Inklusion | 25. April 2013
Neues Programm für blinde und sehbehinderte Menschen in Wal-Ausstellung
Riesen der Meere zum Tasten und zum Hören
Vorsichtig gleiten ihre Finger an der Struktur des Knochens entlang. Die junge Besucherin fühlt die unebene Oberfläche, spürt den filigranen Aufbau des Gewebes und erahnt die Mächtigkeit des Wales. Die Riesen der Meere stehen im Mittelpunkt des neuen Tastprogramms für blinde und sehbehinderte Menschen zur Sonderausstellung über Wale im LWL-Museum für Naturkunde in Münster.
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Arbeit | 16. April 2013
Der Frühjahrsaufschwung lässt auf sich warten:
Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im März gestiegen
"Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe verharrt auf dem im Vergleich zur Arbeitslosigkeit nicht behinderter Menschen hohem Niveau. Für den jetzt aber doch zu erwartenden Frühjahrsaufschwung hält das LWL-Integrationsamt Westfalen mit dem Budget für Arbeit ein Instrument bereit, um die Einstellung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wirksam zu unterstützen. Daneben gibt es eine breite Palette weiterer aufeinander abgestimmter Förderleistungen - vor allem auch für Arbeitgeber", so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
Inklusion | 18. März 2013
LWL-Ärzte ermitteln den Hilfebedarf für ein inklusives Leben - Neue Landesärzte für Menschen mit Behinderungen ernannt
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) möchte es möglichst vielen Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion ermöglichen, in der eigenen Wohnung zu leben. Damit auch Menschen mit Schwerstbehinderung die dafür nötige Hilfe bekommen, wird dies zukünftig durch drei Ärzte unterstützt, die Betroffenen zu Hause zu besuchen.
INKLUSIVE PARTY am 12. April 2013 | 11. März 2013
Inklusion | 07. März 2013
„caput“ – Magazin - März 2013
Frühlingsbeginn – nach einem langen Winter immer wieder lang erwartet, faszinierend, lebendig und erfrischend – ebenso wie die neueste März-Ausgabe des „caput“-Magazins. Kennen Sie schon das Gustav-Heinemann-Haus in Bonn, das Wohnprojekt Schammatdorf in Trier oder Luthers Waschsalon in Hagen? Lernen sie diese belebten und belebenden inklusiven Einrichtungen kennen und machen sie ganz nach Wunsch der Redaktion gerne alte Denkstrukturen „caput“.
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(caput@iswe.de, 02371/9766-639)
Arbeit | 06. März 2013
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen hat sich im Februar kaum verändert
"Der strenge Winter im Februar hat den Beginn des saisonüblichen Frühjahrsaufschwungs in diesem Jahr verzögert, die Arbeitgeber haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit weniger offene Stellen gemeldet als sonst im Februar üblich. Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen wird sich daher in den nächsten Wochen vermutlich nur in kleinen Schritten reduzieren", sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
Arbeit | 25. Februar 2013
BUDGET FÜR ARBEIT
Der LWL bietet jedem Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ein Budget für Arbeit an. Der LWL-Sozialausschuss hat am 20.02.2013 das Budget für Arbeit beschlossen. Mit dem Budget für Arbeit kann eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Das LWL - Budget für Arbeit bietet also Menschen mit Behinderung den Weg zur inklusiven Beschäftigung. Die Vorgaben der UN- Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung werden so in Westfalen - Lippe umgesetzt.
Das LWL - Budget für Arbeit bietet diesen Weg für unterschiedliche Situationen.
Einzelheiten sind der Vorlage Budget für Arbeit zu entnehmen... weiter zur Sozialausschussvorlage
Ein Filmbeispiel für das Budget für Arbeit finden Sie hier ... weiter zum Film
LWL-Jubiläum | 21. Februar 2013
LWL arbeitet seit 60 Jahren für Westfalen-Lippe - die Arbeit an der Inklusion von Menschen mit Behinderungen geht weiter
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in diesem Jahr 60 Jahre alt und wird das Jubiläum mit einer Reihe von Aktivitäten feiern. Höhepunkt ist eine gemeinsame Festveranstaltung von LWL und Landschaftsverband Rheinland (LVR) am 2. Oktober in Münster mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Eine Wanderausstellung, die am 8. Mai in Münster startet, will mit 60 Einblicken in die Arbeit des LWL die 60 Jahre des Verbandes beleuchten.
Arbeit | 21. Februar 2013
Außenarbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte mit Behinderung in NRW
1.000 zusätzliche Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung aus Werkstätten in Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen in den nächsten zwei Jahren entstehen, erläuterte Sozialdezernent Matthias Münning vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (20.2.) im LWL-Sozialausschuss. Das NRW-Arbeitsministerium organisiert zusammen mit den Landschaftsverbänden das Projekt "Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in NRW".
Arbeit | 20. Februar 2013
Kolping will ein Hotel in Soest bauen und als Integrationsunternehmen führen
Dabei sollen zunächst zehn Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen. Das hat der LWL-Sozialausschuss am Mittwoch (20.03.) in Münster beschlossen. "Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - das geht. Integrationsunternehmen schaffen für Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit, sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu behaupten und so den Inklusionsgedanken umzusetzen", erklärte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
Schulen | 19. Februar 2013
LWL rechnet mit weniger Förderschülern
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) rechnet mit sinkenden Schülerzahlen an den 40 Förderschulen für gehandicapte und psychisch kranke Kinder in seinem Zuständigkeitsbereich. Bis zum Schuljahr 2017/18 prognostiziert LWL-Schuldezernent Hans Meyer einen Rückgang von derzeit 6.731 auf rund 6.200 Schülerinnen und Schüler.
ARBEIT | 5. Februar 2013
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Januar gestiegen
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe ist im Januar deutlich gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
"Diese Zahl ist alarmierend" sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
Arbeit | 31. Januar 2013
Aus der Behindertenwerkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt
Der LWL unterstützt Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion dabei, ihren Weg zum freien Arbeitsmarkt zu finden. Seit 2008 konnten 350 Menschen von Behindertenwerkstätten in Westfalen in die freie Wirtschaft wechseln. Dabei noch eine normale Ausbildung zu beginnen, ist ein seltener Glücksfall. In einem neuen Film zeigt der LWL im Internet wie Integrationsassistenten Andrej dabei unterstützt haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.
