Blinden- und Gehörlosengeld in Westfalen-Lippe
Mehr als 81,2 Millionen Euro hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im vergangenen Jahr als Hilfe an blinde, stark sehbehinderte oder gehörlose Menschen in Westfalen-Lippe gezahlt (2010: 81,7 Millionen Euro). Im vergangenen Jahr erhielten 26.857 (2010: 27.050) sinnesgeschädigte Menschen diese Leistungen, die den Mehraufwand ausgleichen sollen, der durch die Behinderung entsteht.
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im April gestiegen
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im April in Westfalen-Lippe gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende April 21.950 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.428 Männer und 8.512 Frauen). Das sind 256 mehr als im April, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl aber um 103 gesunken.
"Wasserschule" gewinnt Kreativwettbewerb
Und die Gewinner sind: Die Klasse 6 b der Hedwig-Dransfeld-Schule Werl (Kreis Soest), LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung, mit ihren Kooperationspartnern von der Verbundschule Möhnesee. Mit ihrer Wandcollage "Wasserschule" errang die Gruppe den ersten Preis beim Kreativwettbewerb des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) "Alles inklusive" - Ideen, Wünsche Visionen für vielfältige Lebenswelten. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch gratulierte den jungen Künstlern mit und ohne Handicap am Montag (21.5.) mit dem Siegerscheck über 3000 Euro. In der Bürgerhalle des münsterischen LWL-Landeshauses sind das Gewinnerwerk sowie Kreationen von acht weiteren Wettbewerbern noch bis Ende Mai ausgestellt.
Kraft für Integrationsprojekte
Die alte und neue NRW-Ministerpräsidentin zu Besuch bei einem Integrationsunternehmen in Emsdetten.
Hannelore Kraft schnupperte bei ihrem Besuch des Integrationsunternehmens „Lernen fördern Dienstleistungen gGmbH“ in Emsdetten in verschiedene Bereiche hinein und ließ sich einzelne Arbeitsschritte zeigen.
Am 07.05.2012 fand der Besuch der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Emsdetten statt. Begleitet wurde sie u. a. von Elisabeth Veldhues, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Steinfurt und von LWL- Sozialdezernent Matthias Münning.
Neues Beratungshaus für die Bildung von jungen Menschen mit Behinderung startet
Das wird ein richtiges "Rat"-Haus: Wer als Mutter oder Vater eines behinderten Kindes, als Erzieher oder Lehrkraft Orientierung und Unterstützung in Sachen sonderpädagogische Förderung und Inklusion sucht, hat dafür im Münsterland jetzt eine neue Adresse. Am kommenden Montag, 21. Mai öffnet am Bröderichweg 33, 48159 Münster im Förderschulzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) das neuartige 'Beratungshaus Inklusion‘. "Das Angebot erspart Interessierten weite Wege und bietet bei komplexer werdenden Behinderungsbildern Beratung unter einem Dach", hat LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die Schulverantwortlichen in den Münsterlandkreisen und der Stadt Münster vorab informiert.
LWL fördert Werkstattplätze für Menschen mit Behinderung
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt mit einem Zuschuss von rund 2,2 Millionen Euro neue Plätze in Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Kreis Gütersloh, Hochsauerlandkreis und Kreis Minden-Lübbecke. Mit dieser Fördersumme werden für zehn Jahre Mietkosten und finanzielle Mittel für die Ausstattung von 190 Werkstattplätzen übernommen. "Unsere Priorität sind weitere Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, in Integrationsunternehmen", erklärt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Dennoch ist die Überbelegung der Werkstattplätze weiterhin so hoch, dass der LWL diesem Umstand mit Förderungen begegnen muss", so Münning weiter.
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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai 2012
"Behinderte Menschen müssen so normal wie möglich leben können. Dazu gehört, dass sie nicht weiter von der Pflegeversicherung diskriminiert werden ", sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, am Donnerstag (3.5.) zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am kommenden Samstag (5.5.). LWL-Sozialdezernent Matthias Münning forderte, dass endlich die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderungen durch ein so genanntes Teilhabegeld, unabhängig vom Einkommen, gestärkt werden müsse. Bisher seien Menschen mit wesentlichen Behinderungen ausschließlich auf die Sozialhilfe angewiesen.
