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Wir wollen, dass uns möglichst alle verstehen

Darum sind die Informationen in unserem Internetangebot in leichter Sprache verfasst.

Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL-Integrationsamtes Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, begrüßen zu dürfen.

Für Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Verstehen haben, kann die Sprache eine große Barriere darstellen. Die Art, wie Informationen verfasst oder dargestellt werden, schließt diese Menschen häufig aus. Statt durch Informationen gestärkt zu werden, wird ihnen der Zugang zu diesen verweigert. Damit wird eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gemeinschaft und am öffentlichen Leben erschwert.

Das Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen bestimmt, dass die Informationsquellen der Behörden und ihrer Dienststellen barrierefrei zu gestalten sind. Dies gilt auch für Internetauftritte.

Vor diesem Hintergrund hat das LWL-Integrationsamt Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe seinen Internetauftritt in Zusammenarbeit mit dem Verein Netzwerk People First Deutschland e.V. und der Evangelischen Fachhochschule Bochum sprachlich überarbeitet. Wir haben uns dabei von dem Vorbild der leichten Sprache leiten lassen.

Leichte Sprache zeichnet sich insbesondere aus durch

  • kurze Sätze, die möglichst nur eine Aussage enthalten,
  • die Vermeidung von Fremdwörtern, von technischen Ausdrücken und Abkürzungen,
  • einen klaren und logischen Aufbau.

An der sprachlichen Gestaltung der Texte haben Mitglieder des Vereins Netzwerk People First Deutschland e.V., Kassel und unsere Berufspraktikantinnen, Frau Dick und Frau Schulze Othmerding, Absolventinnen der Evangelischen Fachhochschule Bochum, mitgewirkt. Bei dem Verein Netzwerk People First Deutschland e.V. handelt es sich um eine Interessenvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Bei der sprachlichen Überarbeitung sind insbesondere die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung berücksichtigt worden. Die Verwendung von leichter Sprache dient daneben aber auch den Interessen von Menschen, die das Lesen von Fachtexten nicht gewöhnt sind, sowie den Interessen von Migrantinnen und Migranten, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Schließlich ist die Verwendung von leichter Sprache sicherlich auch nützlich für jeden, der sich erste Informationen über ein für ihn unbekanntes Sachgebiet einholen möchte.

Es gelingt oft gut, konkrete und einfache Dinge in leichter Sprache darzustellen. Weitaus schwieriger ist es, abstrakte Dinge und rechtliche Rahmenbedingungen in leichter Sprache darzustellen. Hinzu kommt, dass ein leicht lesbarer Text nur die wichtigsten Informationen enthalten kann und diese auf direkte Weise darlegt. Insoweit konnten die Regeln der leichten Sprache nicht immer uneingeschränkt umgesetzt werden.

Über die Informationen in leichter Sprache hinausgehende und genauere Informationen erhalten Sie über die entsprechenden Links zu den einzelnen Themen. Die gesetzlichen Grundlagen und Richtlinien erreichen Sie ebenfalls über gekennzeichnete Links.

Abschließend möchten wir uns bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins Netzwerk People First Deutschland e.V. und bei Frau Dick und Frau Schulze Othmerding herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

 

Unterschrift von Dr. Fritz Baur
Dr. Fritz Baur
Landesrat
Unterschrift von Ulrich Adlhoch
Ulrich Adlhoch
Abteilungsleiter


Hier finden Sie in Deutscher Gebärdensprache Informationen zur leichten Sprache. Den Film können Sie sich hier ansehen.Video in Deutscher Gebärdensprache zur Leichten Sprache

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