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Integrationsunternehmen in Westfalen
Eine feste Arbeit – davon träumen viele Menschen mit einem Handicap. Sie sind behindert, weil sich durch einen Unfall plötzlich ihr Leben geändert hat. Sie haben Gewalt erlitten, sind Opfer eines Kriegs geworden. Oder sind mit der Behinderung geboren worden. Mehr als 110 Integrationsunternehmen oder -abteilungen in Betrieben in Westfalen-Lippe lassen diesen Traum von einem Leben mit Arbeit, eigener Wohnung und geregeltem Einkommen für immer mehr Menschen mit Behinderungen Wirklichkeit werden.
Seite an Seite mit ihren Kolleginnen und Kollegen arbeiten sie verstreut über die Region in Industrie, Handwerk oder Handel. Es gibt Supermärkte als Integrationsbetriebe, Hotels, Cafés, Radstationen ebenso wie Golfplätze. Und sogar eine Brauerei wird von Menschen mit körperlichen und/oder psychischen Behinderungen mitbetrieben.
Das LWL-Integrationsamt Westfalen des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) setzt sich dafür ein, dass möglichst viele schwerbehinderte und ihnen gleich gestellte behinderte Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätz am allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen. Unsere Gesellschaft soll so gestaltet werden, fordert die UN-Konvention zur Inklusion seit 2009, dass jeder Mensch mit Behinderung ihre Angebote problemlos wahrnehmen kann. Das Motto heißt: „Unternehmen tun Gutes – inklusiv arbeiten!“
Im Gegensatz zu den in der Öffentlichkeit bekannteren Werkstätten für behinderte Menschen stehen die Integrationsprojekte markt- und wettbewerbsorientiert mit allen Konsequenzen eines Wirtschaftsunternehmens mitten im allgemeinen Arbeitsmarkt.