Unter dem Motto „Alles inklusive“ - Ideen, Wünsche, Visionen für vielfältige Lebenswelten - führte der Landschaftsverband Westfalen – Lippe 2012 einen Kreativwettbewerb in den LWL-Förderschulen durch. Aus den tollen Ideen der Schülerinnen und Schüler sind beeindruckende Kunstwerke entstanden. In der Zeit vom 15.05.2012 bis zum 31.05.2012 werden die Kunstwerke in der Bürgerhalle des Landeshauses ausgestellt.
Die Bewertung durch die Jury erfolgt am 15.05.2012, um 10 Uhr in der Bürgerhalle des Landeshauses.
Am 21.05.2012 lädt der LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und der Landesrat Hans Meyer zur Präsentation der Wettbewerbsbeiträge und zur
Preisverleihung ein.
Mit Tante Erna als Vorbild zur Goldmedaille: LWL versorgt Menschen mit Behinderung mit Hilfsmitteln - auch für den Sport
"Ich habe mir als Vorbild immer meine Tante Erna genommen. Sie und ihr Mann sind beide blind, haben zwei Kinder bekommen und alle Probleme durchgestanden", sagt Siegmund Mainka aus Borken. Der 43-Jährige - beide Beine amputiert - lehnt sich in seinem Rollstuhl zurück und verschränkt seine kräftigen Oberarme vor der breiten Brust. "Ich habe mir damals gesagt, es muss einfach weitergehen und mir gar nicht so viele Gedanken gemacht, was mein Unfall nun eigentlich bedeutet." Damit es für Mainka weitergeht, bekommt er Hilfe vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
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Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW hat eine Resolution zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in NRW in ihrer Mitgliederversammlung am 17. März 2012 beschlossen.
Die LAG SELBSTHILFE fordert die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderungen, von Anfang an mit zu denken.
Für eine bessere Wahrnehmung der Belange von Menschen mit Behinderung im Sinne des Artikel 8 UN-Behindertenrechtskonvention „Bewusstseinsbildung“ werden flankierende Maßnahmen gefordert. Danach tragen beispielsweise Kampagnen (einschließlich Tagungen) dazu bei, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderungen zu schärfen und die Achtung ihrer Rechte und ihrer Würde zu fördern.
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Die bundesweite Tagung "Lebensqualität inklusiv(e): Innovative Konzepte unterstützten Wohnens älter werdender Menschen mit Behinderung" findet am 20.06. und 21.06.2012 im LWL-Landeshaus in Münster statt.
In den nächsten Jahrzehnten wird die Anzahl geistig oder mehrfach behinderter Menschen im Alter stark ansteigen. Die demografische Entwicklung trifft auf einen Systemwandel in der Behindertenhilfe. Die Leitideen Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung sind zielführend. Anbieter sind jedoch bislang noch unzureichend darauf eingestellt, die Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderung im Alter entsprechend zu unterstützen.
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Dokumentarfilm IM GARTEN DER KLÄNGE -
Kinostart: 31. Mai 2012 in ausgewählten Kinos in Deutschland
Der Film ist ein eindringliches Porträt des charismatischen Klangforschers Wolfgang Fasser, der in der Abgeschiedenheit eines toskanischen Bergdorfes mit schwerbehinderten Kindern arbeitet. Selbst als Jugendlicher erblindet, entdeckte er auf dem Weg in die Dunkelheit die Kraft der Klänge von Natur und Instrument. Seine eigene Lebenserfahrung als Blinder nutzt er, um den Kindern zu helfen, sich auf die Welt einzulassen und ihre individuellen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dabei zeigt er, dass Verlust unbegrenzten Gewinn bedeuten kann und Nichtverstehen häufig faszinierender ist als Verstehen.
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Neuer Rekord - 5.500 Besucher kamen zur zweiten LWL-Messe für Integrationsunternehmen
Rund 5.500 Besucher informierten sich in der Halle Münsterland darüber, was Menschen mit Behinderungen in Integrationsunternehmen leisten, in denen 25 bis 50 Prozent der Beschäftigten Behinderungen haben. Unter dem Titel "Unternehmen tun Gutes! - inklusiv arbeiten" hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Messe zum zweiten Mal veranstaltet. "Die Messe war in diesem Jahr ein riesiger Erfolg, wir haben die Besucherzahl mehr als verdoppelt. Ich freue mich schon auf die dritte Auflage", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch nach einem Messerundgang.
Insgesamt 85 Integrationsunternehmen aus ganz Westfalen-Lippe, die der LWL bei ihrer Arbeit unterstützt, präsentieren sich am Donnerstag (22.03.).