... weiter zum Presseartikel
Wohnen | 30. Januar 2013
Wenn Selbstständigkeit selbstverständlich wird
Der Mixer röhrt und schlägt gegen die Wand der orange-weißen Schüssel. Sahnetröpfchen fliegen durch die Luft und landen auf den Herdplatten. „Oh nein“, ruft Anne Harmann, und lacht laut auf. Sarah Averbeck, die das Küchengerät mit festem Griff hält, schaut zunächst etwas irritiert, fängt aber nach einigen Sekunden ebenfalls an zu grinsen. „Ist ja nur Sahne“, sagt sie, und schnappt sich einen Lappen. Zwei-, dreimal wischt sie über die Arbeitsplatte und über den Herd. Alles wieder sauber. Das Sahneschlagen in der hellen Dreizimmerwohnung in Ostbevern ist in zweierlei Hinsicht etwas Besonderes:
... weiter zur Geschichte von Anne und Sarah
Kultur | 22. Januar 2013
Wie neue Erlebnisse alte Erinnerungen wecken
„Herr Solbrig, kennen Sie das hier?“, fragt Börje Nolte und hält ein schweres Gerät quer über den Tisch, das wie eine Spitzhacke aussieht. „Ne, das haben wir nicht gehabt“, sagt der ältere Herr, der kerzengerade auf der Bank sitzt. „Als Sie auf dem Pütt gearbeitet haben, gab es die Keilhaue nicht?“, fragt Nolte und schiebt die Ärmel seines blauweißen Grubenhemdes ein bisschen weiter nach oben. „Ne, da haben wir mit Abbauhämmern gearbeitet“, sagt Werner Solbrig und
ARBEIT | 10. Januar 2013
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Dezember leicht gestiegen
Obwohl der Arbeitsmarkt der schwerbehinderten Menschen insgesamt auf ein stabiles Jahr zurückblicken kann, ist die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe im Dezember leicht gestiegen. Dabei traf der saisonübliche Winteranstieg diese Gruppe mit nur 0,33 Prozent im Vergleich zum Vormonat allerdings weniger stark als die Gesamtzahl der Arbeitslosen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende Dezember 21.338 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.112 Männer und 8.226 Frauen). Das sind 71 mehr als im November, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 14 gestiegen.
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Aktuell | 21. Dezember 2012
LWL-Bericht "Richtung Inklusion" erschienen
Wie gelingt Barrierefreiheit in einem Museum? Wie können Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam gefördert werden? Und was unternimmt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt wohnen? Der jetzt erschienene Bericht "Richtung Inklusion" zeigt Beispiele, wie der LWL Schritt für Schritt dabei unterstützt, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
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Arbeit | 20. Dezember 2012
Neuer LWL-Film: "STAR - Schule trifft Arbeitswelt"
Manuel Steinmann verließ im Sommer die Don-Bosco-Schule in Recke Espel, eine Förderschule für geistige Entwicklung, fand direkt eine Anstellung in einem Garten und Landschaftsbaubetrieb - und das unbefristet. Geholfen hat ihm ein Förderprojekt, das Menschen mit einer gewissen Einschränkung hilft, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu etablieren. STAR heißt das Projekt, Schule trifft Arbeitswelt. Es soll helfen, den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern, oder besser überhaupt erst zu ermöglichen.
"Das Starprojekt soll gewährleisten, dass wir alle Jugendlichen mit Behinderung so vorbereiten, ganz gleich ob sie eine Förderschule besuchen oder eine Regelschule. Wir wollen schauen, was kann dieser Jugendliche, wie können wir seine Fähigkeiten so stützen, dass er eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat", sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
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Aktuell | 17.Dezember 2012
„caput“ – Magazin Nr. 6
Es ist wieder so weit: „caput“ – die Sechste steht druckfrisch allen Lesern zur Verfügung, die sich aus einem erfrischend anderen Blickwinkel mit dem Thema (gelebte) Inklusion auseinandersetzen möchten. Rechtzeitig zu Beginn der besinnlichen Weihnachtszeit regt „caput“ zum Nachdenken und zur Selbstreflexion an. Auch dieses Mal besucht das Magazin inklusive Einrichtungen und bietet Menschen eine Plattform für ihre individuellen Schicksale und Erfahrungen.
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(caput@iswe.de, 02371/9766-639)
SCHULE | 06.Dezember 2012
Erster Gesetzesentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen NRW (9. Schulrechtsänderungsgesetz) - Stellungnahme der AG der kommunalen Spitzenverbände NRW und des LWL
Seit September 2012 liegt der Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen NRW`s vor, ebenso die Verordnung über die Mindestschulgrößen der Förderschulen und der Schulen für Kranke. Dazu haben sowohl der LWL Direktor, die LVR Direktorin , als auch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände NRW eine Stellungnahme abgegeben.
... Stellungnahme des LWL
Kindheit | 5. Dezember 2012
"Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit - Orientierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" lautet der Titel des Beschlusses, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter vom 07.11. bis 09.11. 2012 in Köln. Das Papier stellt erste inklusive Ansätze für die Jugendarbeit vor und kann so zu einer schrittweisen Umsetzung von Inklusion in der Praxis beitragen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen verstärkt in die Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit einzubinden und dadurch die Exklusion in Spezialeinrichtungen zu vermeiden. Der Fokus richtet sich auf vier Akteure und Handlungsebenen: Kinder und Jugendliche, Fachkräfte und Ehrenamtliche, Organisationsstrukturen der Kinder- und Jugendarbeit sowie kommunale
Planung und Steuerung.
... weiter zum Text "Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit - Orientierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention"
ARBEIT | 13. NOVEMBER 2012
Jahresbericht 2011 des LWL-Integrationsamtes Westfalen
Die Kernaufgabe des LWL-Integrationsamtes ist das Stabilisieren der Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Dabei geht es um die Neueinstellung von Menschen mit Schwerbehinderung sowie um den Erhalt bestehender Beschäftigungsverhältnisse und entspricht damit dem Leitgedanken der Inklusion.
Dies wird im Jahresbericht des LWL-Integrationsamtes deutlich. Anhand von Beispielsfällen wird die vielfältige und komplexe behinderungsspezifische Arbeit der Mitarbeiter/innen, der örtlichen Fachstellen und der Fachkräfte der Integrationsfachdienste vorgestellt. Desweiteren erhält der Leser Einblicke in Förderprogramme und Projekte, die vom LWL-Integrationsamt entweder selbst durchgeführt oder unterstützt werden.
Schule/Kultur | 13. November 2012
Film und Inklusion: Der LWL setzt Schwerpunktthema auf bundesweitem Kongress
Welche Chancen bieten Filme für die Integration behinderter Kinder und Jugendlicher und wie kann ihnen der Zugang zu Filmen und Filmveranstaltungen barrierefrei ermöglicht werden? Im Rahmen des bundesweiten Kongresses „Film – Kompetenz – Bildung“, der in der Zeit vom 5. bis 7. Dezember in Köln stattfindet, rückt „Film+Schule NRW“, die gemeinsame Initiative des LWL und des NRW-Schulministeriums, die Anforderungen einer inklusiven Bildungspolitik an die Filmbildung in den Mittelpunkt.
ARBEIT | 12. November 2012
Kein Herbstaufschwung - Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Oktober leicht gestiegen
Der Herbstaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgeblieben. Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist in Westfalen-Lippe im Oktober sogar leicht gestiegen.
