Abteilungsleiter Paul Griestop, Dr. Jürgen Schwittai, Dr. Thomas Stuhlweißenburg, Frau Dr. Hildegard Bur am Orde-Opitz Landesrat Matthias Münning und Manfred Vitt (von links nach rechts)

Dr. Jürgen Schwittai, Dr. Thomas Stuhlweißenburg und Manfred Vitt als neue Landesärzte für behinderte Menschen berufen

Landesrat Matthias Münning hat heute (14.03.2013) die Bestellungsurkunden an Dr. Jürgen Schwittai, Dr. Thomas Stuhlweißenburg und Manfred Vitt als neue Landesärzte für behinderte Menschen übergeben. Die drei Ärzte sind ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Orthopädie. Sie können auf eine lange berufliche Tätigkeit in der Sozialmedizin zurückblicken.


Landesärzte haben vor allem folgende gesetzlich festgelegten Aufgaben:
- Gutachten für die Landesbehörden, die für das Gesundheitswesen und die Sozialhilfe zuständig sind, sowie für die zuständigen Träger der Sozialhilfe in besonders schwierig gelagerten Einzelfällen oder in Fällen von grundsätzlicher Bedeutung zu erstatten,
- die für das Gesundheitswesen zuständigen obersten Landesbehörden beim Erstellen von Konzeptionen, Situations- und Bedarfsanalysen und bei der Landesplanung zur Teilhabe behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen zu beraten und zu unterstützen     sowie selbst entsprechende Initiativen zu ergreifen,
- die für das Gesundheitswesen zuständigen Landesbehörden über Art und Ursachen von Behinderungen und notwendige Hilfen sowie über den Erfolg von Leistungen zur Teilhabe behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen regelmäßig zu unterrichten.

Bundeskoordinierungsausschuss für Datenverarbeitung im SER beim LWL

Der Bundeskoordinierungsausschuss für Datenverarbeitung im Sozialen Entschädigungsrecht tagte im LWL – Versorgungsamt Westfalen

Unter der Leitung des Querschnittsreferates des LWL – Versorgungsamtes Westfalen fand vom 18.04. bis 20.04.2012 die 69. Sitzung des Koordinierungsausschusses für Datenverarbeitung im Sozialen Entschädigungsrecht im LWL –Versorgungsamt in Münster statt.
Teilnehmer waren neben den Fachvertretern der 16 Bundesländer auch Vertreter des Bundes und des Landessozialministeriums.
Zentrale Themen waren u.a. die von der EU beschlossene Umstellung sämtlicher Zahlungsdaten auf das neue System BIC und IBAN und die Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der jährlichen Rentenanpassung „synchron“ zum 1. Juli in allen Bundesländern.
Zum 1. Juli 2012 werden die Versorgungsbezüge der Beschädigten und Hinterbliebenen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht um 2,18 % erhöht.

Opfer-Ambulanz LWL-Klinik DO (v.l.n.r.:) Dr. Gerhard Reymann (stellv. Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund); Paul Griestop (LWL-Versorgungsamt Westfalen); Andrea Bernard (Psychologische Psychotherapeutin, LWL-Klinik Dortmund), Werner Schulte (stellv. Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Dortmund); Axel Ilmer (LWL-Versorgungsamt Westfalen) Foto: LWL Klinik Dortmund

Angebot für Opfer-Ambulanz in der LWL-Klinik

Die LWL-Klinik Dortmund hat einen Vertrag mit dem Versorgungsamt geschlossen, der ab sofort einem wesentlich größeren Patientenkreis eine Trauma-Behandlung ermöglicht als bisher.
Der Begriff Opfer-Ambulanz bezeichnet nämlich ein Angebot, das speziell Gewaltopfern gemacht wird. Um diesen Titel tragen zu dürfen bedarf es der Anerkennung durch das Versorgungsamt (beim LWL). Die Behandlungen werden nicht mit den Krankenkassen, sondern mit den Versorgungsämtern, Versicherungen und Unfallkassen abgerechnet. Menschen, die beispielsweise überfallen wurden, können in einer Opferambulanz behandelt werden und müssen dazu nicht ihre Krankenversicherungskarte vorlegen. Eine Opferambulanz kann ihre Türen also für weitaus mehr Menschen öffnen als eine Traumaambulanz. Die LWL-Klinik Dortmund darf den Titel Opferambulanz jetzt offiziell führen.

