STAR - Konkret

Ein Kernelement der standardisierten Berufswegeplanung ist die individuelle Begleitung durch die Fachkraft im Übergang Schule-Beruf des Integrationsfachdienstes - IFD.

Bereits im drittletzten Schulbesuchsjahr wird allen Schülerinnen und Schülern der Zielgruppe das Angebot gemacht, an einer standardisierten Potenzialanalyse, vornehmlich hamet 2 oder      hamet e, teilzunehmen. Für die Förderschwerpunkte Hören und Sehen werden spezielle Anpassungen angeboten.

Ferner werden durch Berufsfelderkundungen verschiedene Berufsbereiche betrieblich oder außerbetrieblich kennen gelernt. Im Anschluss folgt eine vertiefte Berufsfelderkundung durch Praktika, vorwiegend in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Im Rahmen von individuellen  Berufswegekonferenzen  werden alle im Prozess der Berufsorientierung Beteiligten eingebunden. Die Elternarbeit spielt während des gesamten Prozesses eine gewichtige Rolle.

Die Berufswegeplanung ist in Module gegliedert und wird an die Bedarfe der einzelnen Schülerin, des einzelnen Schülers angepasst.

Unter STAR Ideal finden Sie einen Ablauf der idealen Berufswegeplanung.

Insgesamt werden die bisher eingesetzten Verfahren der Berufsorientierung und Berufswegeplanung durch eine enge Zusammenarbeit mit Eltern/Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrern und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiterentwickelt und vernetzt.

Ziel ist es, für alle Schülerinnen und Schüler den bestmöglichen Einstieg in das Berufsleben zu finden.

Verlauf

·       Von April bis Juli 2012

       In diesem Zeitraum wurden die Informationstreffen mit den Schulen, der Schulaufsicht, der Agentur für Arbeit und der IFD-Fachkraft im Übergang Schule-Beruf ins Leben gerufen.

      Ab dem 1. Schulhalbjahr 2012/2013

Ab diesem Zeitpunkt wurden in ausgewählten Schulen die Potentialanalyse durchgeführt.

Flächendeckender Ausbau seit August 2012

       Seit August 2012 werden die Bundesfinanzmittel der Initiative Inklusion – Handlungsfeld Berufsorientierung in NRW für einen flächendeckenden Ausbau des konzeptionellen Ansatzes STAR in NRW genutzt.

        Seit Oktober 2012

Es finden regionale Netzwerktreffen mit den Schulen, der Schulaufsicht, der Agentur für Arbeit, IHK und Handwerkskammer, dem regionalen Bildungsbüros, der G.I.B und dem IFD zwecks eines kontinuierlichen Austausches statt.