Dortmund/Oberhausen. Mit insgesamt 14 Standorten bilden das Rheinische und das Westfälische Industriemuseum ein Netz, das in der europäischen Museumslandschaft einmalig ist. In stillgelegten Zechen, Hütten und Fabriken können Besucherinnen und Besucher die Geschichte der Industrie zwischen Rhein und Weser an historischen Schaupätzen erleben. Auf einem gemeinsamen Fotokalender für das Jahr 2002 präsentieren die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) ihre Industriemuseen jetzt in eindrucksvollen Motiven.
12 farbige Kalenderblätter im Format 33 x 48 cm zeigen die Standorte des Rheinischen Industriemuseums in Euskirchen, Bergisch Gladbach, Ratingen, Solingen, Engelskirchen und Oberhausen sowie die sechs eröffneten Standorten des Westfälischen Industriemuseums in Bocholt, Dortmund, Hattingen, Waltrop, Lage und Petershagen. Das Spektrum der Motive reicht vom farbenprächtigen Jugendstilportal der Zeche Zollern II/IV in Dortmund bis zum Scherengesenk der Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen, vom Gernheimer Glasturm in Petershagen bis zum filigranen Spiel von Fäden und Spindeln einer „Waterframe“ in der Textilfabrik Cromford in Ratingen.
Die Fotografen Annette Hudemann und Martin Holtappels aus dem Westfälischen Industriemuseum sowie Jürgen Hoffmann aus dem Rheinischen Industriemuseum haben die Denkmäler und ihr Innenleben aus verschiedenen Perspektiven in den Focus genommen. Mal wählten sie spannende Details wie Schalter aus der Baumwillspinnerei in Engelskirchen als Ausschnitt. Andere Fotos zeigen stimmungsvolle Ansichten von Industriedenkmälern wie dem Alten Schiffshebewerk Henrichenburg.
Auf drei Erläuterungsblättern im Anhang stellen sich das Rheinische und das Westfälische Industriemuseum mit ihrer Geschichte, ihrem Konzept und allen 14 Standorten - gegliedert nach Branchen - vor. Damit ist der Kalender nicht nur ein Mosaik schöner Fotos, sondern bietet auch einen kompakten Abriss der Industriegeschichte zwischen Rhein und Weser. Denn gemeinsam bilden die Standorte von RIM und WIM als Denkmäler und Museen die wichtigsten Industriebranchen und die verschiedenen Stufen der industriellen Entwicklung in Nordrhein-Westfalen ab.
Der Kalender mit dem Titel „Rheinisches und Westfälisches Industriemuseum. Geschichte der Industrie an historischen Schauplätzen“ ist im Essener Klartext-Verlag erschienen und zum Preis von 19,80 DM in den Shops der 12 eröffneten WIM- und RIM-Standorte sowie im Buchhandel erhältlich (ISBN: 3-89861-026-8).
Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westfälisches Industriemuseum,
Tel. (0231) 69 61 - 127
Anette Gantenberg, Rheinisches Industriemuseum,
Tel. (0208) 85 79 - 124
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