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"Berglehrlinge" am Leseband
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Der Weg des Bergmanns
Kaum ein Kind hat heute noch eine Vorstellung vom Arbeitsalltag auf einer Zeche. Welche Stationen legte ein Bergmann an einem typischen Arbeitstag zurück? Und wie lebte er mit seiner Familie?
Der Arbeitstag beginnt bei einem typischen Haus in der „Alten Kolonie“ von Zollern. Hier erfahren die Kinder, wie Bergmannsfamilien gewohnt haben. Auf der Zeche angekommen, erkunden die jungen Bergleute erst einmal die Markenstube. Weiter geht es in die Waschkaue. An Kauenkörben finden die Kinder Grubenhemden, Helme und vieles mehr. In der Lampenstube gibt es dann das unentbehrlichste Arbeitsgerät der Bergleute – die Lampe. Dass ohne sie „unter Tage“ nichts geht, stellen die Kinder sofort fest, wenn sie in den dunklen Keller der Maschinenhalle hinabsteigen. Hier wartet nun Knochenarbeit auf sie. Zunächst befüllen sie einen Bergekasten mit Steinen. Aber Vorsicht: nicht bloß starke Muskeln zählen. Sieger der beiden Wettkampfgruppen wird, wer als Team am besten zusammenarbeitet. Je nach Alter, Kraft und Geschicklichkeit können die Kinder dann noch einen draufsetzen: Ein Türstock wird fachmännisch gebaut. Endlich geht’s dann „vor Kohle“: Am Leseband müssen Steine und Holz von der Kohle getrennt werden. Da wird‘s dann ziemlich laut. Wenn endlich „Schicht ist“, gibt's nach dem Umkleiden das "Gedinge": ein echtes Stück Steinkohle als Lohn.
Klassen: 3-6 (Alter 8-12)
Max. Teilnehmerzahl: 25 Kinder
Begleitpersonen: 2
Dauer: 2 Stunden (bei bis inkl. 20 Kindern), 2,5 h (bei 21 und mehr Kindern
Kosten: 40 € plus 1,10 € Eintritt je Kind (bei bis inkl. 20 Kindern), 45 € plus 1,10 € Eintritt je Kind (bei 21 und mehr Kindern)
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