Studentenworkshop

des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Bochum-Langendreer


Zwanzig Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen kamen in Bochum-Langendreer zum DNK-Studentenworkshop zusammen. Foto: LWL/Dülberg

Mit dem Motto "Neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof" hat das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz seinen 8. Studentenworkshop veranstaltet.

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltet jährlich einen Studentenworkshop mit dem Ziel, Studierende für die Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege zu gewinnen und zugleich für spannende denkmalpflegerische Aufgaben neue, auch unkonventionelle Lösungsvorschläge zu erhalten.

In diesem Jahr hat der DNK-Studentenworkshop zum zweiten Mal in Westfalen statt gefunden und wurde am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September 2013, in der Lutherkirche in Langendreer eröffnet. Betreut wurde der Workshop durch die Fachhochschule Dortmund und die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen mit Unterstützung der Stadt Bochum.


Bei der Eröffnungsveranstaltung (v.l.n.r.) mit dabei: Dr. Markus Harzenetter, Landeskonservator für Westfalen-Lippe und Leiter der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Karsten Höser, 1. Vorsitzender von Langendreer hat's! e. V., Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin, Pfarrer Joachim Gentz, Ev. Kirchengemeinde Bochum-Langendreer, Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Dr. Oliver Karnau, Geschäftsführer des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK), Carina Gödecke, NRW-Landtagspräsidentin, Karl Jasper, Ltd. Ministerialrat im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW und Norbert Busche, Bezirksbürgermeister Bochum Ost, eingerahmt von zwei Knappen in Uniform. Foto: LWL/Dülberg

Mit der Eröffnungsveranstaltung am Tag des offenen Denkmals, 08. September 2013, begann für die Studierenden eine  arbeitsintensive Woche. Im Mittelpunkt stand von nun an die Frage, welche Potentiale Bochum-Langendreer hat und wie sich diese im denkmalpflegerischen Sinne für eine Profilstärkung des Stadtteils herausarbeiten lassen.

In Kleingruppen entwickelten die TeilnehmerInnen z.B. Vorschläge für die Umnutzung der denkmalgeschützten Lutherkirche, in der schon seit 2012 kein Gottesdienst mehr stattfindet. Leerstehende Ladenlokale, die Gestaltung des öffentlichen Raumes und die energetische Ertüchtigung von Baudenkmälern waren weitere Themen, die von den Studierenden bearbeitet wurden. Dabei galt es, Lösungen zu entwickeln, die den historischen Bestand der historistischen Bebauung schützen und zugleich eine Revitalisierung des Stadtquartiers fördern.

Für die Studierenden, die aus der ganzen Bundesrepublik nach Bochum kamen und Perspektiven aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Denkmalpflege, Kunstgeschichte, Architektur, Raumlanung aber auch Soziologie und Immobilienwirtschaft mit einbrachten, stand neben der Gruppenarbeit auch der direkte Ausstausch und die Diskussion mit den Bürgern und Vertretern der Stadt auf dem Programm.


Zwanzig Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen kamen in Bochum-Langendreer zum DNK-Studentenworkshop zusammen. Foto: LWL/Schöfer

Bei der Abschlussveranstaltung am 14. September in der Lutherkirche in Bochum-Langendreer präsentierten die Studierenden Ihre Ideen und Konzepte für den Stadtteil und gaben ihrerseits den Auftrag an die Verantwortlichen weiter, die Ergebnisse des Workshops als Impuls für die Weiterentwicklung des historischen Quartiers "Alter Bahnhof" zu nutzen.

Der Studentenworkshop wird vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit einer Publikation dokumentiert werden.


Die Ergebnisse einer arbeitsintensiven Woche zeigten die Studierenden zum Abschluss mit Präsentationen, Vorträgen und Plakaten in der Lutherkirche in Bochum-Langendreer. Foto: LWL/Bonnermann

Impression aus Bochum-Langendreer. Foto: LWL/Schöfer