Eigentümer und Zugänglichkeit
Privat;
die Anlage ist öffentlich zugänglich. Da sich das Café Haus Klute mit den Jahren einen guten Ruf erworben hat, empfiehlt es sich, einen Platz vorzubestellen.
Naturräumliche Situation und Lage
Westfälisches Tiefland - Kernmünsterland; ca. 1,5 km nördlich von Havixbeck.
Allgemneine Angaben zur Geschichte
Ursprünglich diente das Haus an der Straße zwischen Havixbeck und Laer als Poststation. Heute lädt das von einer mächtigen Kastanie beschirmte Haus Klute zahlreiche Besucher zu einer Rast im liebevoll gestalteten Garten oder in die Caféstube im Innern ein. Hier zeigen die Eigentümer Barbara und Bernd Klute seit 1986 die schönsten Stücke Ihrer gemeinsamen Sammelleidenschaft: Alte Möbel, Leuchten und Silber. Doch es wird nicht nur bewahrt und ausgestellt. Viele der historischen Stücke können auch erworben werden. So kann es passieren, dass man mit einem der Stühle, auf dem sitzend man soeben noch einen der köstlichen hausgemachten Kuchen verzehrt hat, das Café bald wieder verlässt.
Art der Anlage
Garten
Beschreibung
Im Garten finden die Gäste verschieden gegliederte Räume vor. In Hausnähe liegt südlich ausgerichtet zunächst der Bereich der Außengastronomie. Hier sind einzelne Sitznischen durch Buchsbaumhecken gegliedert, in denen weiße Tische und Stühle auf Kliesflächen einen schönen Kontrast zu den zahlreichen Grüntönen der umgebenden Bepflanzung darstellen. Ein weißer Pavillon verstärkt zusätzlich den Charakter dieses intimen Gartenraumes. Schaut man aus diesem Gartenzimmer in den weiteren Garten, wird der Blick immer wieder durch kunstvoll geschnittene Eibenhecken unterbrochen und gelenkt. Diese reizvollen Durchblicke laden ein, nach dem Kuchengenuss die nächsten Gartenräume zu erkunden. Dabei zeigt sich dieser Garten besonders mit seiner Vielgestaltigkeit:
Mal
ist es die Beschränkung auf wenige Pflanzengattungen wie an der Ostseite des Hauses, wo zahlreiche Hortensien den Hauptaspekt bilden, gerahmt von einer Glyzinie, die malerisch das Haus berankt. Mal sind es die üppigen Rosen Kräuter und Stauden, die in rechteckigen Beeten im Kräutergarten duftend-farbenfrohe Akzente in die Rasenfläche setzen. An einer Stelle ordnen sich steinerne Werke des Künstlers Werner Ratering vom benachbarten Haus Stapel unter das Dach großkroniger Bäume. Anderswo lädt ein von Kopfweiden umsäumter, vertiefter Sitzplatz an einem Teich zum Verweilen ein.
Auf schmalen Pfaden, hier mit polygonalen Natursteinplatten belegt, dort in Kies ausgeführt, oder auf einfachen Rasenwegen unter üppig blühenden Rosenbögen durchschreitet man die Anlage und entdeckt immer wieder Neues. Dass dabei die strenge Ordnung der geschnittenen Hecken auf das freie Wachstum der weit ausladenden Rosen trifft, macht das Bild besonders kontrastreich.
Im hinteren Bereich wartet der Garten noch mit einem besonderen, kupelförmigen Gewächshaus auf, das einen reizvollen Endpunkt in der Abfolge der Gartenräume bildet und mit zahlreichen Topfpflanzen umstellt ist.
Neigt sich die Gartensaison im Herbst langsam dem Ende zu, verlagern sich die Aktivitäten wieder mehr an den warmen Kachelofen in die Caféstube, wo man an einer der regelmäßig stattfindenden Dichterlesungen und Vernissagen teilnehmen kann.
Historischer Zeitraum:
von 1986Quellen:
Bilder und historische Karten: