Anreise

Mit dem PKW

Allgemeine Informationen zur Anreise mit dem PKW zur Henrichshütte Hattingen finden Sie hier.

Das Museum verfügt über einen eigenen Parkplatz gegenüber vom Eingang mit über 180 Stellplätzen für PKWs. Es gibt sechs ausgeschilderte Parkplätze für Menschen mit Behinderung, die 25 Meter vom Eingang entfernt sind.

An der schmalsten Stelle ist der Weg vom Parkplatz zum Museumseingang durch zwei flankierende Poller 1,20 Meter breit. Bis auf diese Stelle ist der Weg 2,50 Meter breit und durch Asphalt bzw. engfugige Platten leicht begeh- und befahrbar. Der Parkplatz ist vom Eingang durch eine viel befahrene Straße (Werksstraße) mit Bordsteinkanten unterbrochen.

Der Parkplatz vor dem Museum

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Allgemeine Informationen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie hier.


Fußweg Bahnhaltestelle zum Museum

Es ist kein taktiles Bodenleitsystem vorhanden. Vom Hbf Essen mit der S-Bahn-Linie S3 bis Hattingen-Mitte. Überqueren Sie die Fußgängerbrücke, um zum Busbahnhof zu gelangen. Von dort können Sie weiter mit dem Bus zum Museum fahren (s.u.).

Fußweg Bushaltestelle - Museum

Buslinie 558 bis Haltestelle „Industriemuseum“: Die Haltestelle ist ca. 15 Meter vom Museumseingang entfernt. Es ist kein taktiles Bodenleitsystem vorhanden.

Buslinie CE31 bis Haltestelle „Henrichshütte“: Die Haltestelle ist ca. 400 Meter vom Museumseingang entfernt. Wenn Sie aus dem Bus gestiegen sind, halten Sie sich rechts. Nach ca. 50 Metern erreichen Sie eine Ampelkreuzung, die Sie nach rechts Richtung Polizeigebäude überqueren und sich anschließend weiter links halten. Sie passieren einen weiteren Ampelübergang und gehen geradewegs auf die Haltestelle „Henrichshütte“ der Buslinie SB37 zu. Folgen Sie anschließend der unten stehenden Wegbeschreibung.

Buslinie SB37 bis Haltestelle „Henrichshütte“: Die Haltestelle ist ca. 350 Meter vom Museumseingang entfernt. Es ist ein taktiles Bodenleitsystem vom Busausstieg bis zum Haltestellenhäuschen vorhanden. Der Weg zum Museum besitzt jedoch kein taktiles Bodenleitsystem. Wenn Sie aus dem Bus gestiegen sind, halten Sie sich links. Direkt links neben dem Haltstellenhäuschen befindet sich der mit zwei Pollern durchschnittene Durchgang zum Museum.  Die lichte Breite zwischen den Pollern beträgt ca. 1,20 Meter. Dieser Durchgang hat ein starkes Gefälle. Er ist asphaltiert, jedoch an einigen Stellen beschädigt. Halten Sie sich vor der Unterführung rechts und gehen Sie einen kleinen Weg hinunter. Der Weg ist gepflastert und besitzt an der linken Seite ein Geländer. Sie kommen zu einer tiefer gelegenen Straße, welche Sie überqueren müssen. Der Bordstein ist an dieser Stelle abgesenkt. Anschließend wenden Sie sich nach rechts und folgen dem Fußgänger- und Radweg noch ca. 300 Meter. An einer Stelle müssen in den Boden eingelassene Schienen überquert werden. Es folgt eine Linkskurve und Sie laufen direkt auf den Museumseingang zu.

Buslinie SB38 bis Haltestelle „Werksstraße": Die Haltestelle ist ca. 700 Meter vom Museumseingang entfernt. Es ist ein taktiles Bodenleitsystem vom Busausstieg bis zum Haltestellenhäuschen vorhanden. Es gibt kein taktiles Bodenleitsystem weiter vom Haltestellenhäuschen zum Museum. Wenn Sie aus dem Bus aussteigen, halten Sie sich in nördlicher Richtung. An einer T-Kreuzung nach ca. 100 Metern angekommen, gehen Sie nach links in die Werksstraße. Sie folgen der Straße mit leichtem Gefälle bis zum Kreisverkehr in ca. 150 Metern. Dort überqueren Sie die Straße und gehen nach rechts, unter einer Brücke hindurch und folgen dem gepflasterten Fußgänger- und Radweg noch weitere 300 Meter um eine Linkskurve, bis Sie direkt auf den Museumeingang zugehen.

Beachten Sie bitte, dass der Bürgersteig direkt vor dem Museumseingang häufig auch von Fahrradfahrern mitbenutzt wird.

