Tagung und Vorträge LWL
Tagung zu neuen Angebote für älter werdende Menschen mit Behinderung "So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden betreuen"
Die Zahl der geistig behinderten Menschen in Westfalen-Lippe, die älter als 60 Jahre sind und eine Betreuung benötigen, wird sich in den nächsten zwanzig Jahren fast verfünffachen, so eine Erkenntnis auf einer Tagung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (20.6.) in Münster. In Westfalen-Lippe werden nach Berechnungen der Katholischen Hochschule NRW (Münster) im Jahr 2030 rund 11.800 über 60jährige Menschen mit geistiger Behinderung leben (2010: 2.652).
"Dank des medizinischen Fortschritts steigt die durchschnittliche Lebenserwartung für Menschen mit Behinderung stetig, ebenso wie die Überlebenschancen von frühgeborenen Kindern mit Behinderung", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning vor über 200 Teilnehmern der Tagung.
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Der demographische Wandel bei Erwachsenen mit geistiger Behinderung
Herausforderungen und Chancen der Lebensgestaltung im Alter unter Bedingungen einer geistigen Behinderung
Älter werdende Menschen mit Behinderungen – Herausforderungen an sozialrechtlichen Schnittstellen
Spurensuche nach dem Subjekt in der pädagogischen Arbeit
Alter(n): Potentiale, Chancen und Limitationen aus gerontologischer Perspektive
Der demographische Wandel – Eine Herausforderung für Westfalen-Lippe
Dipl. Soz.-Wiss. Julia Vollmer
Projektmitarbeiterin Wegweiser Kommune
Quartiersansätze – Ein Konzept zur Gestaltung von Sozialräumen
Moderatorin: Susanne Graumann
Ambulant unterstütztes Wohnen bei hohem Hilfebedarf
Moderator: Prof. Friedrich Dieckmann
Betreutes Wohnen in Familien – Lebensqualität für Menschen mit Behinderung im Alter
Moderatorin: Maria Thönnes
Tagesstruktur im Alter: Potentiale zur Teilhabe
Moderator: Prof. Heinrich Greving
Lebensqualität sichern bei pflegerischem Unterstützungsbedarf
Moderatorin: Prof. Sabine Schäper