Projektförderung - Förderung von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Eine Werkstatt für behinderte Menschen

Der Sachbereich Projektförderung unterstützt die freien gemeinnützigen und kommunalen Träger der Behindertenhilfe bei der Schaffung von Werkstattplätzen für Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe.

 

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Werkstattträger, denen eine Bedarfsbestätigung des Fachbereiches Werkstätten der LWL-Behindertenhilfe Westfalen vorliegt, die einem Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege angehören und die die Maßnahme nicht mit eigenen Mitteln finanzieren können.

 

Was wird gefördert ?

Gefördert werden Neu- und Erweiterungsbauten, der Umbau von Gebäuden und der Erwerb, sowie die Erstbeschaffung von Ausstattungsgegenständen. Außerdem ist auch die Anmietung von Gebäuden förderbar.

 

Wer fördert?

An der Finanzierung dieser Maßnahmen können neben dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW (MAIS) auch das LWL-Integrationsamt Westfalen, sowie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Zuwendungsgeber beteiligt sein.

Die LWL-Behindertenhilfe Westfalen – Projektförderung ist Bewilligungsbehörde sowohl für die Landesmittel als auch für die Mittel des LWL-Integrationsamtes Westfalen aus der Ausgleichsabgabe.

 

Wie wird gefördert?

Grundlage für die Landesförderung sind die "Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Einrichtungen freier gemeinnütziger und kommunaler Träger im Bereich der Sozialhilfe".

Neben den einzusetzenden Eigenmitteln kann die Finanzierung der investiven Projekte grundsätzlich über Zinszuschüsse, Darlehen oder Zuschüsse erfolgen. Die Förderung erfolgt dabei prinzipiell im Wege der Anteilsfinanzierung.

Bei der Vergabe von Mietkostenzuschüssen sind mindestens 10 % Eigenmittel einzusetzen. Der Mietkostenzuschuss wird im Rahmen der Festbetragsfinanzierung durch das LWL-Integrationsamt Westfalen gewährt.

 

Wie stellt sich das Verfahren dar ?

Der Sachbereich Projektförderung koordiniert durch Abstimmung der Planung und der Finanzierung die Schaffung von Werkstattplätzen in enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungsträgern.

Unter Beachtung der individuell abgestimmten Raumprogramme haben die Werkstattträger ihre Bauplanungen für die bedarfsbestätigten Projekte zu entwickeln und mit dem Sachbereich Projektförderung sowie dem LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb abzustimmen.

Nach Prüfung der einvernehmlich abgestimmten Planung, der Koordination mit den Zuwendungsgebern und der Abstimmung der Finanzierung auf Basis der durch den LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb ermittelten Kostenwerte können bei den jeweiligen Zuwendungsgebern die formellen Anträge gestellt werden.

Grundsätzlich kann mit der Durchführung der Maßnahme begonnen werden, sobald alle Zuwendungsbescheide oder in besonderen Einzelfällen die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn vorliegen.

Nach Abschluss der Maßnahme ist die Verwendung der Zuwendungen durch den Zuwendungsempfänger nachzuweisen (Verwendungsnachweis).
Die Prüfung des Verwendungsnachweises erfolgt durch den Sachbereich Projektförderung auch für alle anderen beteiligten Zuwendungsgeber.

Der mit der Zuwendung verbundene Zuwendungszweck muss während der gesamten Dauer der Zweckbindung erfüllt werden. Dieses wird ebenfalls durch den Sachbereich Projektförderung nachgehalten. Näheres finden Sie unter „Aufgaben im Rahmen der Zweckbindung“.
 

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