"Da die Konjunktur in Deutschland derzeit 'lahmt‘, ist der sonst übliche deutliche Herbstaufschwung im Oktober ausgeblieben. Laut Bundesagentur für Arbeit haben nur jüngere Menschen eine verbesserte Arbeitsmarktsituation zu verzeichnen, weil sie zum Beispiel eine Berufsausbildung begonnen haben. Da schwerbehinderte Menschen meist zu den älteren Erwerbstätigen zählen, verbesserte sich ihre Situation in Bezug auf die Arbeitslosigkeit leider nicht", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "
ARBEIT | 08. November 2012
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf benötigen nachhaltige Unterstützung für den Berufseinstieg - gerade dann, wenn der Weg nicht automatisch in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung führen soll, sondern in ganz reguläre betriebliche Ausbildung und Beschäftigung.
STAR (Schule trifft Arbeitswelt – zur Integration (schwer-)behinderter Jugendlicher) setzt frühzeitig ein und begleitet beim Übergang von der Schule in den Beruf. Zugleich sollen die Kooperations- und Vernetzungsstrukturen der beteiligten Akteure in Nordrhein-Westfalen verbessert werden.
Ein neuer Internetauftritt des LWL-Integrationsamtes Westfalen informiert zu STAR
Arbeit | 31. Oktober 2012
LWL-Bilanz 2011: In fast 9.000 Fällen Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben finanziell unterstützt
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2011 in fast 9.000 Fällen Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben finanziell unterstützt. So konnten im vergangenen Jahr unter anderem 357 behinderungsgerechte Arbeits- und Ausbildungsplätze neu geschaffen werden, wie LWL-Sozialdezernent Matthias Münning am Dienstag (30.10.) in Gütersloh im LWL-Sozialausschuss berichtete.
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Schule | 26. Oktober 2012
Mit „Facebookregeln“ auf den ersten Platz
Film der LWL-Förderschule Münsterlandschule erhält Medienpreis in der Kategorie Inklusion
Ihre filmische Auseinandersetzung mit Facebookregeln verschaffte den Sechst- und Siebtklässlern der Münsterlandschule jetzt europaweite Anerkennung. Die LWL-Förderschule für Hören und Kommunikation in Münster hat beim „media literacy award“ in der Kategorie Inklusion den ersten Platz gewonnen. Der Wettbewerb wird jährlich vom österreichischen Kulturministerium für die besten und innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen ausgeschrieben.
In dem rund vierminütigen Film klären die Schülerinnen und Schüler über die Gefahren, die sich im sozialen Netzwerk für die Nutzer verstecken, auf und erläutern die selbst erstellten Regeln in einer jugendgerechten Filmsprache.
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... weiter zum Film
SCHULE | 25. Oktober 2012
Landkreisversammlung fordert die Landesregierung auf, Inklusion fair zu gestalten beim gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen
Düsseldorf. Die Delegierten der Kreise unterstrichen in einem Beschluss der Landkreisversammlung, dass bei der Inklusion stets das Wohl des Kindes im Mittelpunkt jeglicher Bemühungen stehen müsse. Das vom Land bejahte Wahlrecht der Eltern bedeute jedoch einen höheren Finanzaufwand, da auf absehbare Zeit sowohl die Förderschulen als auch behindertengerechte Regelschulen vorzuhalten seien. Diese Mehrkosten müsse das Land den Kommunen als Schulträgern nach dem Konnexitätsprinzip der Landesverfassung („Wer bestellt, bezahlt!“) erstatten.
... weiter zum Beschluss der Landkreisversammlung vom 25. Oktober 2012 „Inklusion fair gestalten!“
ARBEIT | 09. Oktober 2012
Nichts geht mehr ohne Computer - geht nichts mehr mit Computern?
Integrationsämter unterstützen BIT.inklusiv und IT.NRW beim Abbau von Barrieren
Menschen mit Schwerbehinderung stoßen bei der beruflichen Teilhabe immer wieder auf große Hürden. "Eine Ursache hierfür können auch unzugängliche IT-Anwendungen sein, die schwerbehinderte Menschen von einer konkurrenzfähigen Teilhabe am Berufsleben ausschließen", so Ulrich Adlhoch, Leiter des LWL-Integrationsamtes Westfalen. Damit dies anders wird, fördern die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) sowie das Bundessozialministerium das Projekt "BIT Inklusiv - barrierefreie Informationstechnik für inklusives Arbeiten". Auf der "Rehacare" in Düsseldorf präsentieren die Integrationsexperten von LWL und LVR das Projekt am 10. Oktober.
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Arbeit | 08. Oktober 2012
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im September deutlich gesunken
"Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen ist in Westfalen-Lippe im September um 2,1 Prozent zurückgegangen. Der übliche, dieses Mal allerdings bundesweit insgesamt recht schwache Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt nach den Sommerferien hat damit die schwerbehinderten Menschen in besonderem Maße erreicht", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Der Rückgang der Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ist deutlich höher ausgefallen als bei der allgemeinen Arbeitslosigkeit, die bundesweit nur um 0,3 Prozent abnahm", so Münning weiter.
SCHULE | 24. September 2012
Referentenentwurf des ersten Gesetzes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen liegt zur Verbändebeteiligung vor
Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt den Entwurf für eine Schulgesetzänderung zur Verbändebeteiligung herausgebracht. "In der Schule werden Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung in der Regel gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive Bildung). Schülerinnen und Schüler, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden nach ihrem individuellen Bedarf besonders gefördert, um ihnen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu ermöglichen." Diesen Zusatz zu § 2 und weitere Änderungen sieht der Referentenentwurf zum Schulgesetz NRW vor.
... weiter zum Referentenentwurf des "Ersten Gesetzes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen (9. Schulrechtsänderungsgesetz)"
... weiter zur Synopse (Gegenüberstellung des Auszugs aus den geltenden Gesetzesbestimmungen zur Änderung des Schulgesetzes)
... weiter zur Verordnung über die Schulgrößen der Förderschulen und der Schulen für Kranke
... weiter zu den Ausführungen zur konnexitätsrechtlichen Situation aus Sicht des Landes
... weiter zu den Ausführungen zur konnexitätsrechtlichen Situation aus Sicht des Landes
Inklusion | 20. September 2012
„caput“ – Magazin
„Macht alte Denkstrukturen caput!“, so der Auftrag des Nachfolgeprojektes der „caput“-Redaktion der Iserlohner Werkstätten. Vierteljährlich wird dem geneigten Leser mit viel Humor und Einfühlungsvermögen ein Perspektivwechsel ermöglicht, um Unwissen mit Wissen zu füllen. Die Themenpalette reicht von inklusiven Projekten über organisatorische Missstände -angefangen im Frühbildungssystem- bis hin zu Einzelschicksalen. Im Zentrum steht immer der Mensch und nicht seine Behinderung. Ein Leitfaden zur Flucht aus der Dunstwolke aus Ignoranz, Diskriminierung und Mitleid hin zur gelebten Inklusion.
