Veranstaltungen 2017

13. und 14. September 2017 in Neustadt in Holstein

Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“

Einladung zur Transferwerkstatt im Städtebauförderprogramm Kleinere Städte und Gemeinden

Zukunftsorientierte Strategien und Konzepte für Wohnen und Daseinsvorsorge

Daseinsvorsorge zu sichern und ein attraktives und vielfältiges Wohnangebot zu schaffen sind zentrale Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden. Deren inte-grierte, gemeinsame Entwicklung sichert vorhandene und schafft neue Lebensqualität. Infrastruktur anzupassen und Daseinsvorsorge langfristig zu sichern ist zentrales Ziel des Programms „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“. Der Erhalt und die Aufwertung dieser Einrichtungen leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Innenentwicklung und stärken die Wohnfunktion. Im Zusammenspiel von Wohnen und Daseinsvorsorge können insbesondere die zentralen Bereiche revitalisiert, Leerstände reduziert und damit Innenentwicklung gefördert werden. Hier integrierte Strategien zu entwickeln, ist für viele Kommunen eine Herausforderung.
Ziel der 10. Transferwerkstatt ist es, anhand von Fachvorträgen und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis gelungene Strategien vorzustellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den genannten Handlungsfeldern ins Gespräch zu kommen. Vertieft wird dieser Austausch im Rahmen sogenannter Thementische. Die Transferwerkstatt stellt den Austausch zwischen den Akteuren der Programmumsetzung und die Reflexion eigener Erfahrungen damit in den Mittelpunkt.

Veranstaltungsort
Neustadt in Holstein

Veranstalter
Bundestransferstelle „Kleinere Städte und Gemeinden“
c/o Plan und Praxis GbR
Manteuffelstraße 111, 10997 Berlin
Fon: +49 (0)30 6165348-53, Fax: +49 (0)30 6165348-54
E-Mail: transferwerkstatt_ksg@planundpraxis.de

RÜCKBLICK 2017

5. Juli 2017

LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen

Baukultur Exkursion in die Provinz Gelderland/Achterhoek (NL)

Üblicherweise führen die vom LWL ausgerichteten Stadtspaziergänge/ Exkursionen Baukultur in die Orte von Westfalen - Lippe. Ab und zu wagen wir den Blick über den „Tellerrand“, wie bereits 2009 und 2010 mit dem Stadtspaziergang Baukultur in Enschede.

Am 5. Juli sind wir in der Provinz Gelderland, in der ländlichen Region Achterhoek zu Gast. Seit 2001 wird dort alljährlich der „Architectuurprijs Achterhoek“ (APA) für beispielgebende und qualitätvolle Alltagsarchitektur verliehen.

Bei einem Rundgang durch die Stadt Doetinchem, dem Besuch der Cultuurfabriek DRU in Ulft und einem Wohnprojekt in Winterswijk lernen Sie einige dieser Wettbewerbsbeiträge kennen.

Gemeinsam mit den niederländischen Kollegen von „Gelders Genootschap“ und „APA“ hat das LWL-Baukulturteam ein Exkursionsprogramm entwickelt. Ziel ist, den Akteuren des Bauens eine Plattform des „grenzüberschreitenden“ Austauschs zu bieten und anhand von praxisbezogenen Beispielen in den Niederlanden und Deutschland den Blick für baukulturelle Themenfelder zu schärfen.

Mehr Informationen und zur Anmeldung

18. Mai 2017, 15:00

Eine Kooperation der Initiative B1 Dortmund plus und dem Bund Deutscher Architekten

Stadtidentität und Großinfrastrukturen im Planungsdialog

Ein öffentliches Fachgespräch

Die „städtische Hochleistungsstraße“ ist gebaute Realität, kommt allerdings im Gegensatz zur Stadtautobahn in den technischen Regelwerken nicht vor. Vielleicht, weil die Konflikte aus Ansprüchen als funktionierender Verkehrsweg, Lebensraum und Bedeutung als Marke einer Stadt nicht lösbar erscheinen.

Aber neue Lösungen sind dringend nötig. Der BDA will dabei helfen, sie zu suchen und in einem Planungsdialog zu finden. Dazu hat der Bund Deutscher Architekten in Kooperation mit der Initiative B1 Dortmund plus Experten eingeladen, die wesentliche Zukunftsfragen zum Verkehr stellen, aber auch Antworten liefern.

