Moderne 1960+

Architektur, Freiraumgestaltung und Städtebau der 1960er- und 1970er-Jahre

In letzter Zeit erhält die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur verstärkt Anfragen zur Bewertung von Einzelobjekten der Moderne 1960+, aber auch zu fachlich abgesicherten Informationen zu dieser Zeitschicht. Die folgende Seite liefert als Service einen Überblick zu Projekten, Publikationen und Veranstaltungen der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen zu diesem Thema.


Publikation: Denkmalpflege und die Moderne 1960+

17. Arbeitsheft der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Tecklenborg Verlag, Steinfurt 2017. 128 S., 160 Abb.
ISBN 978-3-944327-51-8. 12,50 Euro.

Hier können Sie die Publikation als gedrucktes Exemplar beim Tecklenborg Verlag bestellen.

Die Dokumentation zum 7. Westfälischen Tag für Denkmalpflege in Marl bietet anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in Maßnahmen zur Erfassung und Bewahrung denkmalwerter Substanz der Moderne 1960 + in Westfalen. Die Aufsätze thematisieren ein breites Spektrum von Bautypen, die von Bildungsbauten, Sakralbauten, Industrieanlagen, Planungskonzepten der Freiraumgestaltung bis zu innovativen Lösungen im Wohnungs- und Verwaltungsbau reichen.


Dorsten, kath. Kirche St. Barbara, J. Lackner, 1971–73. Foto: LWL/Turck.

Projekt: Erfassung und Bewertung der ab 1945 errichteten Kirchenbauten

Im Rahmen des Projekts „Erkennen und Bewahren – Kirchenbau der Nachkriegszeit in Nordrhein-Westfalen“ sind die evangelischen und katholischen Pfarrkirchen als erste Baugruppe der 1960er- und 1970er-Jahre komplett erfasst und anschließend bewertet worden. Durch die große Datenbasis von mehr als 1300 Objekten aus der Zeit ab 1945 ist es zugleich gelungen, bestehende Forschungsstände zum Kirchenbau weiter zu differenzieren.

Hier gelangen Sie zum Projekt "Erfassung und Bewertung der ab 1945 errichteten Kirchenbauten".


Gelsenkirchen, Wohnanlage Schweidnitzer Straße 15, A. Luggenhölscher, 1976. Foto: LWL/Hanke.

Projekt: Erfassung von städtischen Siedlungen 1945–1990

Das Projekt umfasst einen größeren Bestand an Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre.
Ansprechpartner: Dr. Hans Hanke

 


Bochum, Ruhr-Universität, Querforum Ost, G. Penker, 1966–71. Foto: LWL/Hanke.

Inventarisation von Garten- und Parkanlagen aus der Zeit nach 1945

Ansprechpartnerin Dr. Dorothee Boesler

Das Projekt „Inventarisation von Garten- und Parkanlagen aus der Zeit nach 1945“ zielt darauf ab, im Rahmen einer Literatur- und Archivrecherche mit nachfolgender Inventarisation und Dokumentation substanziell überkommener Anlagen den Kenntnisstand über historische Freiräume der Nachkriegszeit und der Postmoderne zu erweitern.

Hier gelangen Sie zur Seite des Projektes "Inventarisation von Garten- und Parkanlagen aus der Zeit nach 1945".


Öffentlichkeitsarbeit: Flyer „Architektur 1960+. Jetzt entdecken!“

Der Flyer lädt zu einem neuen Blick auf die Architektur und die Freiraumgestaltung der 1960er- und 1970er-Jahre ein.


Dokumentation: Ausgewählte Literatur zur Architektur 1960+

Aus der intensiven Beschäftigung mit der Architektur 1960+ ist eine Liste ausgewählter Publikationen entstanden. Sie umfasst Überblickswerke mit überregionaler Perspektive und insbesondere auch solche mit einem Fokus auf den Entwicklungen in Westfalen-Lippe.


Veranstaltung: Denkmalpflege und die Moderne 1960+

7. Westfälischer Tag für Denkmalpflege 19.–20. Mai 2016 in Marl

Als Neubauten wurden öffentliche Gebäude in den 1960er- und 1970er-Jahre oft als innovativ gepriesen, heute gelten sie in der Bevölkerung bisweilen als „hässlich“ oder gar als „unmenschlich“. Außerdem sind viele dieser Rathäuser oder Schulen mittlerweile sanierungsbedürftig und genügen den Ansprüchen an eine zeitgemäße Nutzung nicht mehr. Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen hat mit dem 7. Westfälischen Tag für Denkmalpflege, der am 19. und 20.5.2016 in der Scharounschule in Marl stattfand, einen Beitrag zur denkmalpflegerischen Auseinandersetzung mit der Architektur der 1960er- und 1970er-Jahre geleistet. Rund 170 Teilnehmer aus Politik, Denkmalpflege, Stadtplanung, Kultur und Architektur haben die Vielfalt der Architektur der 1960er- und 1970er-Jahre diskutiert und sich über denkmalpflegerische Fragestellungen zur Erhaltung und Pflege von Bauten dieser Zeit ausgetauscht.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltung "Denkmalpflege und die Moderne 1960+. 7. Westfälischer Tag für Denkmalpflege".