... hier können Sie das „caput“ – Magazin bestellen
((caput@iswe.de, 02371/9766-639)
Inklusion | 19. September 2012
Gesellschafts-Ratgeber: Glasknochen sucht Therapiehund
„Weg vom Mitleid, hin zur Toleranz“, so die Forderung und große Hoffnung der Autoren des Magazins „Fahrtwind“. Sie alle haben starke körperliche Behinderungen, verfügen jedoch über herausragende kognitive Fähigkeiten. Ihr Ziel: Licht in das unbekannte Dunkel des Alltags von Menschen mit einer Behinderung zu bringen, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und Menschen mit einer Behinderung aus der Randgruppe der Gesellschaft in die Mitte zu rücken. Schonungslos führen sie Mängel in der Organisation und im Verhalten ihrer Umwelt an, jedoch ohne den Lesern auf den „intergenerativen Schlips“ zu treten. Ihr Tipp zur gelebten Inklusion: „Sagen Sie doch einfach mal: „Hallo!“!
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(caput@iswe.de, 02371/9766-639)
Kultur | 18. September 2012
Ausstellung „musik inklusiv“ im Dortmunder U zeigt, wie Menschen mit Behinderungen Kultur leben
Musik und Inklusion – auf dieses gesellschaftliche Thema blickt die Ausstellung „musik inklusiv“ der Technischen Universität Dortmund vom 6. September bis 7. Oktober in der Hochschuletage des Dortmunder U. Mit Fotos, Videos, Filmen und Texten zeigt die Ausstellung vor allem an Beispielen aus dem Ruhrgebiet, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am musikalischen Kulturleben in die Praxis umgesetzt wird. An jedem Donnerstag sind die Besucher zudem zu gleichermaßen exklusiven wie inklusiven Konzerten (Beginn jeweils 18 Uhr) eingeladen.
... weiter zur Internetseite der TU Dortmund
Schule/Kultur | 17. September 2012
"Ben X" - Schüler Ben zwischen Autismus und Online-Welt
Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte"
In der Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr im "Cinema & Kurbelkiste" den Film "Ben X" (Belgien/Niederlande 2007). Regisseur Nic Balthazar erzählt darin die Geschichte eines autistischen Jungen, der von seinen Mitschülern gedemütigt und drangsaliert wird - und sich online in seine Rolle als virtueller Ritter Ben X flüchtet.
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Arbeit | 14. September 2012
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im August nahezu unverändert geblieben
"Die nahezu unveränderte Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Westfalen-Lippe zeigt: Die bisher positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist zum Stillstand gekommen. Arbeitsmarktexperten sprechen von einer 'Delle‘, aber noch nicht von einer Trendwende", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "
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Inklusion | 13. September 2012
Auszug aus der Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft vom 12.09.2012 vor dem Landtag NRW
Hannelore Kraft sagt in der Regierungserklärung vom 12.09.2012 vor dem Landtag NRW:
„Für diese Landesregierung ist klar: Wenn wir von Langfristigkeit, von Vorbeugung, von guter Zukunft sprechen, dann meinen wir nicht eine gute Zukunft für wenige, die es sich leisten können, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Für diejenigen, denen es z. B. finanziell nicht so gut geht, und selbstverständlich auch für die Menschen, die mit einer Behinderung leben. „Es ist normal, verschieden zu sein“, hat Richard von Weizsäcker einmal gesagt. Das ist vollkommen richtig, aber diese einfache Erkenntnis muss noch stärker im Alltag unserer Gesellschaft ankommen."
... weiter zum Auszug aus der Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes NRW
SCHULE | 10. September 2012
WDR berichtet zum Kinofilm über die integrative Modellschule Berg Fidel
Als Modellschule nimmt die Grundschule Berg Fidel in Münster jedes Kind auf, ob es aus einem Flüchtlingslager im Kosovo kommt oder mit einem Gendefekt geboren wurde.
Die Berliner Regisseurin Hella Wenders hat die Schule mehrere Jahre mit der Kamera begleitet – einfühlsam und berückend. Auf Augenhöhe lässt sie David, Jacob, Lucas und Anita vom Alltag ihrer „Schule für alle“ erzählen.
Kultur | 7. September 2012
"Freaks" - Filmklassiker von Tod Browning
In der Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 9. September, um 11 Uhr im "Cinema & Kurbelkiste" den Film "Freaks - Missgestaltete" (USA 1932), in dem erstmals in der Filmgeschichte Menschen mit Behinderungen als Laiendarsteller ihre Rollen selbst spielten.
... weiter zur Pressemitteilung
Schule | 4. September 2012
„Berg Fidel – Eine Schule für alle“
Am 13.09.12 läuft der Film „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ in den deutschen Kinos an. Eine dringende Empfehlung für alle, die sich für die Durchsetzung von Inklusion an Schulen interessieren, denn dieser Dokumentarfilm zeigt, wie inklusives Lernen funktionieren kann. Getreu dem Motto „Was gar nicht erst getrennt wird, muss später nicht mühsam integriert werden.“ (Richard von Weizäcker) werden in der Grundschule „Berg Fidel“ in Münster alle Kinder unabhängig von Herkunft, Religion oder Behinderung willkommen geheißen. Dass dieses Selbstverständnis nicht nur auf dem Papier besteht, sondern gelebte Realität ist, wird durch die in diesem Film begleiteten Kinder sehr eindrucksvoll deutlich. Sie lassen die Zuschauer teilhaben an ihrer Welt, die selbstverständlich aus verschiedenen Menschen und Begabungen besteht – anders als die Welt der übrigen Gesellschaft. Doch nach dem Wunsch der Regisseurin Hella Wenders steht hier nicht der erhobene Zeigefinger für das Bildungssystem oder die Gesellschaft im Vordergrund, sondern die Chancen des inklusiven Miteinanders – ein Film zum Mut machen.
...weiter zu Aufführungsterminen, Trailer, Informationen.
Kultur | 30. August 2012
Mensch oder Monster?
LWL und Villa ten Hompel starten Filmreihe zu Behinderung in der Filmgeschichte" am 2. September
"Der Film hat sich in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte seit seinen Anfängen immer wieder dem Thema Behinderung genähert. Unsere Reihe schlägt einen Bogen von der Frühzeit des Kintopp bis zu den aktuellen Debatten um Inklusion", erklärt Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsorts Villa ten Hompel.
Schule | 24. August 2012
Ein ganz normaler erster Schultag für fünf Kinder mit geschädigtem Gehör
Manuel, Pietje, Hanna, Jakob und Celina sind die ersten Kinder mit Hörbehinderung, die - zusammen mit nicht behinderten Gleichaltrigen - jetzt in Minden eine allgemeine Grundschule besuchen, die ihnen gleich gute Unterrichtsbedingungen bietet wie eine herkömmliche Förderschule für hörgeschädigte Kinder.
Nahe ihrem Wohnort lernen sie künftig anstatt weit entfernt an einer Förderschule in Bielefeld.
... weiter zum Presseartikel
Arbeit | 17. August 2012
Filmbeitrag von der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh - Dinner inklusiv "Wir machen Appetit auf Inklusion"
Der Film Dinner inklusiv "Wir machen Appetit auf Inklusion" ist weder eine klassische Kochsendung geworden noch ein bedeutungsschwangerer Lehrfilm über Inklusion. Vielmehr zeigt er sehr schön, wie sich die Darsteller im Laufe dieses Tages aneinander annähern, anfängliche Zurückhaltung und Anspannung ablegen, und dann irgendwann den Punkt erreichen, wo keiner mehr darüber nachdenkt, dass es ja eine Veranstaltung mit behinderten Menschen ist.