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Die Fachtagung "Anschluss statt Ausschluss" am 23.03.2012 findet in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund, der Landesanstalt für Medien NRW und den beiden Landschaftsverbänden statt.
Neue Medien können einen Beitrag leisten um behinderungsbedingte Einschränkungen zu überwinden. Voraussetzung ist allerdings, dass Menschen mit Behinderung den Umgang mit neuen Medien erlernen.
Wie kann inklusive Medienbildung insbesondere an Förderschulen und im Gemeinsamen Unterricht aussehen? Welche Konzepte haben sich bewährt? Welche Zugangsbarrieren zu digitalen Medien bestehen aktuell? Zu diesen und weiteren Fragen gibt es auf der Fachtagung in der technischen Universität Dortmund Gelegenheit sich zu informieren und auszutauschen.
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Beauftragter der Bundesregierung besucht Messe für Integrationsunternehmen - Hubert Hüppe am Donnerstag in Münster
85 Integrationsunternehmen in Westfalen-Lippe, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bei ihrer Arbeit unterstützt, präsentieren sich am 22. März bei der LWL-Messe der Integrationsunternehmen in der Halle Münsterland in Münster.
Zu den Gästen, die sich für die Messe angesagt haben gehören Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Dr. Jörg Twenhöven, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen und Karl Josef Laumann, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen.
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Februar leicht gestiegen
Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Februar in Westfalen-Lippe ebenso leicht gestiegen wie auch die allgemeine Arbeitslosigkeit. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Arbeiten am richtigen Platz
Die Autowerkstatt FahrFair in Herford verbindet Handwerk und Engagement
Das Leben von Jürgen Swagelski veränderte sich am 21. Mai 2008 von einem Moment auf den anderen. Der damals 20-Jährige hatte sich von einem Freund ein Quad geliehen, eine Art vierrädriges Motorrad. Nach einer Kurve überholte er zwei Autos, verlor plötzlich die Gewalt über die Maschine und kam von der Straße ab.
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Stadt Münster unterstützt Event für Kinder mit und ohne Behinderung der Lego Initiative Münster
Unter dem Motto „Bunte Steine – Buntes Miteinander“ werden Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam mit LEGO® Steinen Epochen der Geschichte nachbauen. Wochentags werden verschiedene Grund- und Förderschulen an diesem Projekt mitwirken. Dinosaurier, Ritter, Indianer und Cowboys oder Weltraum… der Fantasie der Kinder sind keine Grenzen gesetzt.
Vom 04. Juni – 15. Juni 2012 werden im Stadthaus 3 neben den Bauevents für Kinder u. a. verschiedene Gebäude der Stadt Münster ausgestellt.
Fehlerquote null Prozent
Firma in Bocholt digitalisiert Akten und ermöglicht Rafa Lawah ein Arbeitsleben trotz einer schweren Behinderung
Büroklammern, Heftklammern und gelbe Klebezettel. Diese drei unscheinbaren kleinen Helferlein sind in den meisten Büros rund um den Globus zuhause. Taucht auch nur eines der drei Dinge vor Rafa Lawahs Augen auf, dann gibt's mehr Arbeit. Nicht nur für die 25-jährige Bocholterin - sondern gleich auch für ihre Kollegen in der Abteilung Dokumenten-Management-System. Denn Rafa Lawah scannt Akten ein, aber Scanner mögen keine Büro- und Heftklammern, wie es sie zuhauf in Akten gibt.
Antennen immer auf Empfang
»Komet« setzt Mitarbeiter mit Behinderung und Suchterkrankung ein
"Funken sprühen, knappe Anweisungen hallen durch die
hohe Werkhalle. Die Arbeiter haben keinen Blick für das
schöne Wetter draußen. Einige tragen Stahlstangen in die
Ecke des Raums, in der ein Kollege mit Gesichtsschutz
das Material zusammenschweißt. Mittendrin Ralf
Hoffmann, im Blaumann. Er hat alles im Blick, prüft
Schweißverbindungen. Der 44-Jährige ist Vorarbeiter
beim Integrationsunternehmen Komet. Es liefert vor allem
Bauteile für Claas.
In Hagen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen
Bei Knut Schuster - Geschäftsführer der Springtec Group - war es der Vater, der ihm klarmachte, dass Menschen mit Behinderungen ebenso große Chancen wie nichtbehinderte Menschen haben sollten.
