Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf benötigen nachhaltige Unterstützung für den Berufseinstieg - gerade dann, wenn der Weg nicht automatisch in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung führen soll, sondern in ganz reguläre betriebliche Ausbildung und Beschäftigung.
STAR [Schule trifft Arbeitswelt: zur Integration (schwer-)behinderter Jugendlicher] setzt frühzeitig ein und begleitet beim Übergang von der Schule in den Beruf. Zugleich sollen die Kooperations- und Vernetzungsstrukturen der beteiligten Akteure in Nordrhein-Westfalen verbessert werden.
Für (schwer-)behinderte Jugendliche ist der Einstieg in den Beruf eine besondere Herausforderung. Grundsätzliches Ziel des landesweiten Projektes ist es, mehr Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Sprache in betriebsnahe Beschäftigung und Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen.
Um die berufliche Integration zu verbessern, setzt STAR darauf, den individuell bestmöglichen Übergang von der Schule in den Beruf zu organisieren. Die Begleitung der Jugendlichen beginnt deshalb bereits in dem drittletzten Schulbesuchsjahr und umfasst eine verbindliche Berufswegeplanung einschließlich Praktika und Betriebserkundungen.
Gleichzeitig sollen die bislang verwendeten Verfahren der Berufsorientierung und Berufsplanung sowohl auf Landesebene als auch regional fortentwickelt und vernetzt werden.
Weitergehende Informationen finden Sie unter STAR - Konkret und unter STAR - Konzeption.
Bei Fragen zum Projekt können Sie sich an die STAR-Koordinierungsstelle im LWL-Integrationsamt Westfalen wenden. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die Zuständigkeit in den jeweiligen Regionen.
Hier finden Sie die Informationen zu STAR in leichter Sprache.