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Friedenspark Lage
Titelbild der Anlage
Kartenausschnitt zur Anlage
Kartenausschnitt: http://www.lwl-geodatenkultur.de

Eigentümer und Zugänglichkeit:
Stadt Lage und evangelische Kirchengemeinde Lage. Die Anlage ist öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Der Park liegt am nordöstlichen Rand des Altstadtkerns von Lage unmittelbar an der Bundesstraße B 66, Größe etwa 2,1 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Der heutige Park war von 1833 bis 1879 Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde Lage, 1927 erwarb die Stadt Lage etwa ein Drittel der Fläche des ehemaligen Friedhofs zur Aufstellung eines Ehrenmals für die Toten des 1. Weltkriegs. 1956 erfolgte die Umgestaltung in der heutigen Form.

Gebäude und Ausstattung:
Der Park ist vollständig von einer etwa 1,5 m hohen Kalksteinmauer umgeben. Am Westrand befindet sich leicht erhöht ein etwa 3 mal 3 m großes und etwa 5 m hohes Ehrenmal für die Gefallenen der Stadt Lage im 1. und 2. Weltkrieg. Einzelne Grabsteine sind erhalten.

Art der Grünanlage:
Stadtpark

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
1927 übernahm die Stadt Lage einen Teil des ehemaligen Friedhofsgeländes und errichtete auf dieser Fläche das Ehrenmal. Die Restfläche war zur Nutzung als Vogelschutzgehölz vorgesehen und verwilderte.

1954 wurde ein Wettbewerb zur Umgestaltung der gesamten Fläche zu einem "Ehrenhain" durchgeführt, der Park wurde dann 1956 durch die Gütersloher Firma Roehse und Fischer umgestaltet. Kennzeichen waren die umgebende Mauer, das Ehrenmal auf einer leicht erhöhten befestigten Fläche, der alte Baumbestand sowie ein Rundweg.

Der Zeitpunkt der Benennung als Friedenspark ist nicht bekannt.

Seit 1994 liegen Entwürfe zur Sanierung und Überarbeitung des Parks vor, außer einigen Baumpflegearbeiten sind diese Pläne aber noch nicht zur Ausführung gekommen.

Heutiger Zustand / Nutzung:
Zum Erfassungszeitpunkt wird die Anlage nur extensiv gepflegt, die Bänke im Umfeld des Ehrenmals sind zerstört, einzelne Grabsteine sind erhalten geblieben.

Historischer Zeitraum:

von 1833

Quellen:

  • Bufe, Thomas/ Neuling, Walter et al. (2002): Garten- Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe. Band 3.2: Kreis Lippe. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Stadt Lage (Hrsg.) (o.J.): Akten betreffs Friedenspark der Stadt Lage. Lage.

Bilder und historische Karten:

Bild zur Anlage Bild zur Anlage
Stand: 20.12.1999

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