Kostenlose Führung
Mit Gebärdendolmetscher durch die Bionik-Ausstellung
Barrierefreies Museum: Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet am Freitag, 3. Februar, um 14.30 Uhr eine gebärdengedolmetschten Führung durch die Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur". Für gehörlose und hörgeschädigte Menschen ist der Gebärdendolmetscher-Service gebührenfrei. Zu entrichten ist lediglich der Museumseintritt.
Deutschlands einzige integrative Brauerei:
In Bigge brauen Sauerländer mit und ohne Behinderung Biere
Um ihn herum zischt und dampft es. Heute wird das naturtrübe Kellerbier abgefüllt. Ein paar Stunden hat Ralf Beckmann unter der riesigen schwarzen Plastikschürze schon auf die vor ihm vorbeiklimpernden Bierflaschen geschaut. Er sitzt in seinem Rollstuhl und hat ein Auge darauf, ob das "Josefs"-Kopfetikett gerade über dem Verschlussbügel sitzt. Kontrolliert, ob die Flaschen richtig befüllt sind. Die Qualität muss stimmen, das Bier geht an eine große Lebensmittelkette in Hessen. Ein wichtiger Großabnehmer für Deutschlands einzige integrative Brauerei, die im sauerländischen Bigge-Olsberg beheimatet ist.
"Ich will wieder eine Mama"
Neues LWL-Projekt will Heimkarrieren von traumatisierten Kindern verkürzen
Egal was die Kinder Schlimmes erlebt haben, oft schon nach einem Jahr im Therapie- und Diagnosezentrum, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Ascheberg (Kreis Coesfeld) betreibt, haben sie nur einen Wunsch: Sie wollen wieder in einer Familie leben. Doch das geht immer seltener. Es fehlt an Pflegefamilien, die bereit sind, auch traumatisierte Kinder im Grundschulalter aufzunehmen.
Kinder mit Behinderung bei Tagesmüttern
LWL-Forschungsprojekt will Chancen und Anforderungen ausloten
Die Kindertagespflege bei Tagesmüttern hat sich neben Spielgruppe und Kindertagestätte zu einem wichtigen Betreuungsangebot sowohl im vorschulischen als auch für den schulischen Bereich entwickelt. Immer häufiger werden auch Kinder mit Behinderung von Tagesmüttern betreut. Um auszuloten, welche Chancen damit verbunden sind und welche Anforderungen die Kindertagespflege erfüllen muss, hat der Landesjugendhilfe-Ausschuss beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seiner Sitzung am Mittwoch (18.01.) in Münster ein Forschungsprojekt beschlossen.
PORTRÄTSERIE ZUR MESSE DER INTEGRATIONSUNTERNEHMEN IN MÜNSTER
"Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen" In über 110 Firmen in Westfalen-Lippe ist Inklusion Alltag: Rund 1.200 Menschen mit Behinderung arbeiten mit ihren nicht-behinderten Kollegen in Integrationsunternehmen zusammen - am selben Arbeitsplatz, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Firmen sorgen für Inklusion im Arbeitsleben - und sie sind im Schnitt mit 6.000 bis 7.000 Euro pro Jahr um die Hälfte kostengünstiger als die Plätze in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (14.000 Euro pro Jahr).
Neue Broschüre in leichter Sprache
270 Menschen in Westfalen-Lippe planen ihre Hilfe mit dem "Persönlichen Budget" vom LWL
In Westfalen-Lippe planen 270 Menschen mit wesentlicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten Persönlichen Budget. 2008 waren es noch 96 Personen. Um noch mehr Menschen in ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kostenlose Broschüre "Das Persönliche Budget in leichter Sprache" veröffentlicht.
MELBA ist 25 Jahre alt – das auch über Deutschlands Grenzen hinweg anerkannte Instrument zur Arbeitsdiagnostik für Menschen mit Behinderung geht maßgeblich auf eine Idee des LWL zurück.
Inklusiver Zugang zu Regel - Kitas
Ein zentraler Aspekt von Inklusion - der gleichberechtigte Zugang zu Regel-Kitas ist in NRW umgesetzt, denn 90 Prozent der Kinder mit Behinderung werden gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung gefördert.
Die NRW-Landschaftverbände setzen die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung konkret um, sehen aber die Verschiebung von Zuständigkeit zu den Jugendämtern skeptisch.
Teilhabegeld: Behindertenverbände schließen sich LWL-Forderung an
"Besorgnis" über angespannte Haushaltslage des "verlässlichen Partners"
Namhafte Interessenvertreter der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen schließen sich der Forderung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Richtung Bund nach einem Inklusions- bzw. Bundesteilhabegeld an.
