Das Bild zeigt einen jungen Mann, der  als Pfleger in einem Tierpark arbeitet

LWL-Budget für Arbeit

Individuelle Unterstützung

Seit September 1990 führt das LWL-Integrationsamt Westfalen regionale Arbeitsmarktprogramme zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch. Die Programme „aktion5“ (2008 - 2017) und „Übergang plus“ (2009 - 2017) stellen dabei einen Teil der Konzeption des LWL-Budgets für Arbeit dar. Sie tragen dazu bei, im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention neue Wege zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt einzuschlagen. Ab dem Jahr 2018 führt das Bundesteilhabegesetz bundesweit das Budget für Arbeit ein. In Westfalen-Lippe werden die erfolgreichen Programme „aktion5“ und „Übergang plus“ ab dem Jahr 2018 zusammengefasst und mit geänderten Fördermodulen unter dem Namen „LWL-Budget für Arbeit“ für weitere 5 Jahre weitergeführt.

Das LWL-Budget für Arbeit unterstützt den Übergang von Beschäftigten aus dem Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Unterstützung erhalten auch Personen, welche die Aufnahmevoraussetzungen für eine WfbM erfüllen würden, jedoch den eigenständigen Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt einschlagen möchten.

 

Das LWL-Budget für Arbeit und seine Zielgruppen

Gefördert wird die Eingliederung besonders betroffener gleichgestellter oder schwerbehinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt:

  • Beschäftigte aus westfälisch-lippischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM),
  • Menschen, welche die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine WfbM erfüllen, aber dennoch den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt einschlagen möchten (Werkstattalternativfälle),
  • Junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Förderschulen oder aus integrativer Beschulung, die an STAR teilgenommen haben,
  • Arbeitssuchende Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung aufgrund einer psychiatrischen Diagnose.

 

Welche Voraussetzungen gibt es für das LWL-Budget für Arbeit?

Fördervoraussetzung ist die schriftliche Beantragung der Leistungen innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Arbeits- oder Ausbildungsvertrages. (Ausnahme ist hierbei das Inklusionsbudget mit einer Frist von bis zu sechs Monaten nach Beginn des Arbeitsvertrages). Auf die Leistungen der §§ 4-6 gibt es keinen Rechtsanspruch; Förderleistungen anderer Leistungsträger sind vorrangig einzusetzen.

 

Wer berät und hilf Ihnen bei der Beantragung der Leistungen?

Der örtliche Integrationsfachdienst (IFD) berät und betreut. Er unterstützt auch bei den Formalitäten.

Den für Ihren Wohnort zuständigen IFD finden Sie unter:

www.ifd-westfalen.de

LWL-Budget für Arbeit in Leichter Sprache

 

Auf 23 Seiten im DIN-A-4-Format wird in der kostenlosen Broschüre auch für Menschen mit geistiger Behinderung in Leichter Sprache und mit vielen Illustrationen erklärt, was das LWL-Budget für Arbeit ist und wie man es beantragen kann. Leser finden hier ferner Informationen darüber, wo sie beratende Hilfe bekommen.

Über den Inhalt der Broschüre hinausgehende Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne Frau Dr. Monika Peters unter der Tel.-Nr. 0251 591-5746 oder per E-Mail: monika.peters@lwl.org.

Gebundene Broschüren können per E-Mail bei Angabe der gewünschten Anzahl angefordert werden: soziales@lwl.org.

Download der Broschüre (PDF)