Jahrestreffen der Traumaambulanzen im LWL v.l. Herr Axel Ilmer, Frau Dr. Bur am Orde-Opitz, Herr Univ.-Prof. Dr. med. Gereon Heuft, Frau Dr. Grotzsch, Frau Ivonne Schürmann

Jahrestreffen der Traumaambulanzen im LWL

Am 24.02.2011 trafen sich die Vertreter von Kliniken, die als Traumaambulanz mit dem LWL-Versorgungsamt Westfalen kooperieren, im Großen Sitzungssaal des Dienstgebäudes Von-Vincke-Straße. Thema dieser jährlich stattfindenden Zusammenkunft waren zunächst die Besonderheiten in der Behandlung von akut traumatisierten Gewaltopfern. Hierzu stellte Herr Univ.-Prof. Dr. med. Gereon Heuft ein Fallbeispiel aus seiner Traumaambulanz an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie am UKM vor. Die Teilnehmer – allesamt erfahrene Fachleute in der Psychotraumabehandlung – diskutierten anhand dieses Behandlungsfalles Möglichkeiten und Grenzen des Angebotes einer Traumaambulanz für Gewaltopfer.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte Herr Axel Ilmer, Referatsleiter für Sondergesetze einschl. OEG, gemeinsam mit verschiedenen Mitarbeitern des LWL-Versorgungsamtes das Opferentschädigungsgesetz (OEG) in der Verwaltungspraxis vor. Dadurch sind die Vertreter der Traumaambulanzen nunmehr noch besser in der Lage, die betroffenen Personen über den Ablauf des Verwaltungsverfahrens und Möglichkeiten der Entschädigung zu informieren.

Spende für das Hospiz lebensHAUS

Am 03.02.2011 haben Herr Werner Möllenbeck von der Abteilung 61 und Herr Udo Bäcker von der Abteilung 63 eine Spende in Höhe von 335,00 EUR dem Hospiz lebensHAUS in Münster übergeben.

Spende für das Hospiz lebensHAUS Am 03.02.2011 haben Herr Werner Möllenbeck von der Abteilung 61 und Herr Udo Bäcker von der Abteilung 63 eine Spende in Höhe von 335,00 EUR dem Hospiz lebensHAUS in Münster übergeben.

„Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben …“ (zitiert nach Cicely Saunders)
Die Hospizgäste dabei zu unterstützen, ihren Tagen mehr Leben zu geben, darin sieht das Team im Hospiz lebensHAUS seine Aufgabe.
Die o.g. Mitarbeiter des LWL konnten sich bei einer Führung durch das Haus überzeugen lassen, dass dieser Anspruch bei der Konzeption der Einrichtung im Vordergrund stand.
Zu der Spende kam es am 17.12.2010, bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Abteilungen 61 und 63. Diese Feier stand unter dem Motto „sich kennen-lernen“, weil beide Abteilungen Ende 2010 auch räumlich zueinander gefunden haben.

Die in Münster berühmte Moderatorin Stine Lütke-Strotenkemper Die in Münster berühmte Moderatorin Stine Lütke-Strotenkemper (in ihrem Zweitleben die niedergelassene Ärztin Frau Katharina Fuchs) sorgte für einen herzerfrischenden Auftritt

Zu der Spende kam es am 17.12.2010, bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Abteilungen 61 und 63. Diese Feier stand unter dem Motto „sich kennen-lernen“, weil beide Abteilungen Ende 2010 auch räumlich zueinander gefunden haben.
Die in Münster berühmte Moderatorin  Stine Lütke-Strotenkemper (in ihrem Zweitleben die niedergelassene Ärztin Frau Katharina Fuchs) sorgte mit einem herzerfrischenden Auftritt, der die Eigenarten der handelnden Personen in den Abteilungen 61 und 63 auf eine humorvolle Art und Weise auf die Schüppe nahm, für eine gelungene Stimmung. Dieses Kleinod münsterländischer Weiblichkeit verzichtete auf eine Gage; sie bat jedoch um eine kleine Spende für das „Hospiz lebensHAUS“ in Münster. In der vorweihnachtlichen Stimmungslage und in dem Bewusstsein auch nicht mehr die Jüngsten zu sein, war die Bereitschaft, diese Darstellung mit einer Spende für ein soziales Projekt zu honorieren sehr groß.
Und so kamen immerhin 335,00 EUR zusammen.

LWL-Versorgungsamt veranstaltet Fachtagung:

Rund 200 Teilnehmer folgten der Einladung des LWL-Versorgungsamtes zur Fachtagung mit dem Thema: „Schnelle Hilfe für Opfer von Gewalttaten“.

Vor gut 10 Jahren hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland ein Netz von Trauma-Ambulanzen eingerichtet, die Opfern von Gewalttaten schnell helfen.

Inwieweit sich die Situation der Opfer seit Bestehen dieses Angebotes verbessert hat, darüber diskutierten die Mitarbeiter aus Trauma-Ambulanzen, Vertreter von Netzwerken für Opfer von Gewalt, Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern und Ärzte aus fast allen Bundesländern im LWL-Landeshaus.

Die Arbeit der Trauma-Ambulanzen bewerteten die Teilnehmer dabei insgesamt als sehr positiv. „Die meisten Gewalt-Opfer, die eine Ambulanz in Anspruch genommen haben, profitierten nicht nur davon, sondern waren nach der Behandlung wieder ganz gesund“, so Ivonne Schürmann vom ärztlichen Dienst des LWL-Versorgungsamtes, die in einer Evaluation die Wirksamkeit der Trauma-Ambulanzen untersucht hat.

LWL-Tagung Großes Interesse: Rund 200 Teilnehmer diskutierten auf der LWL-Tagung im Landeshaus.