Der richtige Platz
Jörg Bußmann ist zufrieden. Mit sich, der Welt und mit seinem Arbeitsplatz in einer Integrationsabteilung. Mit dem Job hat er eine Chance bekommen – trotz Epilepsie.
Verstehen ermöglichen – erst recht, wenn das Hören nicht funktioniert
Wenn Jasmin Katzberg in einem Seminarraum an der Fachhochschule Bielefeld sitzt, hört sie so gut wie nichts. Dennoch ist die Studentin der Sozialen Arbeit erfolgreich.
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Der LWL-Bericht 2010/2011 zum Download (pdf-Datei)
Ein Schloss der Arbeit - Gebärdendolmetscherin im "Juwel der Industriekultur"
Mit einer Führung für Hörende, Hörgeschädigte und Gehörlose leistet das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern einen Beitrag zur Inklusion. Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.
Eildienst des Landkreistages Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Menschen mit Behinderungen
In 10 Artikeln wird das Thema „Menschen mit Behinderungen“ aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Vom Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Norbert Killewald (Besser „Klassenprimus“ als „Sitzenbleiber“ – NRW auf dem Weg zum inklusiven Schulsystem“) über Reiner Limbach, Beigeordneter des Landkreistages NRW (UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Stand der Aktivitäten auf allen Ebenen) beispielsweise schreibt Martina Hoffmann-Badache, Sozialdezernentin des Landschaftverbandes Rheinland zum Thema „Das magische Dreieck: Gemeinsam die Eingliederungshilfe weiterentwickeln“.
Matthias Münning, Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe äußert sich zu „Inklusion vor und nach einer Reform der Eingliederungshilfe“ und stellt dabei fest, dass NRW bei der Inklusion an vielen Stellen Spitzenreiter ist.
Zur kompletten Ausgabe - Eildienst 10/2011 Landkreistag Nordrhein-Westfalen
Landesräte äußern sich zum Ausbildungskonsens. " Jugendliche mit Behinderung müssen angemessen berücksichtigt werden".
... weiter zur Stellungnahme der Landesräte Frau Hoffmann-Badache und Herr Münning
"Unser gemeinsames Ziel ist es, jedes Kind und jeden Jugendlichen – egal ob mit mehr oder weniger komplexen Behinderungen oder ohne Behinderung individuell in den persönlichen Kompetenzen zu stärken, so dass alle selbstbestimmt unsere Gesellschaft und somit unsere Zukunft gestalten", sagte Sylvia Löhrmann MdL, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen anlässlich der Einweihung des Schulneubaus der Förderschule der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.
"Film ab für die Inklusion" hieß es am Mittwoch (16.11.) im Kino "sweetSixteen" in Dortmund. "Film+Schule NRW", eine gemeinsame Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums, bot mit der landesweiten Fachtagung ein Forum für Information und Austausch über Filme und Filmprojekte, die die Akzeptanz eines inklusiven Bildungssystems fördern können.
"Inklusion, verstanden als Prinzip der Wertschätzung von Vielfalt und Förderung aller Schüler nach ihren individuellen Bedürfnissen, ist heute eines der zentralen Bildungsthemen.
Die Leistungen für Menschen mit Behinderungen müssen weiterentwickelt werden. Der Vorsitzende der Lebenshilfe in NRW Wolfgang Schäfer und der LWL-Sozialdezernent Matthias Münning waren sich bei ihrem Gespräch zum Stand der Inklusion in NRW einig. Die Aufgabe verlange Veränderungswillen bei allen Beteiligten und zusätzliche Finanzmittel.
Münning lobte die Entwicklung bei den Werkstätten. In der Vergangenheit habe es nur Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt im Promillebereich gegeben. Das sei heute anders. In NRW gebe es im letzten Jahr bereits 170 Übergänge. Schäfer betonte, dass dies nur dann gelinge, wenn der einzelne Mensch mit Behinderung individuell bedarfsgerecht unterstützt werde. Das koste auch, und zwar Geld und Know-how.
Für Münning steckt dieses Know-how gerade in den Werkstätten. Dieses „Gold müsse aber auch gehoben werden“. Dies setze vor allem den Willen der Verantwortlichen voraus. Mehr Inklusion sei machbar. Dafür gebe es hervorragende Beispiele in NRW.
"Inklusives Wohnen - leicht gemacht?!"