Zugang zum Museum


Der Zugang direkt vor dem Eingang ist durch Ausstattungsgegenstände (Skulptur von Karl Manfred Rennertz) eingeschränkt, mit Kopfsteinpflaster versehen und hat eine lichte Breite von 3,50 Metern. Beachten Sie bitte, dass der Bürgersteig direkt vor dem Museumseingang häufig auch von Fahrradfahrern mitbenutzt wird.

Ins Foyer des Museums gelangt man durch einen vorgelagerten Windfang, welcher zu zwei Seiten durch nach außen schwingende Türen betreten werden kann. Danach führen zwei automatische Schiebetüren direkt ins Foyer/zur Kasse.

Der Zugang zum Museum ist durch eine Skulptur beschränkt
Der Counter im Foyer des Museums

Im Museum

Am Counter und im Museumsshop

Der Eingangsbereich ist hell und blendfrei ausgeleuchtet. Der Eingangsbereich ist durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar, denn direkt vor dem Counter liegt ein Teppich. Es gibt ein Zweiersofa als Sitzgelegenheit gegenüber der Theke. Im Foyer befindet sich gleichzeitig der Museumsshop. Informationen zu Angeboten und Artikeln des Museumsshops finden Sie hier.

Die Mitarbeiter des Foyers händigen Ihnen gerne Wegweiser-Mappen mit Leselupen aus, die einen Rundweg durch die Ausstellungsräumlichkeiten und über das Museumsgelände skizzieren. Schließfächer für Ihre Wertsachen befinden sich im Untergeschoss des Eingangsbereichs.

Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenführhunde, etc.) dürfen mitgebracht werden.
Medikamentenbeutel (bspw. für Diabetiker, Epileptiker) können in allen Räumlichkeiten des Museums mitgeführt werden.

Einen Geländeplan der Henrichshütte Hattingen finden Sie hier.

In den Ausstellungsräumen

Großes Foyer

Im Foyer befindet sich ebenfalls eine Fläche für Sonderausstellungen. Der gesamte Foyerbereich ist beleuchtet. Die Größe des Raumes beträgt 20 mal 30 Meter. Die Exponate kontrastieren visuell mit der Umgebung und sind gut ausgeleuchtet. In diesem Bereich gibt es keine Hindernisse oder in den Raum ragende Gegenstände.

Vom Foyer aus gelangt man durch zwei nicht automatische Türen mit großen Glasflächen ohne Sicherheitsmarkierung auf das Außengelände des Museums. Die Türgriffe sind taktil erfassbar. Außerdem können über einen Fahrstuhl die Gastronomie, das Erdgeschoss des Gebläsehauses und der Filmraum im Untergeschoss erreicht werden.

Die Ausstellungsfläche im Foyer ist gut beleuchtet
Der Filmraum ist über einen Fahrstuhl oder eine Treppe erreichbar


 


Filmraum

Der Filmraum im Untergeschoss ist über einen Fahrstuhl oder eine Treppe mit 19 Stufen und beidseitigem Handlauf vom Foyer aus erreichbar. Der gesamte Bereich ist aufgrund seiner Funktion als Kinoraum nur mäßig beleuchtet. Der Bereich vor dem Fernseher ist bestuhlt. Die Größe des Vorführraumes beträgt 7,8 mal 6,5 Meter. Die Länge des Weges von der Treppe bis zum Filmraum und zum WC beträgt 15 Meter. Eine Nutzung der Wand als Orientierungsleitlinie ist möglich.


Gebläsehaus

Im Geblädehaus befinden sich weitere Sonderausstellungen. Das Erdgeschoss des Gebläsehauses ist zum einen über einen Fahrstuhl vom Foyer aus und zum anderen über einen weiteren Fahrstuhl im hinteren Hallenteil zu erreichen. Das Erdgeschoss ist weitestgehend ebenerdig. Die Exponate sind über die Fläche des großzügigen Raumes verteilt. Viele von ihnen können taktil erfasst werden. Der Raum ist hell und blendfrei beleuchtet.

Der Fahrstuhl im hinteren Hallenteil ist vom Außengelände aus ebenerdig zu erreichen und verfügt über eine akustische Ansage. Über diesen Fahrstuhl gelangt man außerdem auch in das Untergeschoss des Gebläsehauses. Dort sind die Räume nur mäßig beleuchtet. Teilweise befinden sich jedoch Leuchtröhre als Leitsystem an den Wänden.

