Werkstätten für behinderte Menschen

Der junge Mann mit Down-Syndrom (vorne) arbeitet in einer Schreiner-Werkstatt.

Werkstätten für behinderte Menschen sind Einrichtungen der Teilhabe am Arbeitsleben nach dem SGB IX. Aufgenommen werden Menschen mit einer wesentlichen, nicht nur vorübergehenden Behinderung und gleichzeitig einer vollen Erwerbsminderung.

Die Maßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen stellt eine berufliche Rehabilitation dar. Ob die Werkstatt die geeignete Rehabilitationseinrichtung ist, entscheidet der Fachausschuss.

Westfalen-Lippe hat bundesweit eines der dichtesten Netze an Werkstatt-Standorten. Für Personen mit besonderem Förderbedarf, z.B. psychisch beeinträchtigte Menschen oder schwerstbehinderte Menschen, bieten die Werkstätten Beschäftigungsangebote mit besonderer räumlicher und personeller Ausstattung. Dadurch können auch Personen am Arbeitsleben teilhaben, die aufgrund der Schwere ihrer Beeinträchtigung andernfalls nur in Tagesförderstätten ohne Sozialversicherungsschutz beschäftigt werden könnten.

Der Sachbereich Projektförderung unterstützt die Einrichtungsträger bei der Investitionsförderung und bei der bauliche Umsetzung von Werkstattplätzen für Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe.


LWL-Budget für Arbeit

Mit dem LWL-Budget für Arbeit sollen mehr Beschäftigte aus den Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Menschen mit Behinderungen haben häufig besondere Stärken. Fähigkeiten, die nicht sofort wahrgenommen werden. Deshalb müssen individuelle Lösungen gefunden werden. Das „LWL-Budget für Arbeit“ hilft hierbei.

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Zugänge in die Werkstätten für behinderte Menschen - Eine Analyse des Zugangsgeschehens in Westfalen-Lippe, erstellt von dem ISAM und dem LWL

Das Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) an der Hochschule Koblenz und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben im Rahmen einer Kooperation eine Analyse der "Zugänge in die Werkstätten für behinderte Menschen" vorgelegt.

Dabei wurde insbesondere (auch an Hand der Zahlen aus der Fachausschussdokumentation des LWL) festgestellt, dass bezüglich der Neuzugänge in die Werkstätten die Anzahl von Menschen mit einer seelischen Behinderung in den Jahren zwischen 2008 und 2014 deutlich zugenommen hat. Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt mit verstärkten auch belastenden Anforderungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die steigende Zahl von Langzeitarbeitslosen mit den auch die Psyche belastenden Folgen von langandauender Arbeitslosigkeit, die Zunahme von Diagnosebefunden in Richtung psychische Erkrankung und die Ausgestaltung von Arbeitsförderungsinstrumenten können erklärende Hypothesen für eine verstärkte Werkstattnachfrage sein. Es wurde deutlich, dass sich gesellschaftliche Veränderungen häufig erst mittelbar in Aufnahmeanfragen und damit in der Arbeit der Fachausschüsse der Werkstätten zeigen. Eine Steuerung in Richtung erster Arbeitsmarkt und Vermeidung einer Werkstattaufnahme muss daher frühzeitig anfangen.

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Herr Jess an seinem ausgelagerten Arbeitsplatz im Zentralklärwerk der Gemeinde Südlohn

1000 Außenarbeitsplätze | Juli 2016

Erfolgreicher Übergang von der WfbM Büngern-Technik auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Vor gut zwei Jahren begann für Herrn Mike Jess der Weg von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen Büngern-Technik in Richtung  allgemeiner Arbeitsmarkt.

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1000 Außenarbeitsplätze | 25. Januar 2016

Landesinitiative "Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen"

Die Landesinitiative endete nach 2 1/2 Jahren Laufzeit im August letzten Jahres. Das Ziel, in Westfalen-Lippe 500 neue Außenarbeitsplätze einzurichten, konnte mit 431 neuen Plätzen fast erreicht werden. Die Ergebnisse der Evaluation finden Sie im Abschlussbericht.

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Bei der Firma Holtkötter arbeitet Silvio Rumpf (links) auch mit einer CNC-Maschine, um Metallstücke zu bearbeiten. Hier weist ihn sein Kollege Pascal Dudde in die Aufgabe ein.

Arbeit | 10. Juli 2013

Den Schritt gewagt

Erfolg und Spaß bei der Arbeit, beruflicher Aufstieg und finanzielle Verbesserung: Für Silvio Rumpf aus Lippstadt sind diese Träume wahr geworden. Dabei war die Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfB) sein Sprungbrett zum Erfolg.

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1.000 neue Außenarbeitsplätze entstehen jetzt für Werkstattbeschäftigte mit Behinderung in NRW.

Außenarbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte mit Behinderung in NRW

1.000 zusätzliche Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung aus Werkstätten in Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen in den nächsten zwei Jahren entstehen, erläuterte Sozialdezernent Matthias Münning vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (20.2.) im LWL-Sozialausschuss. Das NRW-Arbeitsministerium organisiert zusammen mit den Landschaftsverbänden das Projekt "Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in NRW".

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Der Umgang mit schweren Stahlteilen ist für Andrej Alltag. Der 23-jährige ist trotz Handicap bei Kropp-Stahl in Vreden (Kreis Borken) voll integriert.

LWL Film - Aus der Behindertenwerkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt

Der LWL unterstützt Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion dabei, ihren Weg zum freien Arbeitsmarkt zu finden. Seit 2008 konnten 350 Menschen von Behindertenwerkstätten in Westfalen in die freie Wirtschaft wechseln. Dabei noch eine normale Ausbildung zu beginnen, ist ein seltener Glücksfall. In einem neuen Film zeigt der LWL im Internet wie Integrationsassistenten Andrej dabei unterstützt haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.

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DHG-Preis 2012: Arbeit ist Vielfalt - Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit spezifischem Unterstützungsbedarf

Der DHG-Preis 2012 würdigt innovative Beispiele, die Arbeitsmöglichkeiten und damit Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit spezifischem Unterstützungsbedarf in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern erweitert und erschlossen haben.

Bewerben Sie sich mit Ihrem Projekt bis 30.04.2013

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Tatjana Clusmann ist nur ein Beispiel für erfolgreiche Integration.

Der Sprung von der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt

Wo andere einen Berg Wäsche sehen, sehen wir eine wertvolle Chance.

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LWL Film - Integration von Menschen mit Behinderungen

Film "Der Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt"
Wenn Sie auf das Bild links klicken, finden Sie einen Reportage-Film zum Thema „Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt“.
 
Ansprechpartnerin: 
Marlies Wiesemann 
Telefon: 0251/591-3725 
E-Mail: Marlies.Wiesemann@lwl.org