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Nichts für schwache Nerven: die Grubenwehr im Einsatz
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Grubenwehrmänner - Retter in der Not
Bergleute waren bei ihrer Arbeit ständig Gefahren für Leben und Gesundheit ausgesetzt. Auf allen Zechen gab es deshalb Grubenwehren, die ähnlich wie die Feuerwehr bei Katastrophen aller Art ausrückten, wenn Kumpel in Not gerieten.
Unser Programm zeigt Ursachen der Grubenunglücke, Aufgabengebiete, Organisation und Ausrüstung der Grubenwehr und simuliert im Rollenspiel einen Rettungseinsatz unter Tage. Nach der Einkleidung erfahren die Kinder in der Ausstellung, welchen Gefahren Bergleute bei der Arbeit ausgesetzt waren. Sie lernen Ausrüstung und Aufgaben der Grubenwehr kennen: Im hierarchisch gegliederten Trupp der freiwilligen Helfer hatte jeder seine besondere Aufgabe. Die Kinder werden in einen Bau- und einen Sanitätertrupp aufgeteilt und unterstützen sich. In einem Experiment finden sie heraus, wie sich die gefährlichen Gase bilden konnten und werden auf einen möglichen Einsatz vorbereitet. Dann, bei der Lampenausgabe kommt ein Notruf: Eine Kopfstrecke ist zerstört, für einen Vermissten besteht Lebensgefahr. Die Grubenwehr rückt sofort in den Keller der Maschinenhalle aus. Dabei steht geordnetes Vorgehen und nicht Heldentum im Vordergrund. Eine Gasmessung bewahrt vor eigener Gefährdung, und die Sicherung des Grubenbaus ist unerlässliche Vorbedingung für die Rettung des verletzten Kameraden, die der schönste Lohn für die Retter in der Not ist.
Klassen: 5-7 (Alter 10-13)
Maximale Teilnehmerzahl: 25 Kinder
Begleitpersonen: 2
Dauer: 2 Stunden (bis inkl. 20 Kindern), 2,5 Stunden (ab 21 Kindern)
Kosten: 40 € plus 1,10 € Eintritt je Kind (bis inkl. 20 Kindern); 45 € plus 1,10 € Eintritt je Kind (ab 21 Kindern)
Das Programm eignet sich NUR für Kinder, die bereits ein Basisprogramm bei uns gemacht haben oder den Bergbau im Unterricht eingehend behandelt haben!
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