Exponate sind über den Raum verteilt und zum Teil taktil erfassbar
Der Zugang zur Sheddach-Halle ist beschränkt




Sheddach-Ausstellungshalle

Der Raum wird über eine nicht automatische Tür mit einer Zugangsbreite von 95 Zentimetern erreicht. Der Türrahmen ist visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt und der Türgriff ist taktil erfassbar. Der Zugang ist ebenerdig. Es müssen jedoch zwei Schienenstränge vor dem Eingang überquert werden. Die Bewegungsfläche vor und hinter der Tür ist auf Grund von schrankenartigen Pollern eingeschränkt und beträgt ca. 1,4 Meter. Der Raum misst 16 mal 16 Meter und ist gut beleuchtet. Es gibt keine in den Raum ragenden Gegenstände.


Labor

Das Labor besteht aus einem vorderen und einem hinteren Bereich. Der Zugang erfolgt jeweils über nicht automatische Türen mit einer Durchgangsbreite von 93 Zentimetern. Die Bewegungsfläche vor bzw. hinter den Türen ist mit 1,22 Metern zum Teil eingeschränkt. Die Höhe der Türschwelle zwischen dem vorderen und dem hinteren Raum beträgt 2 Zentimeter. Der vordere Raum misst 10 mal 6 Meter, der hintere Raum misst 9,8 mal 8,4 Meter. Beide Räume sind beleuchtet. Die Türen sind visuell kontrastreich von der Umgebung abgesetzt und taktil erfassbar. Allerdings sind Ausstellungsobjekte und Podeste über den Raum verteilt positioniert und können für Menschen mit Sehbehinderung ein Hindernis darstellen.

Das Labor besteht aus zwei Räumen
Mehrere Tastmodelle bilden das Museumsgelände nach

Auf dem Museumsgelände

Beschaffenheit der Wege

Wesentliche Informationen sind in gut lesbarer Schrift vorhanden oder auch bildhaft durch Piktogramme dargestellt. Zwischen Schrift und Piktogramm sowie dem Hintergrund besteht ein guter hell-dunkel Kontrast. Auf dem Außengelände des Museums gibt es Stelen, die den Weg weisen und wesentliche Informationen geben. Im Foyer gibt es zudem wegweisende Pfeile, die auf dem Boden abgebildet sind. Auf dem Rundweg durch das Museum gibt es mehrere Tastmodelle, die das Museumsgelände im kleinen Maßstab nachbilden.


Die Wege auf dem Außengelände des Museums bestehen in verschiedenen Abschnitten jeweils aus Asphalt, Pflaster und Schotter. Sie sind teilweise sehr uneben und nur schlecht begehbar. Es gibt Bereiche, in denen Schienen auf dem Boden verlegt sind. Diese sind an einigen Stellen mit Metallplatten überdeckt und daher einfach zu überqueren. Zudem gibt es verschiedene Sitzmöglichkeiten.

Rundweg

Hochofen
Der Hochofen kann mit einem Aufzug erreicht werden. Die Bedienelemente sind jedoch nicht taktil erfassbar und es gibt keine akustischen Ansagen.

Gießhalle
Mit dem Aufzug erreichen Sie die erste Etage, die Windformebene. Von dort führen 10 Stufen zur Gießhalle. Die Gießhalle ist momentan noch ausschließlich über Treppen zugänglich. Die Treppe vom Schrottplatz aus hat 28 Stufen.

Die Gießhalle ist nur über Treppen zugänglich

Sanitäranlagen

Behindertengerechte Sanitäranlagen befinden sich im Erdgeschoss der Gebläsehalle und im Container der Museumspädagogik.
Die Tür wird jeweils aus eigener Kraft geöffnet.

Gastronomie

Die Gastronomie "Henrichs" befindet sich im ersten Obergeschoss der Gebläsehalle. Sie können diese über das Treppenhaus links vom Eingang oder über den Aufzug hinter der Theke erreichen. Der Aufzug ist blendfrei ausgeleuchtet. Die Bedienelemente bzw. die Beschilderungen im Aufzug sind taktil erfassbar, jedoch ohne Braille-Schrift.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 12 bis 24 Uhr

Reservierungen und Informationen unter Tel. 02324 685963 und auf der Homepage.

Veranstaltungen

Informationen zu Veranstaltungen in der Henrichshütte Hattingen finden Sie hier.

Die Bedingungen richten sich nach den einzelnen Veranstaltungen. Bei Fragen und Informationsbedarf zum Thema Barrierefreiheit bei Veranstaltungen steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Gunda Otholt gerne zur Verfügung:

Tel.: 02334 9247-149

E-Mail: gunda.otholt@lwl.org

Besonderheiten

Im Falle eines Notfalls wird ein akustischer Alarm auf dem gesamten Gelände und in den Museumsräumen ausgestrahlt.
Es gibt keine optische Entfluchtungsanlage.