BVS-Antragstellung / Verwaltungsverfahren

Nur aufgrund eines schriftlichen Antrages kann im Einzelfall geprüft werden, ob die Anspruchsvoraussetzungen für eine Zuerkennung des Bergmannsversorgungsscheins erfüllt sind.

Der Antrag wird vom Knappschaftsältesten, der Antragsvordrucke bereithält, entgegengenommen und an die Kanppschaft Bahn-See weitergeleitet. Diese gibt den Antrag mit ergänzenden Angaben zur Durchführung von Ermittlungen, Hinzuziehung des Bergbauarbeitgebers zum Verfahren sowie abschließenden Prüfung und Entscheidung an das LWL-Integrationsamt Westfalen - Zentralstelle für den Bergmannsversorgungsschein - ab.

Die Beifügung von Unterlagen über die Arbeitsplatzwechsel- / Arbeitseinsatzempfehlung vereinfacht das Verfahren.

Selbstverständlich kann ein schriftlicher Antrag auch formlos unmittelbar an das LWL-Integrationsamt Westfalen - Zentralstelle für den Bergmannsversorgungsschein - gerichtet werden.

Für das nach dem BVSG NW durchzuführende Verwaltungsverfahren gelten die Vorschriften des Sozialgesetzbuches (Zehntes Buch) entsprechend (§ 17 Absatz 1 BVSG NW).

Über Widersprüche gegen Entscheidungen der Zentralstelle für den Bergmannsversorgungsschein NRW entscheidet das

 

LWL-Integrationsamt Westfalen

Von-Vincke-Straße 23-25

48143 Münster.

 

Für öffentlich-rechtliche Streitigkeiten aus dem BVSG NW steht der Rechtsweg vor den Sozialgerichten offen (§ 17 Absatz 3 BVSG NW).