... weiter zum Film und zum Interview
Arbeit | 3. August 2012
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Juli leicht gestiegen
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Juli in Westfalen-Lippe leicht gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
"Die Juli-Zahlen der allgemeinen Arbeitslosigkeit in Deutschland zeigen: Es gibt "erste Kratzer" am Job-Boom der letzten drei Jahre", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Auch bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe ist leider ein Anstieg zu verzeichnen - wenn auch mit 0,55 % ein recht geringer.
... weiter zum Presseartikel
Arbeit | 2. August 2012
Jan-Henning Roes ist von Geburt an rechtsseitig gelähmt. Seit er klein ist, wollte er dennoch Landwirt werden. Den Wunsch konnte er sich mit 20 Jahren erfüllen, weil er nie sein Ziel verlor und von einem ganzen Netzwerk unterstützt worden ist.
Sein Erfolgsrezept: Nie sein Ziel aus den Augen lassen. So schloss er nach einem Schulpraktikum ein Ein-Jahres-Praktikum auf dem Hof von Werner Konermann in Münster an, der sich auf Sauen und Ferkelzucht spezialisiert hat. Und der Betriebsleiter merkte schnell: „Der Jan-Henning, der will das.“ Konermann nahm Roes drei Jahre in die Ausbildung und hat es nicht bereut. Wie Jan-Henning Roes so ist, hat er jetzt bereits das nächste Ziel vor Augen. „Erstmal zwei Jahre arbeiten – und dann würde ich gern auf die Höhere Landwirtschaftsschule gehen“, sagt er – und seine Mama Kerstin nickt stolz dazu. „Ich möchte da anderen Mut machen, die vielleicht auch ein Handicap haben.“
Übergang Schule und Beruf | 01. August 2012
Maßgeschneiderte Unterstützung für Jugendliche mit schweren Behinderungen
Schülerinnen und Schüler mit schweren Behinderungen bekommen in NRW künftig eine maßgeschneiderte Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung. Das hat die Landesregierung mit der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Landschaftsverbänden vereinbart.
„Wir wollen auch Jugendlichen mit schweren Behinderungen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt und damit in der Mitte unserer Gesellschaft geben“, sagt Arbeitsminister Guntram Schneider. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärt: „Schon in der Schule legen wir den Grundstein dafür, dass die Inklusion junger Menschen mit Behinderungen besser gelingt.“
Schule | 27. Juli 2012
"Sehr gute" Vorbereitung durch die LWL-Förderschule in Olpe auf das Arbeitsleben
Berufsorientierung: „sehr gut. Für ihre herausragende Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Arbeitsleben bekam die LWL-Förderschule in Olpe mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation von den Wirtschaftsjunioren Südwestfalen jetzt das sogenannte Berufswahlsiegel verliehen.
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Jugend | 26. Juli 2012
Segeln und Inklusion erleben
LWL unterstützt Jugendliche aus LWL-Einrichtungen, um sie "Inklusion" auf einem Großsegler erleben zu lassen.
Jugendliche mit und ohne Behinderungen sowie deren Begleiter segeln auf einem Großsegler von Emden zur Eröffnungsveranstaltung der Paralympics am 29.08.2012 nach London. Im Rahmen des Projektes „Challenge“ des Behinderten-Sportverbandes NRW ist diese Seefahrt nach England ins Leben gerufen worden, um "Mauern in den Köpfen" abzubauen.
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Kultur | 25. Juli 2012
Der LWL gibt ein kostenloses Heft mit aktuellen Ausflugstipps für seine 17 Museen heraus. Das Heft ist unter dem Gesichtspunkt der Inklusion gestaltet. Für sehbehinderte Menschen ist eine Seite in Braille-Schrift in der Heftmitte eingefügt. Für Menschen mit Hörbehinderung steht die LWL-Museumstour als "Hörtour" im Internet zur Verfügung.
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Arbeit | 06. Juli 2012
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Juni nahezu unverändert geblieben
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Juni in Westfalen-Lippe nahezu unverändert geblieben. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Inklusive Planung | 05. Juli 2012
Moderne Sozialplanung hat zum Ziel, vorausschauende Kommunal- und Sozialpolitik zu ermöglichen. Fach- und Finanzplanungen sind aufeinander abzustimmen und müssen in eine integrierte Planung aufgehen. Das MAIS hat hierzu mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen ein Handbuch "Moderne Sozialplanung" herausgegeben. Dieses bietet konkrete Arbeitshilfen für die Kommunen vor Ort.
... Moderne Sozialplanung. Ein Handbuch für Kommunen (Download 6 MB)
Schule | 04. Juli 2012
"Inklusion in Ganztagsschulen" Fachtagung vom 30.-31.10.2012 im Franz-Hitze-Haus Münster
Ganztagsschulen verstehen sich nicht nur als
umfassender Lernraum sondern auch als sozialer
Lebensraum für Kinder und Jugendliche. Durch ihre
vielfältigen Raum-, Zeit- und Lernkonzepte ermöglichen
sie eine Pädagogik, die Heterogenität als
Chance begreift. Hier kommt die Ganztagsschule
der inklusiven Pädagogik einen Schritt entgegen
und eröffnet Möglichkeiten für alle Schülerinnen
und Schüler. Achtsamkeit und Offenheit sind dabei
der Schlüssel zu einem gelingenden und wertschätzenden
Miteinander. Inklusive Schulen heißen alle
willkommen, sie grenzen nicht aus, sondern gestalten
den Schulalltag für alle Kinder und Jugendlichen.
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SCHULE | 02. Juli 2012
Einzigartig in NRW: "Inklusionsvorbild Münsterland sollte Schule machen"
Kooperation ermöglicht Unterricht am Heimatort - Kirsch: "Förderschulen nötig"
"Eine derart intensive Zusammenarbeit zwischen Förder- und Regelschulbereich ist bislang einzigartig in Nordrhein-Westfalen. Für die Inklusion sehbehinderter und blinder junger Menschen sollte das Vorbild Münsterland buchstäblich Schule machen." Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), ist ebenso wie Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe "stolz und beeindruckt": Nur zwei Jahre nach dem Start eines Pilotprojekts besuchen schon 87 blinde oder sehbehinderte Schülerinnen und Schüler eine allgemeine Schule in ihrem Heimatort, statt wie früher in eine oftmals weit entfernte Förderschule gefahren zu werden.
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Inklusion | 01. Juli 2012
Minister Schneider beim LWL: Aktionsplan kommt!
"Der Aktionsplan der Landesregierung kommt!" Dies kündigte NRW-Sozialminister Guntram Schneider auf einer Informationsveranstaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag (28.6.) in Münster an: "Ein zentrales Ziel der Landesregierung ist die inklusive Gesellschaft" machte der Minister deutlich. Und weiter: "Inklusion bedeutet gleichberechtigte und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen. Dafür müssen in unserer Gesellschaft alle an einem Strang ziehen. Die Landschaftsverbände sind hierbei ein besonders wichtiger Partner. Mit dem Aktionsplan [der Landesregierung] machen wir uns schrittweise auf den Weg in diese inklusive Gesellschaft."
Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch erklärte: "Schon lange vor Inkrafttreten der UN-Konvention war und ist es beim LWL unser Ziel, unser Auftrag und Selbstverständnis, Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben sowie eine umfassende Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Soviel Teilhabe, soviel Normalität wie möglich."
... weiter zur Pressemitteilung -Informationsveranstaltung Inklusion vom 28.06.2012
... weiter zur Rede von Minister Guntram Schneider
... weiter zur Rede von Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch
SOZIALES | 22. Juni 2012
Kommunale Spitzenverbände und Landschaftsverbände NRW
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
ist gesamtstaatliche Aufgabe – Appell anlässlich Fiskalpakt
Die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen sowie die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) fordern, die Kommunen bei den Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zu entlasten. Sie begrüßen die Forderung der Länder bei den laufenden Bund-Länder-Verhandlungen zum Fiskalpakt nach einer maßgeblichen Beteiligung des Bundes an der Eingliederungshilfe.
Die fünf Kommunalverbände wollen vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Menschen mit Behinderung und den damit verbundenen höheren Kosten mit einem gemeinsamen, heute veröffentlichten Positionspapier „Perspektiven der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ eine Plattform für den Dialog mit den Behindertenverbänden, der Freien Wohlfahrtspflege und der Öffentlichkeit schaffen.
Arbeit | 15. Juni 2012
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Mai gesunken
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Mai in Westfalen-Lippe gesunken. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende Mai 21.617 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.265 Männer und 8.352 Frauen). Das sind 323 weniger als im April, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 370 gesunken.
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KULTUR | 14. Juni 2012
Es gibt ihn - den „toten Winkel“ in unserer Gesellschaft. Er ist da, wo Menschen mit Behinderungen separiert und manchmal unfreiwillig vom „Rest der Welt“ getrennt werden. Wie sieht es in diesem Winkel aus? Der Zuschauer wird mitgenommen in Dunkelheit und Stille, Verwirrung und Verzweiflung, Wut und Glückseligkeit.
Das Schrägstrichtheater steht für die Verbindung von schräg und gerade, Behinderung und Nichtbehinderung, Kunst und Pädagogik.
"Im toten Winkel" - Premiere: Donnerstag 28. Juni 2012
Im Theater im Pumpenhaus,
Gartenstr.123, Münster
www.pumpenhaus.de
Kultur | 26. Januar 2012
Kostenlose Führung
Mit Gebärdendolmetscher durch die Bionik-Ausstellung
Barrierefreies Museum: Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet am Freitag, 3. Februar, um 14.30 Uhr eine gebärdengedolmetschten Führung durch die Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur". Für gehörlose und hörgeschädigte Menschen ist der Gebärdendolmetscher-Service gebührenfrei. Zu entrichten ist lediglich der Museumseintritt.
Arbeit | 23. Januar 2012
Deutschlands einzige integrative Brauerei:
In Bigge brauen Sauerländer mit und ohne Behinderung Biere
Um ihn herum zischt und dampft es. Heute wird das naturtrübe Kellerbier abgefüllt. Ein paar Stunden hat Ralf Beckmann unter der riesigen schwarzen Plastikschürze schon auf die vor ihm vorbeiklimpernden Bierflaschen geschaut. Er sitzt in seinem Rollstuhl und hat ein Auge darauf, ob das "Josefs"-Kopfetikett gerade über dem Verschlussbügel sitzt. Kontrolliert, ob die Flaschen richtig befüllt sind. Die Qualität muss stimmen, das Bier geht an eine große Lebensmittelkette in Hessen. Ein wichtiger Großabnehmer für Deutschlands einzige integrative Brauerei, die im sauerländischen Bigge-Olsberg beheimatet ist.
Kindheit | 20. Januar 2012
"Ich will wieder eine Mama"
Neues LWL-Projekt will Heimkarrieren von traumatisierten Kindern verkürzen
Egal was die Kinder Schlimmes erlebt haben, oft schon nach einem Jahr im Therapie- und Diagnosezentrum, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Ascheberg (Kreis Coesfeld) betreibt, haben sie nur einen Wunsch: Sie wollen wieder in einer Familie leben. Doch das geht immer seltener. Es fehlt an Pflegefamilien, die bereit sind, auch traumatisierte Kinder im Grundschulalter aufzunehmen.
Arbeit | 16. Januar 2012
PORTRÄTSERIE ZUR MESSE DER INTEGRATIONSUNTERNEHMEN IN MÜNSTER
"Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen" In über 110 Firmen in Westfalen-Lippe ist Inklusion Alltag: Rund 1.200 Menschen mit Behinderung arbeiten mit ihren nicht-behinderten Kollegen in Integrationsunternehmen zusammen - am selben Arbeitsplatz, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Firmen sorgen für Inklusion im Arbeitsleben - und sie sind im Schnitt mit 6.000 bis 7.000 Euro pro Jahr um die Hälfte kostengünstiger als die Plätze in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (14.000 Euro pro Jahr).
Wohnen und Leben | 05. Januar 2012
Neue Broschüre in leichter Sprache
270 Menschen in Westfalen-Lippe planen ihre Hilfe mit dem "Persönlichen Budget" vom LWL
In Westfalen-Lippe planen 270 Menschen mit wesentlicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten Persönlichen Budget. 2008 waren es noch 96 Personen. Um noch mehr Menschen in ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kostenlose Broschüre "Das Persönliche Budget in leichter Sprache" veröffentlicht.
Arbeit | 22. Dezember 2011
MELBA ist 25 Jahre alt – das auch über Deutschlands Grenzen hinweg anerkannte Instrument zur Arbeitsdiagnostik für Menschen mit Behinderung geht maßgeblich auf eine Idee des LWL zurück.
Kindheit | 19. Dezember 2011
Inklusiver Zugang zu Regel - Kitas
Ein zentraler Aspekt von Inklusion - der gleichberechtigte Zugang zu Regel-Kitas ist in NRW umgesetzt, denn 90 Prozent der Kinder mit Behinderung werden gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung gefördert.
Die NRW-Landschaftverbände setzen die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung konkret um, sehen aber die Verschiebung von Zuständigkeit zu den Jugendämtern skeptisch.
Inklusion ist das Ziel | 06. Dezember 2011
Teilhabegeld: Behindertenverbände schließen sich LWL-Forderung an
"Besorgnis" über angespannte Haushaltslage des "verlässlichen Partners"
Namhafte Interessenvertreter der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen schließen sich der Forderung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Richtung Bund nach einem Inklusions- bzw. Bundesteilhabegeld an.
Arbeit | 05. Dezember 2011
Der richtige Platz
Jörg Bußmann ist zufrieden. Mit sich, der Welt und mit seinem Arbeitsplatz in einer Integrationsabteilung. Mit dem Job hat er eine Chance bekommen – trotz Epilepsie.
