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Westf. Industriemuseum
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"Verorten" - Zeche, Kokerei und Hafen standen Modell
Neue Ausstellung im Westfälischen Industriemuseum

Dortmund (lwl). Mit Block und Bleistift, Kohle und Kreide machten sich 30 Kunststudenten und -studentinnen im vergangenen Sommersemester auf den Weg. Ihre Ziele: das Westfäli-sche Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, die Kokerei Hansa und der Dortmunder Hafen. Die Ergebnisse des Projektes „Verorten“ unter der Leitung von Prof. Bettina van Haaren vom Institut für Kunst und ihre Didaktik der Universität Dortmund sind ab Sonntag, 12. Mai, in der Maschinenhalle auf Zollern zu sehen. Der Titel der Ausstellung: "Verorten. Zeichnerische Auseinandersetzungen mit Zeche Zollern, Kokerei Hansa und Hafen in Dortmund".

"Die ungewöhnliche Zeichensituation und Orte, die neugierig machen, sollten zu neuen Wegen in der Zeichnung führen; und dieses Seminarziel scheint erreicht", erklärt Bettina van Haaren. Selten haben die Bilder rein dokumentarischen Charakter; vielmehr bestimmen künstlerische Lösungen, lineare Kompositionen, Reduktionen auf Details, spielerische Ver-formungen und Umdeutungen die Werke. "Ich freue mich, dass Zollern durch diese Kooperation einmal mehr ‚Geburtshilfe’ leisten konnte für Neues und mit der Ausstellung wieder Plattform ist für gegenwärtige Kunst", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

"Verorten" wird Sonntag um 11 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Grubenweg 5, in Dortmund-Bövinghausen eröffnet und ist dort bis 23. Juni zu sehen (Di – So 10 – 18 Uhr). Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 78 Schwarz-Weiß-Zeichnungen zum Preis von 15 €.

Pressekontakt: Christiane Spänhoff, Tel. 0231 6961-127
 
Zollern-Zeichnung von Ralf Neumann. Repro: WIM Zollern-Zeichnung von Ralf Neumann. Repro: WIM
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