Vorträge

Unter nachstehendem Link können Sie sich den Vortrag von Frau Koch-Stoecker anschauen.

Schnelle Hilfe durch die Traumaambulanz

LWL-Versorgungsamt Westfalen

Fünf Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster haben sich in ihrer Projektarbeit mit dem Thema „Bürgernahe Sprache im LWL-Versorgungsamt Westfalen“ beschäftigt. Ihr kritisches Hauptaugenmerk konzentrierten die Beamtenanwärter/innen dabei auf die inhaltliche Gestaltung von Bescheiden, die regelmäßig in der Abteilung 63 an Leistungsempfängern versandt werden.

Ihre Ergebnisse, wie Sprache in behördlichen Schreiben klar, einfach und verständlich eingesetzt werden kann, stellten die Studierenden jetzt anlässlich einer offiziellen Präsentation einer größeren Gruppe von Bediensteten unterschiedlicher Abteilungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie Vertretern der Stadt Münster vor.

Bürgernahe Sprache Freudige Stimmung nach geleisteter Arbeit. Die Studierenden übergeben die Projektarbeit dem LWL-Versorgungsamt Westfalen. (v.l.n.r.) Referatsleiter Heinz-Joachim Henke, Christiane Schoppmeier-Pauli (Dozentin der FHöV) Matthias Jöster, Linda Prott, Linda Homann, Alexander Schibilla, Lydia Goldbeck und Abteilungsleiter Paul Griestop.

LWL-Versorgungsamt Westfalen

Evaluation der Traumaambulanzen NRW

Vertreter verschiedener Kliniken in Westfalen informierten sich im LWL-Versorgungsamt Westfalen über die Ergebnisse aus dem Projekt „Evaluation der Traumaambulanzen NRW“.

Bei der Projekt-Präsentation konnte Dipl. Psychologin Ivonne Schürmann über die hohe Effizienz der Behandlung in Traumaambulanzen für die Zielgruppe der Akutbetroffenen von Gewalt berichten. Kirsten Bollmann hatte das Projekt zum Thema ihrer Diplomarbeit im Fach Psychologie gemacht. In ihrem Vortrag stellte sie als wichtiges Projektergebnis heraus, dass ein Großteil der Personen, die die Behandlung in einer Traumaambulanz in Anspruch genommen hatten, nicht nur individuell in hohem Ausmaß profitierten, sondern nach der Behandlung auch sehr häufig als vollständig gesundet angesehen werden konnten. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Professor Alexander L. Gerlach von der Universität Köln, der die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernommen hatte und in seinem Referat eine Einordnung der Ergebnisse in den empirischen Forschungsstand vornahm. Bilanz: Die Arbeit der Traumaambulanzen kann sich in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ausgezeichnet sehen lassen und ist ein wichtiger Bestandteil in der schnellen Hilfe für Gewaltopfer.

Traumaambulanz Projekt-Präsentation im LWL-Versorgungsamt Westfalen: Psych.-Studentin Kirsten Bollmann, Abteilungsleiter Paul Griestop, Dipl. Psych. Ivonne Schürmann und Professor Dr. Alexander L. Gerlach (v.l.n.r.).

LWL-Versorgungsamt Westfalen

Ministerin besucht LWL-Info-Stand

Ministerin Mit einem gemeinsamen Info-Stand beteiligten sich der LWL und LVR beim ersten Aktionstag der Landesregierung „pro Opfer“ in Düsseldorf. Die Mitarbeiter/innen beider Landschaftsverbände freuten sich über den Besuch der Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter. (v.l.n.r.)Martin Kölling (LVR), Paul Griestop (LWL), Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter, Harald Leuchter (LVR), Axel Ilmer (LWL) und Karin Fankhänel (LVR)

LWL - Versorgungsamt Westfalen

Olympiasieger besucht LWL-Versorgungsamt Westfalen

Einen nicht ganz alltäglichen Besuch erlebten die Mitarbeiter der Abteilung LWL-Versorgungsamt Westfalen.
Siegmund Mainka, Goldmedaillengewinner bei den Paralympischen Spielen in China, suchte diesmal die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung 63 aus rein privaten Gründen auf, um über seine Teilnahme bei den Segelwettbewerben in Qingdao zu berichten.
In der Drei-Mann-Kielbootklasse konnte sich der Rollstuhlfahrer nach 11 hart umkämpften Wettfahrten gegen die Mannschaften aus Frankreich und Australien durchsetzen.
Siegmund Mainka wird duch das LWL-Versorgungsamt Westfalen im Rahmen des Soldatenversorgungsgesetzes versorgt.

Siegmund Mainka Siegmund Mainka, Abt-Leiter Paul Griestop (rechts) und Dr. Jürgen Schwittai (links)

Hoher Besuch im LWL-Versorgungsamt Westfalen. Im sportlichen Outfit präsentierte sich der Olympiasieger Siegmund Mainka. Abteilungsleiter Paul Griestop und Dr. Jürgen Schwittai, Arzt der orthopädischen Versorgungsstelle, sind von der sportlichen Leistung des Goldmedaillengewinners stark beeindruckt.