Mehr Informationen und zur Anmeldung

26. März - 21. Mai 2017

Eine Ausstellung des Architekurmuseums der TU München in Kooperation mit dem Verein Bau-Kultur-Werkstatt e.V. Billerbeck

Sep Ruf - Moderne mit Tradition

Die Kolvenburg bietet einen repräsentativen Einblick in das Werk von Sep Ruf  (1908-1982), einem der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. JH.
Sep Ruf hat in Billerbeck  1931/32 eines seiner ersten Projekte realisiert: das Wohnhaus Wilhelm Heinrich Suwelack aus der gleichnamigen Unternehmer-familie. Suwelack hatte den jungen Architekten mit der Planung seines Wohnhauses betraut. Rufs frühes Werk umfasst vor allem Privathäuser und Wohnbauten, an denen bereits sein Bestreben ablesbar ist, moderne Architektur unter Bezug auf die Tradition zu realisieren. Ruf hat bei repräsentativen Nachkriegsbauten für öffentliche Institutionen eine transparente, offene und bescheiden anmutende, aber zugleich hochmoderne und elegante Architektur geschaffen. Zu diesen Bauten gehören der Deutsche Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel oder der Kanzler-Bungalow für Ludwig Erhard in Bonn. Sie zählen zu den Hauptwerken des Architekten, die in der Ausstellung mit Fotografien, Plänen und Modellen sowie Dokumenten vorgestellt werden.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. März um 17:00 Uhr

Öffnungszeiten: Die. bis Sa. 13.00 - 18.00 Uhr, So. und Feiertags 10.00 - 13.00 Uhr &13.30 -17.30 Uhr

Eine Ausstellung des Architekturmuseum der TU München

23. April - 10. Mai 2017

Ausstellung des Lehr- und Forschungsgebietes Architekturtheorie, Fakultät für Architektur RWTH Aachen, im Rathausfoyer von Lünen

andere orte

„Andere Orte“ zeigt Ergebnisse eines innovativen Lehrformats, konzipiert für Studierende des Romanischen Instituts der Universität zu Köln und des Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie der RWTH Aachen. Gegenstand der interdisziplinären Projektarbeit waren Orte, die schon lange nicht mehr im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen; Orte mit ungewisser Zukunft und fast vergessener Geschichte. Was diese Orte miteinander zu verbinden scheint, ist vor allem ihre Unbestimmtheit.

Andere Orte verlangen andere Strategien der Beschreibung, der Intervention, der Planung. Die ausgestellten Arbeiten sind aus der tastend-forschenden Erkundung von Halden, Brachen und Ödland entlang des Datteln-Hamm-Kanals im östlichen Ruhrgebiet hervorgegangen. Im Sinne von erfinderischen Analysen erweitern die Arbeiten das methodische Spektrum herkömmlicher Ortsbeschreibungen um filmische, kartografische, bildliche und zeichnerische Annäherungen, mit dem Ziel, jeweils das „Andere“ der Orte sichtbar zu machen.

Vernissage am Sonntag, den 23. April 2017 um 18:00 Uhr im Foyer des Rathauses in Lünen

Ausstellungsort: Rathaus Lünen, Willy-Brandt-Platz 1, 44532 Lünen

27. April 2017

LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen

Stadtspaziergang Baukultur
Unna - „Stadt mit vielen Gesichtern“

Die geographische Lage von Unna, an der Schnittstelle zwischen Ballungsraum Ruhrgebiet und dem Übergang vom Münsterland zum Sauerland sorgte über Jahrhunderte für eine facettenreiche Baukultur.

Gemeinsam mit der Stadt Unna haben wir ein Programm entwickelt, das den Teilnehmern eine Mischung aus traditionsreichen Stätten, historischen Gebäuden und zeitgenössischer Architektur präsentiert.

 

 

 

 


Mehr Informationen und zur Anmeldung

Kai-Uwe Bergmann, BIG | Bjarke Ingels Group (DK)

7. April 2017, 17:00 Uhr, LWL-Museum für Kunst und Kultur

Architektur im >Kontext< 2017

Werkvorträge im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

Seit 10 Jahren richten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Bund Deutscher Architekten (BDA Münster - Münsterland) die Vortragsreihe Architektur im >Kontext< aus. Neben Werkvorträgen von Architekten, Städtebauern, Landschaftsarchitekten und Ingenieuren wird zudem eine architekturtheoretische und -kritische Einordnung zu aktuellen Entwicklungen der Baukultur vorgenommen.


Grundidee der Werkvortragsreihe Architektur im >Kontext< ist die Reflexion und Vermittlung der vielfältigen Aspekte des kontextbezogenen Bauens. Die Werkpräsentationen werden dabei insbesondere den städtebaulichen Lösungsansatz sowie die historische Bezugnahme auf die vorgefundene Situation aufzeigen, darüber hinaus aber auch eine gesellschaftlich-kulturelle Verortung der gewählten baulichen Lösung vornehmen.


Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.