Dokumentation zur Fachveranstaltung vom 14. Juli 2011 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention konfrontiert das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen sowie die gesamte Gesellschaft mit neuen Herausforderungen: Die Schaffung inklusiver Strukturen, um Menschen mit Behinderungen die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Hier spielt das "Wohnen" als elementares Grundbedürfnis des Menschen eine zentrale Rolle. Dabei steht hier immer mehr das private Leben in der eigenen Häuslichkeit und nicht mehr die Unterbringung in Sondereinrichtungen im Mittelpunkt.
VdK-Integrationspreis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung
Der VdK-Integrationspreis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung zeichnet Menschen mit Behinderung aus, die sich im Berufsleben behaupten.
LWL-Integrationsamt Westfalen auf der Rehacare 2011
Auf der Rehacare 2011, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege sowie selbstbestimmtes Leben war das LWL-Integrationsamt Westfalen gemeinsam mit dem LVR-Integrationsamt auf einem Gemeinschaftsstand vertreten. Das Interesse der insgesamt 47.000 Besucherinnen und Besucher der Rehacare, die am 24. September 2011 nach 4 Tagen in den Messehallen der Düsseldorfer Messe endete, war umwerfend.
Ein neuer Film des LWL: "Die Schlüssel zur Welt der Laute und Wörter - Frühe Förderung mildert schon bei Säuglingen eine Hörbehinderung"
Erst ein Schock, dann eine kleine Sensation: Emiliane kommt fast taub zur Welt. Heute aber hört und spricht die Zweijährige genauso gut wie andere Kinder. Dank Hörtechnik-Implantat und dank der Expertin von der Bochumer LWL-Förderschule Hören und Kommunikation.
Richtung Inklusion – Die Entwicklung der Hilfeplanung in Westfalen-Lippe
Tagungsdokumentation zur Fachtagung
Über den Stand der Entwicklung der Hilfeplanung informierten sich 258 Menschen auf der Fachtagung am 22. September im LWL-Landeshaus.
Veranstaltung
Wesentlicher Bestandteil einer Inklusion ist die Teilhabe am Arbeitsleben und eine Beschäftigung auf dem regulären ersten Arbeitsmarkt. Hier leisten die Integrationsunternehmen einen wertvollen Beitrag.Gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe wurde das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ ins Leben gerufen und in eine Regelförderung übernommen. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung „Integration unternehmen! – Ein Programm mit Zukunft“ am 12.10.2011 in Düsseldorf ein.
Ein neuer Film des LWL
Die blinde Marie geht ihren Weg auf dem Gymnasium in Rahden - "Völlig unproblematisch": Helfer und Finanzpool machen es möglich.
"Menschen aus 12 Bundesländern
25 Jahre ist das Haus Martinus in Greven alt. Gehörlose Menschen mit psychischen Behinderungen aus 12 Bundesländern haben hier Hilfe bekommen. Eng arbeitet die Einrichtung mit der LWL-Klinik in Lengerich zusammen. Die dortige Chefärztin und Leiterin des Behandlungszentrums für Hörgeschädigte Dr. Ulrike Gotthardt ist Spezialistin für diesen Personenkreis. Landesrat Münning sprach zum Thema "Herausforderung Inklusion, Demografie, Finanzen".
Städtetag zu Inklusion
Petra Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages äußert sich zu Inklusion, Konnexität und Schule.
Gewürzte Inklusion
Das seit 1928 bestehende, in Gelsenkirchen angesiedelte Unternehmen Gewürzmühle Fortkamp & Wiegerswird nun als gemeinnütziges Integrationsunternehmen fortgeführt.
"Integration unternehmen" - Menschen mit Behinderungen arbeiten im Gartenbau
Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer hat zusammen mit LWL-Sozialdezernent Matthias Münning die Firma Karl Mensing in Heek besucht. Es handelt sich um ein gewerbliches Unternehmen, das Menschen mit wesentlicher Behinderung beschäftigt. Über den Besuch berichtet WM-TV:
STAR – „Schule trifft Arbeitswelt“ wird fortgeführt.
Das im Dezember 2010 als gemeinsames Vorhaben der beiden Landschaftsverbände und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW in enger Abstimmung mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung gestartete Vorhaben „STAR – Schule trifft Arbeitswelt – zur Integration (schwer) behinderter Jugendlicher“ tritt am 01.08.2011 in die 2. Phase ein.