LWL-Behindertenhilfe | 29. November 2011
Verstehen ermöglichen – erst recht, wenn das Hören nicht funktioniert
Wenn Jasmin Katzberg in einem Seminarraum an der Fachhochschule Bielefeld sitzt, hört sie so gut wie nichts. Dennoch ist die Studentin der Sozialen Arbeit erfolgreich.
... weiter zum Presseartikel
Der LWL-Bericht 2010/2011 zum Download (pdf-Datei)
Inklusion Kultur | 28. November 2011
Ein Schloss der Arbeit - Gebärdendolmetscherin im "Juwel der Industriekultur"
Mit einer Führung für Hörende, Hörgeschädigte und Gehörlose leistet das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern einen Beitrag zur Inklusion. Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.
Perspektive - Inklusion | 23. November 2011
Eildienst des Landkreistages Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Menschen mit Behinderungen
In 10 Artikeln wird das Thema „Menschen mit Behinderungen“ aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Vom Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Norbert Killewald (Besser „Klassenprimus“ als „Sitzenbleiber“ – NRW auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem“) über Reiner Limbach, Beigeordneter des Landkreistages NRW (UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Stand der Aktivitäten auf allen Ebenen) beispielsweise schreibt Martina Hoffmann-Badache, Sozialdezernentin des Landschaftverbandes Rheinland zum Thema „Das magische Dreieck: Gemeinsam die Eingliederungshilfe weiterentwickeln“.
Matthias Münning, Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe äußert sich zu „Inklusion vor und nach einer Reform der Eingliederungshilfe“ und stellt dabei fest, dass NRW bei der Inklusion an vielen Stellen Spitzenreiter ist.
Zur kompletten Ausgabe - Eildienst 10/2011 Landkreistag Nordrhein-Westfalen
Schule - Beruf | 23. November 2011
Landesräte äußern sich zum Ausbildungskonsens. " Jugendliche mit Behinderung müssen angemessen berücksichtigt werden".
... weiter zur Stellungnahme der Landesräte Frau Hoffmann-Badache und Herr Münning
Schule | 22. November 2011
"Unser gemeinsames Ziel ist es, jedes Kind und jeden Jugendlichen – egal ob mit mehr oder weniger komplexen Behinderungen oder ohne Behinderung individuell in den persönlichen Kompetenzen zu stärken, so dass alle selbstbestimmt unsere Gesellschaft und somit unsere Zukunft gestalten", sagte Sylvia Löhrmann MdL, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen anlässlich der Einweihung des Schulneubaus der Förderschule der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.
Schule | 17. November 2011
"Film ab für die Inklusion" hieß es am Mittwoch (16.11.) im Kino "sweetSixteen" in Dortmund. "Film+Schule NRW", eine gemeinsame Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, bot mit der landesweiten Fachtagung ein Forum für Information und Austausch über Filme und Filmprojekte, die die Akzeptanz eines inklusiven Bildungssystems fördern können.
"Inklusion, verstanden als Prinzip der Wertschätzung von Vielfalt und Förderung aller Schüler nach ihren individuellen Bedürfnissen, ist heute eines der zentralen Bildungsthemen.
Inklusion ist das Ziel | 07. November 2011
Die Leistungen für Menschen mit Behinderungen müssen weiterentwickelt werden. Der Vorsitzende der Lebenshilfe in NRW Wolfgang Schäfer und der LWL-Sozialdezernent Matthias Münning waren sich bei ihrem Gespräch zum Stand der Inklusion in NRW einig. Die Aufgabe verlange Veränderungswillen bei allen Beteiligten und zusätzliche Finanzmittel.
Münning lobte die Entwicklung bei den Werkstätten. In der Vergangenheit habe es nur Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt im Promillebereich gegeben. Das sei heute anders. In NRW gebe es im letzten Jahr bereits 170 Übergänge. Schäfer betonte, dass dies nur dann gelinge, wenn der einzelne Mensch mit Behinderung individuell bedarfsgerecht unterstützt werde. Das koste auch, und zwar Geld und Know-how.
Für Münning steckt dieses Know-how gerade in den Werkstätten. Dieses „Gold müsse aber auch gehoben werden“. Dies setze vor allem den Willen der Verantwortlichen voraus. Mehr Inklusion sei machbar. Dafür gebe es hervorragende Beispiele in NRW.
Inklusiv Wohnen | 04. November 2011
"Inklusives Wohnen - leicht gemacht?!"
Dokumentation zur Fachveranstaltung vom 14. Juli 2011 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention konfrontiert das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen sowie die gesamte Gesellschaft mit neuen Herausforderungen: Die Schaffung inklusiver Strukturen, um Menschen mit Behinderungen die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Hier spielt das "Wohnen" als elementares Grundbedürfnis des Menschen eine zentrale Rolle. Dabei steht hier immer mehr das private Leben in der eigenen Häuslichkeit und nicht mehr die Unterbringung in Sondereinrichtungen im Mittelpunkt.
Arbeit | 17. Oktober 2011
VdK-Integrationspreis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung
Der VdK-Integrationspreis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung zeichnet Menschen mit Behinderung aus, die sich im Berufsleben behaupten.
Arbeit | 14. Oktober 2011
LWL-Integrationsamt Westfalen auf der Rehacare 2011
Auf der Rehacare 2011, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege sowie selbstbestimmtes Leben war das LWL-Integrationsamt Westfalen gemeinsam mit dem LVR-Integrationsamt auf einem Gemeinschaftsstand vertreten. Das Interesse der insgesamt 47.000 Besucherinnen und Besucher der Rehacare, die am 24. September 2011 nach 4 Tagen in den Messehallen der Düsseldorfer Messe endete, war umwerfend.
Kindheit | 13. Oktober 2011
Ein neuer Film des LWL: "Die Schlüssel zur Welt der Laute und Wörter - Frühe Förderung mildert schon bei Säuglingen eine Hörbehinderung"
Erst ein Schock, dann eine kleine Sensation: Emiliane kommt fast taub zur Welt. Heute aber hört und spricht die Zweijährige genauso gut wie andere Kinder. Dank Hörtechnik-Implantat und dank der Expertin von der Bochumer LWL-Förderschule Hören und Kommunikation.
Wohnen | 07. Oktober 2011
Richtung Inklusion – Die Entwicklung der Hilfeplanung in Westfalen-Lippe
Tagungsdokumentation zur Fachtagung
Über den Stand der Entwicklung der Hilfeplanung informierten sich 258 Menschen auf der Fachtagung am 22. September im LWL-Landeshaus.
Arbeit | 29. September 2011
Veranstaltung
Wesentlicher Bestandteil einer Inklusion ist die Teilhabe am Arbeitsleben und eine Beschäftigung auf dem regulären ersten Arbeitsmarkt. Hier leisten die Integrationsunternehmen einen wertvollen Beitrag.Gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe wurde das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ ins Leben gerufen und in eine Regelförderung übernommen. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung „Integration unternehmen! – Ein Programm mit Zukunft“ am 12.10.2011 in Düsseldorf ein.
