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Westf. Industriemuseum
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Alte Kunst und moderne Technik:
Diavortrag über 5000 Jahre Gießen von Metallen mit Schauvorführung

Hattingen (lwl). In der Schaugießerei des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart auf Hochtouren. Am Freitag, 19. April, startet das Gießereiteam in der Spätschicht um 19 Uhr ihren diesjährigen Betrieb. Karl Nießen, Robert Keßler und Gerd Hehs zeigen, wie eine Ofenplatte geformt und gegossen wird. Im Anschluss erläutert Professor Dr. Gerhard Engels aus Meerbusch um 20 Uhr in seinem Dia-Vortrag, welche große Bedeutung das Gießen von Metallen seit 5000 Jahren hat.

Das Gießen von Metallen in Formen ist eine alte Technik. Seitdem das Schmelzen bekannt ist, nutzt der Mensch diese Technik, um sich Werkzeuge, Waffen und andere Gebrauchsgegenstände, Bau- und Maschinenelemente und Kunstwerke herzustellen. Auf seiner Zeitreise durch 5000 Jahre Gießen von Metallen führt Professor Dr. Gerhard Engels die Museumsgäste des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von Indien 3000 v. Chr. über das antike Rom bis hin zur
Gegenwart.

Der Ofenplattenguss findet im Rahmen der Spätschicht um 19 Uhr in der Schaugießerei des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte statt (Eintritt: 3,50 €, Kinder ab 6 Jahren 2 €). Der Vortrag ab 20 Uhr ist kostenlos.

Kontakt: Anja Kuhn, Tel. 0231 6961-139, E-Mail: a.kuhn@lwl.org
 
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Aus einem Grab in Oberägypten stammt diese Zeichnung, die die Kunst des Gießens um 1450 v. Chr. zeigt. Aus einem Grab in Oberägypten stammt diese Zeichnung, die die Kunst des Gießens um 1450 v. Chr. zeigt.
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