... weitere Information
Der Sozialausschuss des LWL hatte in seiner Sitzung vom 12.04.2011 der Weiterführung des Vorhabens und der anteiligen Mitfinanzierung aus der Ausgleichsabgabe zugestimmt.
Das Bundeskabinett hat den ersten Staatenbericht zur UN-Konvention beschlossen. Der Bericht gliedert sich entsprechend den Artikeln der UN-Konvention. Auch das gemeinsame Programm des Landes und der Landschaftsverbände IntegrationsUnternehmen wird erwähnt.
Die LWL-Messe der Integrationsunternehmen am 22. März 2012
UNTERNEHMEN TUN GUTES - inklusiv arbeiten!
Am 22.03.2012 findet in der Halle Münsterland in Münster die zweite Auflage der LWL-Messe für Integrationsunternehmen unter dem Motto „Unternehmen tun Gutes! – inklusiv arbeiten“ statt. Bei der ersten Auflage präsentierten sich im Frühjahr 2010 über 70 Integrationsprojekte der Öffentlichkeit. Mit über 2.500 Besuchern fand die Messe auch über die Grenzen von Westfalen-Lippe hinaus große Resonanz.
Ein Arbeiten Seite an Seite auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit und ohne Behinderung ist im besten Sinne Inklusion. Integrationsbetriebe sind eine Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen.
REHACARE 2011
Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und chronischen Krankheiten stehen im Mittelpunkt der internationalen Fachmesse REHACARE. 650 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren innovative Produkte und Dienstleistungen für ein selbstbestimmtes Leben - für ein inklusives Leben. Im Themenpark „Behinderte Menschen und Beruf“ stellen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe ihr Unterstützungsangebot vor.
Die REHACARE findet vom 21. bis 24. September 2011 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.
... weiter zur Internetseite der REHACARE
Seminare und Workshops der Integrationsämter auf der Rehacare
Ein „Drei Sterne Superior" — Haus als Integrationsunternehmen
Sobald Gäste das Haus betreten, schenkt ihnen Bettina Rehaag ein Lächeln. Sie blickt von ihrer Tastatur auf, begrüßt die Ankommenden und checkt sie mit zwei, drei routinierten Fragen in ihre Zimmer ein. Die 27-Jährige sitzt an der Rezeption des Hotels Aspethera am Rande der Paderborner Innenstadt -- im Rollstuhl. Bettina Rehaag leidet an einer Spastik, seitdem sie als Frühchen zur Welt kam. In dem Integrationsunternehmen hat sie mit Unterstützung des LWL ihren den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft.
Regionalplanung für große Einrichtungen der Behindertenhilfe
Einrichtungen der Behindertenhilfe sind auch Gegenstand der Regionalplanung. So beschäftigt sich der Regionalrat Münster mit der Entwicklung der Einrichtungen "Haus Hall" in Gescher und "Stift Tilbeck" in der Gemeinde Havixbeck.
Hierzu hat der LWL als Träger der Sozialhilfe Stellung genommen.
LWL-Stellungnahme - Matthias Münning
Fachtagung "Normal berauscht?"
Menschen mit einer Intelligenzminderung sollen inklusiv leben. Sie werden dann auch mit ‚normalen‘ gesellschaftlichen Gefahren konfrontiert. Die Wahrscheinlichkeit etwa eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln ist mindestens genauso groß ist wie in der Gesamtbevölkerung. Materialien, Methoden, Beratungs- und Behandlungsangebote der Suchtprävention sind aber noch viel zu wenig auf diese Menschen zugeschnitten. Andererseits fehlen den Fachkräften in der Behindertenhilfe vielfach suchtspezifische Kenntnisse und Interventionsstrategien.
Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fachtagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht am 09. Novemer 2011.
... weiter zur Ausschreibung der Fachtagung
Die Münsteraner Integrationsunternehmen haben ab sofort eine gemeinsame Internetseite. Vor gut einem Jahr wurde der Beschluss auf einer Arbeitskreissitzung der Unternehmen gefasst. Der LWL hat die Idee stark unterstützt und sich an den Kosten für die gemeinsame Homepage beteiligt.
... weiter zur Internetseite der Münsteraner Integrationsunternehmen
"Inklusion macht die Gesellschaft reicher."
Norbert Killewald, der Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen hat unter diesem Titel umfassende Informationen veröffentlicht. In 16 Reportagen wird der Weg einzelner Menschen geschildert. Umfangreiche Daten, insbesondere zu den wirtschaftlichen und sozioökonomischen Aspekten werden aufbereitet.
