Persönliches Budget

Broschüre in leichter Sprache

270 Menschen in Westfalen-Lippe (Stand: 12/2011) planen ihre Hilfe mit dem "Persönlichen Budget" vom LWL

In Westfalen-Lippe planen 270 Menschen mit wesentlicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten Persönlichen Budget. 2008 waren es noch 96 Personen. Um noch mehr Menschen in ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kostenlose Broschüre "Das Persönliche Budget in leichter Sprache" veröffentlicht.

Auf 22 Seiten im Din-A-4-Format wird auch für Menschen mit geistiger Behinderung in leichter Sprache und mit vielen Illustrationen erklärt, was das Persönliche Budget ist und wie man es beantragen kann. Leser finden hier auch Informationen zu den möglichen Schwierigkeiten der Selbstbestimmung und wo sie beratende Hilfe bekommen.

Das Persönliche Budget wurde 2008 bundesweit eingeführt. Es ist keine zusätzliche Leistung der Sozialhilfe, sondern die Menschen mit Behinderung bekommen das Geld direkt und organisieren sich damit die notwendige Unterstützung von Diensten, Einrichtungen, Firmen oder Privatpersonen selbst. Das können Mittel für ambulant betreutes Wohnen sein, oder für Begleitpersonen die bei der Freizeitgestaltung benötigt werden. Im Durchschnitt erhielt jeder Mensch mit persönlichem Budget knapp 450 Euro im Monat. Bisher organisierten sich überwiegend psychisch kranke Menschen ihre Leistung selbstständig.

Über den Inhalt der Broschüre hinausgehende Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne Claudia Rösner unter der Tel.-Nr. 0251 591-5902.
 

Eine gebundene Broschüre kann per E-Mail bei Angabe der gewünschten Anzahl bei Herbert Pecnik angefordert werden: soziales@lwl.org.


Auch in verständlicher Sprache wurde eine Informationsbroschüre über das Persönliche Budget erstellt. Diese Version gibt es nicht als gebunde Ausgabe, kann aber als Download von Ihnen heruntergeladen werden.

  • Broschüre in verständlicher Sprache (Download pdf 98KB)

Die häufig gestellten Fragen zum „Persönlichen Budget“ (PB) haben wir nach den fragenden Personen unterschieden:

  1. Freie Wohlfahrtspflege, Anbieter des ambulant betreuten Wohnens, Einrichtungen der Behindertenhilfe, sonstige Soziale Dienste, Beratungsstellen, Servicestellen, Selbsthilfegruppen ...
  2. Interessierte behinderte Menschen