Ein Mann mit einer Handprothese arbeitet in einer Werkstatt. Eine technische Arbeitshilfe ermöglicht die feine Arbeit trotz Prothese.

Technische Arbeitshilfen

Technische Arbeitshilfen sind Hilfsmittel für den Arbeitsplatz. Sie gehören nicht zur üblichen Ausstattung eines Arbeitsplatzes.

Für einen Menschen, der eine Behinderung wegen starker Rückenbeschwerden hat, ist zum Beispiel ein besonderer Bürostuhl ein Hilfsmittel.

Einige schwerbehinderte Menschen können wegen ihrer Behinderung nur mit Hilfsmitteln arbeiten. Bei anderen schwerbehinderten Menschen wird die Arbeit durch technische Arbeitshilfen leichter und sicher.

Technische Arbeitshilfen werden für Sie persönlich angeschafft. Ihre Fachstelle für Behinderte Menschen im Beruf bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung übernimmt die gesamten Kosten.

Die technische Arbeitshilfe gehört Ihnen. Sie können das Hilfsmittel mitnehmen, wenn Sie den Arbeitsplatz wechseln. Die Kosten für die regelmäßige Überprüfung und für Reparaturen Ihrer technischen Arbeitshilfen werden auch bezahlt.

Sie können auch Schulungen bekommen. Dort lernen Sie den Umgang mit Ihren Arbeitshilfen.

 

Grundlagen zu Technischen Arbeitshilfen

Die gesetzlichen Grundlagen für diese Leistung finden Sie in §102 Abs. 3 Nr. 1 a) Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX) und in §19 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV).

 

 

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Westfalen-Lippe. Bitte geben Sie Ihren Arbeitsort/Betriebssitz in Westfalen-Lippe ein.

 
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