LWL-Angebot MobiliS macht junge Menschen mit Sehbehinderung fit für den Arbeitsmarkt Timo Dalm ist schwer sehbehindert - und kann seine Berufsausbildung dennoch in der freien Wirtschaft machen. Das hat viele Gründe: Der Film zeigt, wie ein offener Arbeitgeber, eine gründliche Unterstützung durch das LWL-Bildungszentrum Soest und natürlich Timo Dalms eigener Wille, etwas zu erreichen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2010 rund 3,1 Millarden Euro (2009: 2,9 Millarden) in Westfalen ausgegeben. Behinderten und pflegebedürftigen Menschen kam der Großteil des Geldes zugute, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der LWL-Abgeordneten hervorgeht. Etwa 1,9 Millarden Euro flossen in diese sozialen Aufgaben.
Mit dem Geld finanziert der LWL die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel das selbstständige Wohnen, so die Abgeordneten.
Wissenschaftler empfehlen Stellen für Sonderpädagogen aus Förderschulen schrittweise in allgemeine Schulen zu verlagern.
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein- Westfalen (MSW) hatte die Professoren Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Unter dem Titel "Auf dem Weg zur schulischen Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Empfehlungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich der allgemeinen Schulen" ist dieses Gutachten vorgestellt worden und bildet die Grundlage für einen landesweiten Inklusionsplan.
UN?bekannt! Ein Projekt der Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein zur Sensibilisierung von Unternehmern zum Thema "Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben." Im Rahmen der UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen wird die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben als eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben beschrieben.
Inklusiv und zukunftsfähig: Landschaftsverbände und Freie Wohlfahrtspflege wollen Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderung weiter entwickeln
In Oberhausen unterschrieben die Spitzen der Verbände jetzt eine gemeinsame Vereinbarung, in der sie sich auf gemeinsame Grundsätze und konkrete Vorhaben bis Ende 2013 verständigen. Schwerpunkte sind der Ausbau ambulanter Unterstützungsangebote auch für Menschen mit höherem Hilfebedarf und die Verbesserung der Versorgung von alt gewordenen Menschen mit Behinderung.
Ein "Kollege auf Zeit" hilft Menschen mit Behinderung beim Job-Coaching am Arbeitsplatz
Münster (lwl). Menschen mit psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen oder Hirnschädigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine besondere Herausforderung. Mit dem so genannten Job-Coaching bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine spezielle Form der Hilfe an.
... weiter zum Presseartikel
Internetseite "Job Coach - Unterstützte Beschäftigung"
LWL-Bilanz 2010: In über 7.000 Fällen Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben finanziell unterstützt
Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2010 in über 7.000 Fällen Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben finanziell unterstützt. So konnten im vergangenen Jahr unter anderem 372 behinderungsgerechte Arbeits- und Ausbildungsplätze neu geschaffen werden, wie LWL-Sozialdezernent Matthias Münning in Münster im LWL-Sozialausschuss berichtete.
Jahresbericht 2010 zur Durchführung des Schwerbehindertenrechts
LWL setzt Meilenstein bei der Förderung von Kindern mit Behinderung
Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sich mit der Freien Wohlfahrtspflege und Jugendämtern darauf verständigt, so genannte heilpädagogische Tageseinrichtungen in Kindertagesstätten mit gemeinsamer Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung weiterzuentwickeln.
Gemeinsam leben und lernen – Inklusion als Perspektive in der Kinder- und Jugendhilfe
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in der Kategorie Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe zum Thema „Gemeinsam leben und lernen – Inklusion als Perspektive in der Kinder- und Jugendhilfe“ ausgeschrieben.
Anhörung im Landtag NRW, 1. Juni 2011 - Integrationsprojekte - Statement LWL-Sozialdezernent Matthias Münning
Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf Arbeit und insbesondere die Möglichkeit, in einem offenen, integrativen und zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld den Lebensunterhalt zu verdienen.
Mit dem Video-Guide durch die Römerzeit
Neues Angebot für gehörlose Menschen im LWL-Römermuseum Haltern: Mit dem Video-Guide durch die Römerzeit
Als erstes Museum in Westfalen und eines der ersten Museen Deutschlands bietet das LWL-Römermuseum in Haltern einen speziellen Multimedia-Führer für gehörlose Menschen an. Auf einem kleinen Bildschirm sind auf den tragbaren Geräten Informationen zu den wichtigsten Museumsbereichen und Exponaten in deutscher Gebärdensprache abrufbar.