Schule | 27. September 2011
Ein neuer Film des LWL
Die blinde Marie geht ihren Weg auf dem Gymnasium in Rahden - "Völlig unproblematisch": Helfer und Finanzpool machen es möglich.
Inklusion | 19. September 2011
"Menschen aus 12 Bundesländern
25 Jahre ist das Haus Martinus in Greven alt. Gehörlose Menschen mit psychischen Behinderungen aus 12 Bundesländern haben hier Hilfe bekommen. Eng arbeitet die Einrichtung mit der LWL-Klinik in Lengerich zusammen. Die dortige Chefärztin und Leiterin des Behandlungszentrums für Hörgeschädigte Dr. Ulrike Gotthardt ist Spezialistin für diesen Personenkreis. Landesrat Münning sprach zum Thema "Herausforderung Inklusion, Demografie, Finanzen".
Schule | 14. September 2011
Städtetag zu Inklusion
Petra Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages äußert sich zu Inklusion, Konnexität und Schule.
Arbeit | 31. August 2011
Gewürzte Inklusion
Das seit 1928 bestehende, in Gelsenkirchen angesiedelte Unternehmen Gewürzmühle Fortkamp & Wiegerswird nun als gemeinnütziges Integrationsunternehmen fortgeführt.
Arbeit | 30. August 2011
"Integration unternehmen" - Menschen mit Behinderungen arbeiten im Gartenbau
Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer hat zusammen mit LWL-Sozialdezernent Matthias Münning die Firma Karl Mensing in Heek besucht. Es handelt sich um ein gewerbliches Unternehmen, das Menschen mit wesentlicher Behinderung beschäftigt. Über den Besuch berichtet WM-TV:
Schule und Arbeit | 26. August 2011
STAR – „Schule trifft Arbeitswelt“ wird fortgeführt.
Das im Dezember 2010 als gemeinsames Vorhaben der beiden Landschaftsverbände und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW in enger Abstimmung mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung gestartete Vorhaben „STAR – Schule trifft Arbeitswelt – zur Integration (schwer) behinderter Jugendlicher“ tritt am 01.08.2011 in die 2. Phase ein.
... weitere Information
Der Sozialausschuss des LWL hatte in seiner Sitzung vom 12.04.2011 der Weiterführung des Vorhabens und der anteiligen Mitfinanzierung aus der Ausgleichsabgabe zugestimmt.
Inklusiv Planen | 25. August 2011
Das Bundeskabinett hat den ersten Staatenbericht zur UN-Konvention beschlossen. Der Bericht gliedert sich entsprechend den Artikeln der UN-Konvention. Auch das gemeinsame Programm des Landes und der Landschaftsverbände IntegrationsUnternehmen wird erwähnt.
Arbeit | 24. August 2011
Die LWL-Messe der Integrationsunternehmen am 22. März 2012
UNTERNEHMEN TUN GUTES - inklusiv arbeiten!
Am 22.03.2012 findet in der Halle Münsterland in Münster die zweite Auflage der LWL-Messe für Integrationsunternehmen unter dem Motto „Unternehmen tun Gutes! – inklusiv arbeiten“ statt. Bei der ersten Auflage präsentierten sich im Frühjahr 2010 über 70 Integrationsprojekte der Öffentlichkeit. Mit über 2.500 Besuchern fand die Messe auch über die Grenzen von Westfalen-Lippe hinaus große Resonanz.
Ein Arbeiten Seite an Seite auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit und ohne Behinderung ist im besten Sinne Inklusion. Integrationsbetriebe sind eine Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen.
Arbeit | 23. August 2011
REHACARE 2011
Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und chronischen Krankheiten stehen im Mittelpunkt der internationalen Fachmesse REHACARE. 650 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren innovative Produkte und Dienstleistungen für ein selbstbestimmtes Leben - für ein inklusives Leben. Im Themenpark „Behinderte Menschen und Beruf“ stellen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe ihr Unterstützungsangebot vor.
Die REHACARE findet vom 21. bis 24. September 2011 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.
... weiter zur Internetseite der REHACARE
Seminare und Workshops der Integrationsämter auf der Rehacare
Arbeit | 22.08.2011
Ein „Drei Sterne Superior" — Haus als Integrationsunternehmen
Sobald Gäste das Haus betreten, schenkt ihnen Bettina Rehaag ein Lächeln. Sie blickt von ihrer Tastatur auf, begrüßt die Ankommenden und checkt sie mit zwei, drei routinierten Fragen in ihre Zimmer ein. Die 27-Jährige sitzt an der Rezeption des Hotels Aspethera am Rande der Paderborner Innenstadt -- im Rollstuhl. Bettina Rehaag leidet an einer Spastik, seitdem sie als Frühchen zur Welt kam. In dem Integrationsunternehmen hat sie mit Unterstützung des LWL ihren den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft.
Inklusiv Planen | 2011
Regionalplanung für große Einrichtungen der Behindertenhilfe
Einrichtungen der Behindertenhilfe sind auch Gegenstand der Regionalplanung. So beschäftigt sich der Regionalrat Münster mit der Entwicklung der Einrichtungen "Haus Hall" in Gescher und "Stift Tilbeck" in der Gemeinde Havixbeck.
Hierzu hat der LWL als Träger der Sozialhilfe Stellung genommen.
LWL-Stellungnahme - Matthias Münning
Inklusion und Sucht | August 2011
Fachtagung "Normal berauscht?"
Menschen mit einer Intelligenzminderung sollen inklusiv leben. Sie werden dann auch mit ‚normalen‘ gesellschaftlichen Gefahren konfrontiert. Die Wahrscheinlichkeit etwa eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln ist mindestens genauso groß ist wie in der Gesamtbevölkerung. Materialien, Methoden, Beratungs- und Behandlungsangebote der Suchtprävention sind aber noch viel zu wenig auf diese Menschen zugeschnitten. Andererseits fehlen den Fachkräften in der Behindertenhilfe vielfach suchtspezifische Kenntnisse und Interventionsstrategien.
Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fachtagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht am 09. Novemer 2011.
... weiter zur Ausschreibung der Fachtagung
Arbeit | August 2011
Die Münsteraner Integrationsunternehmen haben ab sofort eine gemeinsame Internetseite. Vor gut einem Jahr wurde der Beschluss auf einer Arbeitskreissitzung der Unternehmen gefasst. Der LWL hat die Idee stark unterstützt und sich an den Kosten für die gemeinsame Homepage beteiligt.
... weiter zur Internetseite der Münsteraner Integrationsunternehmen
Richtung Inklusion | 2011
"Inklusion macht die Gesellschaft reicher."
Norbert Killewald, der Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen hat unter diesem Titel umfassende Informationen veröffentlicht. In 16 Reportagen wird der Weg einzelner Menschen geschildert. Umfangreiche Daten, insbesondere zu den wirtschaftlichen und sozioökonomischen Aspekten werden aufbereitet.