Im Rahmen von betrieblichen Suchtpräventionsprogrammen spielen Führungskräfte auf allen betrieblichen Hierarchieebenen eine herausragende Rolle.
Sie sind verantwortlich für einen reibungslosen Betriebsablauf, im Rahmen der Fürsorgepflicht sind sie aber auch für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verantwortlich.
Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere unmittelbare Führungskräfte die ersten sind, die auffällige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wirksam erreichen können. Damit haben sie die Chance, nicht nur Beschäftigte mit Suchtproblemen, sondern auch solche, die ein problematisches Konsumverhalten mit Auswirkungen auf den Arbeitsplatz haben, zu erreichen. Dies erfordert ein sehr hohes Maß an Sozial- bzw. Personalführungskompetenz.
Hier setzen die In-House-Seminare des Fachdienstes an:
Sie vermitteln Informationen zu Konsum-, Missbrauchs- und Suchtproblemen in Bezug auf Arbeitssicherheit, Leistung, Anwesenheit und rechtliche Fragen.
Sie stellen eine Vorgehensweise dar, die die sachliche Ebene (das beobachtbare Verhalten am Arbeitsplatz und nicht die Diagnose eines vermuteten Problems) in den Vordergrund stellt.
Damit orientieren sie sich an den Möglichkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
In einem zweiten Seminarteil werden anhand von Videobeispielen Regeln für Gespräche erarbeitet, die mit auffälligen Beschäftigten geführt werden müssen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben darüber hinaus die Gelegenheit, angemessenes Gesprächsverhalten in praktischen Gesprächsübungen zu erproben. Aufzeichnungen dieser Übungen werden in der Gruppe gemeinsam mit den Trainern diskutiert und ausgewertet.
Die hier erworbenen Kenntnisse lassen sich selbstverständlich auf andere schwierige Mitarbeitergespräche übertragen.
Um die oben genannten Inhalte angemessen zu vermitteln, ist ein Zeitaufwand von 1,5 oder 2 Tagen erforderlich.
Tagesseminare beinhalten nicht den aktiven, übenden Teil, sondern beschränken sich auf die theoretischen Aspekte.
Es gibt folgende unterschiedliche Angebote, die in Beratungsgesprächen den organisatorischen und inhaltlichen Erfordernissen des jeweiligen Betriebes angepasst werden:
Seminartypen
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Basisseminar (ca. 4 Stunden) 8-15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
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Gesprächsführungsseminar (6 - 8 Stunden) 8-15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
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Tagesseminar (6 - 8 Stunden) Bis zu 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
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BAP-S Jahrestagung
Hier finden Sie die Handouts der Jahrestagung
Unsere Kurstermine 2012 sind da. Schauen Sie unten im weiteren Text. Dort werden Sie direkt verlinkt zu den verschiedenen Angeboten des Fachdienstes für betriebliche Suchtprävention.
Der LWL-Fachdienst für betriebliche Suchtprävention bildet aus