Vier Personen sitzen an einem Tisch in einer Besprechung. Integrationsvereinbarungen helfen, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen

Integrationsvereinbarung

Die Integrationsvereinbarung gibt es, damit die Bedingungen für schwerbehinderte Menschen in einem Betrieb besser werden.

Das Ziel einer solchen Vereinbarung soll sein, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen einzurichten. Das Ziel soll auch sein, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in den Betrieben zu erhalten.

Die Integrationsvereinbarung soll dafür sorgen, dass es an allen Arbeitsplätzen gute Bedingungen für die schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt.

Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber, die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsrat oder der Personalrat schließen diese Vereinbarung gemeinsam ab. Dazu treffen sich alle Beteiligten zu Verhandlungen.

Jeder Betrieb kann andere Vorschriften in seine Vereinbarung schreiben. Wichtig ist, dass die Vorschriften den schwerbehinderten Menschen im Betrieb helfen. Die Vorschriften müssen aber auch für den Betrieb gut und machbar sein.

In einer Integrationsvereinbarung kann zum Beispiel stehen, dass

  • bei freien Stellen geprüft wird, ob diese auch für schwerbehinderte Menschen geeignet sind.
  • andere Arbeitszeiten für einen schwerbehinderten Menschen abgesprochen werden.
  • Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche geschaffen werden.

Das LWL-Integrationsamt Westfalen kann zu der Verhandlung über eine Integrationsvereinbarung eingeladen werden.

Das LWL-Integrationsamt Westfalen

  • hilft, wenn Fragen aufkommen,
  • macht auf Schulungen und Fortbildungen aufmerksam und
  • informiert über seine anderen Leistungen.

Die gesetzliche Grundlage

Die gesetzlichen Grundlagen zur Integrationsvereinbarung finden Sie im § 83 Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX).

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Westfalen-Lippe. Bitte geben Sie hierfür Ihren Arbeitsort/Betriebssitz in Westfalen-Lippe ein.

 
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