Hilfe für Blinde und hochgradig Sehbehinderte

Für den Bezug von Blindengeld muss das Augenlicht vollständig erloschen oder die Sehschärfe auf beiden Augen auf 1/50 (2 %) herabgesetzt sein. Als blind werden auch Personen mit einer beidseitigen Zerstörung der Sehzentren (sog. Rindenblindheit) angesehen. Bei der Hilfe für hochgradig Sehbehinderte darf die Sehschärfe auf beiden Augen nicht mehr als 1/20 (5 %) betragen. Aber auch Personen mit massiven Gesichtsfeldeinschränkungen, die das Sehvermögen erheblich einschränken, können einen Leistungsanspruch haben. Das Sehvermögen ist durch eine augenfachärztliche Bescheinigung nachzuweisen, es sei denn, im Schwerbehindertenausweis ist bereits das Merkzeichen Bl (blind) eingetragen.

Höhe der Leistungen ab dem 01.07.2014

Blindengeld

bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

320,81 Euro

vom 18. bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres

640,51 Euro

nach Vollendung des 60. Lebensjahres

473,00 Euro

Das Blindengeld wird im Regelfall gekürzt bei

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einer Heimaufnahme um 50 von Hundert

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Leistungen der häuslichen und/oder teilstationären Pflege

        in der Pflegestufe I um 164,50 Euro

        in der Pflegestufe II und III um 154,00 Euro

Hochgradig sehbehinderte Menschen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, erhalten eine monatliche Geldleistung von 77,00 Euro