Sammeln, bewahren, dokumentieren

Abbauhammer, Arbeitsjacke, Bessemerbirne, Cocktailkleid, Einmachglas, Fernseher, Fördermaschine, Kinderwagen, Industriegemälde, Sicherheitshelm, Stechuhr, Webstuhl, Ziegelpresse und vieles mehr hat das LWL-Industriemuseum gesammelt. Die weit über 250.000 Objekte zählenden Bestände reichen von historischen Schriftdokumenten, Postkarten, Industriebildern über Hausrat, Möbel bis hin zu technischen Großexponaten wie Maschinen und Fahrzeugen.

Sie dokumentieren wichtige Aspekte der Industriegeschichte: Maschinenproduktion und Handarbeit, Zeitdisziplin und Arbeitssicherheit, unternehmerisches Selbstverständnis und Sozialkritik, Frauen-, Männer- und Kinderarbeit, Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit, Migration und Montankrise, Lebensverhältnisse und Lebensstile. Neben kostbaren und ästhetisch hochwertigen Stücken gibt es auch eher unscheinbare Objekte: authentische Zeugnisse der Arbeit und des Alltags der Menschen. Den Schwerpunkt der Sammlung bildet die Epoche zwischen 1850 und 2000.

Vieles aus der Sammlung des LWL-Industriemuseums ist in den ständigen Ausstellungen der acht Museumsstandorte zu sehen. Einen kleinen Einblick können Sie auch hier gewinnen …