Projekte für Menschen mit Behinderungen

Hilfen verbessern

Menschen mit wesentlichen Behinderungen können Hilfe beim Wohnen bekommen. Schränken die Behinderungen sie erheblich beim Leben in der Gemeinschaft ein, hilft die LWL-Behindertenhilfe Westfalen dabei, dass die Menschen trotz der Handicaps weitestgehend selbstständig und selbstbestimmt leben und wohnen können.

Wichtig ist, dass gemeinsam mit den Menschen und ggf. mit ihren Angehörigen oder Bezugspersonen der individuelle Hilfe- und Unterstützungsbedarf festgestellt und dann die benötigte Hilfen eingesetzt werden. Dieses Verfahren wird „individuelles Hilfeplanverfahren“ genannt.

Die LWL-Behindertenhilfe Westfalen hat den politischen Auftrag, das bisherige Hilfeplanverfahren weiterzuentwickeln. Dabei sind Steuerungseffekte von Demographie und Kostenentwicklung zu berücksichtigen. Zielsetzung ist, die Mitwirkung und Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung weiter zu stärken (Partizipation) und eine zeitgemäße Teilhabeplanung und –fortschreibung zu erproben (ICF-gestützt und zielorientiert). Wissenschaftlich begleitet und auswertet wird das Vorhaben FOGS/ceus consulting.

Von 2010 bis 2012 hat dazu die LWL-Behindertenhilfe Westfalen in dem „Projekt Teilhabe2012" ein neues Hilfeplanverfahren entwickelt. Dieses wurde in der Stadt Hagen und im Kreis Paderborn durchgeführt.

Von 2014 bis 2015 soll nun dieses neue Hilfeplanverfahren unter der Bezeichnung „Projekt Teilhabe2015“ weiter entwickelt und in sechs Projektregionen erprobt werden. Mit dem neuen Verfahren sollen belastbarere Daten gewonnen werden, um perspektivisch das neue Hilfeplanverfahren in allen Körperschaften des LWL umsetzen zu können.

Die sechs Projektregionen sind die Städte Gelsenkirchen, Hagen und Münster sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Paderborn und Warendorf. Hier sind die Hilfeplaner/-innen der LWL-Behindertenhilfe vor Ort und bieten Beratung an. Zusammen mit den Menschen mit Behinderungen werden dann Ziele besprochen, der Hilfebedarf erhoben und die Hilfe geplant.