12/1359

Vorlage

 
 
Betreff: Modellprojekt "Förderung von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Frau Kässler, Tel. 4031
Federführend:LWL-Landesjugendamt, Schulen, Koordinationsstelle Sucht Bearbeiter/-in:Schmitz, Susanne
Beratungsfolge:
Landesjugendhilfeausschuss Vorberatung
10.09.2008 
20. Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses (öffentlich) ungeändert beschlossen   

Der Landesjugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses im Dezember 2008 für die Bet

Der Landesjugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses im Dezember 2008 für die Betreuung von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren in Tageseinrichtungen ein Förder- und Finanzierungskonzept zu entwickeln, das ab Kindergartenjahr 2009/ 10 in Kraft tritt.

 

Begründung:

Begründung:

 

Der Landesjugendhilfeausschuss beauftragte das LWL- Landesjugendamt am 22.06.2006 (Vorlage 12/0595) gemeinsam mit Jugendämtern und Trägern in Westfalen-Lippe ein Modellprojekt zur Förderung von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren auszuschreiben.

Damit reagierte er auf die im TAG (Tagesbetreuungsausbaugesetz) entstandene Verpflichtung für die örtlichen Jugendhilfeträger, ein bedarfsgerechtes Angebot für Kinder unter drei Jahren zu schaffen.

Der LWL ist grundsätzlich verpflichtet, seinen Beitrag als überörtlicher Träger zu leisten, damit auch Kinder mit Behinderung an der verbesserten Versorgung der unter Dreijährigen partizipieren können.

Da die Frage bedarfsgerechter Angebote für Kinder unter drei Jahren zwar aus Sicht der Jugendhilfe im TAG beantwortet scheint, aus der Sicht der Eingliederungshilfe dagegen nicht, sollte das Modellprojekt hier ansetzen. Für den LWL als überörtlichen Träger der Eingliederungshilfe für Kinder mit Behinderung bzw. von Behinderung bedrohte Kinder nach § 53 SGB XII bestand die Notwendigkeit, die Angebote für unter Dreijährige unter der Fragestellung der Wirksamkeit der Leistungen der Eingliederungshilfe zu untersuchen.

 

Am 14.12.2006 legte die Verwaltung dem Landesjugendhilfeausschuss ein Projektkonzept vor, auf dessen Basis die Ausschreibung erfolgen sollte (Vorlage 12/0733). Der Landesjugendhilfeausschuss beauftragte die Verwaltung, mit dem vorgelegten Projektdesign eine bundesweite Ausschreibung durchzuführen.

 

Am 04.06.2007 beauftragte der Landesjugendhilfeausschuss die Verwaltung, das Modellprojekt unter wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Bremen (Angebot der Universität Bremen auf die Ausschreibung vom 28.02.2007, freihändige Vergabe) durchzuführen (Vorlage 12/0916).

Nach einjähriger Laufzeit liegen nun die Ergebnisse aus dem Modellprojekt vor und werden

dem Ausschuss von Frau  Prof. Dr. S. Seitz, Frau N. Korff , Frau V. Blaume von der Universität Bremen vorgetragen.

 

Die Ergebnisse des Modellprojektes „Förderung von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren“ wurden dem Projektbeirat mit Vertreter/innen der örtlichen Jugendhilfeträgern, der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Gesundheitsämter sowie der Frühförderstellen am 14.08.2008 vorgetragen und diskutiert.

Sie sollen nach der Vorstellung im Landesjugendhilfeausschuss auch den teilnehmenden Einrichtungen vorgestellt werden und dann publiziert werden.

 

Da zu der Frage bedarfsgerechter Angebote für Kinder mit Behinderung unter drei Jahren aus dem Blickwinkel der Eingliederungshilfe bisher keine Ergebnisse anderer Sozialhilfeträger zur Verfügung stehen, stellt diese Studie eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Hilfen für Kinder mit Behinderung und auch die gemeinsame Betreuung und Förderung von Kindern mit und Kindern ohne Behinderung dar.

 

Das von der Verwaltung zu entwickelnde Förder- und Finanzierungskonzept soll die Forschungsergebnisse der Universität Bremen aus dem Modellprojekt „Förderung von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren“ umsetzen und in Abstimmung mit Vertreter/innen der örtlichen Jugendhilfe und Vertreter/innen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt werden.

 

1

 

1

 

Ergebnis- und/oder zahlungsrelevante Auswirkungen?

X

 

 

nein

 

 

ja

 

 

 

Im Haushaltsplan vorgesehen?

 

 

 

nein

 

 

 

ja, im Hpl., Produktgruppe

 

Im Wirtschaftsplan vorgesehen?

 

 

 

nein

 

 

ja, im Wi-Plan

 

2

 

Die Leistungen sind

 

3

 

Rechtsgrundlage/Ausschussbeschluss:

 

 

 

 

 

freiwillig

 

(Ggfls. weitergehende Erläuterungen siehe

Begründung, Seite/Ziffer                       )

 

 

 

durch Gesetz/Verordnung pp.

 

 

 

durch Ausschussbeschluss des LWL

4

 

Investitionskosten/einmalige Auszahlungen:

 

5

 

Jährliche ergebnisrelevante Folgekosten:

 

6

 

Hinweise

 

Insgesamt:           

 

EUR

 

Insgesamt:

 

EUR

Ergänzende Darstellung zu den ergebnis- und/oder zahlungsrelevanten Auswirkungen (Investitionskosten, Folgekosten, Finanzierung pp.) siehe in der Begründung unter Ziffer

 

Beteiligung Dritter:

 

EUR

 

Beteiligung Dritter:

 

EUR

 

Belastung LWL:   

 

EUR

 

Belastung LWL:

 

EUR

 

 

Anlagen:

Anlagen: