwandels andernorts aussehen können, zeigt Kerstgens' Fotoserie "Poundland", aufgenommen in Barnsey, eine Generation nach dem großen "Miners' Strike" in Wales.

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