(v.l.n.r.:) Dr. Gerhard Reymann (stellv. Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund); Paul Griestop (LWL-Versorgungsamt Westfalen); Andrea Bernard (Psychologische Psychotherapeutin, LWL-Klinik Dortmund), Werner Schulte (stellv. Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Dortmund); Axel Ilmer (LWL-Versorgungsamt Westfalen)
Foto: LWL Klinik Dortmund
Angebot für Opfer-Ambulanz in der LWL-Klinik
Die LWL-Klinik Dortmund hat einen Vertrag mit dem Versorgungsamt geschlossen, der ab sofort einem wesentlich größeren Patientenkreis eine Trauma-Behandlung ermöglicht als bisher.
Der Begriff Opfer-Ambulanz bezeichnet nämlich ein Angebot, das speziell Gewaltopfern gemacht wird. Um diesen Titel tragen zu dürfen bedarf es der Anerkennung durch das Versorgungsamt (beim LWL). Die Behandlungen werden nicht mit den Krankenkassen, sondern mit den Versorgungsämtern, Versicherungen und Unfallkassen abgerechnet. Menschen, die beispielsweise überfallen wurden, können in einer Opferambulanz behandelt werden und müssen dazu nicht ihre Krankenversicherungskarte vorlegen. Eine Opferambulanz kann ihre Türen also für weitaus mehr Menschen öffnen als eine Traumaambulanz. Die LWL-Klinik Dortmund darf den Titel Opferambulanz jetzt offiziell führen.